Informationen zu Cookies und lokalen Einstellungen

Cookies und lokale Einstellungen sind kleine Datenpakete, die es uns und Ihnen erleichtern eine optimal bedienbare Web-Seite anzubieten. Sie entscheiden, welche Cookies und lokale Einstellungen sie zulassen und welche sie ablehnen.

Der Anbieter der Anwendung ist Ihre jeweilige Volksbank und Raiffeisenbank.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen Ihrer jeweiligen Volks- und Raiffeisenbank.

Notwendige Cookies helfen dabei, Ihnen die Funktionen der Webseite zugängig zu machen, indem sie Grundfunktionen die zuletzt angesehen Wertpapiere und Ihre Entscheidung für oder gegen die Nutzung der jeweiligen Cookies speichert. Die Webseite wird ohne diese Cookies nicht so funktionieren, wie es geplant ist.

Name Anbieter Zweck Ablauf Typ Empfänger der Daten  
CookieConsent9133 Westerwald Bank eG Volks- und Raiffeisenbank Um diese Cookiebar auszublenden. 1 Jahr Server-Cookie Infront Financial Technology GmbH
Die Cookie-Erklärung wurde das letzte Mal am 20.10.2026 von Infront Financial Technology GmbH aktualisiert.

Westerwald Bank eG Volks- und Raiffeisenbank

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Nachrichtenübersicht

EU-Parlament ringt um Einigung zu Verbrenner-Aus

20.10.2026 - 20:53:35
STRASSBURG (dpa-AFX) - Die beiden großen Fraktionen im Europaparlament ringen um eine gemeinsame Position zur geplanten Lockerung des Verbrenner-Aus. Die Sozialdemokraten kündigten am Abend in Straßburg an, noch keine endgültige Einigung zu sehen. "Wir müssen das Thema innerhalb unserer Fraktion weiter diskutieren", sagte die Vorsitzende der nach der EVP zweitstärksten Fraktion im Parlament, Iratxe García Pérez (S&D). Möglicherweise werde erst in den nächsten Monaten wirklich klar sein, ob eine Einigung möglich sei.

Zuvor hatte es zunächst so ausgesehen, als würde es einen Durchbruch geben. Unterhändler der konservativen EVP, der sozialdemokratischen S&D und der liberalen Fraktion Renew Europe hatten sich in der Nacht zu Dienstag auf einen Kompromiss verständigt. Dieser sieht vor, eine weitreichende Aufweichung des Verbrenner-Aus an die Verwendung von sogenanntem grünem Stahl zu knüpfen.

Darüber hatte zuerst der "Spiegel" berichtet. Unterstützung bekamen die Unterhändler im Laufe des Tages von EVP und Renew-Fraktion. Eine Einigung der drei Fraktionen, die zusammen mit 398 von derzeit 719 Abgeordneten eine Mehrheit im Parlament stellen, könnte den Weg für eine EU-weite Entscheidung zur künftigen Zulassung von Autos mit Verbrennungsmotoren ebnen.

Das wird diskutiert

Diese muss von den Mitgliedstaaten und dem Parlament gemeinsam getroffen werden. Deutschland und Frankreich hatten vergangene Woche vorgeschlagen, dass Autohersteller die durchschnittlichen CO2-Emissionen ab 2035 im Vergleich zum Basisjahr 2021 nur um 90 Prozent reduzieren müssen, ohne die verbleibenden 10 Prozent kompensieren zu müssen. Einen Ausgleich durch grünen Stahl haben sie anders als jetzt die Parlamentsunterhändler hier nicht vorgesehen.

Das Papier zur nicht verbindlichen Verständigung im Parlament, das auch der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, sieht unter anderem vor, dass der CO2-Ausstoß von Neuwagen in der EU bis zum Jahr 2035 um 95 Prozent zurückgehen soll. Verbauen die Hersteller klimafreundlich hergestellten Stahl, dürfen sie um weitere 7,5 Prozentpunkte nach unten ausscheren, ohne Strafzahlungen fürchten zu müssen. Die EU-Kommission hatte im Dezember vorgeschlagen, die Pläne für ein striktes Verbrenner-Aus anzupassen.

"Erfolg" oder "Chaos"?

Manfred Weber (CSU), Chef der Europäischen Volkspartei (EVP), nannte die Verhandlungsfortschritte eine gute Nachricht "für hunderttausende Beschäftigte in der europäischen Automobilindustrie" und einen Erfolg für die europäische Automobilindustrie. "Das Aus für den Verbrennungsmotor ist damit vom Tisch." Zugleich halte man am Anspruch fest, wirksamen und ambitionierten Klimaschutz mit einer wettbewerbsfähigen Industrie zu verbinden.

Peter Liese, klimapolitischer Sprecher der EVP-Fraktion, hob den "klar definierten Anreiz für grünen Stahl" hervor. "Das ist wichtig für viele Arbeitsplätze in Deutschland, zum Beispiel in Duisburg, im Saarland und in Salzgitter."

Der Europaabgeordnete Michael Bloss (Grüne), der das Dossier mitverhandelt, kritisierte die Einigung dagegen scharf. "Die Autoindustrie braucht Klarheit und Planungssicherheit und bekommt Chaos. Dieser erste Deal fällt noch hinter das zurück, was Deutschland und Frankreich vereinbart haben." Er verzögere den Hochlauf der E-Autos und werfe europäische Autobauer im internationalen Wettbewerb zurück./wea/DP/he


Quelle: dpa-AFX

Bezeichnung
WKN
Börse
Kurs
Währung
±
±%
Kurs
vom
VOLKSWAGEN AG VZO O.N. 766403
Xetra
69,6600
EUR
+0,18
+0,26%
20.10.26
17:37:21
Stellantis NV A2QL01
NYSE
4,3250
USD
+0,04
+0,82%
20.10.26
21:13:01
MERCEDES-BENZ GRP NA O.N. 710000
Xetra
41,3600
EUR
+0,61
+1,51%
20.10.26
17:35:15
DR.ING.H.C.F.PORSCHE VZO PAG911
Xetra
42,7400
EUR
+0,76
+1,81%
20.10.26
17:35:19
BAY.MOTOREN WERKE AG ST 519000
Xetra
57,6400
EUR
+0,74
+1,30%
20.10.26
17:37:55
Seitenanfang