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Nachrichtenübersicht

Deutsche Börse-News: Steyr Umsatzspitzenreiter (Nebenwerte)

16.01.2026 - 10:11:19
FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - Mit einem Plus von 23 Prozent 2025 kann sich der Scale All Share sehen lassen. Treiber waren Aktien aus den Bereichen Verteidigung, Stromnetzausrüstung und Batteriekomponenten. Doch auch so manches originelle Konzept verfängt.

15. Januar 2026. FRANKFURT (Deutsche Börse). Es war ein gutes Jahr für das Kleinstwertesegment: Von 1.115 auf 1.374 Punkte ist der Scale All Share (DE000A2BLGY6) im Laufe des Jahres gestiegen - ein Plus von 23 Prozent. Vor gut einer Woche waren es sogar knapp 1.442 Punkte - der höchste Stand seit Sommer 2022. Am Donnerstagmorgen sind es mit 1.354 Punkten etwas weniger.

Auch im Scale-Segment zeigt sich, dass die Rüstungsbranche das Börsenjahr 2025 in Deutschland geprägt hat: Meistgehandelte Aktie im Segment war Steyr Motors (AT0000A3FW25) mit 450 Millionen Euro an Umsatz, wie die Kassamarktstatistik der Deutschen Börse zeigt. In DAX, MDAX und SDAX sah es ähnlich aus. Dort waren vergangenes Jahr Rheinmetall, Hensoldt und Renk Group die umsatzstärksten Papiere.

"Hohe Planungssicherheit für Steyr"

Auch die Kursentwicklung von Steyr ist bemerkenswert: Das spekulativ getriebene Kurzzeithoch von 430 Euro aus dem März wurde zwar nicht mehr erreicht. Mit 35,80 Euro zum Jahresende hat sich der Kurs im Laufe des Jahres aber immer noch mehr als verdoppelt. Aktuell sind es sogar 44,80 Euro.

Hintergrund des jüngsten Kursanstiegs: Anfang der Woche meldete der Motorenhersteller ein Joint Venture und einen neuen Fünfjahres-Rahmenvertrag mit dem asiatischen Partner Trysun. "Der Rahmenvertrag verschafft uns eine außergewöhnlich hohe Planungssicherheit durch einen garantierten Mindestumsatz und den Export unserer Motoren aus ?-sterreich nach China", erklärte Steyr-Chef Julian Cassutti.

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Pfisterer Umsatzführer

Im Dezember war einmal mehr Pfisterer (43 Millionen Euro) Umsatzspitzenreiter im Scale-Segment. Es folgten 2G Energy (24 Millionen Euro), Steyr Motors (19 Millionen Euro), Innoscripta (13 Millionen Euro) und Mensch und Maschine (11 Millionen Euro).

Pfisterer und Tin Inn: Kursverdopplung seit IPO

Auch zwei der Börsenneulinge aus dem vergangenen Jahr können sich sehen lassen: Pfisterer (DE000PFSE212) und Tin Inn (DE000A40ZTT8). Die Aktie des Stromnetzausrüsters Pfisterer, im Mai zu 27 Euro an die Börse gekommen, hatte sich schon bis Ende 2025 mehr als verdoppelt. Vergangene Woche wurde dann ein neues Hoch von über 84 Euro markiert, jetzt sind es immer noch 65 Euro.

Der Kurs von Tin Inn (DE000A40ZTT8) war im Dezember über 21 Euro geklettert, eine Kursverdreifachung gegenüber dem Ausgabepreis von 6,90 Euro. Das Unternehmen, das Hotels aus alten Schiffscontainern baut ("Deutschlands verrückteste Hotelkette"), hat zuletzt allerdings für Verunsicherung gesorgt: Der Vorstand sagte die geplante Emission einer besicherten Unternehmensanleihe ab. Der Kurs fiel auf 14 Euro, jetzt sind es wieder 16,50 Euro.

Ebenfalls zu den Top-Performern gehört IBU-tec advanced materials (DE000A0XYHT5). Der Kurs des Batteriematerialherstellers hatte Mitte Oktober einen großen Sprung nach oben gemacht von unter 10 Euro auf in der Spitze 26,80 Euro. Aktuell sind es 22 Euro.

"2G mit ausgezeichneten Wachstumschancen"

Etwas holpriger verlief das Jahr für den Blockheizkraftwerk- und Großwärmepumpen-Hersteller 2G Energy (DE000A0HL8N9). Erst ging es nach unten von fast 40 auf 26 Euro, jetzt sind es wieder 34 Euro. Das Unternehmen hatte für das dritte Quartal einen Umsatzrückgang gemeldet, ab dem vierten Quartal sollte es aber wieder nach oben gehen. Diverse Analysehäuser raten zum Kauf der Aktie, konkret SMC-Research, First Berlin, Warburg Research und Metzler Capital. Sie alle nennen Kursziele um 40 Euro. "Sowohl der Energiehunger des schnell wachsenden Datencentersektors als auch das deutsche Biomasse-Paket bieten 2G ausgezeichnete Wachstumschancen", erklärt etwa First Berlin.

PTG: Umstellung auf Namensaktien

Für The Platform Group (TPG) war 2025 hingegen ein schwieriges Jahr. Zwischen Anfang 2024 und April 2025 hatte sich der Kurs noch verdoppelt auf in der Spitze 12,70 Euro. Jetzt sind es aber wieder nur 4,85 Euro. Das stark auf Zukäufe setzende Unternehmen ist in die Schlagzeilen geraten. Unter anderem das "Manager Magazin" berichtete über Probleme - bis hin zur möglichen Insolvenzverschleppung bei einer ehemaligen Tochterfirma. Per 8. Januar wurden die TPG-Aktien auf Namensaktien umgestellt, mit neuer ISIN (DE000A40ZW88). "Die Maßnahme stärkt die Transparenz der Aktionärsstruktur, modernisiert die Kapitalmarktprozesse und unterstützt einen direkten und effizienten Aktionärsdialog", erklärte das Unternehmen.

Klar ist nun auch, wann Cliq Digital (DE000A35JS40) das Scale-Segment verlassen wird. Der Handel der Cliq-Aktien im Scale-Segment wird am 23. März 2026 eingestellt. Über Xetra können die Aktien danach aber weiter gehandelt werden.

Von Anna-Maria Borse © 15. Januar 2026, Deutsche Börse AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)


Quelle: dpa-AFX
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