Volksbank Lüneburger Heide eG

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A la baisse

Strategie des Anlegers, die auf fallende Kurse setzt.

A la baisse
Strategie des Anlegers, die auf fallende Kurse setzt.
A la hausse
Strategie des Anlegers, der auf steigende Kurse setzt.
Abfindung
Bei der Übernahme einer AG durch eine andere Gesellschaft ist die übernehmende Gesellschaft verpflichtet die Altaktionäre mit eigenen Aktien oder in bar abzufinden. Häufig wird die Zustimmung der Altaktionäre im Vorfeld einer Übernahme mit einem im Vergleich zum aktuellen Aktienkurs höheren Angebot "erkauft". (Siehe auch: Squeeze-Out)
Abgabedruck
Abgabedruck ist eine Bezeichnung für eine Börsensituation. Das Angebot an Wertpapieren übertrifft die Nachfrage, das heißt, es überwiegen die Verkäufe.
Abgeld
Das Abgeld, auch Disagio genannt, bezeichnet den Unterschied zwischen dem Nennwert eines festverzinslichen Wertpapiers und seinem darunter liegenden Ausgabekurs. Gegenteil davon: Aufgeld/Agio
Abgeltungsteuer

Zum 1. Januar 2009 wurde in Deutschland die Abgeltungsteuer für private Kapitalerträge eingeführt und gilt für alle ab diesem Zeitpunkt erworbenen Wertpapiere. Sie ersetzt die bis zum 31.12.2008 geltende Kapitalertragsteuer und Zinsabschlagsteuer. Der Steuerabzug erfolgt pauschal bei Veräußerung der Wertpapiere, das heißt,  die Höhe ist unabhängig vom persönlichen Einkommenssteuersatz. Die anfallende Summe wird direkt vom Konto führenden Kreditinstitut oder Versicherungsunternehmen einbehalten und an das Finanzamt abgeführt. Der Steuerpflichtige muss also bei der Steuererklärung die Einkünfte nicht mehr angeben.


Wie hoch ist die Steuer?
- 25% Abgeltungsteuer
- 5,5% Solidaritätszuschlag
- 8% / 9% Kirchensteuer (wenn Kirchensteuerpflicht besteht)
(Hinweis: einheitlicher Kirchensteuersatz von 9%, Ausnahmen Bayern/Baden Württemberg je 8%)



Welche Einkünfte fallen unter die Abgeltungsteuer?
Grundsätzlich wird die Steuer erhoben für Erträge aus Kapitalvermögen, insbesondere Zinserträge, Dividenden und Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften von Wertpapieren.



- Gewinne aus Wertpapierverkäufen
- Dividendenzahlungen bei Aktien
- Ausschüttung von Fondsanteilen
- Erträge aus Zertifikaten
- Gewinne aus Termingeschäften (Optionen, Swaps, Forwards, Futures, Devisentermingeschäften)
- Gewinne aus Leerverkäufen



Hinweise:
- Die  Spekulationsfrist von einem Jahr ist  für Aktien, Fondsanteile und Zertifikaten ersatzlos  entfallen.
- Die Abgeltungsteuer gilt auch für Zinserträge aus Sparguthaben oder festverzinslichen Anlagen (wie bspw. Banksparpläne, Bausparverträge, Tagesgeldkonten, Festgeldanlagen, Sparbriefe, Sparbücher)
- Gewinne aus Veräußerungen von gebrauchten Lebensversicherungen und Überschüsse aus Kapitallebensversicherungen unterliegen teilweise auch der Abgeltungsteuer.
- Gewinne aus dem Verkauf von Immobilien fallen nicht unter die Abgeltungsteuer. Hier gilt die Spekulationsfrist von zehn Jahren.
- Alle Anlagen, die der privaten Altersvorsorge dienen, fallen nicht unter die Abgeltungsteuer (Riester-Verträge, Rürup-Verträge, betriebliche Vorsorgepläne)



Ein Informationsblatt und die vollständige Auflistung  finden Sie beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt).

Abschlag
Der Abschlag bezeichnet einen rein rechnerischen Kursrückgang von Börsenkursen und dient der Bereinigung des Kurses von ausgeschütteten Dividenden oder weggefallenen Bezugsrechten. Der Dividendenabschlag wird mit der Kursnotiz „ex Div“ gekennzeichnet und entspricht genau der Höhe der Dividende. Beim Bezugsrechtsabschlag wird der Wert des Bezugsrechts vom Vortag abgezogen, die Kursnotiz wird mit dem Zusatz „ex Br“ gekennzeichnet.
Abschreibungen
Bilanzbegriff, der den Wertverlust (Zeitwert) von Gütern des Anlagevermögens in der Bilanz eines Unternehmens berücksichtigt. Abkürzung AfA (Abschreibung für Abnutzung). Steuerrechtlich zulässig sind die lineare und die degressive Abschreibungsmethode. Die lineare Abschreibungsmethode nimmt einen konstanten Prozentsatz (zum Beispiel 10%) an, und mindert den Bilanzwert (zum Beispiel einer Maschine) jährlich um 10% des Anschaffungspreises, so dass die Maschine nach zehn Jahren abgeschrieben ist und nur mit symbolischem Wert in den Büchern steht. Die degressive Abschreibung setzt den konstanten Prozentsatz auf den Vorjahreswert an. Die Abschreibungen werden im GuV Konto der Bilanz abgebildet und mindern den steuerpflichtigen Gewinn (sofern erzielt).
Absicherung
(auch: Kurssicherung, oder engl.: hedging). Absicherung eines erreichten Kursniveaus durch entsprechende Transaktionen am Options- oder Terminmarkt. Beispielsweise lässt sich ein Fonds durch Devisenkurssicherungsgeschäfte vor Währungsverlusten schützen. Die Kosten für diese Geschäfte werden dem Fondsvermögen entnommen und belasten damit den möglichen Wertzuwachs.
Abwertung
Maßnahme der Zentralbank den Außenwert (Wechselkurs) der Landeswährung im Vergleich zu anderen Währungen herabzusetzen. Dadurch werden Exporte erleichtert, da das importierende Land einen niedrigeren Preis zu zahlen hat, im Umkehrschluss werden Importe verteuert. Gegenteil: Aufwertung.
Abwicklung
Im Börsenbereich bedeutet das die Durchführung von Wertpapiergeschäften.
Abwicklungsart (Physische) Lieferung
Bei Fälligkeit (bei Optionsscheinen: bei Ausübung) erfolgt eine physische Lieferung.
Abwicklungsart Zahlung
Bei Fälligkeit (bei Optionsscheinen: bei Ausübung) findet ein Barausgleich durch die Emittentin statt.
Ad-hoc
Börsennotierte Unternehmen sind zur Veröffentlichung kursrelevanter Tatsachen gesetzlich verpflichtet. Der Emittent von Wertpapieren muss unverzüglich eine Neuigkeit veröffentlichen, wenn sich diese auf die Vermögens- und Finanzlage auswirkt und geeignet ist, die Börsenpreise der Wertpapiere erheblich zu beeinflussen. Für den Inhalt der Meldungen ist das jeweilige Unternehmen verantwortlich. Welche Meldungen kursbeeinflussend sind, legt §15 WPHG für Deutschland, §82 Börsengesetz für Österreich und Art.72 Kotierungsreglement für die Schweiz fest.
ADR
ADR steht als Abkürzung für American Depositary Receipt. Dies sind von US-Banken ausgegebene "Hinterlegungsscheine für Aktien", welche an Stelle der eigentlichen Aktien an einer Börse gehandelt werden.
Advance-Decline-Line
(= ADL) Begriff aus der technischen Analyse (engl. für Anstiegs-/Abstiegslinie). Sie gibt die Differenz aus der Anzahl gestiegener und gefallener Aktien eines Tages an und wird täglich fortgeschrieben; Beispiel: 1. Januar: 20 gestiegene und 10 gefallene Aktien = ADL 10; 2. Januar: 25 gestiegene und 5 gefallene Aktien ergibt ein ADL von 20.
AEX
Aktienindex der Börse in Amsterdam
AG
(=Aktiengesellschaft) Eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person). Die Aktionäre einer AG sind die Gesellschafter der Gesellschaft und üben ihre Rechte in der Hauptversammlung aus. Der Vorstand führt die Geschäfte der Gesellschaft und wird durch den Aufsichtsrat bestellt und überwacht. Der Aufsichtsrat wird durch die Hauptversammlung gewählt. Zur Gründung einer Aktiengesellschaft ist erforderlich, dass eine Satzung (Gesellschaftsvertrag) aufgestellt wird, das Grundkapital muss mindestens 50.000 Euro betragen, und die Gesellschaft muss in das Handelsregister eingetragen werden. Die maßgeblichen Vorschriften über die Aktiengesellschaft sind im Aktiengesetz enthalten.
Agio
Agio ist ein Aufgeld, das beim Erwerb von Anlageprodukten bzw. bestimmten Wertpapieren zu zahlen ist. Bei Fonds gleichzusetzen mit Ausgabeaufschlag. Die Höhe errechnet sich aus der Differenz zwischen dem Nennwert eines Wertpapiers und seinem tatsächlichen Kurs (Nennwert + Agio = Kurs).
Akkumulieren
Bei "akkumulieren" oder "aufstocken" bewerten Analysten die Kursentwicklung der betreffenden Aktien zwar besser als die Kursentwicklung des Branchenindizes, empfehlen aber nur bedingt zum Aktienkauf. Anleger sollten bei dieser halbherzigen Empfehlung eher Zurückhaltung wahren.
AktG
Das AktG bildet die juristische Grundlage für die Gesellschaftsform der Aktiengesellschaft. Es regelt unter anderem die Zuständigkeiten von Aufsichtsrat und Vorstand.
Aktie
Beteiligung an einer Aktiengesellschaft. Es gewährt dem Eigentümer bestimmte Rechte, wie z.B. das Stimmrecht auf der Aktionärsversammlung oder das Recht auf eine Dividende. Hinsichtlich den Rechten wird zwischen Stammaktien und Vorzugsaktien unterschieden, hinsichtlich der Übertragbarkeit zwischen Inhaberaktien und Namensaktien.
Aktien-Plus-Neuemission
siehe: APN-Programm
Aktienanalyse
Untersuchung und Prognose der Kurs- und Renditeentwicklung von Wertpapieren und anderen Werten. Die drei bekanntesten Verfahren der Analyse sind die Fundamentalanalyse, die Chartanalyse und die Portfolioanalyse.
Aktienanleihe

Aktienanleihen sind überdurchschnittlich verzinste Schuldverschreibungen, die sich auf eine bestimmte Anzahl einer Aktie, einen Aktienindex oder einen anderen Basiswert beziehen können. Aktienanleihen werden in Prozent des jeweiligen Nominalbetrages gehandelt. Die Art der Rückzahlung ist abhängig vom Kurs des Basiswertes am Ausübungstag. Notiert der Basiswert am Ausübungstag bei oder über dem Basispreis erfolgt die Rückzahlung zu 100% des Nominalbetrages   dieses ist inklusive der vereinnahmten Zinsen auch der maximale Gewinn. Notiert der Basiswert am Ausübungstag unter dem Basispreis, wird dem Anleger die festgelegte Anzahl von Wertpapieren in das Depot gebucht.


Sofern der geringere Wert des Aktienpaketes nicht durch die Zinseinnahmen oder einen niedrigeren Kaufpreis kompensiert wurde, erleidet der Anleger in diesem Fall einen Verlust. Die Zinsen der Aktienanleihe werden dem Anleger aber in jedem Fall gezahlt. Dies geschieht zu bestimmten Terminen bzw. in einer kompletten Summe am Tag der Endfälligkeit. Die effektive Zinssumme errechnet sich aus dem jährlichen Zinssatz, dem Nominalbetrag und der Laufzeit in Tagen.

Aktienfonds
Investmentfonds, die nach dem Grundsatz der Risikostreuung ausschließlich oder überwiegend in Aktien anlegt. Die Aktienauswahl ist abhängig von den Anlagegrundsätzen des jeweiligen Fonds und muss sich entsprechend gesetzlichen Bestimmungen in bestimmten Bandbreiten bewegen. Aktienfonds haben ein höheres Risiko, aber auch größere Chancen auf Wertsteigerungen als Rentenfonds. Zu den Aktienfonds gehören Standardwerte-Fonds und spezielle Aktienfonds, wie Branchenfonds, Themenfonds, Small-Cap-Fonds, Emerging Makets-Fonds sowie Indexfonds.
Aktiengesellschaft
Eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person). Die Aktionäre einer AG sind die Gesellschafter der Gesellschaft und üben ihre Rechte in der Hauptversammlung aus. Der Vorstand führt die Geschäfte der Gesellschaft und wird durch den Aufsichtsrat bestellt und überwacht. Der Aufsichtsrat wird durch die Hauptversammlung gewählt. Zur Gründung einer Aktiengesellschaft ist erforderlich, dass eine Satzung (Gesellschaftsvertrag) aufgestellt wird, das Grundkapital muss mindestens € 50.000 betragen und die Gesellschaft muss in das Handelsregister eingetragen werden. Die maßgeblichen Vorschriften über die Aktiengesellschaft sind im Aktiengesetz enthalten.
Aktienindex
Aktienindizes sind sie nichts weiter als statistische Kennziffern, die auf einer repräsentativen Auswahl von Aktien beruhen. So setzen sich beispielsweise sowohl der Dow Jones als auch der DAX aus jeweils 30 Standardwerten zusammen. Als eine Art Fieberkurve spiegeln Aktienindizes das tägliche Auf und Ab der Weltbörsen wider. Neben den aufgeführten Gesamtmarktindizes werden auch Indizes für verschiedene Branchen - zum Beispiel Chemie oder Bau - oder für Teilmärkte - beispielsweise der "Neuer-Markt-Index", der MDax oder der Smax - berechnet.
Aktienindex Future
Ein Future (Terminkontrakt) auf einen bestimmten Aktienindex. Zum Beispiel kann an der EUREX ein Kontrakt auf den DAX gekauft oder verkauft werden. Damit erhält der Investor die Möglichkeit, entweder bestehende Positionen auf Zeit abzusichern oder sich spekulativ zu engagieren
Aktienoptionsschein
Optionsschein, dessen Basiswert eine Aktie ist. Bei einer Aktienoption besteht das Recht, eine bestimmte Anzahl Aktien zu einem vorher vereinbarten Kurs während eines bestimmten Zeitraums (amerikanische Option) oder zu einem bestimmten Zeitpunkt (europäische Option) zu kaufen bzw. zu verkaufen.
Aktiensplit
Bei einem Aktiensplit wird der aktuelle Aktienbestand eines Unternehmens in eine höhere Anzahl Aktien aufgeteilt. Er dient vor allem der optischen Verbilligung und damit der Verbesserung der Handelbarkeit der jeweiligen Aktien. Der Anteil, den der einzelne Aktionär an dem Unternehmen hält, ist vor und nach dem Aktiensplit unverändert. Das Vermögen der Gesellschaft verteilt sich einfach auf mehr Aktien als vorher.
Aktienstimmrecht
Das Aktienstimmrecht ist das Recht eines Aktionärs einer Aktiengesellschaft, in der Hauptversammlung durch Abgabe seiner Stimme die Entwicklung der Gesellschaft mitzubestimmen. Das Stimmrecht kann auch von einem schriftlich Bevollmächtigten wahrgenommen werden. Kein Aktienstimmrecht gewähren die so genannten stimmrechtslosen Vorzugsaktien.
Aktionär
Bezeichnet den Inhaber von Aktien einer AG. Ihm stehen Vermögens- und Mitspracherechte zu. Bei Namensaktien ist der Name des Aktionärs im Aktienbuch eingetragen. Bei Inhaberaktien legitimiert der Besitz der Aktienurkunde den Inhaber als Aktionär.
Aktionärsbrief
Freiwilliger Zwischenbericht einer Aktiengesellschaft an die Aktionäre, meist halb- oder vierteljährlich. Er ergänzt die Berichterstattung des Unternehmens und informiert die Aktionäre des Unternehmens über Entwicklungen und Ereignisse der entsprechenden AG.
Aktiva
Bilanzbegriff, der das Vermögen eines Unternehmens an einem gegebenen Datum feststellt. Dazu gehören bilanziell gesehen: das Anlagevermögen, Umlaufvermögen sowie Rechnungsabgrenzungsposten. Zu dem Anlagevermögen zählen alle Vermögenswerte, die von einem Unternehmen über einen langfristigen Zeitraum angelegt wird (so z.B. Sachanlagen, Maschinen und Finanzanlagen). Zum Umlaufvermögen gehören Vermögensgegenstände, die sich nur für einen kürzeren Zeitraum in einem Unternehmen befinden (z.B. Vorräte, Forderungen, Bargeldbestand). Die Vermögenswerte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten zu aktivieren. Vermögensteile, die der Wertminderung unterliegen (z.B. Maschinen), müssen auf die Dauer ihrer Nutzung abgeschrieben werden. Die Aktivseite (linke Seite der Bilanz) gibt Informationen darüber, in welchen Vermögenswerten das beschaffte Kapital angelegt ist. Gegenteil: Passiva.
Aktueller Erstattungswert
Der aktuelle Erstattungswert gibt an, mit welcher Rückzahlung zu rechnen wäre, wenn sich der Kurs des abgebildeten Basiswerts bis zur Fälligkeit des Zertifikats nicht mehr ändert.
All Time Low
Ist das Gegenstück zu All Time High und bezeichnet das niedrigste Kurs- oder Preisniveau aller Zeiten.
All-or-None
  • Kauf- oder Verkaufsorder wird nur vollständig oder gar nicht ausgeführt
  • Ist dies nicht im Laufe des Handelstages möglich, wir die Order am Ende des Tages gelöscht.
  • Teilausführungen sind nicht möglich 
All-time-High
auch: historisches Hoch, Allzeithoch. Das All Time High ist der höchste jemals zustande gekommende Kurs.
Allzeithoch
(auch: historisches Hoch, All-Time-High). Das Allzeithoch ist der höchste jemals zustande gekommene Kurs.
Alte Aktie
Im Gegensatz zu den jungen, neu herausgegebenen Aktien (Junge Aktien) voll dividendenberechtigte Aktien eines Unternehmens. Aus diesem Grund notieren sie in der Regel über dem Kurs der jungen Aktien.
Am Geld
siehe: At the money option
American Depository Receipts
(= ADR´s) Von US-amerikanischen Banken ausgestellte handelbare Aktienzertifikate über bei ihnen hinterlegte nicht-amerikanische Aktien. Sie dienen zur Erleichterung, Verbilligung und Beschleunigung des Handels. Aufgrund bestimmter Börsenhandelsvorschriften lassen sich ausländische Aktien teilweise nur in solcher Form an den US-Börsen handeln.
American option
siehe: Amerikanische Option
American Stock Exchange
Börse in New York. Neben NYSE und NASDAQ die wichtigste Aktienbörse in den USA.
American Style
Als amerikanische Option (oder: american style option) bezeichnet man Optionen, die jederzeit während ihrer Laufzeit ausgeübt werden können. Wird auch als american style bezeichnet. Die meisten in Deutschland gehandelten Optionsscheine sind mit diesem amerikanischen Optionsrecht ausgestattet. Gegensatz: europäische Option.
Amerikanische Digital-Optionsscheine
Der amerikanische Digital-Optionsschein oder Hit-Optionsschein gehört zu den Digital Optionsscheinen. Hier wird ein festgelegter Betrag an den Inhaber ausgezahlt, wenn der Basiswert innerhalb der Laufzeit eine bestimmte Barriere erreicht (siehe im Gegensatz dazu: europäischer Digital-Optionsschein). Die Auszahlung kann entweder am Tag des Erreichens der Schwelle oder am Ende der Optionsschein-Laufzeit sein. Wird diese Barriere innerhalb der Laufzeit kein einziges Mal erreicht, wird nichts ausgezahlt. Der Optionsschein verfällt also wertlos.
Amerikanische Option
Als amerikanische Option bezeichnet man Optionen, die jederzeit während ihrer Laufzeit ausgeübt werden können. Wird auch als American Style bezeichnet. Die meisten in Deutschland gehandelten Optionsscheine sind mit diesem amerikanischen Optionrecht ausgestattet. Gegensatz: European option
Amerikanisches Optionssrecht
Als amerikanische Option bezeichnet man Optionen, die jederzeit während ihrer Laufzeit ausgeübt werden können. Wird auch als American Style bezeichnet. Die meisten in Deutschland gehandelten Optionsscheine sind mit diesem amerikanischen Optionsrecht ausgestattet. Gegensatz: europäische Option.
AMEX
Abkürzung für: American Stock Exchange. Neben der NYSE (New York Stock Exchange) eine der bedeutendsten US-Wertpapierbörsen mit Sitz in New York. Hier werden insbesonders kleinere Unternehmen und Indexoptionen gelistet. Das Handelsvolumen der AMEX ist erheblich geringer als das der New York Stock Exchange (NYSE).
Amtlicher Handel
Der Amtliche Handel ist das breiteste und umsatzstärkste Marktsegment an den deutschen Börsen. Für die Zulassung der Aktien zum amtlichen Handel muss das betreffende Unternehmen umfassende Angaben über seine wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse machen. Die Zulassungsvoraussetzungen sind im Vergleich zum Geregelten Markt oder dem Freiverkehr (hier müssen lediglich gewisse Rahmenbedingungen eingehalten werden) relativ streng. Nur die Zulassung zum Neuen Markt ist noch schärfer geregelt.
Amtlicher Makler
Ein amtlicher Makler bzw. Kursmakler ist ein professioneller Vermittler von Börsengeschäften. Seit 1998, mit Einführung des 3. Finanzmarktförderungsgesetzes, wird nicht mehr nach amtlichem Makler \(Kursmakler\) und freiem Makler unterschieden. Vor 1998 wurden die amtlichen Makler von der jweiligen Behörde eines Landes, die für die Börsenaufsicht zuständig war, bestimmt. Sie durften Wertpapiere aus den ihnen zugewiesenen Segmenten vermitteln und somit den Kurs der jeweiligen Wertpapiere ermitteln. Dagegen durften die freien Makler keine Kurse stellen, allerdings mit allen Wertpapieren des amtlichen Marktes handeln, meistens mit Schwerpunkt auf den geregelten Markt und den Freiverkehr. Seit 1998 gibt es nur noch Börsenhändler, die mit Effekten handeln und Skontroführer, die die Kurse stellen. Die Skontroführer können Wertpapiere des amtlichen, des geregelten Marktes und des Freiverkehrs betreuen. Der Begriff Börsenmakler bleibt wegen seiner Geläufigkeit allerdings erhalten.
Amtlicher Markt
Der Amtliche Handel ist das breiteste und umsatzstärkste Marktsegment an den deutschen Börsen. Für die Zulassung der Aktien zum amtlichen Handel muss das betreffende Unternehmen umfassende Angaben über seine wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse machen. Die Zulassungsvoraussetzungen sind im Vergleich zum Geregelten Markt oder dem Freiverkehr (hier müssen lediglich gewisse Rahmenbedingungen eingehalten werden) relativ streng. Nur die Zulassung zum Neuen Markt ist noch schärfer geregelt.
Analyst
(Meist professioneller) Beurteiler der Anlagequalität und der Kurschance von Wertpapieren, z.B bei Banken. Die Berufsbezeichnung des Analysten ist nicht geschützt. Daher ist es ratsam, dass ein Anleger nur solch einem Finanzexperten vertraut, der auch Mitglied in der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) ist - der Berufsorganisation der in Deutschland tätigen Investmentanalysten und Vermögensverwalter.
Analytisches Approximationsmodell
Bewertungsmodell für amerikanische Optionen bzw. Optionsscheine nach MacMillan/Barone-Adesi/Whaley. Eines von drei Bewertungsmodellen, um den theoretischen Wert (fair Value) einer Option bzw. eines Optionsscheins zu ermitteln. Danach kann man beurteilen, ob die Preisvorstellung für einen Optionsschein fair ist. In die Berechnung des theoretischen Wertes fließen ein: Kurs des Basiswertes, Basispreis, Restlaufzeit, Dividende, Zinssatz, Volatilität. Weitere Bewertungsmodelle: Black/Scholes-Modell und Binomialmodell.
Anfangskurs
Der Anfangs- oder Eröffnungskurs ist der Kurs, der zu Beginn eines jeden Börsentages bei fortlaufend gehandelten Papieren festgestellt wird. Dieser orientiert sich meist am letzten Kurs des vorangegangenen Börsentages - dem sogenannten Schlusskurs. Da es aber kursbewegende Meldungen auch über Nacht oder an Wochenenden geben kann, kann es am nächsten Handelstag mitunter zu bösen Überraschungen kommen.
Anlagegrenzen
Nach dem Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften darf ein Fonds maximal 5 Prozent (in Ausnahmefällen 10 Prozent) des Fondsvermögens in einen Titel bzw. Wertpapier investieren. Damit soll der Grundsatz der Risikostreuung gewahrt bleiben.
Anlagegrundsätze
Festgelegte Richtlinien, die ein Fondsmanager eines Investmentfonds zu beachten hat. Sie regeln Anlageform und Höchstgrenzen für einzelne Werte. Die Anlagegrundsätze erleichtern dem Anleger, die Struktur und die Ausrichtung eines Investmentfonds zu erkennen.
Anlagekonto
Depot für Fondsanteile bei einer Investmentgesellschaft, auch Bruchteile von Anteilen können dort verwahrt werden.
Anlagestrategie
Bezeichnet eine Vorgehensweise, um Gewinne an den Wertpapiermärkten zu erzielen. Es gibt den konservativen Anleger, der in erster Linie festverzinsliche Wertpapiere und Aktien in sein Depot nimmt und den spekulativen Anleger, der den schnellen Erfolg mit Hilfe von Nebenwerten und derivativen Produkten sucht.
Anlagevermögen
Das Anlagevermögen ist Teil der bilanziellen Aufstellung einer Unternehmung. Es ist zusammengesetzt aus drei Positionen: 1\) Sachanlagen 2\) immaterielle Vermögenswerte und 3\) Finanzanlagen. Gemäß § 247 HGB dürfen nur dauerhaft dem Geschäftzweck dienende Positionen in der Bilanz angeführt werden.
Anlaufdividende
Bezeichnet die erste Dividendenausschüttung einer Aktiengesellschaft bzw. eine Ausschüttung nach mehreren dividendenlosen Geschäftsjahren.
Anleihe
Anleihe ist ein Sammelbegriff für alle Schuldverschreibungen mit bestimmter, fester oder variabler Verzinsung. Wenn öffentliche Körperschaften (Bund, Länder, Gemeinden, ausländische Staaten, Städte, internationale Organisationen) oder privatrechtliche Unternehmen (Elektrizitätswerke, Banken, Finanz- und Industriegesellschaften des In- und Auslandes) mittel- oder langfristig Kapital beschaffen wollen, geben sie Anleihen aus. Normalerweise werden sie mit einer im voraus festgesetzten Laufzeit ausgegeben (=emittiert). Der Interessent kann Anleihen über Banken kaufen. Der Käufer einer Anleihe - auch Gläubiger genannt - besitzt eine Geldforderung gegenüber dem Emittenten (=Schuldner).
Anleihenmarkt
Der gesamte Markt aller handelbaren Anleihen. In Deutschland werden Anleihen (wie z.B. auch Aktien) amtlich, im geregelten Markt und im Freiverkehr gehandelt.
Annuitätenbonds
Annuitätenbonds werden Anleihen genannt, deren Tilgung in gleichbleibenden Raten erfolgt. Diese Raten haben einen abnehmenden Zinsanteil und zunehmenden Tilgungsanteil im Laufe der Rückzahlung.
Annullieren
Einen Börsenauftrag streichen (widerrufen).
Anteilschein
auch: Fondsanteil, Investmentanteil, Investmentzertifikat. Anteilscheine verbriefen die Ansprüche bzw. Rechte der Anteilinhaber gegenüber der Investmentgesellschaft an einem Fondsvermögen. Der Wert eines Anteils wird aus dem Gesamtwert des Fondsvermögens und den vorhandenen Anteilen in der Regel börsentäglich berechnet.
Anteilswert
Wert eines Anteilscheins; ergibt sich aus der Teilung des gesamten Fondsvermögens, (sogenannter Netto-Inventarwert) durch die Zahl der vorhandenen Anteile. Der Anteilswert eines Publikumsfonds wird in der Regel börsentäglich von der Depotbank unter Mitwirkung der Fondsgesellschaft ermittelt. Der Anteilwert ist in der Regel identisch mit dem Rücknahmepreis, zu dem die Fondsgesellschaft Anteile zurücknimmt.
Antizyklisch
Gegenteil zu: Prozyklisch. Antizyklisches Verhalten an der Börse bedeutet, bei fallenden Kursen zu kaufen und bei steigenden Kursen zu verkaufen, also gegen den Trend zu agieren.
APN-Programm
auch: Aktien-Plus-Neuemission. Das sogenannte APN-Programm ist eine bevorzugte Zuteilung von Neuemissionen eines Emissionshauses an seine Aktionäre. Eingeführt wurde APN vom Emissionshaus Gold-Zack. Gold-Zack-Aktionäre erhalten demnach bei Neuemissionen die Möglichkeit, für eine bestimmte Anzahl von Gold-Zack-Aktien eine Neuemissionsaktie bevorrechtigt zu zeichnen.
Arbitrage
Ist das Ausnutzen von unterschiedlichen Preisen für das gleiche Wertpapier an verschiedenen Börsen zum gleichen Zeitpunkt. An einem preislich günstigen Handelsplatz wird gekauft und an einem anderen Handelsplatz mit höheren Kursen verkauft. Arbitragehandel ist auch, wenn die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs ausgenutzt wird. Dabei wird versucht, mit Hilfe einer Limitorder zum günstigen Geldkurs zu kaufen und zum teuren Briefkurs zu verkaufen.
AS-Fonds
AS = Altersvorsorge-Sondervermögen. Spezieller Fondstyp zum Zwecke der Altersvorsorge, der seit April 1998 in Deutschland zugelassen ist. AS-Fonds dürfen in Aktien, Anleihen und Immobilien investieren. Sie unterliegen dabei bestimmten Anlagerichtlinien. Erträge werden grundsätzlich thesauriert.
Asiatische Optionsscheine
Der asiatische Optionsschein gehört zu den exotischen Optionsscheinen. Hier wird nicht der Kurs des Basiswertes am Laufzeitende herangezogen, sondern der Durchschnitt der Kurse während der Laufzeit. Ein Beispiel: Beim Barausgleich wird am Ende der Laufzeit nicht die Differenz zwischen aktuellem Kurs des Basiswertes und dem Basispreis ausbezahlt. Vielmehr wird aus den Kursen des Basiswertes über die gesamte Laufzeit ein Durchschnitt gebildet. Bei Fälligkeit wird die Differenz zwischen diesem Durchschnittskurs und dem Basispreis ausbezahlt. Diese Optionsscheine sind gegenüber Kursschwankungen des Basiswertes weniger anfällig.
Ask
Unter dem englischen Begriff "ask" oder "asked price" versteht man denjenigen Kurs, zu dem Wertpapiere, Devisen oder Edelmetalle angeboten werden. Die deutsche Übersetzung ist "Briefkurs". Das Gegenteil ist "Bid" (Geldkurs).
Asked Price
Unter dem englischen Begriff "asked price" oder "ask" versteht man denjenigen Kurs, zu dem Wertpapiere, Devisen oder Edelmetalle angeboten werden. Die deutsche Übersetzung ist "Briefkurs". Das Gegenteil ist "Bid" (Geldkurs).
Asset Managment
Asset Management bedeutet Vermögensverwaltung und ist ein lukratives Geschäftsfeld der Banken.
Asset Allocation
Asset Allocation = Vermögensanlage. Im engeren Sinne Strukturierung eines Wertpapierportfolios nach unterschiedlichen Anlageklassen mit unterschiedlichen Chance/Risiko-Verhältnissen, wie Geldmarktpapiere, Aktien, Anleihen und Optionsscheinen. Im weiteren Sinne Aufteilung eines Vermögens unter Einschluss von Immobilien und Edelmetallen. Ziel ist, Rendite und Risiko eines Portfolios zu optimieren.
Asset Deal
Assets sind die Vermögenswerte eines Unternehmens. Asset Deal bedeutet die Firmenübernahme durch Erwerb der einzelnen Wirtschaftsgüter (anstelle der Anteile). Gegenteil: Share Deal.
Assets
Englische Bezeichnung für Vermögenswerte (Aktiva). Der Gegensatz dazu: Liabilities (Verbindlichkeiten)
At the market
Nach Erteilung einer Kauf- oder Verkaufsorder muss diese unverzüglich zum bestmöglichen, gegenwärtigen Marktkurs (at the market) ausgeführt werden.
At the money option
Die Option notiert "at the money" oder am Geld, wenn der aktuelle Preis des zugrunde liegenden Basiswertes gleich dem Basispreis/Ausübungspreis der Option ist. Sie besitzt keinen inneren Wert. In der Praxis wird das nicht ganz so strikt gesehen: es reicht schon, wenn der Kurs des Basiswertes in der Nähe des Basispreises liegt. Siehe auch: In the money; Out of the money.
ATX
Leitindex der Wiener Börse
Auction only
Die Marktteilnehmer können Aktien fortlaufend handeln oder aber auch in Auktionen. Es gibt drei Möglichkeiten: Eröffnungsauktion (opening auction only), Schlussauktion (closing auction only) und untertägige Auktionen (auction only). Es werden alle Orders in einem Orderbuch gegenübergestellt und der Auktionspreis wird nach dem Meistausführungsprinzip ermittelt im Gegensatz zum fortlaufenden Handel, wo nur Orders mit einer Mindestgröße ausgeführt werden. Der fortlaufende Handel wird durch eine oder mehrere Auktionen täglich unterbrochen. Der Vorteil der Auktion liegt darin, dass die Ausführungswahrscheinlichkeit durch die Konzentration von Orders zu diesen Zeitpunkten erhöht wird.
Aufgeld
Aufgeld bei Wertpapieren. Der Betrag, um den der Ausgabepreis bei der Neuausgabe von Wertpapieren deren Nennbetrag übersteigt bzw. der Betrag, um den der Börsenkurs (z. B. einer geschlossenen Länderfondsaktie) den inneren Wert übersteigt. Gegenteil: Disagio Aufgeld bei Zertifikaten: Das Aufgeld gibt an, ob für das Zertifikat aktuell mehr bezahlt werden muss, als bei einem Direktkauf des abgebildeten Basiswerts. Bei Zertifikaten mit positivem Aufgeld besteht ein erhöhtes Verlustrisiko. Bei Zertifikaten mit negativem Aufgeld (sprich: Abgeld) ist das Verlustrisiko niedriger als bei einem Direktkauf.
Aufsichtsrat
Das von der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft gewählte Organ, das die Geschäftsführung der AG überwachen und kontrollieren soll. Die Mitglieder (mindestens drei) sind nicht gleichzeitig Mitglied der Geschäftsführung/Vorstand.
Aufstocken
Bei "aufstocken" oder "akkumulieren" bewerten Analysten die Kursentwicklung der betreffenden Aktien zwar besser als die Kursentwicklung des Branchenindizes, empfehlen aber nur bedingt zum Aktienkauf. Anleger sollten bei dieser halbherzigen Empfehlung eher Zurückhaltung wahren.
Aufwertung
Maßnahme der Zentralbank den Außenwert (Wechselkurs) der Landeswährung im Vergleich zu anderen Währungen hoch zu setzen. Dadurch werden Exporte erschwert, da das importierende Land einen höheren Preis zu zahlen hat, im Umkehrschluss werden Importe günstiger. Gegenteil: Abwertung.
Auktionsverfahren
Das Auktionsverfahren dient zur Festlegung des Emissionspreises für Aktien von Börsenkandidaten. Dabei wird zunächst eine breite Preisspanne aufgestellt, welche sich aus unterschiedlichen Analysen im Vergleich mit bereits börsennotierten, branchenähnlichen Unternehmen ergibt. Diese Preisspanne dient jedoch nur als Orientierung für interessierte Anleger. Letztlich gibt jeder Interessent in einer vorgegebenen Zeitspanne sein Angebot zum Kauf eines Aktienpaketes ab und bestimmt dabei selbst, welchen Wert er der Aktie zuspricht. Lediglich ein Mindestpreis wird zu Beginn der Frist festgelegt. Anschließend werden die Kauflimits nach ihrer Höhe sortiert. Ausgehend vom höchsten Gebot erfolgt die Zuteilung bis das Emissionsvolumen erschöpft ist. Die Höhe des niedrigsten Angebotes, das zugeteilt werden konnte, bestimmt den Preis. Bieter, deren Limit unter dem Preis liegt, werden bei der Zuteilung nicht berücksichtigt.
Aus dem Geld
Option(sschein) ohne inneren Wert. Ein Call ist aus dem Geld, wenn der Kurs des Basiswertes niedriger ist als der Ausübungspreis. Bei einem Put ist es umgekehrt: Er ist aus dem Geld, wenn der Kurs des Basiswertes höher ist als der Ausübungspreis.
Ausgabeaufschlag
Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Gebühr, die der Erwerber von Investmentfonds zusätzlich zum Kaufpreis des Fonds zahlen muss. Die Höhe des Ausgabeaufschlags steht in den Vertragsbedingungen der Investmentfonds und ist von Fonds zu Fonds verschieden.
Ausgabekurs
Der Ausgabekurs bezeichnet den Preis, welche die Anleger beim Ersterwerb von Wertpapieren zahlen müssen.
Ausgabepreis (anfänglicher)

Der Preis, zu dem ein Finanzinstrument zum ersten Mal angeboten wird.

Ausgabetag
Datum, an welchem ein Finanzinstrument ausgegeben bzw. emittiert wird.
Ausgereizt
Wertpapiere, die ihr Potential noch oben oder unten ausgeschöpft haben, werden als ausgereizt bezeichnet.
Ausgesetzt
Der Begriff zeigt an, dass das entsprechende Wertpapier an einem oder mehreren Börsentagen nicht an der Börse gehandelt wird. Wenn bspw. wichtige Unternehmensnachrichten veröffentlicht werden, die den Kurs der Aktie massiv beeinflussen können, wird, um Insiderhandel zu vermeiden, die Aktie vom Handel ausgesetzt.
Ausschüttende Fonds
Hier erhalten die Anleger in der Regel jährlich eine Ausschüttung. Nach Beendigung des Fondsgeschäftsjahres werden die Erträge des Fonds an die Anteilsinhaber (Fondsanleger) ausgeschüttet. In der Regel sind dies die kapitalertragsteuerpflichtige Erträge wie Zinsen und Dividenden. Der Anteilspreis des betreffenden Fonds vermindert sich am Tag der Ausschüttung um diesen Betrag.
Ausschüttungsgleicher Ertrag (ATE)
(auch: Thesaurierungsbetrag). Siehe auch thesaurierende Fonds.
Ausübung
Von Ausübung spricht man, wenn der Inhaber (Käufer) eines Optionsscheins sein Optionssrecht gegenüber dem Emittenten (Verkäufer des Optionsscheins, Stillhalter) wahrnimmt. Bei einer Option amerikanischen Typs kann der Inhaber an jedem Bankarbeitstag sein Recht wahrnehmen, bei einer Option europäischen Typs ist das in der Regel nur am Ende der Laufzeit möglich.
Ausübungsart - Optionsscheine
Gibt an, ob der Optionsschein während der gesamten Laufzeit (amerikanisch), nur am Ende der Laufzeit (europäisch) oder zu bestimmten Zeitpunkten (Bermudan) ausgeübt werden kann.
Ausübungserklärung
Formvordruck zur Anzeige der vorzeitigen Ausübung eines Optionsscheins gegenüber dem Emittenten. Dies ist nur bei Optionsscheinen amerikanischen Typs möglich, die börsentäglich während der gesamten Laufzeit ausgeübt werden können (sogenannte vorzeitige Ausübung). Der Vordruck ist bei Banken erhältlich.
Ausübungsfrist

Zeitraum, in dem der Optionsschein ausgeübt werden kann.

Ausübungspreis
Preis, zu dem der Basiswert bei Ausübung der Option/des Optionsscheins gekauft bzw. verkauft werden kann. Andere Bezeichnungen: Exercise price, Strike price , Bezugspreis
Ausübungsrecht
Der Inhaber der Option oder des Optionsscheins hat das Recht, seinen Basiswert entweder innerhalb der Ausübungsfrist (amerikanische Option) oder am Ende der Laufzeit (europäische Option) zu kaufen (Call) bzw. zu verkaufen (Put). Meistens wird allerdings ein Barausgleich verlangt.
Ausübungstag

Datum, an dem der Optionsschein als ausgeübt gilt.

Auszahlungs- (Tilgungs-) betrag (vorzeitiger) - Express-Zertifikate
In den Emissionsbedingungen festgelegter Betrag, der bei Erreichen der in den Emissionsbedingungen festgelegten Kursschwelle zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgezahlt wird.
Auszahlungs- (Tilgungs-) level (vorzeitiger) - Express-Zertifikate
Kursschwelle, bei deren Erreichung zu einem bestimmten Zeitpunkt die Laufzeit des Zertifikats vorzeitig beendet wird und eine Auszahlung des in den Emissionsbedingungen festgelegten Auszahlungsbetrags bzw. Tilgungsbetrages erfolgt.
Auszahlungsbetrag
Betrag, der bei Fälligkeit von der Emittentin ausgezahlt wird.
Average-Rate-Warrants
Der Average-Rate-Warrant gehört zu den exotischen Optionsscheinen. Hier wird nicht der Kurs des Basiswertes am Laufzeitende herangezogen, sondern der Durchschnitt der Kurse während der Laufzeit. Ein Beispiel: Beim Barausgleich wird am Ende der Laufzeit nicht die Differenz zwischen aktuellem Kurs des Basiswertes und dem Basispreis ausbezahlt. Vielmehr wird aus den Kursen des Basiswertes über die gesamte Laufzeit ein Durchschnitt gebildet. Bei Fälligkeit wird die Differenz zwischen diesem Durchschnittskurs und dem Basispreis ausbezahlt. Diese Optionsscheine sind gegenüber Kursschwankungen des Basiswertes weniger anfällig.
Average-Strike-Warrants
Gehört zu den exotischen Optionsscheinen. Hier steht der Basispreis bei Emission des Optionsscheines noch nicht fest. Bei Fälligkeit wird aus den Kursen des Basiswertes über die gesamte Laufzeit ein Durchschnitt gebildet. Dieser Durchschnittskurs dient dann als Basispreis. Ausbezahlt wird die Differenz zwischen diesem Basispreis und dem aktuellen Kurs des Basiswertes.
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