Volksbank Lüneburger Heide eG

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Der Boersen-Newsletter Ihrer Volksbank Lüneburger Heide eG - 11.12.2018

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Tagesausblick 11.12.2018:

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Mit steigenden Kursen in Europa rechnen Händler am Dienstag. Sie verweisen auf die
Steilvorlage der Wall Street. Diese hatte zum europäischen Börsenschluss noch deutlich im Minus
gelegen, dann aber unter Führung der Technologiewerte nach oben gedreht. Der Dow-Jones-Index legte
vom Tief zeitweise 600 Punkte zu. Im Dow-Jones-Index standen Microsoft, Intel und IBM an der Spitze
der Gewinnerliste und stiegen zwischen 1,5 und 2,6 Prozent. Zu Europa heißt es, einerseits sei der
Markt nun günstig bewertet. Aus technischer Sicht könnte sich die Lage nun ebenfalls deutlich
aufhellen. Mit dem Montagstief seien alle Formalien für eine abgeschlossene Korrekturstruktur
zunächst erfüllt, heißt es. Der Abschwung könnte deshalb nun erst einmal in eine durchgreifende
Erholung münden, so ein Marktteilnehmer.

Rückblick: Schwach - Auslöser für den erneuten Kurseinbruch war die Entscheidung der britischen
Regierung, die ursprünglich für Dienstag geplante Abstimmung über den Brexit-Plan im Parlament zu
verschieben. Ein neues Datum wurde nicht genannt. Damit nimmt die Unsicherheit über die weiteren
Entwicklungen rund um den Brexit stark zu. Unsicher ist auch die politische Zukunft von
Premierministerin Theresa May. Das schwache Pfund stützte den FTSE-100 - dieser hielt sich mit
Abschlägen von 0,8 Prozent vergleichsweise gut.

DAX/MDAX/TECDAX

Schwach - Nachwirkungen der Gewinnwarnung von BASF vom Freitagabend waren nicht dazu angetan, die
Stimmung zu heben. Mit einem solchen Schritt war an der Börse zwar gerechnet worden, das Ausmaß
überraschte jedoch negativ. Für die Aktie ging es um 3,8 Prozent nach unten. Mit 4,2 Prozent gaben
Bayer indes noch stärker nach. Dass der aktivistische Investor Elliott laut einem Medienbericht den
Konzern aufspalten will, spielte keine große Rolle. Erst am Freitag hatten Berichte über einen
Einstieg von Elliott dem Kurs eingeheizt. Die Aktie gilt als extrem überverkauft, nachdem der
Monsanto-Kauf den Kurs mehr als halbiert hatte. Tagesgewinner im DAX war die Fresenius-Aktie mit
Aufschlägen von 2,3 Prozent. Die Aktie erholte sich damit leicht von dem Kursdebakel vom Freitag in
Folge einer Gewinnwarnung. Linde plc hielten sich mit einem Plus von 0,1 Prozent gut - das
Unternehmen will Aktien für bis zu 1 Milliarde Dollar zurückkaufen. RIB Software brachen um 27
Prozent ein. RIB verliert bei dem wichtigen Gemeinschaftsunternehmen YTWO den Partner Flex und muss
nun die Kosten allein stemmen.

XETRA-NACHBÖRSE

Von einem lebhaften Handel berichtete ein Händler. Die Umsätze seien insgesamt sehr hoch gewesen
und mit der Erholung an der Wall Street hätten auch die Kurse in Deutschland kräftig angezogen. Bei
den Einzelwerten standen die Aktien der Hornbach Baumarkt AG und ihrer Muttergesellschaft Hornbach
Holding AG deutlich unter Abgabedruck und verloren 13,5 bzw. 10 Prozent. Wegen eines schwachen
Geschäfts im November wurde ein unerwartet starker Ergebnisrückgang im dritten Quartal verzeichnet,
weshalb die Jahresziele gekappt wurden.

USA / WALL STREET

Etwas fester - Zunächst hatte die Verschiebung der Brexit-Abstimmung durch Premierministerin
Theresa May den Aktienmarkt unter Abgabedruck gebracht und den Dow-Jones-Index unter die Marke von
24.000 Punkten gedrückt. Die Abstimmung im britischen Parlament war für Dienstag vorgesehen. Nun
soll es nach dem Wunsch Großbritanniens Nachverhandlungen mit der EU geben. Grund sind offenbar
Bedenken der Parlamentarier wegen der Vereinbarung für den Umgang mit Nordirland. Im späten Handel
zogen die Kurse dann kräftiger an, angeführt von den Technologiewerten. Im Dow-Jones-Index standen
Microsoft, Intel und IBM an der Spitze der Gewinnerliste und stiegen zwischen 1,5 und 2,6 Prozent.
Der Dow hatte die Vorwoche mit einem Minus von 4,5 Prozent beendet, die schwächste erste
Dezemberwoche seit 2008. Facebook stiegen um 3,2 Prozent. Das Unternehmen hat den Umfang seiner
Aktienrückkäufe ausgeweitet. Die Apple-Aktie legte nach anfänglichen Verlusten um 0,7 Prozent zu.
Der US-Chipkonzern Qualcomm hat im Patentrechtsstreit mit Apple einen Sieg errungen. Die
Gerichtsentscheidung sei zwar keine gute Nachricht, doch falle sie nicht so schlimm aus, wie es
aussehe, hieß es von Wedbush. Die Qualcomm-Aktie gewann 2,2 Prozent.

Von der Suche der Investoren nach Sicherheit profitierte zunächst der US-Anleihemarkt. Doch mit der
Erholung an der Wall Street gaben die Notierungen ihre Gewinne wieder ab. Die Rendite zehnjähriger
Titel lag unverändert bei 2,85 Prozent.
11.12.2018 07:47:30

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Vorgaben aus den Maerkten:

                      Zeit    Akt.Wert         Diff (abs. / %) 
Xetra-DAX             13:12   10.826,37        +204,30 +1,92 %
TecDAX                13:12   2.536,44         +55,33  +2,23 %
MDAX                  13:12   22.364,49        +292,28 +1,32 %
Euro Stoxx 50         13:12   3.069,45         +52,46  +1,74 %
Dow Jones             22:56   24.423,26        +34,31  +0,14 %
Nikkei 225            07:35   21.148,02        -71,48  -0,34 %



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Gewinner/Verlierer (Stand: 13:27):

DAX Gewinner
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
VOLKSWAGEN VZ...       147,60 EUR    6,62    +4,70 %
BAYER AG NAMENS...       63,47 EUR     2,67    +4,39 %
COVESTRO AG INH...       45,16 EUR     1,81    +4,18 %


DAX Verlierer
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
VONOVIA SE NAME...       42,26 EUR     -0,32   -0,75 %
ALLIANZ SE VINK...       174,54 EUR    0,76    +0,44 %
BEIERSDORF AG I...       93,02 EUR     0,44    +0,48 %



TecDAX Gewinner
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
NORDEX SE INHAB...       9,31 EUR      1,03    +12,47 %
FREENET AG NAME...       17,33 EUR     0,82    +4,97 %
ISRA VISION AG ...       31,20 EUR     1,45    +4,87 %


TecDAX Verlierer
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
RIB SOFTWARE SE...       9,24 EUR      -0,20   -2,12 %
MORPHOSYS AG IN...       97,15 EUR     -1,55   -1,57 %
JENOPTIK AG NAM...       25,24 EUR     0,04    +0,16 %





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Erste Nachrichten von heute:

- 12:53:29 dpa-AFX: POLITIK: Ärzte ohne Grenzen: Regierungen sabotieren Rettung im Mittelmeer
- 12:53:24 dpa-AFX: POLITIK: CDU-Generalsekretär Ziemiak lässt Amt als JU-Chef ruhen
- 12:53:23 dpa-AFX: POLITIK: Iran bestätigt Test einer ballistischen Rakete
- 12:53:09 dpa-AFX: ROUNDUP: So viel Strom aus erneuerbaren Energien wie noch nie
- 12:53:01 dpa-AFX: IPO/HINTERGRUND: Für Mittelständler wächst beim Börsengang der Gegenwind
- 12:51:54 dpa-AFX: ROUNDUP 2: iPhone-Bezahldienst Apple Pay in Deutschland gestartet
- 12:50:09 dpa-AFX: *KREISE: CHINA ERWÄGT KÜRZUNG DER ZÖLLE AUF IMPORTIERTE US-AUTOS
- 12:49:21 dpa-AFX: Ölpreise steigen etwas
- 12:48:55 dpa-AFX: AKTIE IM FOKUS: Nordex springen über 9 Euro - Goldman Sachs: Einstieg verlockend
- 12:48:51 dpa-AFX: *DAX STEIGT AUF TAGESHOCH


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Presseschau vom 11.12.2018:

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

NORDLB - Die Eigentümer der NordLB wollen Insidern zufolge mit dem US-Finanzinvestor Cerberus
konkret über einen Einstieg bei der Landesbank verhandeln. Um einen zweiten Platz in der letzten
Runde des Bieterverfahrens buhlen die Beteiligungsfirmen Apollo und Centerbridge, wie mehrere mit
der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten. (FAZ S. 18/Börsen-Zeitung S. 2)


HUAWEI - Nach den Auseinandersetzungen zwischen den USA und China um den chinesischen
Technologiekonzern Huawei fordern auch deutsche Politiker, beim Ausbau der Infrastruktur mit dem
Mobilfunkstandard 5G stärker als bislang Sicherheitsaspekte und Spionageabwehr zu berücksichtigen.
Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, sagte, die US-Vorwürfe
gegen Huawei seien schwerwiegend. "Ich erwarte, dass die deutschen und europäischen
Sicherheitsbehörden prüfen, ob und was an den Spionagevorwürfen gegen Huawei dran ist. Beim
5G-Netzausbau handelt es sich schließlich um den Aufbau einer kritischen Infrastruktur", so
Lischka. (Redaktionsnetzwerk Deutschland)

LANXESS - Der Chemiekonzern Lanxess will auch künftig am Chemieparkbetreiber Currenta beteiligt
bleiben. "Als Eigentümer sind wir in die strategische Ausrichtung unseres industriellen
Dienstleisters einbezogen", streicht Lanxess-Chef Matthias Zachert die Bedeutung des Engagements im
Interview der Börsen-Zeitung heraus. Da die von Currenta betriebenen Standorte Leverkusen, Dormagen
und Uerdingen für den aus Bayer hervorgegangenen Chemiekonzern die bedeutendsten Standorte sind,
"wollen wir sicherstellen, dass die langfristige Strategie passt", verdeutlichte Zachert. Kürzlich
hatte Bayer angekündigt, sich von der 60-Prozent-Beteiligung an dem Chemieparkbetreiber, der die an
den Standorten ansässigen Firmen mit Industriedienstleistungen versorgt, trennen zu wollen.
(Börsen-Zeitung S. 9)

BILFINGER - Als der britisch-deutsche Manager Tom Blades 2016 den Vorstandsvorsitz beim
Industriedienstleister Bilfinger übernahm, herrschte dort das Chaos: Korrupte Vertriebsmitarbeiter,
Schmiergeldskandale und desinteressierte Manager hatten das Unternehmen um Gewinne und Ruf
gebracht. Nun weht in Mannheim ein anderer Wind - so zumindest bescheinigte es am Sonntag der
US-Aufpasser Mark Livschitz, der während seines fünfjährigen Auftrags vom US-Justizministerium
mehrere Bilfinger-Chefs Zeit und Nerven kostete. "Wir trauen uns wieder Geschäfte in China zu",
sagte Vorstandschef Blades im Interview. (Handelsblatt S. 14)

VARTA - Der Batteriehersteller Varta will seinen Wachstumskurs 2019 mit neuen, leistungsstärkeren
Batterien für Hörgeräte und Headsets fortsetzen. Bei kleinen Lithium-Ionen-Batterien werde die
Energiedichte dann um 20 Prozent höher liegen als bisher, sagte Vorstandschef Herbert Schein im
Gespräch mit der Börsen-Zeitung. So wolle Varta bis 2020 führend in diesem Markt werden. Mit dem
Kapazitätsausbau komme der Konzern ein Jahr nach seinem Börsengang plangemäß voran. Sollte der
Markt für kleine Lithium-Ionen-Batterien schneller wachsen als erwartet, könne das Unternehmen
schnell mit weiteren Erweiterungen darauf reagieren, so Finanzvorstand Steffen Munz.
(Börsen-Zeitung S. 7)

APPLE - Der US-Konzern Apple plant, mit seinen Bezahldienst Apple Pay an diesem Dienstagmorgen in
Deutschland zu starten. Wie die SZ erfuhr, werden Apple und die teilnehmenden Banken den Dienst
gegen 7.30 Uhr freischalten und eine entsprechende Mitteilung verschicken. Zu den Partnern gehören
unter anderem die Deutsche Bank, die Comdirect, die Hypo-Vereinsbank und die App Boon des
Zahlungsdienstleisters Wirecard. Bislang konnten Apple-Nutzer an der Kasse nicht mit dem Handy
bezahlen, wenn sie die gängige NFC-Technik nutzen wollten. Nach bisherigen Informationen werden
sich bestimmte Kreditkarten und Debitkarten als Zahlungsmittel im System hinterlegen lassen, nicht
aber die in Deutschland weit verbreitete Girocard. (SZ)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/pi/kla

END) Dow Jones Newswires

December 11, 2018 00:50 ET (05:50 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.11.12.2018 06:50:31

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Boersenkalender - Termine des Tages:

Aurubis AG: Geschäftsjahr 2017/18 - Veröffentlichung des Jahresberichtes
Flughafen Zürich AG (FIG): Verkehrsstatistik November 2018 - Zwischenbericht
MVV Energie AG : Geschäftsbericht 2018 - Veröffentlichung des Jahresberichtes
Aurubis AG: Bilanzkonferenz Geschäftsjahr 2016/2017 - Bilanzpressekonferenz
MVV Energie AG: Bilanzpressekonferenz - Bilanzpressekonferenz
Ashtead Group Plc: Quarter 2 Results - Bericht zum 2. Quartal
Schweizerische Nationalbank: Ankündigung Eidgenössische Anleihe - Sonstiges
USA: Produzentenpreisindex November 2018 - Produzentenpreisindex
Großbritannien: Arbeitsmarktstatistik Dezember 2018 - Arbeitsmarkttrends


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Die versendeten Informationen sind keine Anlageberatung. Sie dienen ausschließlich dem
Zweck, den Kunden in die Lage zu versetzen, eine selbstaendige Anlageentscheidung zu
treffen.
Quellen: vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH
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