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DSCHIDDA, Saudi-Arabien --(BUSINESS WIRE)-- 20.10.2026 --
Dschidda bereitet sich darauf vor, vom 14. bis 16. Dezember 2026 die fünfte Ausgabe der „Innovation Driven Water Sustainability Conference“ (IDWS 2026) auszurichten. Ziel der Konferenz ist es, den Übergang von Wasserlösungen aus Forschung und Entwicklung in die praktische Anwendung zu beschleunigen und gleichzeitig Innovatoren mit Investoren und Endnutzern zusammenzubringen, um die Wasserversorgungssicherheit zu stärken, die Effizienz der Dienstleistungen zu verbessern und die Nachhaltigkeit der Wasserressourcen weltweit zu fördern.
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Die Konferenz wird Experten, Forscher, Innovatoren, Investoren und Vertreter von Organisationen aus dem Wassersektor aus mehr als 140 Ländern zusammenbringen. Es werden über 250 Referenten erwartet, und die Veranstaltung dürfte mehr als 10.000 Teilnehmer anziehen; außerdem findet eine internationale Fachmesse statt, auf der mehr als 150 globale Marken vertreten sein werden.
Ing. Tariq Al-Ghafari, stellvertretender Präsident für Innovation und vielversprechende Technologien, sagte: „Die Konferenz dient als globale Plattform, um Chancen und Herausforderungen zu diskutieren, die neuesten Lösungen und Technologien vorzustellen und die internationale Zusammenarbeit zu stärken.“
Er wies darauf hin, dass der weltweite Markt für Wassersicherheit und Wasserinfrastrukturmanagement auf etwa 303,8 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, während der Wert der erwarteten Bau- und Ingenieurprojekte für Wasser- und Abwasseranlagen 1,2 Billionen US-Dollar übersteigt. Studien schätzen zudem, dass zur Erreichung der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung in Bezug auf sauberes Wasser und Sanitärversorgung zusätzliche Investitionen in Höhe von jährlich zwischen 131 und 140 Milliarden US-Dollar erforderlich sein werden.
Diese globale Plattform entsteht zu einer Zeit, in der Dürren, Überschwemmungen und steigende Nachfrage den Bedarf an zuverlässigeren, widerstandsfähigeren und anpassungsfähigeren Wassersystemen erhöhen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation und von UNICEF leben immer noch 1,8 Milliarden Menschen in Haushalten ohne eigene Wasserversorgung. Unterdessen schätzt die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, dass etwa 72 % der weltweiten Süßwasserentnahmen auf die Landwirtschaft entfallen.
Die Konferenz befasst sich mit der Wiederverwendung von aufbereitetem Wasser und der Förderung der Kreislaufwirtschaft sowie mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz, digitalen Technologien und Datenanalyse in den Bereichen Planung, Betrieb und Anlagenmanagement. Diese Lösungen können die Leistungsfähigkeit der Versorgung und die Effizienz der Wassernutzung in zahlreichen Sektoren verbessern.
In den Diskussionen wird zudem die Rolle von Politik, Governance, Finanzierung und Kapazitätsaufbau bei der Ermöglichung der Einführung vielversprechender Technologien beleuchtet. Besonderes Augenmerk wird auf die Abstimmung wissenschaftlicher Forschung mit betrieblichen Anforderungen gelegt, um die Tragfähigkeit von Wasserinnovationen zu stärken und ihre nachhaltige Wirkung in der Praxis sicherzustellen.
Auf dem Programm stehen der „Miahthon“, Plattformen zur Präsentation von Start-up-Lösungen sowie der Global Prize for Innovation in Water. Gemeinsam werden diese Initiativen vielversprechende Ideen hervorheben und Partnerschaften fördern, die deren Markteintritt, Einführung und breitere Anwendung unterstützen.
*Quelle: AETOSWire
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Ema Linaker
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