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Nachrichtenübersicht

EQS-News: MATERNUS-Kliniken AG verbessert im ersten Halbjahr 2026 Konzernauslastung, -umsatz und -ergebnis (deutsch)

23.09.2026 - 08:00:09
MATERNUS-Kliniken AG verbessert im ersten Halbjahr 2026 Konzernauslastung, -umsatz und -ergebnis

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EQS-News: MATERNUS-Kliniken-Aktiengesellschaft / Schlagwort(e):
Halbjahresergebnis
MATERNUS-Kliniken AG verbessert im ersten Halbjahr 2026 Konzernauslastung,
-umsatz und -ergebnis

23.09.2026 / 08:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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MATERNUS-Kliniken AG verbessert im ersten Halbjahr 2026 Konzernauslastung,
-umsatz und -ergebnis

Berlin, den 23. September 2026 - Die MATERNUS-Kliniken AG (nachfolgend:
MATERNUS) hat ihre Konzernumsatzerlöse im ersten Halbjahr 2026 um 1,3 Mio. EUR
auf 60,6 Mio. EUR (Vorjahr: 59,3 Mio. EUR) ausgeweitet. Die Erhöhung der
Umsatzerlöse wurde durch eine konzernweit auf 83,6 Prozent (Vorjahr: 81,3
Prozent) verbesserte Auslastung und erhöhte Pflege- bzw. Abrechnungssätze
erreicht.

Im Segment Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen stiegen die Umsatzerlöse um
0,6 Mio. EUR auf 46,9 Mio. EUR; die Auslastung konnte mit 84,2 Prozent auf
Vorjahresniveau gehalten werden. Im Berichtszeitraum wurden der ambulante
Pflegedienst Eifel in Pelm zu Ende März 2026 eingestellt, die Versorgung der
Wohngruppen in Köln Ende April 2026 beendet und das Seniorencentrum "Unter
der Homburg" in Stadtoldendorf Ende August an eine neue Betreiberin
übergeben.

Im Segment Rehabilitation stieg der Umsatz um 0,9 Mio. EUR auf 12,9 Mio. EUR,
die Segmentauslastung verbesserte sich auf 83,1 Prozent (Vorjahr: 72,9
Prozent). Der Betrieb der Bayerwald-Klinik in Cham wurde Ende April 2026
eingestellt; an der verbleibenden Klinik Bad Oeynhausen konnte die
Auslastung auf durchschnittlich 376 Betten (Vorjahr: 317) erhöht werden.

Mit Ausnahme des Personalaufwands, der um 2,7 Mio. EUR auf 40,8 Mio. EUR zunahm,
blieben die übrigen Kostenpositionen auf oder unter dem Vorjahresniveau. Der
Materialaufwand betrug 7,1 Mio. EUR (Vorjahr: 6,8 Mio. EUR; der Einsatz von
Fremdarbeit wurde auf dem Ende 2025 erreichten Niveau gehalten), die
sonstigen betrieblichen Aufwendungen verbesserten sich um 0,6 Mio. EUR auf
10,8 Mio. EUR. Der Großteil des Personalkostenanstiegs in Höhe von 2,1 Mio. EUR
entfiel auf das Segment Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen. Zum
Bilanzstichtag des Vorjahres (30. Juni 2025) waren aufgrund von noch nicht
vollständig abgeschlossenen Verhandlungen Zahlungen, die erst zum Ende des
Jahres geleistet wurden, noch nicht berücksichtigt. Im Halbjahresabschluss
2026 sind die bevorstehenden Zahlungen in Form von Abgrenzungen anteilig
berücksichtigt.

Entsprechend belief sich das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA) auf 5,5 Mio. EUR (Vorjahr: 6,7 Mio. EUR). Unter
Berücksichtigung konstanter Abschreibungen, eines um 0,8 Mio. EUR verbesserten
Finanzergebnisses und der Steuern, hat sich das Konzernhalbjahresergebnis
des MATERNUS-Konzerns im 1. Halbjahr 2026 leicht auf -1,9 Mio. EUR (Vorjahr:
-2,1 Mio. EUR) verbessert.

Vorstand plant für 2026 bei Konzernumsatzerlösen von 118,5 Mio. EUR ein auf
10,9 Mio. EUR verbessertes Konzern-EBITDA, gestützt auf Entgeltverhandlungen,
Wachstumspotenzialen in der Rehabilitation und Kostensenkungen

Für das Gesamtjahr 2026 erwartet der Vorstand bei Konzernumsatzerlösen von
118,5 Mio. EUR (Vorjahr: 118,0 Mio. EUR) eine Verbesserung des Konzern-EBITDA
auf 10,9 Mio. EUR (Vorjahr: 3,9 Mio. EUR). Diese Ergebnisverbesserung erreicht
MATERNUS über die mit den Standortschließungen verbundenen Kostensenkungen
und Wegfall negativer Betriebsergebnisse, trotz leicht über der Prognose
liegenden Personalkosten in Höhe von voraussichtlich ca. 76 Mio. EUR. Diese
Maßnahmen sollen langfristig zu einer Liquiditätsverbesserung von rund 4
Mio. EUR pro Jahr führen, die sich 2026 zeitanteilig und ab 2027
vollumfänglich realisieren dürfte.

Für das Segment Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen plant der Vorstand ein
Umsatzwachstum auf 93,7 Mio. EUR (Vorjahr: 91,3 Mio. EUR), gestützt auf weitere
Entgeltverhandlungen und eine verbesserte Auslastung der Einrichtungen. Eine
Ergebnisverbesserung soll durch die Einhaltung der Personalschlüssel, eine
weitere Reduzierung des Fremdpersonaleinsatzes sowie die Gewinnung
zusätzlicher Fachkräfte erreicht werden.

Im Segment Rehabilitation plant der Vorstand ebenfalls eine verbesserte
Auslastung und weitere Vergütungsverhandlungen. Der Segmentumsatz wird mit
24,8 Mio. EUR auf Vorjahresniveau erwartet. Da noch Zulassungen verschiedener
Bereiche durch die Deutsche Rentenversicherung (DRV) ausstehen, ist der
Vorstand überzeugt, dass das volle Potenzial der Klinik mit der aktuellen
Belegung noch nicht erreicht ist. Die größten zusätzlichen
Wachstumspotenziale im Bereich Rehabilitation bestehen für die
MATERNUS-Klinik in der erwarteten DRV-AHB-Zulassung für die Neurologie, der
beantragten Erhöhung bereits genehmigter DRV-Behandlungskapazitäten sowie
der zum 1. Juli 2026 gestarteten Begleittierstation (19 Plätze) als
bundesweit seltenem Angebot außerhalb der Psychosomatik sowie weiteren
Spezialkonzepten. Perspektivisch soll die Klinik in Bad Oeynhausen
nachhaltig auf eine Belegung von über 500 Patienten weiterentwickelt werden.
Die notwendige Kapazität steht durch die Reaktivierung derzeit ungenutzter
Bereiche zur Verfügung.

Hinsichtlich der aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklungen sieht der
Vorstand die MATERNUS-Klinik in Bad Oeynhausen aufgrund ihres breiten
Leistungsspektrums, der Größe des Hauses und der aktuell laufenden
strategischen Weiterentwicklung durch die Klinikleitung perspektivisch gut
positioniert, um von den strukturellen Veränderungen im Gesundheitswesen
eher zu profitieren als belastet zu werden. Die rehabilitative Versorgung
sowie insbesondere die neurologische und kardiologische Rehabilitation
werden gestärkt und der Bedarf an qualifizierter Anschlussrehabilitation
dürfte weiter steigen.

Im Segment Pflege kann der Vorstand aufgrund des bislang nur im Entwurf
befindlichen Pflegeneuordnungsgesetzes die Auswirkungen auf MATERNUS noch
nicht final bewerten. Es bleibt abzuwarten, ob und in welcher Form der
Entwurf unverändert weiterverfolgt wird.

Der Halbjahresfinanzbericht 2026 von MATERNUS wird am 30. September 2026 auf
der Internetseite der Gesellschaft unter
https://www.maternus.de/investoren/berichte-publikationen veröffentlicht.



MATERNUS-Kliniken AG
Die MATERNUS-Kliniken AG mit Sitz in Berlin ist ein Unternehmen, das sich
seit 1996 im deutschen Gesundheitsmarkt auf die Bereiche Seniorenwohn- und
Pflegeeinrichtungen sowie Rehabilitations-kliniken konzentriert.
Deutschlandweit gehören 14 Pflegeeinrichtungen, 1 Rehabilitations-Klinik und
1 ambulanter Dienst sowie 154 Wohnungen für betreutes Wohnen zur
MATERNUS-Kliniken AG. Seit 2007 ist sie Teil der CURA-Unternehmensgruppe mit
Hauptsitz in Berlin.

Redaktioneller Hinweis: Aus Gründen der Sprachvereinfachung verwendet
MATERNUS die maskuline grammatische Form.

(Ende der Corporate News)

Kontakt:
MATERNUS-Kliniken AG
Französische Str. 53 - 55
10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30-3187 3900
E-Mail: investor-relations@wirpflegen.de


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23.09.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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   Sprache:        Deutsch
   Unternehmen:    MATERNUS-Kliniken-Aktiengesellschaft
                   Französische Str. 53 - 55
                   10117 Berlin
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   Telefon:        +49 30 31873900
   E-Mail:         investor-relations@wirpflegen.de
   Internet:       www.maternus.de
   ISIN:           DE0006044001, DE0006044001
   WKN:            604400, 604400
   Börsen:         Regulierter Markt in Düsseldorf, Frankfurt (General
                   Standard); Freiverkehr in Hamburg, Hannover, München,
                   Stuttgart, Tradegate BSX
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   EQS News ID:    2402716




Ende der Mitteilung EQS News-Service
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2402716 23.09.2026 CET/CEST

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Quelle: dpa-AFX

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MATERNUS-KLI.AG O.N. 604400
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