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dpa-AFX: Aktien Frankfurt Ausblick: Dax lässt 11000 Punkte hinter sich

12.02.2019 - 08:23:08
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax dürfte sich am Dienstag etwas
weiter von der umkämpften Marke von 11 000 Punkten absetzen. Der X-Dax als
Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte gut eine Stunde vor dem
Handelsstart einem Aufschlag von 0,73 Prozent auf 11 095 Punkten. Der EuroStoxx
50 wird mit 0,5 Prozent im Plus erwartet.

In der Vorwoche war der Dax angesichts wieder verstärkter Sorgen um den
Handelsstreit zwischen den USA und China bis auf 10 863 Punkte abgetaucht, bevor
er sich zum Wochenauftakt wieder etwas stabilisierte. Asiens Handelsplätze
machen Hoffnung auf eine weitere Erholung. So legten in China die Börsen, die
sich tags zuvor sehr stark aus einer einwöchigen Feiertagspause zurückgemeldet
hatten, weiter zu. Auch der Nikkei-225 ist nach
dem durch einen Feiertag verlängerten Wochenende in Japan auf Erholungskurs
Richtung 21 000 Punkte.

Während der Handelsstreit mit dem Besuch der hochrangigen US-Delegation in
Peking in der zweiten Wochenhälfte wieder in den Fokus rückt, gibt es positive
Signale zum US-Haushaltsstreit: Mehrere US-Medien berichteten unter Berufung auf
die führenden Unterhändler über eine "grundsätzliche Einigung" zwischen
Demokraten und Republikanern im US-Kongress. Dies sei ein positives Signal für
die Wirtschaft und die Börse, kommentierte Experte Thomas Altmann vom
Vermögensverwalter QC Partners.

Zudem wird die britische Premierministerin Theresa May voraussichtlich am
frühen Nachmittag eine Erklärung im Parlament über den Stand der
Brexit-Verhandlungen abgeben. Es dürfte dabei nicht viel zu verkünden geben,
glaubt Altmann. Der Brexit werde immer mehr zum Geduldspiel. Am Ende werde May
wohl nichts anderes übrig bleiben, als den Brexit zu verschieben, womit sich die
Unsicherheit weiter hinziehe.

Am deutschen Markt setzt sich am zweiten Handelstag der Woche die
Berichtssaison mit Thyssenkrupp aus dem Dax sowie Metro AG
und Scout24 aus dem MDax fort.

Der Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp verzeichnete zum Jahresauftakt
ein schwächeres operatives Ergebnis. Dennoch halte der Konzern an der Prognose
für das Gesamtjahr fest, womit der Markt nach den Gewinnwarnungen der Konkurrenz
nicht gerechnet habe, sagte Analyst Milan Cutkovic vom Broker AxiTrader. Zudem
dürfen die Investoren dank des Wachstums bei Auftragseingängen und Umsatz etwas
aufatmen. Vorbörslich auf Tradegate standen die Papiere zum Xetra-Schluss höher.

Beim Handelskonzern Metro belasteten negative Währungseffekte sowie
Preissenkungen in Russland das Ergebnis zum Jahresauftakt. Der Betreiber von
Anzeigenportalen Scout24 veröffentlichte für 2018 zweistellige Wachstumszahlen
bei Umsatz und Ergebnis. Vorbörslich auf der Handelsplattform Tradegate
reagierten Scout24 mit Kursgewinnen.

Reger Handel fand zudem erneut bei Wirecard statt, die wegen
behördlicher Untersuchungen in Singapur und hoher Kursschwankungen seit Tagen im
Fokus stehen. Wegen der stark gestiegenen Volatilität senkte die HSBC ihr
Kursziel von 240 auf 170 Euro, rät aber weiter zum Kauf. Auf Tradegate gewannen
Wirecard mehr als 2 Prozent auf 105,70 Euro und stabilisierten sich damit weiter
nach ihrem in der vergangenen Woche heftigen Kurssturz./ajx/fba

Bezeichnung
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DAX ® 846900
Xetra
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