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Nachrichtenübersicht

OTS: Proxima Fusion / Alpha Alliance: Über 30 Industriepartner treiben mit ...

25.02.2026 - 09:41:20
Alpha Alliance: Über 30 Industriepartner treiben mit Proxima Fusion
den Fusionsdemonstrator Alpha voran (FOTO)
München (ots) - Das neue Industriekonsortium bündelt Europas Fusionsökosystem
erstmals in einem konkreten Ingenieursprojekt und legt damit die Basis für eine
skalierbare Wertschöpfungskette vom Demonstrator zum kommerziellen
Fusionskraftwerk.

Proxima Fusion, Europas am schnellsten wachsendes Unternehmen für
Fusionsenergie, hat heute den Start der Alpha Alliance bekannt gegeben. Das
Industriekonsortium aus über 30 führenden europäischen und internationalen
Unternehmen verfolgt das Ziel, den Fusionsdemonstrator Alpha zu realisieren.
Dieser wird auf Basis der Stellarator-Technologie einen Netto-Energiegewinn
generieren und gilt als entscheidender Meilenstein auf dem Weg zu Europas erstem
kommerziellen Fusionskraftwerk.

Alpha wird von Proxima Fusion in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für
Plasmaphysik (IPP) entwickelt und markiert den nächsten Schritt auf dem Weg,
Europas führende Rolle in der Fusionsforschung in die industrielle Realität zu
überführen. Die Anlage wird Fertigungsmethoden, Materialien und
Hochleistungssysteme erproben und validieren, die für künftige
Stellarator-basierte Fusionskraftwerke notwendig sind.

Die Gründung der Alpha Alliance erfolgt im Vorfeld der Konferenz
FusionXInvest:Global, die vom 25. bis 27. Februar 2026 in München internationale
Investorinnen und Investoren im Bereich der Fusionsenergie zusammenbringt.

Industrielle Voraussetzungen für Fusion schaffen

Die Alpha Alliance wurde gegründet, um die industrielle Umsetzung von Alpha
durch koordinierte Fertigung, Systemintegration und robuste Lieferketten
sicherzustellen. Die Mitgliedsunternehmen bringen ihre Expertise in den
Bereichen Materialien, Komponenten, Montage und Infrastruktur ein, die benötigt
werden, um Fusionssysteme industriell zu fertigen und zu skalieren.

Erstmals bündelt ein breites Spektrum des für Fusionsprojekte relevanten
industriellen Ökosystems in Europa - ergänzt um ausgewählte internationale
Partner - seine Kräfte hinter einem konkreten Ingenieursprojekt, das von Beginn
an auf kommerzielle Skalierung ausgelegt ist.

Alpha: Ein entscheidender Schritt hin zur kommerziellen Fusion

Die Alpha Alliance richtet ihre Arbeit auf diesen klar definierten technischen
Meilenstein aus. Damit bereitet sie Europas vorhandene Industrie sowohl auf die
Realisierung von Alpha als auch auf den Bau und breiten Einsatz von
Fusionskraftwerken vor. Dieser Ansatz erleichtert gezielte Investitionen,
verkürzt Lernkurven und beschleunigt den Aufbau einer wettbewerbsfähigen
Fusionslieferkette.

Der Bau von Alpha wird voraussichtlich in den verschiedenen Projektphasen
mehrere tausend Arbeitsplätze schaffen. Außerdem entsteht über mehrere Jahre
eine kontinuierliche Auftragsbasis für Industriepartner unter anderem in der
Fertigung, im Bauwesen, bei supraleitenden Magneten, in der Leistungselektronik
und in der Kraftwerksinfrastruktur.

"Mit Alpha tritt die Fusionsenergie in eine Phase, in der die industrielle
Umsetzung entscheidet", sagt Francesco Sciortino, CEO und Mitgründer von Proxima
Fusion. "Die Alpha Alliance bündelt komplementäre industrielle Fähigkeiten,
damit Europa komplexe Fusionssysteme in großer Stückzahl fertigen, integrieren
und liefern kann."

Eine europäische Allianz mit globaler Expertise

Zu den Mitgliedern der Alpha Alliance gehören: AFRY, Air Liquide, Ampegon,
Bilfinger, Daher Logistik, Diamonds Materials, Dockweiler, Eni, ENSA, DWE,
Framatome, Fujikura, Fusion for Energy (F4E), Kraftanlagen Heidelberg GmbH,
Kraftanlagen Energies & Services SE, Kyoto Fusioneering Europe GmbH, Mühlbauer,
Pfeiffer Vacuum GmbH, ProBeam, Research Instruments, Rolf Kind, Siemens Energy,
SIMIC, Thales, THEVA Dünnschichttechnik GmbH, TRUMPF, TÜV Rheinland, VIA
Electronic, Wälischmiller Engineering GmbH and Walter Tosto.

Eine vollständige und aktuelle Liste der Mitglieder ist unter
http://alpha-alliance.org/ abrufbar.

Zitate:

"Die Fusion ist zu einem strategischen industriellen Wettbewerb geworden, und
Europa tritt in diese Phase mit weltweit führender Wissenschaft und einer
starken industriellen Basis ein. Mit Alpha schlagen wir die Brücke von
jahrzehntelang öffentlich finanzierter Fusionsforschung zur industriellen
Umsetzung im großen Maßstab. Die Alpha Alliance steht für das gemeinsame
Engagement der europäischen Industrie, diese Führungsposition in industrielle
Umsetzung zu überführen. Durch die Bündelung von Kompetenzen entlang der
gesamten Lieferkette schaffen wir die Voraussetzungen, um Fusionssysteme im
industriellen Maßstab zu bauen und Europa als führende industrielle Basis für
den Bau von Fusionskraftwerken zu positionieren." - Lucio Milanese, Chief
External Affairs Officer und Mitgründer von Proxima Fusion

"Air Liquide ist stolz darauf, mehr als 20 Jahre Erfahrung in der
fortschrittlichen Kryotechnik für weltweite Deep-Tech- und Fusionsprojekte in
die Alpha Alliance einzubringen. Unsere hochmodernen kryogenen Lösungen und
Ingenieurskompetenzen stellen die entscheidende Infrastruktur bereit, um
Supraleitung im industriellen Maßstab zu ermöglichen. Durch den Einsatz unseres
industriellen Know-hows tragen wir dazu bei, den Übergang der Fusion vom
wissenschaftlichen Durchbruch zu einer nachhaltigen, CO2-armen Energiequelle im
Stromnetz zu beschleunigen." - Philippe Merino, Vice President, Air Liquide
Engineering & Technologies

"Die Zukunft der Energieerzeugung erfordert visionäre Ideen, wissenschaftlichen
Pioniergeist und Komponenten, die extremsten Anforderungen standhalten. Proxima
Fusion ist ein herausragendes Beispiel für die Umsetzung modernster Technologien
im Zeitalter der Fusion. Für das strukturelle Trägersystem der
Stellarator-Magnete von Proxima Fusion liefert die Rolf Kind GmbH Schmiedeteile
aus hochlegierten Edelstählen, die darauf ausgelegt sind, extremen mechanischen
Belastungen und magnetischen Kräften bei kryogenen Temperaturen standzuhalten.
Projekte wie der Demonstrator Alpha von Proxima Fusion zeigen, wie deutsche
Ingenieurskunst, wissenschaftliche Präzision und internationale Zusammenarbeit
echten Fortschritt ermöglichen. Als Familienunternehmen mit jahrzehntelanger
Erfahrung im Bereich Speziallegierungen verstehen wir uns nicht nur als
Zulieferer, sondern als Technologiepartner und Enabler. Wir danken Proxima
Fusion für das Vertrauen in unsere Expertise und freuen uns, Teil dieses
wegweisenden Projekts zur Realisierung nachhaltiger Energietechnologien zu
sein." - Markus Kind, Geschäftsführer, Rolf Kind GmbH

Über Proxima

Fusion Proxima Fusion wurde 2023 aus dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
ausgegliedert, um die erste Generation von Fusionskraftwerken mit
QI-HTS-Stellaratoren zu bauen. Proxima hat seitdem ein Weltklasse-Team von
Wissenschaftlern und Ingenieuren aus führenden Unternehmen und Institutionen
zusammengestellt, darunter das IPP, das MIT, Harvard, SpaceX, Tesla und McLaren.
Durch einen simulationsgesteuerten Ansatz in der Technik, der fortschrittliche
Computer und Hochtemperatur-Supraleiter nutzt, um auf den bahnbrechenden
Ergebnissen des W7-X-Experiments des IPP aufzubauen, führt Proxima Europa in
eine neue Ära sauberer Energie, und zwar für immer.

Pressekontakt:

Proxima Fusion
Maria Dantz
Flößergasse 2
81369 München
Tel. 0031 614715715
mailto:press@proximafusion.com

LHLK Agentur für Kommunikation
Celine Albers
Gustav-Meyer-Allee 25
13355 Berlin
+49 30 4000652 - 18
mailto:proxima@lhlk.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/177716/6223467
OTS: Proxima Fusion


Quelle: dpa-AFX
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