Informationen zu Cookies und lokalen Einstellungen

Cookies und lokale Einstellungen sind kleine Datenpakete, die es uns und Ihnen erleichtern eine optimal bedienbare Web-Seite anzubieten. Sie entscheiden, welche Cookies und lokale Einstellungen sie zulassen und welche sie ablehnen.

Der Anbieter der Anwendung ist Ihre jeweilige Volksbank und Raiffeisenbank.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen Ihrer jeweiligen Volks- und Raiffeisenbank.

Notwendige Cookies helfen dabei, Ihnen die Funktionen der Webseite zugängig zu machen, indem sie Grundfunktionen die zuletzt angesehen Wertpapiere und Ihre Entscheidung für oder gegen die Nutzung der jeweiligen Cookies speichert. Die Webseite wird ohne diese Cookies nicht so funktionieren, wie es geplant ist.

Name Anbieter Zweck Ablauf Typ Empfänger der Daten  
CookieConsent8887 Volksbank Dreiländereck eG Um diese Cookiebar auszublenden. 1 Jahr Server-Cookie Infront Financial Technology GmbH
Die Cookie-Erklärung wurde das letzte Mal am 13.08.2026 von Infront Financial Technology GmbH aktualisiert.

Volksbank Dreiländereck eG

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Nachrichtenübersicht

WDH:Börse Stuttgart: SAP-Sicherheitslücken, Qiagen-Verkauf, Nebius-Umsatzsprung

13.08.2026 - 15:14:46
Börse Stuttgart - Euwax Trends 13.08.2026 | 11:00 Uhr Erstellt von: Kilian Schröder

SAP-Aktie gibt nach Security Patch Day nach

Am 12. August veröffentlichte SAP seinen monatlichen Security Patch Day für August mit 25 Sicherheitshinweisen - deutlich mehr als in den Vormonaten. Vier davon stufte der Softwarekonzern als "HotNews" ein, die höchste Dringlichkeitskategorie. Die kritischste Schwachstelle betrifft eine Code-Injection-Lücke in der Fertigungssoftware SAP MII mit einem Schweregrad von 9,9 auf der zehnstufigen CVSS-Skala, wie das IT-Sicherheitsunternehmen Onapsis berichtete. Die SAP-Aktie gab daraufhin rund 2 Prozent ab und schloss bei 178,12 Euro.

Zuvor hatte sich die Aktie seit dem 52-Wochen-Tief bei 127,50 Euro am 23. Juli um rund 39 Prozent erholt. Getrieben wurde der Anstieg von den Quartalszahlen für das zweite Quartal 2026. Der Cloud-Umsatz stieg währungsbereinigt um 24 Prozent auf 6,28 Milliarden Euro. Der Cloud-Auftragsbestand wuchs um 26 Prozent auf 22,9 Milliarden Euro.

Anleger kaufen an der Börse Stuttgart einen Call-Optionsschein auf SAP (WKN: VY1JWD) mit einem Basispreis von 220,00 Euro, einem Bezugsverhältnis von 0,10 und Bewertungstag am 19. März 2027. Der Basispreis liegt derzeit rund 24 Prozent über dem aktuellen Kurs. Notiert die SAP-Aktie am Bewertungstag auf oder unter 220,00 Euro, verfällt der Optionsschein wertlos.

Qiagen prüft strategische Optionen - Berater engagiert

Der Diagnostikspezialist Qiagen hat am 11. August laut Bloomberg Berater engagiert, um strategische Alternativen einschließlich eines möglichen Verkaufs zu prüfen. Der Aufsichtsrat habe Voranfragen mehrerer US-Unternehmen erhalten, berichtete die Nachrichtenagentur unter Berufung auf informierte Personen. Die Aktie legte am selben Tag um 3 Prozent auf 37,48 Euro zu.

Bereits am 5. August hatte Qiagen Quartalszahlen vorgelegt, die über der eigenen Prognose lagen. Der Umsatz im zweiten Quartal erreichte 535 Millionen US-Dollar - unverändert gegenüber dem Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 0,62 Dollar und damit über den prognostizierten mindestens 0,60 Dollar. Am Ausblick für 2026 hielt das Unternehmen fest: ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 1 bis 2 Prozent und ein bereinigter Gewinn je Aktie von mindestens 2,43 Dollar.

An der Börse Stuttgart positionieren sich Anleger mit einem Faktor-Optionsschein Long (Faktor 2) auf Qiagen (WKN: GG2NGP). Das Produkt bildet die tägliche prozentuale Veränderung der Qiagen-Aktie mit doppeltem Hebel ab und hat eine unbegrenzte Laufzeit. Die Knock-Out-Schwelle liegt aktuell bei 18,52 Euro - rund 50 Prozent unter dem derzeitigen Aktienkurs. Fällt der Basiswert auf diese Schwelle, erlischt das Produkt und Anleger erleiden einen Totalverlust. Zudem ist das Produkt nicht währungsgesichert.

Nebius-Umsatz verfünffacht sich - Aktie springt 29 Prozent

Der KI-Cloud-Anbieter Nebius Group meldete am 12. August Quartalszahlen für das zweite Quartal 2026. Der Umsatz lag bei 582,3 Millionen US-Dollar nach 105,1 Millionen im Vorjahresquartal. Das entspricht einem Anstieg um 454 Prozent. Die Aktie schloss bei 249,38 US-Dollar, ein Plus von 29 Prozent.

Gegenüber dem ersten Quartal beschleunigte sich das Wachstum um 46 Prozent. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erreichte 236,2 Millionen US-Dollar - nach einem Verlust von 21 Millionen im Vorjahr. Am Ausblick von 3,0 bis 3,4 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz hielt das in Amsterdam ansässige Unternehmen fest. Der Expansionskurs erfordert allerdings hohen Kapitaleinsatz: Allein im zweiten Quartal investierte Nebius 5,66 Milliarden US-Dollar in Sachanlagen, und die Verschuldung stieg auf 8,5 Milliarden US-Dollar.

Über einen endlosen Knock-Out-Call (WKN: MR5FKF) partizipieren Anleger an der Börse Stuttgart gehebelt an Kursbewegungen der Nebius-Aktie. Basispreis und Knock-Out-Schwelle liegen bei 180,33 US-Dollar, das Bezugsverhältnis beträgt 0,10. Da das Produkt nicht währungsgesichert ist, tragen Anleger neben dem Kursrisiko auch ein Währungsrisiko. Erreicht oder unterschreitet der Nebius-Kurs die Schwelle von 180,33 US-Dollar, erleiden Anleger einen Totalverlust.

Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Hebelprodukte unterliegen einem erhöhten Verlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Bitte lesen Sie das Basisinformationsblatt (PRIIP/KID) sowie den Prospekt des Emittenten. © Börse Stuttgart Group 2026.


Quelle: dpa-AFX
Seitenanfang