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Nachrichtenübersicht

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 15.09.2026 - 17.00 Uhr

15.09.2026 - 17:05:04
ROUNDUP: US-Bericht räumt Munitionsmangel infolge des Iran-Kriegs ein

WASHINGTON - Eine Aufsichtsbehörde des US-Verteidigungsministeriums hat in einem ersten offiziellen Bericht an den Kongress Munitionsengpässe infolge des Iran-Kriegs eingeräumt. Der Munitionsverbrauch im Rahmen der "Operation Epic Fury" (auf Deutsch etwa: "Operation Epische Wut") habe "strategische Bestandslücken" verursacht und "Engpässe in der Rüstungsindustrie bei der Nachschubversorgung offenbart", hieß es in dem am Montag (Ortszeit) erschienenen Bericht.

Klingbeil: Vorschläge zu Entlastungen seit langem auf dem Tisch

BERLIN - Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) begrüßt die Bereitschaft von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), angesichts der hohen Spritpreise Maßnahmen zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger zu ergreifen. Er sei "dankbar dafür, dass es diese Bewegung jetzt gibt". Nun müsse man aber schnell zusammenkommen, sagte er in Berlin.

Merz kritisiert Fokus auf Personaldebatten

BERLIN - Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich dafür ausgesprochen, Personaldebatten hinter die Klärung von Sachfragen zurückzustellen. "Es verengt sich in Deutschland jede politische Diskussion auf Personaldebatten, und davon verstehen Sie alle ja sehr, sehr viel", sagte er in einem Interview mit dem Journalisten Gordon Repinski bei einer Wirtschaftstagung in Berlin vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte über einen möglichen Kanzlertausch. "Mich interessieren im Augenblick die Sachfragen, wie wir weiterkommen."

OECD hebt Wachstumsprognose für die Schweiz deutlich an

PARIS/BERN - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) rechnet im laufenden Jahr mit einem deutlich stärkeren Wachstum der Schweizer Wirtschaft als noch im Juni. Zugleich warnt sie vor geopolitischen und handelspolitischen Risiken und mahnt Reformen an, um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu sichern.

ROUNDUP/IAB: Kürzerer Arbeitslosengeld-Bezug würde Problem nicht lösen

NÜRNBERG - Eine Kürzung der Bezugsdauer beim Arbeitslosengeld - etwa für ältere Arbeitslose - würde nach einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) keine durchschlagende Verbesserung für die Finanzsituation der Bundesagentur für Arbeit bringen. "Eine Begrenzung der maximalen Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes birgt ein gewisses Einsparpotenzial und könnte die Anreize stärken, schneller Beschäftigung zu finden", sagte IAB-Direktor Bernd Fitzenberger. "Aber das würde in der aktuellen wirtschaftlichen Situation bei weitem nicht ausreichen, um das finanzielle Defizit in der Arbeitslosenversicherung auszugleichen."

ROUNDUP: Union sinkt auf historisches Tief - Warnung vor Untergang

BERLIN - Wenige Tage vor den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin ist die Union in einer Umfrage bundesweit auf ein historisches Tief gerutscht. YouGov ermittelte in der Sonntagsfrage für CDU und CSU einen Wert von 18 Prozent. Wenn schon am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würde die AfD sie mit 29 Prozent gewinnen. Die Grünen kämen auf 16 Prozent, die SPD auf 13, die Linke auf 10, die FDP auf 5 und das BSW auf 4 Prozent.

ROUNDUP/Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen verbessern sich nur leicht

MANNHEIM - Die ZEW-Konjunkturerwartungen haben sich im September nur minimal verbessert. Das Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts ZEW stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Punkte auf 34,7 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen deutlicheren Anstieg auf 40 Punkte erwartet.

WTO warnt vor Milliardenverlusten durch Handelsblockbildung

GENF - Die Welthandelsorganisation (WTO) warnt vor Einbußen im Bereich von tausenden Milliarden US-Dollar, wenn die Welt in geopolitische Machtblöcke zerfällt, die weitgehend unter sich oder nur in separaten Freihandelszonen handeln.

Weitere Angriffe im Jemen und Saudi-Arabien

RIAD/SANAA - Bei den jüngsten Angriffen der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz in Saudi-Arabien sind nach dortigen Angaben 13 Zivilisten verletzt worden. Das teilte Turki al-Maliki mit, der Sprecher des Militärbündnisses, das im Jemen an Seite der Regierung gegen die Miliz kämpft. Die Huthi hätten in Chamis Muschait, Abha und Taif im Süden des Königreichs mit Drohnen und Raketen angegriffen.

ROUNDUP: Chinas Wirschaft weiter ohne Dynamik - Konsum und Investitionen bremsen

PEKING - In China ringt die Wirtschaft laut aktueller Konjunkturdaten weiter mit einem schwachen Einzelhandel und einer Investitionszurückhaltung. Etwas besser als erwartet lief es dagegen in der Industrie. Die Produktion erholte sich im August etwas von dem Rückschlag im Vormonat. Da die Inlandsnachfrage aber weiter verhalten ist, bleibt der Druck auf die Regierung hoch. Um das Wachstumsziel zu erreichen, könnten weitere Stützmaßnahmen notwendig sein.

IfW warnt vor teurer staatlicher Entlastung bei Spritpreisen

KÖLN - Das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) warnt vor einer allgemeinen staatlichen Entlastung von den derzeit hohen Spritpreisen. Man sollte mit staatlichen Eingriffen "wirklich sehr zurückhaltend sein", sagte der IfW-Konjunkturexperte Klaus-Jürgen Gern im Deutschlandfunk.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl


Quelle: dpa-AFX
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