Informationen zu Cookies und lokalen Einstellungen

Cookies und lokale Einstellungen sind kleine Datenpakete, die es uns und Ihnen erleichtern eine optimal bedienbare Web-Seite anzubieten. Sie entscheiden, welche Cookies und lokale Einstellungen sie zulassen und welche sie ablehnen.

Der Anbieter der Anwendung ist Ihre jeweilige Volksbank und Raiffeisenbank.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen Ihrer jeweiligen Volks- und Raiffeisenbank.

Notwendige Cookies helfen dabei, Ihnen die Funktionen der Webseite zugängig zu machen, indem sie Grundfunktionen die zuletzt angesehen Wertpapiere und Ihre Entscheidung für oder gegen die Nutzung der jeweiligen Cookies speichert. Die Webseite wird ohne diese Cookies nicht so funktionieren, wie es geplant ist.

Name Anbieter Zweck Ablauf Typ Empfänger der Daten  
CookieConsent8491 Raiffeisenbank Bühlertal eG Um diese Cookiebar auszublenden. 1 Jahr Server-Cookie Infront Financial Technology GmbH
Die Cookie-Erklärung wurde das letzte Mal am 24.07.2026 von Infront Financial Technology GmbH aktualisiert.

Raiffeisenbank Bühlertal eG

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Nachrichtenübersicht

Schweiz weiter auf US-Beobachtungsliste für Währungsmanipulationen

23.07.2026 - 23:49:07
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Schweiz bleibt mit neun anderen Ländern auf der US-Beobachtungsliste für Währungsmanipulationen. Allerdings hat das Land Chancen, bei der nächsten Ausgabe des Reports von der Liste gestrichen zu werden.

In dem alle sechs Monate veröffentlichten Bericht untersucht das US-Finanzministerium die Praktiken von größeren Handelspartnern der Vereinigten Staaten, die insgesamt rund 80 Prozent des US-Außenhandels ausmachen. US-Finanzminister Scott Bessent will damit gegen unfaire Währungspraktiken vorgehen, die amerikanischen Unternehmen schaden würden, wie laut einer Mitteilung vom Donnerstag sagte.

Der jetzige Report hat festgestellt, dass keiner der größeren Handelspartner alle drei Kriterien für eine vertiefte Untersuchung im Jahr 2025 erfüllt habe, hieß es. Allerdings stünden zehn Länder auf der Beobachtungsliste, deren Währungspraktiken und Wirtschaftspolitik eine erhöhte Aufmerksamkeit verdiene. Diese seien neben der Schweiz China, Japan, Südkorea, Taiwan, Thailand, Singapur, Vietnam und Irland.

Auf die Liste wird ein Land gesetzt, wenn es zwei von drei Kriterien erfüllt. Und wenn ein Land mal auf der Liste ist, bleibt es für mindestens zwei halbjährliche Reports lang drauf. Damit will die US-Regierung sicherstellen, dass die ergriffenen Maßnahmen dauerhaft sind.

Chance bei der nächsten Ausgabe

Das US-Finanzministerium hatte die Schweiz im Juni 2025 auf die Beobachtungsliste gesetzt. Nun könnte die Schweiz beim nächsten Bericht von der Liste gestrichen werden. Im aktuellen Report haben die Schweiz sowie Thailand und Singapur nur noch eines von drei Kriterien erfüllt. "Sie werden von der Beobachtungsliste entfernt, wenn sie bei dem nächsten Report weniger als zwei Kriterien erfüllen", schrieb das US-Finanzministerium.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat den Vorwurf der Währungsmanipulation stets zurückgewiesen. Im vergangenen September hatten das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD), die Nationalbank und das US-Finanzministerium eine entsprechende gemeinsame Erklärung in makroökonomischen und wechselkursbezogenen Fragen unterschrieben.

Darin bekräftigen die Schweiz und die USA, Wechselkurse nicht dazu zu benutzen, Zahlungsbilanzanpassungen zu verhindern oder sich unfaire Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Zudem bestätigte die Erklärung, dass eine Devisenmarktintervention für die SNB ein wichtiges geldpolitisches Instrument sei, um angemessene monetäre Rahmenbedingungen zu gewährleisten und die gesetzliche Aufgabe der Preisstabilität zu erfüllen./jb/AWP/he


Quelle: dpa-AFX
Seitenanfang