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Nachrichtenübersicht

dpa-AFX: dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

19.05.2019 - 20:30:04
Boeing bessert Flugsimulator des Unglücksjets 737 Max nach

CHICAGO/WASHINGTON - Der US-Flugzeugbauer Boeing hat nach den Unglücken mit dem Passagierjet 737 Max jetzt auch Mängel an der Software des
Flugsimulators beseitigt. Die Verbesserungen sollen sicherstellen, dass der
Simulator unter verschiedenen Flugbedingungen genauso reagiert wie das Flugzeug,
wie Boeing am Samstagabend (Ortszeit) mitteilte. Durch die Änderungen soll der
Simulator den Angaben zufolge besser zeigen können, wie sich die Bedienung des
manuellen Trimmrads durch die Piloten auf das Flugverhalten der Maschine
auswirkt. Mit dem Trimmrad kann der Pilot den Flugwinkel des Jets verändern.

Continental-Chef: Kein Grund, in Zellfabrik zu investieren

HANNOVER - Der Autozulieferer Continental sieht eine
Batteriezellfertigung für Elektroautos in Deutschland weiter skeptisch. "Für
mich gibt es aus Kostengründen keinen nachvollziehbaren Grund, in Deutschland zu
investieren", sagte Continental-Chef Elmar Degenhart dem "Tagesspiegel"
(Montag). Dies hätte aus Conti-Sicht heute einen großen Wettbewerbsnachteil,
weil die Energiekosten viel zu hoch wären.

'BamS': Neuer Manipulationsverdacht betrifft weit mehr Daimler-Diesel

STUTTGART - Der kürzlich aufgekommene Verdacht einer weiteren Manipulation
von Diesel-Abgaswerten beim Autobauer Daimler könnte laut einem
Bericht der "Bild am Sonntag" deutlich mehr Fahrzeuge betreffen. Wie ein
Daimler-Sprecher bestätigte, sind Motoren mit der fraglichen Funktion nicht nur
in Sportgeländewagen der Modellreihe GLK eingebaut, sondern auch in bestimmten
Autos der C-, E- und S-Klasse von Mercedes-Benz, von denen weitaus mehr auf den
Straßen unterwegs sind. Daimler hält die Funktion aber nicht für illegal.

Verdi warnt vor der Zerschlagung von Uniper

DÜSSELDORF - Vor dem Aktionärstreffen von Uniper machen
Gewerkschaften und Betriebsrat mobil gegen eine drohende Zerschlagung des
Energiekonzerns. Sollte die Hauptversammlung entsprechenden Anträgen zustimmen,
drohe im schlimmsten Fall eine Aufspaltung und somit Zerschlagung des Konzerns,
sagte Verdi-Vorstand Andreas Scheidt der "Rheinischen Post" (Samstag). Dies
könnte in der Konsequenz den Verlust vieler Arbeitsplätzen bedeuten.

Wende beim Mega-Deal: FC Bayern und BMW brechen Verhandlungen ab

MÜNCHEN - Das geplante Sponsorengeschäft zwischen dem FC Bayern und dem
Münchner Autokonzern BMW ist überraschend geplatzt. Wie der
deutsche Fußball-Rekordchampion kurz nach dem Vollzug der 29. Meisterschaft am
Wochenende mitteilte, hat er die Gespräche über eine mögliche Partnerschaft
"aufgrund fehlender Vertrauensbasis" abgebrochen. Das Treffen fand laut Club
bereits am 8. Mai statt.

ROUNDUP: Scheuer zweifelt an Hardware-Nachrüstung - Kein Zulassungs-Antrag

BERLIN - Die geplanten Hardware-Nachrüstungen von Diesel-Pkw mit zu hohen
Schadstoffwerten in Deutschland ziehen sich weiter hin. Bisher liege noch kein
einziger Antrag einer Herstellerfirma auf Zulassung von Nachrüstsets vor, sagte
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) der "Frankfurter Allgemeinen
Sonntagszeitung".

Gazprom: Geringe Verzögerungen bei Nord Stream 2 möglich

MOSKAU - Der russische Staatskonzern Gazprom schließt
Verzögerungen beim Bau der umstrittenen Ostseepipeline Nord Stream 2 nach
Deutschland nicht aus. Sie würden aber allenfalls gering ausfallen, sagte
Gazprom-Chef Alexej Miller am Sonntag im russischen Fernsehen.

ROUNDUP: BER verursacht rote Zahlen - Betreiber starten Einstellungsoffensive

BERLIN - Die Dauerbaustelle des neuen Hauptstadt-Flughafens BER belastet die Bilanz der staatlichen Airport-Gesellschaft. Trotz steigender Umsätze und
wachsender Gewinne im laufenden Geschäft steckt die Flughafengesellschaft
Berlin-Brandenburg weiter in den roten Zahlen, wie die Betreiber am Freitag
mitteilten. Grund sind Millionenausgaben für den BER. Dessen Eröffnung lässt
seit 2011 auf sich warten und ist nun für Oktober 2020 geplant. Der Zeitplan bis
dahin gilt aber weiterhin als eng.

SAP-Personaler sieht Spielraum bei Umsetzung des Arbeitszeit-Urteils

WALLDORF - Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur
Arbeitszeiterfassung könnte für den Softwarekonzern SAP einen
gewaltigen Umbruch bedeuten. Der Dax -Konzern setzt seit seiner
Gründung im Jahr 1972 auf Vertrauensarbeitszeit. "Es gab bei uns bislang keine
Zeiterfassung bis aufs Komma genau", sagte der langjährige Personalleiter in
Deutschland, Wolfgang Fassnacht, der Deutschen Presse-Agentur. "Das ist tiefer
Teil unserer Kultur."

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Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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