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Nachrichtenübersicht

Aktien Wien Schluss: Verluste im europäischen Trend

24.06.2026 - 18:08:38
WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch mit deutlichen Abschlägen aus dem Handel verabschiedet. Der ATX verlor 1,27 Prozent auf 6.462,40 Punkte, nachdem er bereits am Vortag um 0,74 Prozent eingebüßt hatte. Auch an den europäischen Leitbörsen ging es mit den Aktienkursen diesmal mehrheitlich abwärts.

Die Augen der Anleger blieben vor den am Abend erwarteten Quartalszahlen des US-Chipkonzerns Micron auf die jüngste Korrektur im Technologiesektor gerichtet. Erneut deutlich tiefere Rohölpreise konnten am Berichtstag international nicht beflügeln. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent zur Lieferung im August rutschte erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar unter 75 US-Dollar.

Am österreichischen Aktienmarkt gab es kaum Meldungen zu heimischen Unternehmen. Die Titel von Frequentis wurden ex Dividende gehandelt. Ihr Kurs sackte um sieben Prozent oder 5,20 Euro ab. Ausgeschüttet wurden jedoch nur 30 Cent je Anteilsschein.

Die Raiffeisen Bank International (RBI) behauptet im Bieterkampf um die Addiko Bank trotz eines höheren Gegenangebots weiterhin die Führung. Bis Montag seien Annahmeerklärungen für 50,72 Prozent der Aktien eingegangen, teilte die RBI mit. Der slowenische Rivale Nova Ljubljanska Banka (NLB) hatte sein Offert Mitte Juni aufgestockt. Die RBI-Titel fielen um ein Prozent. Die Titel der Addiko Bank schlossen unverändert.

Bei den Branchenkollegen Erste Group und Bawag ging es um 0,5 und 1,6 Prozent abwärts. Unter den weiteren Schwergewichten büßten die OMV-Papiere 2,8 Prozent ein. Hier belasteten wohl die gesunkenen Rohölpreise. Die Aktien des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters SBO verloren ebenfalls 2,8 Prozent.

Auch Voestalpine gaben um 2,8 Prozent nach. Andritz fielen um ein Prozent. Im Technologiebereich büßten AT&S nach den starken Rückgängen vom Vortag weitere 1,8 Prozent ein. Die Papiere des Versicherungskonzerns Vienna Insurance Group rutschten 4,2 Prozent tiefer./ste/spa/APA/stw


Quelle: dpa-AFX
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