grenke steigert Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2026
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grenke steigert Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2026
13.08.2026 / 07:03 CET/CEST
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grenke steigert Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2026
* Konzernergebnis steigt im ersten Halbjahr 2026 auf 32,6 Mio. Euro (Q1-Q2
2025: 26,2 Mio. Euro); Eigenkapitalrendite (RoE) verbessert auf 4,6 %
(Q1-Q2 2025: 3,8 %
* Leasingneugeschäft in H1 2026 mit 1.644,9 Mio. Euro über Vorjahresniveau
(Q1-Q2 2025: 1.622,0 Mio. Euro)
* Cost-Income-Ratio verbessert sich deutlich auf 51,6 % (Q1-Q2 2025: 56,4
%)
* Schadenquote mit 2,0 % weiterhin auf erhöhtem Niveau (Q1-Q2 2025: 1,7 %)
* Prognose 2026 unverändert: Konzernergebnis zwischen 74 und 86 Mio. Euro;
Leasingneugeschäft im unteren Bereich von 3,4 und 3,6 Mrd. Euro erwartet
Baden-Baden, den 13. August 2026: Die grenke AG, Spezialist für
Small-Ticket-Leasing, erreichte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026
ein Konzernergebnis von 32,6 Mio. Euro (Q1-Q2 2025: 26,2 Mio. Euro), was im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum einer Steigerung um 24,8 % entspricht.
Dieses Ergebniswachstum resultiert vor allem aus einem starken Anstieg der
operativen Erträge um 11,0 % auf 352,6 Mio. Euro (Q1-Q2 2025: 317,8 Mio.
Euro) bei einem gleichzeitig deutlich geringeren Kostenanstieg um 1,5 % auf
181,9 Mio. Euro (Q1-Q2 2025: 179,2 Mio. Euro). Entsprechend stieg das
operative Ergebnis vor Schadensabwicklung und Risikovorsorge im ersten
Halbjahr 2026 deutlich um 23,2 % auf 170,7 Mio. Euro (Q1-Q2 2025: 138,5 Mio.
Euro). Auch die Cost-Income-Ratio (CIR), also das Verhältnis von Kosten zu
Erträgen, verbesserte sich signifikant auf 51,6 % (Q1-Q2 2025: 56,4 %). Die
Schadenquote lag mit 2,0 % im ersten Halbjahr aufgrund der unverändert von
Unsicherheit geprägten Gesamtlage und hohen Insolvenzzahlen in unseren
Märkten auf einem weiterhin erhöhten Niveau (Q1-Q2 2025: 1,7 %).
Dr. Sebastian Hirsch, Vorstandsvorsitzender der grenke AG: "Unsere Erträge
wachsen schneller als unsere Kosten. Das ist kein Strohfeuer, sondern das
Resultat disziplinierter Arbeit und fundamentaler Verbesserungen, die
zunehmend Wirkung entfalten. Das gibt uns Handlungsspielraum unter
schwierigen Rahmenbedingungen: Wir können die weiterhin hohe Risikobelastung
kompensieren und gleichzeitig unser Neugeschäft mit Souveränität und
Augenmaß steuern. Wir bleiben auf Kurs."
Trotz einer herausfordernden Marktlage konnte grenke das Leasingneugeschäft
mit einem Wachstum um 1,4 % auf 1.644,9 Mio. Euro ebenfalls steigern (Q1-Q2
2025: 1.622,0 Mio. Euro). Dabei betrug der Deckungsbeitrag 2 (DB2) - als
Gradmesser für die Profitabilität - 260,8 Mio. Euro (Q1-Q2 2025: 280,7 Mio.
Euro). Daraus ergab sich eine DB2-Marge von 15,9 %, welche unter dem
Vorjahreswert (Q1-Q2 2025: 17,3 %) lag. Zurückzuführen ist der Rückgang der
DB2-Marge im Wesentlichen auf den üblichen Zeitverzug zwischen
Zinsenentwicklung und Konditionsgestaltung. So markiert das
überdurchschnittliche DB2-Margenniveau im Vorjahreshalbjahr den
Ausgangspunkt eines erheblichen Basiseffekts, da sich seither unsere
Konditionen mit den rückläufigen Marktzinsen allmählich synchronisieren.
Über das Zinsniveau hinaus reflektiert die DB2-Marge andere Komponenten wie
die aktuell höher erwarteten Ausfälle und das weiter erhöhte Schadensniveau
infolge der globalen Unsicherheit.
Wesentliche Kennzahlen im Überblick (in Mio. Euro)
Q2 Q2 Q1-Q2 Q1-Q2 in
2026 2025 in 2026 2025 %
%
Neugeschäft Leasing 858,5 867,4 -1,- 1.644,9 1.622,0 1,4
0
DB2-Marge des 15,6 17,1 -1,- 15,9 17,3 -1,4
Leasingneugeschäfts in % 5 pp
pp
Konzernergebnis 17,1 16,0 7,1 32,6 26,2 24,8
Ergebnis je Aktie in Euro 0,37 0,36 2,8 0,40 0,34 17,6
Cost-Income-Ratio in % 50,6 56,1 -5,- 51,6 56,4 -4,8
5 pp
pp
Schadenquote 2,1 1,7 0,4 2,0 1,7 0,3
pp pp
RoE nach Steuern in % 4,8 4,6 0,2 4,6 3,8 0,8
pp pp
Durchschnittliche Anzahl an 2.360 2.315 1,9 2.362 2.306 2,4
Mitarbeiter:innen nach
Vollzeitäquivalent
30.06. 31.12. in %
2026 2025
Eigenkapitalquote in % 15,4 15,6 -0,2 pp
Hinweis: Aus den jeweiligen Rundungen können sich Differenzen einzelner
Werte gegenüber der tatsächlich in Euro erzielten Zahl ergeben.
Dr. Martin Paal, Finanzvorstand der grenke AG: "Im ersten Halbjahr 2026
konnten wir unsere Cost-Income-Ratio deutlich auf 51,6 % verbessern. Vor
allem, weil unsere strikte Kostendisziplin sowie unsere Maßnahmen zur
Steigerung der Prozesseffizienz Wirkung zeigen. Beides hat wesentlich zu
unserer Ergebnissteigerung beigetragen. Ebenfalls positiv hervorzuheben sind
unsere erfolgreichen Refinanzierungen, wie beispielsweise unsere erste
Anleihe in Kanadischen Dollar, die eine stabile Basis für unser
Neugeschäftsziel sind."
Entwicklung des Leasingneugeschäfts auf solidem Niveau gehalten
Im Leasingkernmarkt Deutschland erzielte grenke im ersten Halbjahr 2026 mit
7,8 % das größte Wachstum auf ein Volumen von 332,8 Mio. Euro (Q1-Q2 2025:
308,6 Mio. Euro). Zu den weiteren Top-5-Ländern - gemessen am
abgeschlossenen Neugeschäftsvolumen - zählen Frankreich, Italien, Spanien
und Großbritannien. Zusammen machten diese fünf Märkte rund zwei Drittel des
gesamten Leasingneugeschäfts des grenke Konzerns im ersten Halbjahr 2026 aus
(Q1-Q2 2025: rund 64 %).
Die volumenmäßig stärkste Region war Westeuropa (ohne DACH) mit einem Plus
von 3,0 % auf 429,1 Mio. Euro (Q1-Q2 2025: 416,4 Mio. Euro) gefolgt von
Südeuropa mit einem Zuwachs von 3,1 % auf 422,3 Mio. Euro (Q1-Q2 2025: 409,4
Mio. Euro). Danach folgte DACH mit einem Wachstum von 7,5 % auf 404,8 Mio.
Euro (Q1-Q2 2025: 376,6 Mio. Euro). Die übrigen Regionen wuchsen im ersten
Halbjahr um 3,3 % auf 115,5 Mio. Euro (Q1-Q2 2025: 111,8 Mio. Euro), wobei
insbesondere die Zukunftsmärkte USA und Kanada deutliche Zuwächse
erreichten. Nord-/Osteuropa verzeichnete mit 273,2 Mio. Euro einen Rückgang
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Q1-Q2 2025: 307,8 Mio. Euro). Ursachen
sind die im zweiten Halbjahr 2025 ausgelaufenen Subventionen für eBikes in
Finnland und damit eine hohe Vergleichsbasis im Vorjahreszeitraum, bewusste
Steuerungsmaßnahmen in Dänemark und Schweden sowie insgesamt zögerliche
Investitionsentscheidungen aufgrund der geopolitischen Gesamtsituation. In
Summe konnte die Entwicklung aus der Region Nord-/Osteuropa kompensiert
werden, sodass das Leasingneugeschäft des grenke Konzerns insgesamt im
ersten Halbjahr um 1,4 % auf 1.644,9 Mio. Euro wuchs (Q1-Q2 2025: 1.622,0
Mio. Euro).
Die größte Kategorie der Leasingobjekte war im ersten Halbjahr 2026 mit 27,2
% gemessen an der Anzahl abgeschlossener Verträge unverändert die Kategorie
der IT-Geräte. Dazu zählen vor allem Laptops, EDV-Equipment und Software.
Der Anteil des Direktkundengeschäfts am gesamten Leasingneugeschäft legte im
ersten Halbjahr auf 18,5 % zu (Q1-Q2 2025: 17,4 %). Die Anzahl der
Leasinganfragen lag im ersten Halbjahr mit rund 349 Tsd. leicht über dem
Vorjahreswert (Q1-Q2 2025: rund 347 Tsd.). Im ersten Halbjahr wurden rund
165 Tsd. neue Leasingverträge abgeschlossen (Q1-Q2 2025: rund 164 Tsd.). Die
Umwandlungsquote lag mit 47,4 % im geschäftstypischen Rahmen (Q1-Q2 2025:
47,4 %). Die durchschnittliche Ticketgröße betrug 9.948 Euro (Q1-Q2 2025:
9.864 Euro).
Operative Erträge wachsen deutlich - getragen von robustem Portfolio
Die Zinserträge stiegen im ersten Halbjahr 2026 um 33,3 Mio. Euro auf 358,1
Mio. Euro (Q1-Q2 2025: 324,8 Mio. Euro). Im gleichen Zeitraum wuchs der
Zinsaufwand zur Refinanzierung des Leasinggeschäfts um 19,2 Mio. Euro auf
143,2 Mio. Euro (Q1-Q2 2025: 124,0 Mio. Euro). Damit lag das Zinsergebnis -
der Saldo aus Zinserträgen und Zinsaufwand - um 7,0 % über dem Vorjahreswert
bei 214,9 Mio. Euro (Q1-Q2 2025: 200,8 Mio. Euro). Infolge des deutlichen
Wachstums der Zinserträge sowie der Ergebnisse aus dem Servicegeschäft und
der Verwertung konnten die operativen Erträge in Summe um 34,8 Mio. Euro auf
352,6 Mio. Euro gesteigert werden (Q1-Q2 2025: 317,8 Mio. Euro).
Verbesserte Cost-Income-Ratio dank strikter Kostendisziplin und
Effizienzgewinne
Die operativen Aufwendungen lagen mit 181,9 Mio. Euro (Q1-Q2 2025: 179,2
Mio. Euro) nur um 2,7 Mio. Euro höher als im Vorjahreszeitraum, wovon 107,8
Mio. Euro auf Personalkosten (Q1-Q2 2025: 104,6 Mio. Euro) entfielen. Die
konzernweite Kostendisziplin in Verbindung mit dem starken Ertragswachstum
resultierten im ersten Halbjahr 2026 in einer gesteigerten operativen
Profitabilität und damit einer deutlich verbesserten Cost-Income-Ratio von
51,6 % gegenüber dem Vorjahr (Q1-Q2 2025: 56,4 %).
Weiterhin erhöhtes Insolvenzniveau und hohe Schadenquote
Aufgrund der weiterhin hohen Zahl an Insolvenzen und Ausfällen durch die
angespannte makroökonomisch und geopolitische Gesamtsituation
verschlechterte sich das Ergebnis aus Schadensabwicklung und Risikovorsorge
im ersten Halbjahr auf -118,6 Mio. Euro (Q1-Q2 2025: -94,7 Mio. Euro). Die
Schadenquote (Schadensabwicklung und Risikovorsorge im Verhältnis zum
Vermietvolumen) belief sich entsprechend im ersten Halbjahr auf 2,0 % (Q1-Q2
2025: 1,7 %).
Das operative Ergebnis stieg in der Folge dennoch signifikant um 8,9 Mio.
Euro auf 45,4 Mio. Euro (Q1-Q2 2025: 36,5 Mio. Euro).
Deutliche Ergebnissteigerung durch verbesserte Profitabilität trotz hohem
Schadensniveau
Als Resultat aus den starken operativen Erträgen und einer stabilen
Kostenstruktur bei einem unverändert hohen Schadensniveau wuchs das
Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2026 deutlich um 6,4 Mio. Euro auf 32,6
Mio. Euro (Q1-Q2 2025: 26,2 Mio. Euro). Dies führt gleichzeitig zu einer
Verbesserung der Eigenkapitalrendite nach Steuern (Return on Equity, RoE)
auf 4,6 % im ersten Halbjahr 2026 nach 3,8 % im ersten Halbjahr des
Vorjahres.
Erste Anleihe in kanadischen Dollar erfolgreich platziert
Nach der Emission der ersten Anleihe in australischen Dollar im dritten
Quartal 2025 hat grenke Ende Mai 2026 erfolgreich die erste CAD-Anleihe am
kanadischen Kapitalmarkt begeben. Die Emission mit einem Nominalvolumen von
100 Mio. CAD dient der Refinanzierung des lokalen Leasingneugeschäfts und
unterstreicht die Relevanz Kanadas als einer der zukünftigen Kernmärkte.
Neben der Refinanzierung am Kapitalmarkt bilden das Einlagengeschäft der
grenke Bank, die forderungsbasierte Refinanzierung über Geldmarktpapiere
(ABCP) und externe Bankkredite eine solide Refinanzierungsgrundlage für die
Neugeschäftsambitionen von grenke.
Leasingforderungen mit kontinuierlichem Wachstum, Eigenkapitalquote stabil
Resultierend aus dem Leasingneugeschäft stiegen die Leasingforderungen zum
Ende des zweiten Quartals 2026 auf 7,7 Mrd. Euro (31.12.2025: 7,3 Mrd.
Euro). Die Eigenkapitalquote lag zum 30.06.2026 bei 15,4 % (31.12.2025: 15,6
%) und damit im Rahmen der Orientierungsgröße von rund 15 %.
Prognose 2026 unverändert
grenke erwartet für das Geschäftsjahr 2026 unverändert ein Konzernergebnis
von 74 bis 86 Mio. Euro. Aufgrund des aktuell anhaltend herausfordernden
Umfelds geht der Vorstand davon aus, dass für das Leasingneugeschäftsvolumen
voraussichtlich der untere Bereich der Prognosespanne von 3,4 Mrd. bis 3,6
Mrd. Euro erreicht wird. Der Fokus für die kommenden Jahre liegt auf der
Rentabilität und damit der Orientierung an der Eigenkapitalrendite nach
Steuern von 10 % bis zum Jahr 2030.
Der Finanzbericht zum zweiten Quartal und dem ersten Halbjahr 2026 ist auf
unserer Webseite im Bereich " Berichte & Präsentationen" abrufbar.
Alle Termine für das Geschäftsjahr 2026 sind auf der Webseite unter "
Unternehmenskalender" abrufbar.
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Über grenke
Seit fast 50 Jahren ist grenke globaler Spezialist und Marktführer im
"Small-Ticket"-Leasing bis maximal 50.000 Euro pro Vertrag. Der Konzern mit
Sitz in Baden-Baden bietet mit rund 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
in 31 Ländern weltweit, 35.000 Fachhandelspartnern und über 700.000 -
überwiegend mittelständischen - Kunden einfache und Liquidität schonende
Finanzierung. Dabei reicht das Produkt-Spektrum von IT-Equipment über
Laborausstattung bis eBikes. Seit der Gründung im Jahr 1978 ist grenke auf
Wachstumskurs. Ende 2025 betrug das Leasingvolumen rund 11,4 Mrd. Euro. Zur
grenke Gruppe gehört die grenke Bank, die wesentlich zur Refinanzierung
beiträgt. Die grenke AG ist an der Frankfurter Börse gelistet (ISIN:
DE000A161N30).
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13.08.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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