Vereinigte Volksbank Münster eG

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Der Boersen-Newsletter Ihrer Vereinigte Volksbank Münster eG - 20.11.2018

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Tagesausblick 20.11.2018:

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Mit einem durchwachsenen Start rechnen Händler zu Wochenbeginn. Die Nachrichtenlage sei
uneinheitlich, zudem stehe an Wall Street wegen Thanksgiving am Donnerstag nur eine halbe
Handelswoche bevor. Neue Engagements von Langfristanlegern seien daher nicht zu erwarten. Zudem
setze sich die Meinung am Markt langsam durch, dass eine Jahresendrally nicht stattfindet.
Angesichts der Belastungsfaktoren vom Handelsstreit über den Brexit und Italiens Haushalt bis zur
Konjunkturabkühlung sei man gut bedient mit einer Seitwärtsbewegung. Weiter belastend sind zudem
die Kursverluste der US-Technologiewerte. Die vielbeobachtete Apple-Aktie erholte sich zwar um 1
Prozent, für Facebook ging es aber 3 Prozent abwärts. Selbst Amazon fielen um 1,6 Prozent, obwohl
am Freitag mit dem "Black Friday" der Start in das US-Weihnachtsgeschäft beginnt. Als schlechtes
Vorzeichen auch für die Handelsgespräche USA/China werten Händler den Verlauf der
Apec-Verhandlungen in Asien, wo sich die Teilnehmer erstmals nicht auf ein Abschlusskommunique
einigen. Im Fokus dürfte Aussagen vom Treffen der Europaminister stehen, die eine Bewertung des
Brexit-Abkommens zur Vorbereitung des EU-Gipfels vornehmen wollen. Der Gipfel startet am kommenden
Sonntag.

Rückblick: Etwas leichter sind Europas Börsen am Freitag aus einer volatilen Sitzung gegangen.
Belastend wirken erneut schlechte Nachrichten aus der Chip-Branche mit enttäuschenden Zahlen und
Ausblicken von Nvidia und Applied Materials. Im DAX litten Infineon (-3 Prozent) darunter.
Apple-Zulieferer AMS fielen 5,4 Prozent. Dagegen erholte sich der Mediensektor um 0,4 Prozent. Hier
gewann Schwergewicht Vivendi 3,1 Prozent nach Vorlage guter Umsatzzahlen. Rohstoffwerte (+0,8
Prozent) profitierten vom schwächeren Dollar. Im Fokus stand weiter das Thema Brexit. In
Großbritannien nimmt der Gegenwind für Premierministerin May und ihren Brexit-Plan noch zu. Unter
Druck standen in London Aktien von Branchen, die stark vom Inlandsgeschäft abhängig sind, so die
der Bau- und Immobilienbranche. In der Breite stützte dagegen das schwächere britische Pfund die
Aktien exportorientierter Unternehmen oder von Firmen, die im Ausland einkaufen müssen. Vallourec
brachen in Paris um 32 Prozent ein. Beobachter verwiesen auf den hohen Kapitalverzehr des
Stahlkonzerns.

DAX/MDAX/TECDAX

Knapp behauptet - Größter DAX-Gewinner waren Deutsche Börse (+4,2 Prozent). Der Börsenbetreiber
könnte Gewinner eines "harten" Brexit sein, hieß es. Er könnte Listings der Londoner Börse
gewinnen. Vorsichtige Aussagen von VW zur Margenentwicklung drückten die Aktie um 2,5 Prozent.
Daimler (-1,1 Prozent) profitierten nicht von einer Hochstufung auf "Outperform" durch Exane BNP.
Morphosys gewannen 3,1 Prozent, nachdem das Biotechnologieunternehmen eine neue Partnerschaft
mitgeteilt hatte. Dadurch fließt eine Vorabzahlung plus künftig erfolgsabhängige
Meilenstein-Zahlungen von bis über 100 Millionen Dollar. Eine neue Klage in den USA im Zusammenhang
mit Glyphosat drückte Bayer um 1,4 Prozent. Versorger und Healthcare-Titel standen auf den
Einkaufslisten dank Umschichtungen in defensive Aktien. Bei RWE (+3,5 Prozent) sorgte zudem die
Aufnahme auf die Conviction-Buy-List von Goldman Sachs am Donnerstag für Anschlusskäufe.

XETRA-NACHBÖRSE

In ruhigen Bahnen verlief der nachbörsliche Handel am Freitag nach Aussage eines Händlers von Lang
& Schwarz. Mit der positiven Entwicklung an der Wall Street sei es leicht nach oben gegangen.
Wichtige Nachrichten zu Einzelwerten habe es dagegen nicht gegeben, so der Teilnehmer weiter.

USA / WALL STREET

Uneinheitlich - Der Handel war weiter von erhöhter Nervosität geprägt. Die Nasdaq belasteten
schwache Geschäftszahlen und ein enttäuschender Ausblick des Grafikarten-Herstellers Nvidia. Dieser
ließ Zweifel an den Ertragsaussichten der Branche aufkommen. Für den Halbleiter-Sektor im S&P-500
ging es um 2,2 Prozent nach unten. Gestützt wurde das Sentiment von Aussagen zum Handelskonflikt
zwischen den USA und China. Die Aussagen lassen nach Einschätzung von Teilnehmern zwar nicht darauf
schließen, dass ein Deal kurz bevor steht, doch der Markt schließt daraus, das Washington keine
weitere "Strafzoll-Karte" ausspielen will. Die Nvidia-Aktie brach um 18,8 Prozent ein. Die Zahlen
für das dritte Quartal hatten die Erwartungen des Marktes verfehlt. Zudem hat der Konzern für das
laufende Quartal einen Umsatzrückgang um 7 Prozent in Aussicht gestellt. Dies wäre der erste
Umsatzrückgang seit mehr als fünf Jahren. Im Sog von Nvidia gaben AMD um 3,9 Prozent nach. Am
Anleihemarkt legten die Notierungen zu. Die Investoren seien angesichts der erhöhten Volatilität an
den Aktien- und Rohstoffmärkten verstärkt auf der Suche nach Sicherheit, hieß es. Die Rendite der
US-Staatsanleihen reduzierte sich entsprechend um 4,1 Basispunkte auf 3,07 Prozent.
19.11.2018 07:31:52

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Vorgaben aus den Maerkten:

                      Zeit    Akt.Wert         Diff (abs. / %) 
Xetra-DAX             17:45   11.244,54        -96,46  -0,85 %
TecDAX                17:45   2.526,70         -42,83  -1,67 %
MDAX                  17:45   23.407,69        -293,20 -1,24 %
Euro Stoxx 50         17:50   3.160,33         -20,41  -0,64 %
Dow Jones             23:03   25.017,44        -395,78 -1,56 %
Nikkei 225            07:35   21.821,16        +140,82 +0,65 %



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Gewinner/Verlierer (Stand: 00:47):

DAX Gewinner
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
LINDE PLC REGIS...       139,30 EUR    3,30    +2,43 %
VOLKSWAGEN VZ...       146,72 EUR    2,80    +1,95 %
RWE AG INHABER-...       19,30 EUR     0,22    +1,15 %


DAX Verlierer
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
WIRECARD AG INH...       137,60 EUR    -10,20  -6,90 %
SAP SE INHABER-...       88,95 EUR     -2,75   -3,00 %
FRESENIUS SE & ...       51,46 EUR     -1,56   -2,94 %



TecDAX Gewinner
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
1&1 DRILLISCH A...       43,46 EUR     2,40    +5,85 %
UNITED INTERNET...       38,47 EUR     0,82    +2,18 %
NORDEX SE INHAB...       7,51 EUR      0,16    +2,15 %


TecDAX Verlierer
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
WIRECARD AG INH...       137,60 EUR    -10,20  -6,90 %
ISRA VISION AG ...       33,60 EUR     -2,20   -6,15 %
SARTORIUS AG VO...       114,10 EUR    -5,90   -4,92 %





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Erste Nachrichten von heute:



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Presseschau vom 20.11.2018:

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

UNITED INTERNET - United Internet hat die überarbeiteten Regeln für den neuen Mobilfunkstandard 5G
kritisiert. Die Bundesnetzagentur mache neuen Anbietern den Einstieg in den Markt schwer, sagte
Konzernchef Ralph Dommermuth. Er erwägt daher, nicht in die Auktion einzusteigen: "Es sieht
momentan nicht besonders gut aus." Er werde aber die finalen Bedingungen abwarten, die am 26.
November beschlossen werden. Die Auflagen der Netzagentur sehen keine Pflicht zum National Roaming
vor, das Neueinsteigern pauschal ermöglichen würde, die Netze der etablierten Konkurrenten gegen
eine Miete zu nutzen - lediglich Verhandlungen sind obligatorisch. Wie diese genau ablaufen sollen,
ist bislang aber offen. (Handelsblatt S. 1)

BAYER/GLYPHOSAT - In der Debatte um den Einsatz des Pestizids Glyphosat hat
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) auf eine Einigung innerhalb der
Bundesregierung gedrängt. Sie könne leider nicht sagen, warum die Ressortabstimmung einer von ihr
vorgelegten Strategie so lange dauere. "Mein Vorschlag liegt seit April auf dem Tisch. Und mein
Eindruck ist, dass das Thema gerne für emotionale Debatten und Alleingänge herangezogen und genutzt
wird", sagte Klöckner. Dabei sei sie sich mit Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) einig, was das
Ziel angeht: die Nutzung von Glyphosat möglichst rasch reduzieren und teilweise überflüssig machen.
"Meine im Frühjahr vorgelegte Reduktionsstrategie sieht unter anderem vor, die private Nutzung zu
untersagen, auch die Anwendung an Spielplätzen, in Naturschutzgebieten und in der Nähe von
Gewässern", sagte Klöckner. Aber ein Komplettverbot vor Ablauf der von der EU zugebilligten fünf
Jahre sei nicht rechtskonform, "das wissen alle Beteiligten", fügte die Agrarministerin hinzu.
(Rheinische Post)

ING - Die Digitalisierung wird viele Mitarbeiter in der Bankenbranche nach Ansicht von ING-Chef
Ralph Hamer ihren Job kosten. "Wenn Sie die Zahl der Filialen reduzieren, heißt das, dass
Mitarbeiter sich verändern müssen", sagte er. "Manche Angestellte kann man sicherlich umschulen,
aber das wird längst nicht in allen Fällen funktionieren. Aus einem Filialmitarbeiter werden Sie so
schnell keinen Datenexperten machen." Eine konkrete Zahl nannte er nicht, allerdings habe sein
Institut allein in den Niederlanden in den letzten zehn Jahren bereits die Zahl der Mitarbeiter
halbiert. (Tagesspiegel)

DOW CHEMICAL - Gut ein Jahr nach der Fusion mit Dupont ist der US-Chemieriese Dow wieder auf dem
Weg in die Selbstständigkeit, mit neuer Aufstellung, schlankerer Struktur und ehrgeizigen
Ambitionen. Die neue Dow könnte damit zum Maßstab für deutsche Chemiekonzerne werden. (Handelsblatt
S. 20)

M+W - Zwölf Jahre baute die M+W Group in Indien Fabriken, nun zieht sich der Mittelständler aus dem
Markt zurück. Das Unternehmen steckt tief in einem Korruptionsskandal. Beim Tochterunternehmen MW
High Tech Projects India (MW India) dreht sich inzwischen wenig ums Geschäft und viel um zu wenig
bezahlte Sozialabgaben, Steuernachforderungen in zweistelliger Millionenhöhe und Ermittlungen der
Behörden. Der indische Arbeitsminister Santosh Gangwar hat öffentlich eine rasche Aufklärung des
Skandals versprochen. (Handelsblatt S. 24)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/pi/kla

END) Dow Jones Newswires

November 19, 2018 00:29 ET (05:29 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.19.11.2018 06:29:23

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Boersenkalender - Termine des Tages:

Compass Group Plc: Full Year Results 2018 - Veröffentlichung des Jahresberichtes
Foot Locker Inc.: Q3 2018 - Bericht zum 3. Quartal
CTS Eventim AG & Co. KGaA: Neunmonatsbericht 2018 - Veröffentlichung des 9-Monats-Berichtes
Gap Inc.: Third Quarter Earnings 2018 - Bericht zum 3. Quartal
EasyJet plc: Full year results 2018 - Veröffentlichung des Jahresberichtes
Best Buy Co.: 3rd Quarter Earnings Release - Bericht zum 3. Quartal
PetroWelt Technologies AG: Bericht über das 3. Quartal 2018 - Bericht zum 3. Quartal
Kohls Corp.: Q3 2018 Earnings Release Conference Call - Telefonkonferenz zum 3. Quartal
TJX Companies Inc.: Third Quarter Fiscal 2019 Earnings Release - Bericht zum 3. Quartal
Loews Corp.: Q3 2018 Earnings Conference Call - Telefonkonferenz zum 3. Quartal
Lowe`s Cos. Inc.: Q3 2018 Earnings Conference Call - Telefonkonferenz zum 3. Quartal
NiSource Inc.: Dividend Payment Date - Dividendenzahlung
AFLAC Inc.: ex-dividend date - Zwischendividende ex-Tag
Moody`s Corp.: Ex-Dividend Date - Zwischendividende ex-Tag
Ross Stores Inc.: Q3 2018 Conference Call - Telefonkonferenz zum 3. Quartal
Target Corp.: Q3 2018 Earnings Conference Call - Telefonkonferenz zum 3. Quartal
Medtronic, Inc.: Q2 2019 Earnings Conference Call - Telefonkonferenz zum 1. Quartal
Dermapharm Holding SE: Q3 2018 - Bericht zum 3. Quartal
Julius Bär Holding AG: Interim Management Statement - Zwischenbericht


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Die versendeten Informationen sind keine Anlageberatung. Sie dienen ausschließlich dem
Zweck, den Kunden in die Lage zu versetzen, eine selbstaendige Anlageentscheidung zu
treffen.
Quellen: vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH
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