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Litauens Präsident: Drohnenalarm in Vilnius war 'wichtige Lektion'

21.05.2026 - 10:41:45
VILNIUS (dpa-AFX) - Litauens Präsident Gitanas Nauseda hat den durch eine mutmaßliche Drohnenbedrohung ausgelösten Luftalarm in der Hauptstadt Vilnius als "wichtige Lektion" für Bürger und Institutionen im Umgang mit Sicherheitsrisiken bezeichnet. "Wir müssen sie uns gut einprägen", sagte das Staatsoberhaupt des baltischen EU- und Nato-Landes dem litauischen Fernsehen. Nauseda rief die Bevölkerung dazu auf, Warnungen ernst zu nehmen und verantwortungsbewusst zu handeln. Grund zur Überreaktion und Panik bestehe aber nicht.

In Litauen mussten am Mittwoch bei einem erneuten Drohnenvorfall die Bewohner von Vilnius auf Aufforderung der Behörden vorsorglich Schutz suchen. Auch Nauseda und andere Spitzen des Baltenstaats wurden zur Sicherheit in Schutzräume gebracht. Der Luftraum über dem Flughafen wurde gesperrt und auch der Zugverkehr zwischenzeitlich ausgesetzt. Zuvor hatten die Streitkräfte die Bevölkerung über eine mögliche Bedrohungslage durch eine Drohne im Osten des Landes informiert.

Nach Angaben von Nauseda hat das Warnsystem nach dem Drohnenalarm wie vorgesehen funktioniert. Allerdings habe es Unstimmigkeiten in der Reaktion verschiedener Institutionen gegeben habe. Auch seien manche Notunterkünfte unzugänglich gewesen. Daraus müssten Schlussfolgerungen gezogen werde, sagte der litauische Staatschef. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu weiteren Drohnenvorfällen komme, steige und bleibe auch künftig hoch.

Im Zuge des Ukraine-Krieges hatte es zuvor bereits mehrere Vorfälle mit Drohnen im Luftraum des an Russland und Belarus grenzenden Landes gegeben. Nauseda wies darauf hin, dass dies eine Folge des Krieges und der Umleitung von Drohnen durch elektronische Kampfführung sei. Er bekräftigte, dass Litauen niemandem die Nutzung seines Luftraums für Drohnenangriffe gestattet habe. Moskau hatte zuvor Litauen und auch Estland und Lettland wiederholt vorgeworfen, der Ukraine ihren Luftraum zur Verfügung zu stellen./awe/DP/stk


Quelle: dpa-AFX
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