Volksbank Lüneburger Heide eG

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Der Boersen-Newsletter Ihrer Volksbank Lüneburger Heide eG - 19.08.2018

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Tagesausblick 19.08.2018:

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Die Börsen in Europa werden nach einer erneut turbulenten Woche am Freitag mit einem kaum
veränderten Handelsstart erwartet. Die Nachrichtenlage ist am Morgen extrem dünn, auch die
auslaufende Berichtssaison liefert kaum noch Impulse. Übergeordnet belasten weiterhin die
protektionistische Handelspolitik der USA und der Handelskonflikt mit China. Die jüngst gesehene
Euro-Schwäche unterstützt die Aktien nicht, da der nachgebende Euro als Leidtragender der
Türkei-Krise interpretiert wird. Aber auch die politische Lage in Italien lastet auf dem Euro.
Ifo-Chef Clemens Fuest warnt vor unkalkulierbaren Folgen eines Euro-Austritts Italiens - für das
Land selbst, aber auch für die Währungsunion.

Rückblick: Erholt - Die fortdauernde Erholung der Lira, gestützt davon, dass das Emirat Katar der
Türkei Direktinvestitionen über 15 Milliarden Dollar zugesagt hat, und die angekündigte
Wiederaufnahme der Handelsgespräche zwischen den USA und China, sorgten für Zuversicht. Die Abgaben
von 3,5 Prozent an der Istanbuler Börse zeigten aber, wie wacklig die Lage ist; zumal der türkische
Finanzminister noch ankündigte, dem Kampf gegen die Inflation und der Haushaltsdisziplin Priorität
geben zu wollen. Mit der Ankündigung neuer US-chinesischer Gespräche erholten sich die
Rohstoffpreise und mit ihnen der angeschlagene Rohstoffsektor um 0,8 Prozent. Unter Druck standen
die Aktien der Autobahnbetreiber nach Aussagen aus Italien, wegen des Brückeneinsturzes in Genua
über die Verstaatlichung der Autobahnen nachzudenken. Atlantia brachen um 22,3 Prozent ein, ASTM um
10,5 und SIAS um 7,3 Prozent. Aber auch die Aktien des spanischen Bau- und Infrastrukturkonzerns
ACS standen unter Druck. Möglicherweise könnte sich Atlantia aus der gemeinschaftlichen Übernahme
von Abertis zurückziehen, unkten Händler. ACS fielen um 2 Prozent, der Kurs der Tochter Hochtief
um 4,8 Prozent. Carlsberg stiegen derweil um 3,5 Prozent, nachdem das Unternehmen für das
Geschäftsjahr optimistischer ist.

DAX/MDAX/TECDAX

Freundlich - Bayer fanden weiter keinen Boden und verloren 4,6 Prozent, nachdem ein US-Gericht die
Bayer-Tochter Monsanto jüngst zu einer Zahlung von 289,2 Millionen Dollar verurteilt hatte. Der
Kläger macht Monsanto-Pflanzenschutzmittel für seine Krebs-Erkrankung verantwortlich. Hinzu kam als
Belastungsfaktor, dass die kanadische Regierung ein Verbot einer Bayer-Chemikalie plant, die für
den Tod von Bienen verantwortlich gemacht wird. Henkel zeigten sich vom Quartalsbericht kaum
bewegt. Im MDAX ging es nach einer Kaufempfehlung durch Berenberg für die Puma-Aktie um 5,8 Prozent
nach oben. Wirecard gewannen 9,3 Prozent. Mit der Vorlage der endgültigen Zahlen wurde der
Bezahldienstleister etwas optimistischer für das Gesamtjahr. Nach dem Kurseinbruch der Vortage
erholten sich Tele Columbus um 10,3 Prozent. Hauck & Aufhäuser (H&A) bleibt indes skeptisch und
rechnet mit fortgesetzt negativen Nachrichten. Die Analysten verweisen auf den Abgang des CFO und
darauf, dass das Unternehmen die Zahlenvorlage verschoben hat.

XETRA-NACHBÖRSE

Wirecard seien nach dem kräftigen Plus im Xetra-Handel 0,4 Prozent niedriger umgegangen, hieß es
beim Broker Lang & Schwarz lediglich.

USA / WALL STREET

Erholt - Eine Stabilisierung in der Türkei-Krise und Hoffnungen auf eine Annäherung zwischen den
USA und China im andauernden Handelsstreit hellten die Stimmung wieder auf. Die zuletzt stark
belastende Türkei-Krise verlor dank der Stabilisierung der Lira an Schrecken, zumal Katar der
Türkei mit Direktinvestitionen über 15 Milliarden Dollar zur Seite springen will. Die Furcht vor
einer Ausbreitung der Krise in andere Schwellenländer durch einen Kapitalabzug wurden davon
gemildert. Dazu passte auch, dass die USA und China in der kommenden Woche erstmals seit Mai wieder
verhandeln wollen. Neben der Lira zeigte auch der Yuan Stärke. Neue US-Konjunkturdaten vom Tage
spielten in dieser Gemengelage fast keine Rolle. Dafür, dass der Dow klar am besten abschnitt,
waren insbesondere Boeing verantwortlich. Das Dow-Schwergewicht gewann 4,3 Prozent und steuerte
damit alleine knapp 100 Punkte zum Dow-Plus von 396 Punkten bei. Boeing profitierten besonders von
der Wiederaufnahme der Gespräche zwischen den USA und China, weil Boeing als einer der größten
US-Exporteure nach China gelte, hieß es. Zudem wurde die Aktie gestützt von einer Hochstufung durch
die UBS. Walmart trugen ebenfalls stark zum Dow-Anstieg bei mit einem Kursanstieg um 9,3 Prozent.
Der Einzelhändler hatte nach starken Zweitquartalszahlen die Prognose erhöht. Cisco kletterten um
3,0 Prozent nach oben und stützten den Dow ebenfalls. Der Netzwerkausrüster hatte in seinem vierten
Geschäftsquartal etwas mehr verdient und umgesetzt als Analysten erwartet hatten. Die als sehr
zyklisch geltende Caterpillar-Aktie gewann im Dow gut 3 Prozent.

Anleihen waren umgekehrt zum Vortag als sicherer Hafen nicht gesucht. Sie gaben die Vortagesgewinne
zwischenzeitlich wieder ab, erholten sich dann aber von den Tagestiefs wieder deutlich.
17.08.2018 07:31:36

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Vorgaben aus den Maerkten:

                      Zeit    Akt.Wert         Diff (abs. / %) 
Xetra-DAX             17:45   12.210,55        -26,62  -0,22 %
TecDAX                17:45   2.881,17         -7,16   -0,25 %
MDAX                  17:45   26.377,37        -52,87  -0,20 %
Euro Stoxx 50         17:50   3.372,94         -4,62   -0,14 %
Dow Jones             22:49   25.669,32        +110,59 +0,43 %
Nikkei 225            08:35   22.270,38        +78,34  +0,35 %



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Gewinner/Verlierer (Stand: 05:45):

DAX Gewinner
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
BAYER AG NAMENS...       78,40 EUR     1,35    +1,75 %
E.ON SE NAMENS-...       9,52 EUR      0,09    +0,93 %
DEUTSCHE POST A...       30,75 EUR     0,18    +0,59 %


DAX Verlierer
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
HEIDELBERGCEMEN...       68,50 EUR     -1,84   -2,62 %
THYSSENKRUPP AG...       19,33 EUR     -0,35   -1,78 %
DEUTSCHE BANK A...       9,76 EUR      -0,13   -1,26 %



TecDAX Gewinner
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
SMA SOLAR TECHN...       30,50 EUR     0,56    +1,87 %
WIRECARD AG INH...       178,80 EUR    2,60    +1,48 %
1&1 DRILLISCH A...       45,62 EUR     0,44    +0,97 %


TecDAX Verlierer
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
SILTRONIC AG NA...       118,15 EUR    -4,85   -3,94 %
S&T AG INH.-AKT...       24,00 EUR     -0,96   -3,85 %
FREENET AG NAME...       23,64 EUR     -0,77   -3,15 %





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Erste Nachrichten von heute:



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Presseschau vom 19.08.2018:

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

SPARDA-BANK - Kreditinstitute locken mit neuen Services Kunden in die Filialen. Die Sparda-Bank
Berlin setzt nun auf einen Paketshop. Das genossenschaftliche Geldhaus wird zum Hermes-Paketshop.
In 13 Filialen der Sparda-Bank ist neuerdings auch der Paketdienst, der zum Handelskonzern Otto
gehört, vertreten. Die Mitarbeiter der Bank nehmen Päckchen und Pakete entgegen, zugleich kann man
Onlinebestellungen an die Filialen schicken lassen und dort abholen. (Handelsblatt S. 24)

BIONTECH - Das Mainzer Biotechunternehmen Biontech kooperiert mit Pfizer. Die Vereinbarung mit
Pfizer sei einer von mehreren wichtigen Schritten, "um nachhaltig eine Forschungs- und
Entwicklungspräsenz in Infektionskrankheiten aufzubauen", sagte Ugur Sahin, der Mitbegründer von
Biontech. (FAZ S. 19)

FORD - Ford-Betriebsratschef Martin Hennig verlangt, dass von Ford in Europa verkaufte Autos auch
hier entwickelt und gebaut werden. Gleichzeitig verteidigte er die in Köln und Saarlouis gebauten
Modelle Fiesta, Focus und C-Max. Diese kleineren und mittleren Fahrzeuge verkauften sich gut und
Ford verdiene gut mit ihnen. Hennig reagierte in dem Interview auf die Kritik der Konzernspitze in
Dearborn (USA) am Europageschäft und an der nach Ansicht der Zentrale nicht rentablen
Modellpalette. (Kölnische Rundschau)

LÖWEN PLAY - Online-Glücksspiel ist für Malta zu einem wichtigen Wirtschaftszweig geworden. Auch
deutsche Firmen nutzen gern die laxe Aufsicht. Eine von ihnen ist offenbar Löwen Play, einer der
größten Spielhallenbetreiber im Land. (SZ S. 18)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/pi/kla

END) Dow Jones Newswires

August 17, 2018 00:28 ET (04:28 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.17.08.2018 06:28:43

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Boersenkalender - Termine des Tages:

Fuer dieses Datum liegen keine Eintraege vor.

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Die versendeten Informationen sind keine Anlageberatung. Sie dienen ausschließlich dem
Zweck, den Kunden in die Lage zu versetzen, eine selbstaendige Anlageentscheidung zu
treffen.
Quellen: vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH
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