Informationen zu Cookies und lokalen Einstellungen

Cookies und lokale Einstellungen sind kleine Datenpakete, die es uns und Ihnen erleichtern eine optimal bedienbare Web-Seite anzubieten. Sie entscheiden, welche Cookies und lokale Einstellungen sie zulassen und welche sie ablehnen.

Der Anbieter der Anwendung ist Ihre jeweilige Volksbank und Raiffeisenbank.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen Ihrer jeweiligen Volks- und Raiffeisenbank.

Notwendige Cookies helfen dabei, Ihnen die Funktionen der Webseite zugängig zu machen, indem sie Grundfunktionen die zuletzt angesehen Wertpapiere und Ihre Entscheidung für oder gegen die Nutzung der jeweiligen Cookies speichert. Die Webseite wird ohne diese Cookies nicht so funktionieren, wie es geplant ist.

Name Anbieter Zweck Ablauf Typ Empfänger der Daten  
CookieConsent8426 Raiffeisenbank Südhardt eG Um diese Cookiebar auszublenden. 1 Jahr Server-Cookie Infront Financial Technology GmbH
Die Cookie-Erklärung wurde das letzte Mal am 04.09.2026 von Infront Financial Technology GmbH aktualisiert.

Raiffeisenbank Südhardt eG

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Nachrichtenübersicht

Frontex unterstützt erstmals Seenotrettung im Ärmelkanal

04.09.2026 - 18:54:30
CALAIS (dpa-AFX) - Die EU-Grenzschutzagentur Frontex setzt im Ärmelkanal erstmals eigene Schiffe zur Seenotrettung von Migranten ein, die bei der Überfahrt von Nordfrankreich nach Großbritannien in Probleme geraten. Das vor der französischen Küste operierende Schiff unterstütze die Such- und Rettungsmaßnahmen französischer Schiffe und arbeite mit einem Überwachungsflugzeug zusammen, das die Europäische Grenz- und Küstenwache seit 2021 über dem Ärmelkanal einsetzt, teilte Frontex mit.

Im September und Oktober setzt Frontex je ein Schiff aus Spanien ein, von November bis Januar 2027 sind Schiffe aus Litauen eingeplant, wie die zuständige französische Meerespräfektur mitteilte. Diese behält die Hoheit über den Einsatz der von Frontex gestellten Schiffe. Wie die EU-Grenzschutzagentur betonte, beschränke sich ihre Rolle auf die Unterstützung der französischen Rettungseinsätze, es gehe nicht um das Abfangen von Migranten auf See.

Zahl der Boots-Migranten am Ärmelkanal rückläufig

Seit Jahren versuchen Migranten in großer Zahl, den Ärmelkanal in Schlauchbooten zu überqueren, um nach Großbritannien zu gelangen. Zuletzt setzten Schleuser immer größere Boote ein, um möglichst viele Menschen bei einer der gefährlichen Fahrten mitzunehmen. Im ersten Halbjahr 2026 aber ging die Zahl der über den Ärmelkanal nach Großbritannien gekommenen Migranten nach Angaben des britischen Innenministeriums erheblich zurück.

London versucht seit längerem, die Migration auch mit französischer Hilfe einzudämmen und zahlt dafür Millionensummen an Paris, insbesondere für eine bessere Grenzsicherung. Französische Beamte gehen gegen die Schleuser vor, stoppen Migranten aber nicht bei der Überfahrt selbst, um diese nicht in Gefahr zu bringen. Nach einer Rettung auf See bleiben die Migranten in Frankreich auf freiem Fuß und probieren mitunter mehrfach, mit einem der Boote über den Ärmelkanal zu kommen./evs/DP/stw


Quelle: dpa-AFX
Seitenanfang