Informationen zu Cookies und lokalen Einstellungen

Cookies und lokale Einstellungen sind kleine Datenpakete, die es uns und Ihnen erleichtern eine optimal bedienbare Web-Seite anzubieten. Sie entscheiden, welche Cookies und lokale Einstellungen sie zulassen und welche sie ablehnen.

Der Anbieter der Anwendung ist Ihre jeweilige Volksbank und Raiffeisenbank.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen Ihrer jeweiligen Volks- und Raiffeisenbank.

Notwendige Cookies helfen dabei, Ihnen die Funktionen der Webseite zugängig zu machen, indem sie Grundfunktionen die zuletzt angesehen Wertpapiere und Ihre Entscheidung für oder gegen die Nutzung der jeweiligen Cookies speichert. Die Webseite wird ohne diese Cookies nicht so funktionieren, wie es geplant ist.

Name Anbieter Zweck Ablauf Typ Empfänger der Daten  
CookieConsent8801 Volksbank Ulm-Biberach eG Um diese Cookiebar auszublenden. 1 Jahr Server-Cookie Infront Financial Technology GmbH
Die Cookie-Erklärung wurde das letzte Mal am 12.05.2026 von Infront Financial Technology GmbH aktualisiert.

Volksbank Ulm-Biberach eG

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Nachrichtenübersicht

US-Anleihen: Kursverluste - Steigende Ölpreise belasten

12.05.2026 - 17:43:27
NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Dienstag angesichts weiter steigender Ölpreise nachgegeben. Der Terminkontrakt für zehnjährige Staatsanleihen (T-Note-Future) fiel um 0,30 Prozent auf 110,08Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Anleihen lag bei 4,45 Prozent.

Die erneut deutlich gestiegenen Rohölpreise schürten Inflationserwartungen und belasteten die Kurse. Eine Leitzinserhöhung durch die Europäische Zentralbank (EZB) wird wahrscheinlicher. Die Öffnung der Straße von Hormus ist nicht in Sicht. Kurz vor der China-Reise von US-Präsident Donald Trump herrscht weiter Ungewissheit über die Zukunft des Iran-Kriegs. Trump stellte die seit fast fünf Wochen dauernde Waffenruhe öffentlich infrage. Grund dafür sei der "dämliche Vorschlag" aus Teheran zur Beendigung des Krieges, sagte er in Washington. "Sie ist so schwach wie nie, nachdem ich diesen Mist gelesen habe." Unterdessen herrscht im Iran großes Misstrauen.

Die am Nachmittag veröffentlichten Verbraucherpreisdaten aus den Vereinigten Staaten belasteten die Anleihen zusätzlich. Der Iran-Krieg hat die Inflationsrate im April erneut nach oben geschoben. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 3,8 Prozent. Im März hatte die Rate noch bei 3,6 Prozent gelegen. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 3,7 Prozent gerechnet.

"Spätestens mit dem heutigen Zahlenwerk dürften Zinssenkungsdebatten vom Tisch sein", kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Der designierte Notenbankpräsident Kevin Warsh liebäugele mit Zinssenkungen, doch in Anbetracht der aktuellen Inflationsentwicklung werde er davon vorerst Abstand nehmen müssen. "Dass die Inflationsrate weiter steigt, liegt auf der Hand, schließlich halten die Verspannungen an den globalen Energiemärkten an", schrieb Gitzel./jsl/he


Quelle: dpa-AFX
Seitenanfang