Informationen zu Cookies und lokalen Einstellungen

Cookies und lokale Einstellungen sind kleine Datenpakete, die es uns und Ihnen erleichtern eine optimal bedienbare Web-Seite anzubieten. Sie entscheiden, welche Cookies und lokale Einstellungen sie zulassen und welche sie ablehnen.

Der Anbieter der Anwendung ist Ihre jeweilige Volksbank und Raiffeisenbank.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen Ihrer jeweiligen Volks- und Raiffeisenbank.

Notwendige Cookies helfen dabei, Ihnen die Funktionen der Webseite zugängig zu machen, indem sie Grundfunktionen die zuletzt angesehen Wertpapiere und Ihre Entscheidung für oder gegen die Nutzung der jeweiligen Cookies speichert. Die Webseite wird ohne diese Cookies nicht so funktionieren, wie es geplant ist.

Name Anbieter Zweck Ablauf Typ Empfänger der Daten  
CookieConsent8719 Volksbank Hohenlohe eG Um diese Cookiebar auszublenden. 1 Jahr Server-Cookie Infront Financial Technology GmbH
Die Cookie-Erklärung wurde das letzte Mal am 01.01.2026 von Infront Financial Technology GmbH aktualisiert.

Volksbank Hohenlohe eG

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Nachrichtenübersicht

Kabelschaden: Verdächtiges Schiff brach womöglich Sanktionen

01.01.2026 - 20:19:07
HELSINKI (dpa-AFX) - Ein Schiff, das im Verdacht steht, Schaden an einem Unterwasserkabel in der Ostsee angerichtet zu haben, hat möglicherweise auch gegen EU-Sanktionen gegen Russland verstoßen. Das teilte die finnische Zollbehörde nach einer Überprüfung des Frachters "Fitburg" mit, der nach der Beschädigung eines Datenkabels im Hafen der Stadt Kirkkonummi festgesetzt wurde.

Demnach hatte es die Besatzung versäumt, die Ladung ordnungsgemäß anzumelden. Ersten Erkenntnissen zufolge habe das Schiff Stahlprodukte aus Russland an Bord, die unter EU-Sanktionen gegen das Land fielen, hieß es in der Mitteilung der Zollbehörde weiter. Die Ladung sei daher vorübergehend beschlagnahmt worden. Es werde nun geprüft, ob ein Verstoß gegen die Sanktionen stattgefunden habe. Das Schiff war unterwegs vom russischen St. Petersburg in die israelische Hafenstadt Haifa.

Ankerkette war heruntergelassen

Die Polizei hatte zuvor mitgeteilt, dass zwei der 14 zunächst in Gewahrsam genommenen Besatzungsmitglieder des Schiffes formell festgenommen wurden. Gegen zwei weitere Mitglieder seien Ausreiseverbote verhängt worden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der schweren Sachbeschädigung, der versuchten schweren Sachbeschädigung sowie der schweren Störung des Telekommunikationsverkehrs.

Zur Nationalität und dem Rang der Verdächtigen wollte sich die Polizei nicht äußern. Sie hatte jedoch zuvor mitgeteilt, dass die Besatzung aus russischen, georgischen, aserbaidschanischen und kasachischen Staatsangehörigen besteht.

Die "Fitburg" war in Verdacht geraten, nachdem der Telekommunikationsanbieter Elisa am Mittwochmorgen einen Schaden an einem unterseeischen Datenkabel gemeldet hatte, das die finnische Hauptstadt Helsinki mit Estlands Hauptstadt Tallinn verbindet. Als das Schiff von den Behörden gestoppt wurde, hatte es die Ankerkette heruntergelassen. Der Fall erinnert an frühere Vorkommnisse, bei denen mutmaßlich Schiffe mit Verbindung zu Russland unterseeische Kabel mit ihrem Anker beschädigten./cmy/DP/zb


Quelle: dpa-AFX
Seitenanfang