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Nachrichtenübersicht

EQS-Adhoc: Raiffeisen Bank International AG: RBI und AO Raiffeisenbank (Russland) beabsichtigen Klage gegen Rasperia in Österreich einzureichen (deutsch)

23.07.2026 - 15:58:51
Raiffeisen Bank International AG: RBI und AO Raiffeisenbank (Russland) beabsichtigen Klage gegen Rasperia in Österreich einzureichen

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EQS-Ad-hoc: Raiffeisen Bank International AG / Schlagwort(e): Sonstiges
Raiffeisen Bank International AG: RBI und AO Raiffeisenbank (Russland)
beabsichtigen Klage gegen Rasperia in Österreich einzureichen

23.07.2026 / 15:58 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung
(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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RBI und AO Raiffeisenbank (Russland) beabsichtigen Klage gegen Rasperia in
Österreich einzureichen

Wien, 23. Juli 2026. Ein russisches Gericht hat eine Unterlassungsverfügung
(Anti-Suit Injunction) erlassen, die es der STRABAG SE, den österreichischen
Kernaktionären der STRABAG SE, der Raiffeisen Bank International AG (RBI)
und ihrer russischen Tochter AO Raiffeisenbank untersagt, in Verbindung mit
gewissen die Rasperia betreffenden Gerichtsverfahren rechtliche Schritte bei
Gerichten oder Schiedsgerichten außerhalb Russlands gegen Rasperia Trading
Limited (Rasperia) einzuleiten. Gemäß dieser Unterlassungsverfügung dürfen
die RBI und die AO Raiffeisenbank jedoch in Österreich eine
Schadenersatzklage gegen Rasperia in Höhe von bis zu EUR 2,85 Milliarden
einreichen, ohne eine gerichtliche Strafe auszulösen.

Angesichts dieses Urteils hat sich das Risiko für die RBI bei der
Geltendmachung von Ansprüchen gegen Rasperia erheblich verringert. Folglich
beabsichtigt die RBI, in voller Übereinstimmung mit EU-Sanktionsrecht, in
Österreich Klage gegen Rasperia in Höhe von ca. EUR 3,15 Milliarden
einzureichen, um Schadenersatz zu erlangen und in die Vermögenswerte von
Rasperia in Österreich zu vollstrecken, letzteres nach Freigabe der
eingefrorenen österreichischen Vermögenswerte von Rasperia. Diese
Vermögenswerte, die aufgrund von EU-Sanktionen eingefroren sind, bestehen
aus 28,5 Millionen STRABAG SE-Aktien sowie Dividenden für die Geschäftsjahre
ab 2021 und einer Barausschüttung aus der Kapitalherabsetzung der STRABAG SE
im März 2024. Die AO Raiffeisenbank wird im österreichischen Verfahren
Zweitklägerin sein.

Der Vorstand der RBI sieht ein positives Ergebnis des österreichischen
Verfahrens als sehr wahrscheinlich an. Die Erlöse aus der Vollstreckung in
die oben genannten Vermögenswerte werden voraussichtlich innerhalb von 6 bis
12 Monaten eingehen. Die Rechtsstreitigkeiten und damit einhergehende
Maßnahmen
können im Jahr 2026 zu Kosten und Aufwendungen in Höhe von bis zu rund EUR
150 Millionen für den RBI-Konzern ohne Russland führen.



Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

John P. Carlson, CFA
Head of Group Investor & Media Relations
Raiffeisen Bank International AG
Am Stadtpark 9, 1030 Wien, Österreich
ir@rbinternational.com | Telefon +43-1-71 707-2089 | www.rbinternational.com


Ende der Insiderinformation

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23.07.2026 CET/CEST Mitteilung übermittelt durch die EQS Group

Originalinhalt anzeigen:
https://eqs-news.com/?origin_id=4234aeeb-8697-11f1-8534-027f3c38b923&lang=de

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   Sprache:        Deutsch
   Unternehmen:    Raiffeisen Bank International AG
                   Am Stadtpark 9
                   A-1030 Wien
                   Österreich
   Telefon:        +43-1-71707-2089
   E-Mail:         ir@rbinternational.com
   Internet:       https://www.rbinternational.com/en/raiffeisen.html
   ISIN:           AT0000606306
   WKN:            A0D9SU
   Börsen:         Freiverkehr in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg,
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                   Luxemburg, SIX, Wiener Börse (Amtlicher Handel)
   LEI Code:       9ZHRYM6F437SQJ6OUG95
   EQS News ID:    2370818




Ende der Mitteilung EQS News-Service
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Quelle: dpa-AFX

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