Instone Group setzt mit finanzieller Stärke auf beschleunigtes Wachstum - Hauptversammlung beschließt Dividende von 0,43 Euro je Aktie
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Instone Group setzt mit finanzieller Stärke auf beschleunigtes Wachstum -
Hauptversammlung beschließt Dividende von 0,43 Euro je Aktie
03.06.2026 / 14:44 CET/CEST
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Instone Group setzt mit finanzieller Stärke auf beschleunigtes Wachstum -
Hauptversammlung beschließt Dividende von 0,43 Euro je Aktie
* Hauptversammlung beschließt Dividende von 0,43 Euro pro Aktie
* Prognose für 2026 bestätigt: bereinigte Umsatzerlöse von 550 bis 600
Mio. Euro, bereinigtes Ergebnis nach Steuern von 35 bis 40 Mio. Euro
* Finanzielle Stärke schafft Spielraum für neue Investitionen
* Als neue Mitglieder des Aufsichtsrats wurden Iris Schöberl und Marc
Oliver Heß gewählt
Essen, 3. Juni 2026: Die ordentliche Hauptversammlung der Instone Real
Estate Group SE ("Instone Group") hat heute in Essen die Ausschüttung einer
Dividende von 0,43 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie beschlossen.
Die Dividende soll am 8. Juni 2026 ausgezahlt werden. Das Dividendenniveau
soll nach derzeitiger Planung auch in den kommenden Jahren nicht
unterschritten werden. Die weiteren Beschlussvorschläge von Vorstand und
Aufsichtsrat wurden mit großer Mehrheit angenommen.
Vorstandsvorsitzender Kruno Crepulja verwies in seiner Rede auf ein
erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 mit einer Erreichung der operativen und
finanziellen Ziele sowie eine verbesserte Ausgangslage für profitables
Wachstum. "Die Instone Group hat 2025 bewiesen, dass unser Unternehmen auch
in einem schwierigen Markt verlässlich arbeitet. Wir haben unsere Ziele
erreicht, unsere finanzielle Stärke bewahrt und die Grundlage für neues
Wachstum gelegt", sagte Crepulja. "Das Umfeld bleibt anspruchsvoll. Aber wir
befinden uns nicht in einer defensiven Lage. Wir gehen mit Stabilität und
Spielraum in eine Marktphase, die wir aktiv zu nutzen wissen."
Prognose für 2026 bestätigt
Für das Geschäftsjahr 2026 bestätigte der Vorstand seine Prognose. Erwartet
werden bereinigte Umsatzerlöse zwischen 550 und 600 Mio. Euro, eine
bereinigte Rohergebnismarge von mehr als 24 Prozent und ein bereinigtes
Ergebnis nach Steuern zwischen 35 und 40 Mio. Euro. Die Prognose steht unter
der Annahme, dass es nicht zu einer langanhaltenden geopolitischen
Eskalation mit erheblichen makroökonomischen Verwerfungen kommt.
nyoo als Antwort auf die Kostenfrage im Wohnungsbau
Ein zentraler Bestandteil der Wachstumsstrategie bleibt die
Tochtergesellschaft nyoo. Mit nyoo adressiert die Instone Group hochwertige,
aber leistbare Wohnungen in gut angebundenen Lagen außerhalb der
hochpreisigen Innenstadtbereiche. Standardisierte Planung, serielle Elemente
und Produktvereinfachung sollen Baukosten senken und Projektlaufzeiten
verkürzen.
Crepulja machte deutlich, dass Standardisierung nicht mit Gleichförmigkeit
oder geringerem Komfort gleichzusetzen sei. Vielmehr gehe es um einen
intelligenteren Planungs- und Bauprozess. Gute Grundrisse, verlässliche
Qualität, energieeffiziente Standards und ein hoher Wohnwert blieben der
Maßstab.
Mit nyoo kann die Instone Group Genossenschaften und Bestandshaltern
schlüsselfertige Wohnungen im QNG-40-Standard zu Herstellungskosten von
unter 3.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche anbieten, einschließlich
Umsatzsteuer, Marge und Planungskosten, aber ohne Grundstück und
Erschließung. "Wenn Wohnen wieder leistbarer werden soll, müssen wir nicht
nur über Förderung sprechen. Wir müssen auch besser, schneller und
effizienter bauen. nyoo ist unsere unternehmerische Antwort auf genau diese
Frage", sagte Crepulja.
Wohnungsmarkt bleibt strukturell angespannt
Crepulja ordnete die Geschäftsentwicklung auch vor dem Hintergrund des
angespannten deutschen Wohnungsmarktes ein. Nach den jüngsten Zahlen des
Statistischen Bundesamts wurden in Deutschland im Jahr 2025 rund 206.600
Wohnungen fertiggestellt. Das ist der niedrigste Wert seit 2012 und
entspricht einem Rückgang von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig
bleibe der Bedarf an Wohnraum in den Metropolregionen und gut angebundenen
mittelgroßen Städten hoch.
Die Instone Group werde sich auch künftig sachlich und konstruktiv in die
Diskussion über die Zukunft des Wohnungsbaus einbringen. Förderprogramme
allein könnten die Wohnungsfrage nicht lösen, seien aber ein wirksames
Instrument, wenn sie richtig gesetzt seien. Das zeige sich insbesondere bei
den steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten für Kapitalanleger, die den
Erwerb von Neubauwohnungen attraktiver machten und Investitionen in dringend
benötigten Wohnraum unterstützten.
Aufsichtsrat neu besetzt und Finanzierungsspielraum erneuert
Mit Iris Schöberl und Marc Oliver Heß gewinnt der neu gewählte Aufsichtsrat
zwei erfahrene Persönlichkeiten. Sie folgen auf Dr. Jochen Scharpe und
Dietmar Binkowska, die für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung
standen. Dr. Scharpe gehörte dem Gremium seit dem Börsengang in 2018,
Binkowska seit 2019 an. Crepulja und der Vorsitzende des Aufsichtsrats
Stefan Brendgen dankten beiden ausdrücklich. Sie hätten die Arbeit des
Aufsichtsrats in ihrer Funktion als Vorsitzender des Prüfungsausschusses
bzw. des Vergütungsausschusses maßgeblich begleitet und mitgeprägt. Die
neuen Aufsichtsratsmitglieder Schöberl und Heß bringen künftig ihre
jahrzehntelange Erfahrung und fundiertes Fachwissen in der
Unternehmensentwicklung, Immobilienwirtschaft und strategischen Steuerung
ein. Dass beide das Mandat übernehmen, unterstreicht das Vertrauen in die
strategische Ausrichtung und langfristige Entwicklung der Instone Group. Dem
Aufsichtsrat gehören damit folgende Mitglieder an: Stefan Brendgen, Stefan
Mohr, David S. Beardsell, Iris Schöberl und Marc Oliver Heß. Die Amtszeit
läuft bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung der
Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2029 beschließt.
Mit der beschlossenen Ermächtigung zur Ausgabe von Wandel- und
Optionsschuldverschreibungen sowie der Schaffung eines entsprechenden
bedingten Kapitals erhält die Gesellschaft auch künftig flexible
Finanzierungsmöglichkeiten. Die neue Ermächtigung ist mit der bisherigen, am
8. Juni 2026 auslaufenden Ermächtigung mit Ausnahme der Laufzeit weitgehend
inhaltsgleich.
Die Abstimmungsergebnisse der ordentlichen Hauptversammlung vom 3. Juni 2026
sind auf der Website der Gesellschaft abrufbar.
Über Instone Real Estate Group SE (Instone Group)
Die Instone Group ist einer der führenden Wohnentwickler Deutschlands und im
Prime Standard der Deutschen Börse notiert. Seit 1991 entwickeln wir
bundesweit zukunftsfähige und nachhaltige Stadtquartiere mit Miet- und
Eigentumswohnungen - für ein langfristig gutes Leben in den Metropolregionen
Deutschlands. Unsere vielfältigen Fachkompetenzen erzielen in Verbindung mit
effizienten Prozessen und einem soliden finanziellen Fundament echte
Mehrwerte für unsere Stakeholder in ökologischer, sozialer und
wirtschaftlicher Hinsicht. So übernehmen wir Verantwortung für eines der
dringlichsten gesellschaftlichen Themen unserer Zeit - der Schaffung von
bedarfsgerechtem und lebenswertem Wohnraum. Bundesweit sind 425 Mitarbeiter
an neun Standorten tätig. Zum 31. März 2026 umfasste das Projektportfolio 48
Entwicklungsprojekte mit einem erwarteten Gesamtverkaufsvolumen von etwa 7,0
Milliarden Euro und rund 14.000 Wohneinheiten. www.instone-group.de
Investor Relations
Burkhard Sawazki
Grugaplatz 2-4, 45131 Essen
Tel.: +49 (0)201 45355-137
E-Mail: burkhard.sawazki@instone.de
Presse
Franziska Jenkel
Chausseestr. 111, 10115 Berlin
Tel. +49 (0)30/6109102-36
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Quelle: dpa-AFX