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Nachrichtenübersicht

ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

21.03.2018 - 13:30:09
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Sachverständigenrat erhöht deutsche Wachstumsprognose für 2018 leicht

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat sich noch optimistischer für die Wachstumsentwicklung in Deutschland gezeigt als bei seiner Prognose im November 2017. Die fünf Wirtschaftsweisen sehen die deutsche Wirtschaft in einer Hochkonjunktur - sie warnen aber auch vor Gefahren für das Wachstum, auf das eine Protektionismus-Spirale "deutliche negative Auswirkungen" hätte. Nach der neuen Prognose der Ökonomen wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr um 2,3 Prozent wachsen und im kommenden Jahr um 1,8 Prozent. Sie erhöhten damit ihre Prognose für 2018 um 0,1 Prozentpunkt.

IMK hebt deutsche Wachstumsprognose für 2018 leicht an

Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung hat seine Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr noch einmal geringfügig angehoben, sieht aber erhebliche Risiken durch die Politik von US-Präsident Donald Trump. Laut der neuen Prognose erwartet das IMK für 2018 nun einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 2,4 (bisher: 2,3) Prozent. Für 2019 prognostiziert es eine leichte Wachstumsabschwächung auf 2,2 Prozent.

IfW sieht Deutschland in Endphase eines langen Aufschwungs

Deutschland steuert nach Aussage des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in die Endphase eines langen Konjunkturaufschwungs, der wegen der Fiskalpolitik der Bundesregierung gegen Ende aber noch einmal an Fahrt gewinnen dürfte. Das IfW hob seine Prognose für den Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) 2019 auf 2,3 (zuvor: 2,2) Prozent an. Die Wachstumsprognose für 2018 wurde unverändert bei 2,5 Prozent gelassen.

RWI hebt deutsche Wachstumsprognose für 2018 auf 2,4 Prozent an

Das Wirtschaftsforschungsinstitut RWI hat seine Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland im laufenden Jahr auf 2,4 (zuvor: 2,2) Prozent angehoben und rechnet für 2019 unverändert mit 1,9 Prozent Wachstum. Laut seiner aktuellen Konjunkturprognose rechnet das RWI für das erste Quartal mit einem kräftigen Wachstum, das sich im Jahresverlauf abschwächen dürfte. Größtes Risiko für die Weltkonjunktur ist laut RWI, dass der internationale Warenaustausch zunehmend durch Handelsbarrieren behindert wird.

US-Konjunkturdaten könnten sich am Mittwoch leicht verzögern

Die Veröffentlichung der am Mittwoch anstehenden US-Konjunkturdaten könnte sich witterungsbedingt leicht verzögern. Nach Mitteilung des Weißen Hauses bleiben die Bundesbehörden wegen eines Schneesturm geschlossen, weshalb die Daten - US-Leistungsbilanz, Verkauf bestehender Häuser und Rohöllagerbestände - nicht vorab per Sperrfrist in den Räumlichkeiten der Behörden übermittelt und sekundengenau veröffentlicht werden können, sondern von Websites abgegriffen werden müssen.

Gewinne in der Baubranche deutlich stärker gestiegen als Löhne

Die Baufirmen profitieren deutlich stärker vom Bauboom als ihre Beschäftigten. Die Unternehmensgewinne stiegen zwischen 2008 und 2015 um 39 Prozent - die Löhne nur um 15 Prozent, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion im Bundestag hervorgeht.

EZB teilt bei Dollar-Tender 79 Millionen zu

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bei ihrem Dollar-Tender mit einer Laufzeit von sieben Tagen 79 (Vorwoche: 75) Millionen US-Dollar an wiederum drei Banken zugeteilt. Der Tender hat einen Festzinssatz von 2,21 (zuvor: 1,92) Prozent.

Bitcoin knackt 9.000-Dollar-Marke wegen G20-Kommuniqué

Anleger des Bitcoin reagieren erfreut auf ein Kommuniqué der G20-Finanzminster, wonach technologische Innovationen einschließlich der Kryptowährungen das Potenzial hätten, Effizienz und Einbezogensein in Finanzsystem und Wirtschaft generell zu verbessern. Der zuletzt arg gebeutelte Bitcoin, die Nummer eins unter den Digitalwährungen, legte daraufhin schon zu Wochenanfang deutlich zu und kann am Mittwoch zeitweise die Marke von 9.000 Dollar überspringen.

Bundeskriminalamt speichert offenbar auch weiterhin Daten unbescholtener Bürger

Beim Bundeskriminalamt (BKA) sind offenbar nach wie vor die Daten unbescholtener Bürger gespeichert, denen zu Unrecht politisch motivierte Straftaten vorgeworfen wurden. Das berichtete die Neue Osbnabrücker Zeitung unter Berufung auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion im Bundestag.

Britischer Botschafter nimmt nicht an Treffen zu Fall Skripal in Moskau teil

Der britische Botschafter in Russland bleibt einem von Moskau anberaumten Treffen zum Fall Skripal fern. Laurie Bristow werde den Termin am Mittwoch nicht wahrnehmen, teilte die Vertretung Großbritanniens in der russischen Hauptstadt mit. Womöglich werde er von einem Diplomaten "auf Arbeitsebene" vertreten.

Zweiter Tag in Polizeigewahrsam für Frankreichs Ex-Staatschef Sarkozy

Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy befindet sich weiterhin in Polizeigewahrsam. Die Befragung in der Affäre um illegale Wahlkampfspenden aus Libyen werde am Mittwoch fortgesetzt, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Ermittlerkreisen. Der frühere Staatschef traf gegen 8.00 Uhr in der Dienststelle der Anti-Korruptions-Ermittler in Nanterre westlich von Paris ein, wo er bereits am Dienstag vernommen worden war.

Sanchez erklärt Verzicht auf Kandidatur als katalanischer Regionalpräsident

Der inhaftierte katalanische Unabhängigkeitsbefürworter Jordi Sanchez verzichtet auf eine Kandidatur als Regionalpräsident Kataloniens. Der katalanische Parlamentspräsident, Roger Torrent, teilte am Mittwoch mit, Sanchez habe ihn über den Rückzug seiner Kandidatur unterrichtet.

Umweltorganisationen warnen vor Verschärfung von Wasserkrise

Umweltorganisationen haben einen besseren Schutz von Gewässern angemahnt. "Dürren, Fluten oder die Versalzung von Wasservorkommen - der Klimawandel bringt den Wasserhaushalt der Erde aus dem Gleichgewicht", erklärte Philipp Wagnitz vom WWF Deutschland.

Ministerium: Mindestens 26 Tote bei Anschlag in Kabul

Bei dem Selbstmordanschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind nach neuen Angaben 26 Menschen getötet worden. Das teilte das afghanische Innenministerium am Mittwoch mit. Die Behörde hatte zuvor mitgeteilt, dass sich ein Attentäter vor der Kabuler Universität in die Luft gesprengt habe.

Eltern: Verschleppte Schülerinnen in Nigeria von Boko Haram zurückgebracht

In Nigeria hat die Islamistengruppe Boko Haram etwa hundert von ihr entführte Schülerinnen nach Angaben von Eltern freigelassen. Die Mädchen seien von den Extremisten nach Dapchi zurückgebracht worden, sagten zwei Eltern der Nachrichtenagentur AFP. Die Mädchen seien in neun Fahrzeugen in die Ortschaft im Nordosten des Landes gebracht und vor ihrer Schule abgesetzt worden.

Polizei: Mutmaßlicher Paketbomber von Austin ist tot

Der mutmaßliche Paketbomber von Austin ist tot. Er habe sich in seinem Auto in die Luft gesprengt, als er festgenommen werden sollte, teilte die Polizei mit. In den vergangenen Tagen waren in Austin, der Hauptstadt des Bundesstaats Texas, mehrere Sprengsätze explodiert; dabei gab es zwei Tote und mehrere Verletzte.

+++ Konjunkturdaten +++

GB/Arbeitslosengeldbezieher Feb +9.200; Quote 2,4%

GB/Finanzsaldo öffentl. Hand (PSNB) Feb +1,3 Mrd GBP (Vj: -1,2 Mrd GBP)

GB/Nettomittelbedarf öffentl. Hand (PSNCR) Feb +20,9 Mrd GBP (Vj: +9,2 Mrd GBP)

GB/Finanzsaldo öffentl. Hand (PSNB) Feb PROGNOSE: +1,6 Mrd GBP

US/MBA Market Index Woche per 16. März -1,1% auf 383,0 (Vorwoche: 387,4)

US/MBA Purchase Index Woche per 16. März +1,4% auf 249,9 (Vorwoche: 246,5)

US/MBA Refinance Index Woche per 16. März -4,5% auf 1.107,7 (Vorwoche: 1.159,3)

DJG/DJN/AFP/apo

END) Dow Jones Newswires

March 21, 2018 08:30 ET (12:30 GMT)

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