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Nachrichtenübersicht

dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

13.09.2026 - 20:35:03
IPO/OpenAI-Chef: Börsengang nicht mehr in diesem Jahr

SAN FRANCISCO - Der mit Spannung erwartete Börsengang des ChatGPT-Entwicklers OpenAI wird in diesem Jahr nach Angaben von Firmenchef Sam Altman nicht mehr über die Bühne gehen. Er verwies in einem Interview des Magazins "Fortune" vor allem auf die aktuelle Debatte um die Gefahren hochentwickelter Künstlicher Intelligenz. "Man wäre schlecht beraten, genau jetzt an die Börse zu gehen", sagte Altman. Auf die Nachfrage, ob er sich auch den Verzicht auf einen Börsengang im kommenden Jahr vorstellen könnte, erwiderte Altman: "Ich würde sagen, nicht 2026."

ROUNDUP 3: Amerikanische KI-Bosse für verlangsamte Entwicklung

SAN FRANCISCO - Nach dem Schock eigenständiger Hacking-Attacken durch Künstliche Intelligenz zeigen sich große amerikanische KI-Firmen nach eigenen Angaben bereit, die Entwicklung der Technologie zu verlangsamen. Dario Amodei, Chef des KI-Unternehmens Anthropic, machte einen solchen Vorstoß mit dem Plan, damit ein bis zwei Jahre Zeit zu gewinnen. Binnen weniger Stunden bekam er Zuspruch von Rivalen wie dem Chef des ChatGPT-Entwicklers OpenAI, Sam Altman, sowie Tech-Milliardär Elon Musk, der bei seiner Firma SpaceX eigene KI entwickeln lässt.

Expertin: KI soll Umsätze im Mittelstand ankurbeln

DRESDEN - Künstliche Intelligenz sollte nach Ansicht der Branchenexpertin Thuy-Ngan Trinh von mittelständischen Firmen vor allem als Wachstumsmotor und nicht bloß zum Einsparen von Kosten verstanden werden. "KI wird immer mit Produktivitätsgewinn verbunden. Man bekommt dadurch aber vor allem einen deutlich größeren Hebel für den Umsatz", sagte die Co-Geschäftsführerin des Beratungsunternehmens A11 der Deutschen Presse-Agentur im Vorfeld der Fachkonferenz "Brains on Silicon" in Dresden.

VW meldet mehr als 30.000 Bestellungen für E-Polo

WOLFSBURG - Volkswagen hat nach eigenen Angaben bislang mehr als 30.000 Bestellungen für den vollelektrischen Polo erhalten. Das übertreffe die ursprünglichen Erwartungen deutlich, insbesondere in Deutschland, teilte eine Unternehmenssprecherin mit. Seit Ende April ist der Kleinwagen bestellbar - in den Verkaufsräumen der Händler steht der ID. Polo allerdings erst seit wenigen Tagen. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Nivea-Chef: Wollen nicht die nächste Autoindustrie werden

BERLIN - Nivea-Chef Vincent Warnery warnt, die europäische Kosmetikindustrie könne ihre Vorreiterrolle im internationalen Wettbewerb verlieren. "Wir wollen nicht die nächste Autoindustrie werden", sagte der Vorstandsvorsitzende des Dax-Konzerns Beiersdorf im Interview der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Die europäische Kosmetikindustrie schaffe Arbeitsplätze und Wohlstand. "Also überfordert uns nicht mit regulatorischen Belastungen", appellierte Warnery an die EU.

Chemiekonzern Evonik schließt Standort in Bitterfeld

ESSEN/BITTERFELD - Der Chemiekonzern Evonik schließt im kommenden Frühjahr seinen Standort in Bitterfeld. Hintergrund seien die anhaltend herausfordernden Marktbedingungen, teilte das Unternehmen mit. Die Auslastung der Anlagen sei seit längerem nicht ausreichend, um einen wirtschaftlichen Betrieb sicherzustellen. Verschiedene Optionen wie etwa eine Reduzierung der Kapazitäten hätte allesamt keine langfristig tragfähige Perspektive gezeigt.

Hapag-Lloyd setzt trotz israelischem Veto auf ZIM-Übernahme

HAMBURG - Die Hamburger Containerreederei Hapag-Lloyd setzt trotz des bisherigen Widerstands der israelischen Regierung weiter auf die Übernahme der dortigen Reederei ZIM. "Das Konzept, das wir vorgestellt haben, ist in vielen Bereichen eine Verbesserung - und auch für den Staat Israel gegenüber dem Status Quo", sagte Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen in einem Interview der "Welt am Sonntag" (Redaktion Hamburg und Norddeutschland). Insbesondere in den vergangenen ein- bis eineinhalb Monaten sei die Diskussion mit den israelischen Behörden deutlich intensiver geworden. "Und das hilft immer."

Hubig will Verstöße gegen Mietpreisbremse schärfer ahnden

BERLIN - Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will die Wirksamkeit der Mietpreisbremse verbessern. "Schutzlücken im Mietrecht" sollten geschlossen werden, sagte Hubig der Funke-Mediengruppe. "Mein Ziel ist, dass wir die Mietpreisbremse wirklich scharf schalten. Wenn derzeit der Vermieter gegen die Mietpreisbremse verstößt, muss er nur das zu viel gezahlte Geld dem Mieter zurückerstatten. Das reicht nicht."

Freiburg an der Spitze - auch BVB feiert dritten Sieg

FREIBURG - Der SC Freiburg hat am dritten Spieltag der Fußball-Bundesliga dank des besseren Torverhältnisses die Tabellenführung übernommen. Das Team von Trainer Julian Schuster besiegte Borussia Mönchengladbach mit 5:0 (2:0) und vergrößerte damit die Krise des noch punktlosen Traditionsclubs aus dem Rheinland. Für den Europa-League-Finalisten aus dem Breisgau war es der dritte Sieg im dritten Saisonspiel.

Bilger sieht Bahnprobleme als einen Grund für Unzufriedenheit im Land

BERLIN - Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) sieht die Probleme bei Bahn und Verkehrsinfrastruktur als einen Faktor für die Unzufriedenheit der Bürger. "Da sehe ich schon einen gewissen Zusammenhang", sagte Bilger den Zeitungen der Funke Mediengruppe auf die Frage nach einem möglichen Zusammenhang mit dem schlechten Abschneiden der CDU bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Seit seinem Amtsantritt werde er am häufigsten auf die Probleme bei der Bahn angesprochen. Auch lange Bauzeiten bei Verkehrsprojekten sorgten für Unzufriedenheit.

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ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/men


Quelle: dpa-AFX
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