Vereinigte Volksbank Münster eG

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Der Boersen-Newsletter Ihrer Vereinigte Volksbank Münster eG - 23.09.2018

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Tagesausblick 23.09.2018:

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Der DAX wird mit einer freundlichen Handelseröffnung erwartet, gestützt unter anderem von
guten Vorgaben aus den USA. Damit würde der Aufwärtstrend im DAX bereits den vierten Tag in Folge
fortgesetzt. Die Themen des Tages sind der Verfall der Optionen und Futures am Terminmarkt sowie
der große Index-Umbau der DAX-Familie. Am Mittag könnte der Verfall des Futures und der Optionen
auf den DAX kurzfristig belasten, da hier ein hohes Interesse am Basispreis von 12.300 Punkten
besteht. Zu den Schlusskursen stehen dann der Verfall der Optionen auf die Einzelwerte sowie die
Indexumbauten im Fokus.

Rückblick: Fester - Rückenwind aus den USA, wo Dow und S&P-500 neue Rekordmarken erreichten, ließ
die europäischen Börsen ihren Aufwärtstrend am Donnerstag beschleunigt fortsetzen. Zinsreagible
Sektoren wie Versorger-, Telekom- und Immobilienwerte verzeichneten wegen des zuletzt gestiegenen
Renditeniveaus eine unterdurchschnittliche Entwicklung. Auf der Gewinnerseite fanden sich die
Sektoren Banken und Versicherungen, wo ein höheres Zinsniveau das Geschäft erleichtert. Der
europäische Index der Bankenwerte legte um 1,4 Prozent zu. Rohstoffwerte gewannen im Schnitt 1,4
Prozent. Laut dem Broker Marex Spectron plant die chinesische Regierung, die Einfuhrzölle auf
Metall im kommenden Monat zu senken. Rio Tinto (+2,5 Prozent) profitierten von einem
Aktienrückkaufprogramm. Nestle (+1 Prozent) profitierten von Erwägungen, das Hautpflegegeschäft zu
verkaufen.

DAX/MDAX/TECDAX

Fester - Eine Gewinnwarnung ließ Tom Tailor um 16,6 Prozent abstürzen. Das Unternehmen macht wie
zuvor schon andere Branchenunternehmen den heißen und langen Sommer für die trübe wirtschaftliche
Entwicklung verantwortlich. Auch Südzucker senkte den Ausblick, was nach dem schlechten Jahresstart
und der Gewinnwarnung bei der Tochter Cropenergies vielfach bereits erwartet wurde. Der Kurs gab um
2,9 Prozent nach. Ceconomy gaben nach der jüngsten Gewinnwarnung um weitere 3,7 Prozent nach. Im
TecDAX brachen Nemetschek nachrichtenlos um 12,8 Prozent ein, Wirecard gaben um 4,5 Prozent nach.
Händler vermuteten Gewinnmitnahmen. Tele Columbus schlossen nach einer Kaufempfehlung der Lampe
Bank 10,4 Prozent höher.

XETRA-NACHBÖRSE

Insgesamt sei der Markt mit der Wall Street noch nach oben gelaufen, sagte ein Händler von Lang &
Schwarz. Die Nemetschek-Aktie baute dagegen ihre hohen Verluste aus dem regulären Geschäft nochmals
um weitere 1 Prozent aus. Evotec rückten nachrichtenlos um 1 Prozent vor.

USA / WALL STREET

Fester - Dow-Jones-Index und S&P-500 stiegen bereits unmittelbar nach der Startglocke auf neue
Allzeithochs. Für den Dow ist es das erste Rekordhoch seit Januar. Den Kursen half, dass die
Handelskonflikte etwas in den Hintergrund getreten sind, Konjunkturdaten aber immer wieder die
starke US-Ökonomie belegen. Mit einem Anstieg um 5,1 Prozent reagierte die Aktie von Under Armour
auf eine neue Gewinnprognose. Der Kurs von Thor Industries fiel um knapp 13 Prozent. Das
Unternehmen verfehlte mit dem Ergebnis des vierten Geschäftsquartals die Erwartungen. Umsatzzahlen
von Red Hat überzeugten nicht, die Aktie fiel um 6,4 Prozent. Apple gewannen 0,8 Prozent, nachdem
BMO das Kursziel erhöht hatte. Eine Hochstufung auf "Outperform" durch Baird verhalf der
Caterpillar-Aktie zu einem Anstieg um 2,1 Prozent. Ein grandioses Debüt legte die Aktie des
Online-Ticket-Unternehmens Eventbrite hin. Das Papier stieg gegenüber dem Emissionspreis um 59
Prozent.

Am Anleihemarkt stagnierten die zuletzt gestiegenen Renditen weitgehend.
21.09.2018 07:45:27

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Vorgaben aus den Maerkten:

                      Zeit    Akt.Wert         Diff (abs. / %) 
Xetra-DAX             17:45   12.430,88        +104,40 +0,85 %
TecDAX                17:45   2.816,83         -7,94   -0,28 %
MDAX                  17:45   26.344,15        +18,64  +0,07 %
Euro Stoxx 50         17:50   3.430,81         +27,69  +0,81 %
Dow Jones             22:54   26.743,50        +86,52  +0,32 %
Nikkei 225            08:35   23.869,93        +195,00 +0,82 %



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Gewinner/Verlierer (Stand: 06:13):

DAX Gewinner
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
E.ON SE NAMENS-...       8,99 EUR      0,32    +3,64 %
SAP SE INHABER-...       104,10 EUR    2,46    +2,42 %
BASF SE NAMENS-...       81,63 EUR     1,31    +1,63 %


DAX Verlierer
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
INFINEON TECHNO...       20,10 EUR     -0,28   -1,37 %
FRESENIUS MEDIC...       86,92 EUR     -1,06   -1,20 %
COVESTRO AG INH...       72,42 EUR     -0,82   -1,12 %



TecDAX Gewinner
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
1&1 DRILLISCH A...       42,84 EUR     1,52    +3,68 %
SMA SOLAR TECHN...       30,32 EUR     0,66    +2,23 %
TELEFONICA DEUT...       3,55 EUR      0,05    +1,43 %


TecDAX Verlierer
                         Akt.Wert      Diff (abs. / %) 
ISRA VISION AG ...       45,00 EUR     -1,30   -2,81 %
NEMETSCHEK SE I...       124,30 EUR    -3,20   -2,51 %
S&T AG INH.-AKT...       25,26 EUR     -0,64   -2,47 %





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Erste Nachrichten von heute:



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Presseschau vom 23.09.2018:

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

DEUTSCHE POST - Die Sanierung der angeschlagenen Brief- und Paketsparte der Deutschen Post läuft
schleppender als erwartet. "In Summe sind wir nicht da, wo wir sein wollen", berichtete
Bereichschef Achim Dünnwald jetzt intern seinen Mitarbeitern. Insbesondere im deutschen
Paketgeschäft liefen die Kosten nach wie vor aus dem Ruder. Zwar erziele man pro Paket inzwischen
einen Durchschnittspreis von 2,94 Euro - ein Plus von 0,7 Prozent zum Vorjahr. Die Kosten je
Sendung seien jedoch um 3 bis 4 Prozent gestiegen. "Das ist noch kein zufriedenstellender Zustand",
sagte er. (Handelsblatt S. 14)

BMW - Die BMW-Händler lehnen die neuen Verträge ab, die ihnen der Konzern im August zugeschickt
hatte. Der Groll sitzt tief: Seit Jahren verdiene der Autobauer kräftig, "die Autohäuser und
Servicebetriebe partizipieren aber nicht daran", klagt der Handelsverband. Er sieht die
wirtschaftliche Existenz der BMW-Partner in Gefahr. (Handelsblatt S. 17)

METRO - Die Investoren Daniel Kretinsky und Patrik Tkac lassen bei Metro nichts anbrennen. Wenige
Wochen nachdem die Investmentgesellschaft EP Global Commerce bei Metro mit gut 7 Prozent
eingestiegen ist, sicherte sich das Investorenduo das bei Ceconomy liegende Metro-Aktienpaket von 9
Prozent. Zu den finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart, teilten die
Vertragsparteien mit. In einem ersten Schritt kauft EP Global ein Paket von 3,6 Prozent, über die
restlichen 5,4 Prozent gibt es laut Ceconomy eine Put-/Call-Vereinbarung. Binnen neun Monaten soll
das Thema vom Tisch sein. Inklusive der Call-Option auf die restlichen Metro-Aktien von Haniel
haben die Investoren Zugriff auf über 30 Prozent an Metro. (Börsen-Zeitung S. 9)

BAYER - Nach einer juristischen Niederlage in den USA muss sich der Pharma- und Agrarchemiekonzern
Bayer erst 2019 vor Gericht weiteren Vorwürfen zum Unkrautvernichter Glyphosat stellen. Ein für den
22. Oktober geplanter Prozess in St. Louis sei auf Februar vertagt worden, sagte ein Bayer-Sprecher
in Leverkusen. Zuvor hatte die Wirtschaftswoche darüber berichtet. Hintergrund ist der Zeitschrift
zufolge die Bündelung mehrerer Einzelverfahren. (Börsen-Zeitung S. 9)

SIEMENS - Die Siemens-Arbeitnehmervertreter rechnen damit, dass der chinesische Weltmarktführer
CRRC mit Kraft auch auf die europäischen Zugmärkte drängen wird. Die Beschäftigten sähen CRRC als
reale Bedrohung, sagte die Siemens-Konzernbetriebsratsvorsitzende Bettina Haller. Die Annahme der
EU-Kommission, dass es derzeit unwahrscheinlich sei, dass neue Anbieter aus China in absehbarer
Zeit in die hiesigen Märkte für Züge und Signaltechnik vordringen würden, sei "weltfremd". Die
EU-Kommission hatte eine vertiefte Prüfung der geplanten Fusion der Siemens-Zugsparte mit dem
französischen Konkurrenten Alstom angekündigt. Knackpunkt ist die Frage, ob CRRC schon bald auch in
Europa eine zentrale Rolle spielen wird. (Handelsblatt S. 16)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/pi/kla

END) Dow Jones Newswires

September 21, 2018 00:37 ET (04:37 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.21.09.2018 06:37:28

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Boersenkalender - Termine des Tages:

Fuer dieses Datum liegen keine Eintraege vor.

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Die versendeten Informationen sind keine Anlageberatung. Sie dienen ausschließlich dem
Zweck, den Kunden in die Lage zu versetzen, eine selbstaendige Anlageentscheidung zu
treffen.
Quellen: vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH
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