Informationen zu Cookies und lokalen Einstellungen

Cookies und lokale Einstellungen sind kleine Datenpakete, die es uns und Ihnen erleichtern eine optimal bedienbare Web-Seite anzubieten. Sie entscheiden, welche Cookies und lokale Einstellungen sie zulassen und welche sie ablehnen.

Der Anbieter der Anwendung ist Ihre jeweilige Volksbank und Raiffeisenbank.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen Ihrer jeweiligen Volks- und Raiffeisenbank.

Notwendige Cookies helfen dabei, Ihnen die Funktionen der Webseite zugängig zu machen, indem sie Grundfunktionen die zuletzt angesehen Wertpapiere und Ihre Entscheidung für oder gegen die Nutzung der jeweiligen Cookies speichert. Die Webseite wird ohne diese Cookies nicht so funktionieren, wie es geplant ist.

Name Anbieter Zweck Ablauf Typ Empfänger der Daten  
CookieConsent8896 Volksbank Nordschwarzwald eG Um diese Cookiebar auszublenden. 1 Jahr Server-Cookie Infront Financial Technology GmbH
Die Cookie-Erklärung wurde das letzte Mal am 04.06.2026 von Infront Financial Technology GmbH aktualisiert.

Volksbank Nordschwarzwald eG

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Nachrichtenübersicht

Drohnenangriffe: Russland räumt Rückgang bei Ölförderung ein

04.06.2026 - 13:55:45
ST. PETERSBURG (dpa-AFX) - Nach ukrainischen Drohnenangriffen auf Anlagen der russischen Ölindustrie hat Moskaus Regierung einen Rückgang der vereinbarten Ölfördermengen eingeräumt. "Jetzt ist die Förderung tatsächlich etwas niedriger als zu Beginn des Jahres", sagte der russische Vizeregierungschef Alexander Nowak beim St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum (SPIEF). "Das rührt daher, dass bei uns einige Ölförderbetriebe unplanmäßige Reparaturen durchlaufen", erklärte er. Den Grund für diese Reparaturen nannte er aber nicht.

Die Ukraine fügt der Energiegroßmacht immer wieder folgenreiche Schläge mit Drohnen zu. Ziel Kiews ist es, Moskaus Einnahmen aus dem Ölexport zu dezimieren und damit wiederum der Finanzierung der russischen Kriegswirtschaft zu schaden. Die russische Führung spielt das Ausmaß der Schäden nach Einschätzung von Experten herunter. Gleichwohl profitiert Moskau aktuell auch von den hohen Ölpreisen.

Russland will vereinbarte Fördermenge bis Jahresende erreichen

Nowak sagte, dass die intakte Infrastruktur derzeit maximal ausgelastet werde. Die Firmen seien dabei, ihre Produktion auf das frühere Niveau zu bringen. Nach Darstellung des Vizeregierungschefs will Russland bis Jahresende auch seine im Rahmen der Opec+-Staaten vereinbarten Fördermengen in vollem Umfang erreichen. Im April lag die geförderte Tagesmenge in Russland bei rund neun Millionen Barrel pro Tag. Das waren 107.000 Barrel pro Tag weniger als im März und 580.000 Barrel pro Tag weniger als die Quote vorsieht.

Zu der von vielen Russen beklagten Erhöhung der Kraftstoffpreise meinte Nowak, dass die Lage auf dem Markt unter Kontrolle sei. An den meisten Tankstellen liege der Preis im Bereich der Inflation, sagte Nowak. Dagegen führten russische Medien auf, wo das überall nicht der Fall ist und die Preissprünge bei über zehn Prozent liegen. In Russland kostet der Liter Benzin weniger als ein Euro.

Das Wirtschaftsforum in St. Petersburg, bei dem Kremlchef Wladimir Putin Gastgeber ist, läuft noch bis Samstag. An diesem Donnerstag trifft Putin auch Vertreter internationaler Nachrichtenagenturen, darunter die Deutsche Presse-Agentur, zu einer Fragerunde./mau/DP/jha


Quelle: dpa-AFX
Seitenanfang