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Nachrichtenübersicht

GNW-News: EAACI fordert eine Zukunft im Sinne von "Vision Zero", frei von Allergien und Asthma

13.06.2026 - 17:06:10
^ZÜRICH, June 13, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Da allergische Erkrankungen weiterhin
Hunderte  Millionen  Menschen  weltweit  betreffen  und  die  Gesundheitssysteme
zunehmend  belasten,  fordert  die  European  Academy  of  Allergy  and Clinical
Immunology  (EAACI) ein neues  Ziel für die  globale Gesundheit: ?Vision Zero" -

eine Zukunft ohne die Belastung durch Allergien und Asthma.
Diese  Vision wird das zentrale  Thema des EAACI-Jahreskongresses 2026 sein, der
vom  12. bis 15. Juni  2026 in Istanbul  (Türkei) stattfindet.  Dort werden sich
Tausende  von  Klinikern,  Forschern  und  Fachkräften  aus dem Gesundheitswesen
versammeln,  um die neuesten wissenschaftlichen Fortschritte und die Zukunft der

Allergie- und Asthmabehandlung zu erörtern.
Anstatt  allergische und  Atemwegserkrankungen als  unvermeidbare und zunehmende
Herausforderung  für die öffentliche  Gesundheit hinzunehmen, ist  die EAACI der
Ansicht,   dass   wissenschaftliche   Innovationen,   Präventionsstrategien  und
koordinierte   politische   Maßnahmen  deren  Auswirkungen  auf  Einzelpersonen,

Familien und Gesellschaften erheblich verringern können.
?Vision  Zero spiegelt  unsere Entschlossenheit  wider, über  die Behandlung von
Krankheiten  hinauszugehen  und  uns  der  Prävention sowie der Verringerung der
Krankheitslast  zuzuwenden",  so  María  Torres,  Präsidentin  der  EAACI.  ?Der

wissenschaftliche Fortschritt, den wir heute erleben, gibt uns Anlass, ehrgeizig
zu  sein. Durch die Zusammenarbeit zwischen Forschung, klinischer Praxis und dem
öffentlichen  Gesundheitswesen können wir  auf eine Zukunft  hinarbeiten, in der

Allergien und Asthma das Leben von Millionen Menschen nicht mehr einschränken."
Der  Kongress wird aktuelle Forschungsergebnisse  und klinische Entwicklungen in
den   Bereichen   Immuntherapie,   Umwelt-  und  genetische  Faktoren,  digitale

Gesundheitstechnologien, Präzisionsmedizin und präventive Ansätze vorstellen. Im
Mittelpunkt  der Diskussionen stehen zudem die gesundheitliche Chancengleichheit
und  die Notwendigkeit, dafür zu sorgen,  dass Fortschritte in der Allergie- und

Asthmabehandlung Patienten weltweit zugänglich sind.
Allergische   Erkrankungen   gehören  weltweit  zu  den  häufigsten  chronischen
Erkrankungen,  wobei  ihre  Prävalenz  in  vielen  Regionen  weiter zunimmt. Die
Belastung  geht über  das Gesundheitswesen  hinaus und  wirkt sich  auf Bildung,
Produktivität,  Lebensqualität  und  psychisches  Wohlbefinden  aus.  Vor diesem
Hintergrund  zielt  die  ?Vision  Zero"-Initiative  der  EAACI  darauf  ab,  ein
langfristiges  Denken darüber anzuregen, was möglich ist, wenn wissenschaftliche
Erkenntnisse   mit  einer  wirksamen  Umsetzung  und  politischer  Unterstützung

einhergehen.
?Das  Konzept von Vision  Zero fordert uns  heraus, anders zu  denken", so André
Moreira,  Vice President of Congresses der EAACI. ?Es regt die Allergie-Fachwelt
dazu  an, sich  nicht nur  auf die  Behandlung von Krankheiten zu konzentrieren,
sondern  auch auf  deren Prävention,  die Minderung  ihrer Auswirkungen  und die

Schaffung gesünderer Lebensumfelder für künftige Generationen."
Istanbul,  das an der Schnittstelle zwischen  Europa und Asien liegt, bietet den
perfekten  Rahmen  für  internationale  Zusammenarbeit und Wissensaustausch. Der
Kongress  soll Experten aus aller Welt  zusammenbringen, um die Fortschritte auf
dem  Weg zu einer Zukunft zu beschleunigen, in der die Belastung durch Allergien

und Asthma deutlich verringert wird.
Über die EAACI
Die European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) ist die führende
Fachorganisation,  die sich für Exzellenz  in Allergie und Immunologie einsetzt.
Die  EAACI setzt sich durch  Forschung, Aufklärung, Interessenvertretung und die
Förderung  einer  hochwertigen  Patientenversorgung  für  die  Verbesserung  der

Gesundheit von Menschen ein, die von allergischen Erkrankungen betroffen sind.
Medienkontakt: communications@eaaci.org (mailto:communications@eaaci.org)
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Quelle: dpa-AFX
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