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Nachrichtenübersicht

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

19.06.2018 - 19:00:02
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

Merkel weist Angriff auf ihre Flüchtlingspolitik zurück

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Angriffe des US-Präsidenten gegen ihre Flüchtlingspolitik nicht auf sich sitzen lassen. Donald Trump hatte den zweiten Tag in Folge behauptet, dass in Deutschland die Kriminalität wegen der Zuwanderung gestiegen sei. Die kürzlich vorgelegte Polizeiliche Kriminalstatistik zeige "leicht positive Entwicklungen" auf, entgegnete die Kanzlerin nach dem Treffen mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron auf Schloss Meseberg. Die Kriminalstatistik "spricht für sich", betonte sie. Demnach wurden vergangenes Jahr so wenige Straftaten begangen wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr.

Merkel schwenkt bei Eurozone-Budget auf Macron ein

Deutschland und Frankreich haben sich bei einem Treffen in Meseberg auf Pläne für umfassende europäische Reformen geeinigt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will dabei stärker auf die französischen Vorschläge zur Vertiefung des Euroraums eingehen als bisher.

US-Baubeginne steigen im Mai kräftig - Baugenehmigungen fallen

Die US-Baubeginne sind im Mai auf das höchste Niveau seit Juli 2007 gestiegen, doch zugleich gingen die Baugenehmigungen merklich zurück. Die Zahl der ersten Spatenstiche kletterte um 5,0 Prozent auf den Jahreswert von 1,350 Millionen. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten nur einen Anstieg um 1,8 Prozent prognostiziert.

EZB/Nouy: Lösung für NPL-Bestand soll dieses Jahr diskutiert werden

Die bei der Europäischen Zentralbank (EZB) angesiedelte Bankenaufsicht SSM sucht immer noch nach einer Lösung für den Umgang mit dem hohen Bestand an notleidenden Krediten (NPL) bei den Banken des Euroraums. SSM-Chefin Christine Nouy sagte bei einer Anhörung im Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlaments laut vorab verbreitetem Redetext: "Wir entwickeln noch unsere Politik, aber ich erwarte, dass ich dieses Thema mit Ihnen noch in diesem Jahr detaillierter diskutieren kann."

Tusk schlägt Zentren für gerettete Flüchtlinge außerhalb der EU vor

EU-Ratspräsident Donald Tusk hat Europas Staats- und Regierungschefs vorgeschlagen, beim EU-Gipfel die Einrichtung von Auffangzentren für auf See gerettete Flüchtlinge außerhalb der EU zu beschließen. "Der Europäische Rat unterstützt die Entwicklung des Konzepts von regionalen Ausschiffungsplattformen", heißt es in einem an die Mitgliedstaaten verschickten Entwurf für den Gipfel Ende des Monats. Die Zentren sollten "eine rasche Bearbeitung ermöglichen, um zwischen Wirtschaftsmigranten und solchen, die internationalen Schutz benötigen, zu unterscheiden".

Reformationstag in Niedersachsen ab sofort gesetzlicher Feiertag

Nach Hamburg und Schleswig-Holstein hat nun auch Niedersachsen den Reformationstag zum gesetzlichen Feiertag erklärt. Im niedersächsischen Landtag in Hannover stimmten 100 von 137 Abgeordneten für den Gesetzentwurf der Landesregierung aus SPD und CDU. 20 Abgeordnete stimmten dagegen, 17 enthielten sich. Damit ist der Reformationstag bereits in diesem Jahr für die Niedersachsen frei.

Mazedonisches Parlament billigt Vereinbarung zu Namensstreit mit Griechenland

Das mazedonische Parlament hat das vorläufige Abkommen zur Beilegung des Namensstreits mit Griechenland ratifiziert. 69 von 120 Abgeordneten billigten die Vorlage, die für Mazedonien künftig den Namen "Republik Nord-Mazedonien" vorsieht. Der nächste Schritt hin zum Ende des seit 27 Jahren währenden Streits ist ein Referendum in Mazedonien.

+++ Konjunkturdaten

*DJ US/Redbook: Einzelhandelsumsatz erste 2 Wochen Juni +4,5% gg Vorjahr

*DJ US/Redbook: Einzelhandelsumsatz erste 2 Wochen Juni unverändert gg Mai

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/AFP/mgo

END) Dow Jones Newswires

June 19, 2018 13:00 ET (17:00 GMT)

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