Informationen zu Cookies und lokalen Einstellungen

Cookies und lokale Einstellungen sind kleine Datenpakete, die es uns und Ihnen erleichtern eine optimal bedienbare Web-Seite anzubieten. Sie entscheiden, welche Cookies und lokale Einstellungen sie zulassen und welche sie ablehnen.

Der Anbieter der Anwendung ist Ihre jeweilige Volksbank und Raiffeisenbank.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen Ihrer jeweiligen Volks- und Raiffeisenbank.

Notwendige Cookies helfen dabei, Ihnen die Funktionen der Webseite zugängig zu machen, indem sie Grundfunktionen die zuletzt angesehen Wertpapiere und Ihre Entscheidung für oder gegen die Nutzung der jeweiligen Cookies speichert. Die Webseite wird ohne diese Cookies nicht so funktionieren, wie es geplant ist.

Name Anbieter Zweck Ablauf Typ Empfänger der Daten  
CookieConsent9068 VR-Bank Mitte eG Um diese Cookiebar auszublenden. 1 Jahr Server-Cookie Infront Financial Technology GmbH
Die Cookie-Erklärung wurde das letzte Mal am 02.01.2026 von Infront Financial Technology GmbH aktualisiert.

VR-Bank Mitte eG

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Nachrichtenübersicht

Bauernpräsident in Sorge über niedrige Agrarpreise

02.01.2026 - 12:30:56
BERLIN (dpa-AFX) - Die deutsche Landwirtschaft klagt zum Jahreswechsel über niedrige Erzeugerpreise - nicht nur bei Milch. Für die Landwirte seien die derzeitigen Preise an den Agrarmärkten äußerst unbefriedigend, sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, am Freitag zur Vorstellung des Marktberichts 2025/26.

So könnten für eine Tonne Weizen zurzeit lediglich etwa 180 Euro erzielt werden. "Mit jeder Tonne Weizen, die der Landwirt derzeit verkauft, verliert er und fährt Verluste ein", sagte Rukwied. Ackerfrüchte wie Mais und Raps seien ebenfalls unter Preisdruck.

Negativ sei auch die Preisentwicklung für Schweinehalter. "Bei dem derzeitigen Erzeugerpreis von 1,60 Euro pro Kilogramm Schweinefleisch ist schon jetzt abzusehen, dass etliche Betriebe im laufenden Wirtschaftsjahr rote Zahlen schreiben werden", warnte der Bauernpräsident.

Historische Krise im Weinbau

Im deutschen Weinbau gebe es sogar die größte Krise seit Jahrzehnten. "Aufgrund der schlechten Marktlage gehen wir davon aus, dass wir Rebflächen in erheblichem Umfang verlieren werden", sagte Rukwied.

Zwar sei die Ernte 2025 qualitativ außergewöhnlich gut gewesen. Mit rund 7,3 Millionen Hektolitern habe sie aber 16 Prozent unter dem Zehnjahresdurchschnitt gelegen. Die Fassweinpreise lägen unter den Produktionskosten, die Inlandsnachfrage sei schwach, der Export in das wichtige Absatzland USA wegen der höheren Zölle schwierig./brd/DP/men


Quelle: dpa-AFX
Seitenanfang