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Nachrichtenübersicht

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 24.08.2026 - 17.00 Uhr

24.08.2026 - 17:04:57
ROUNDUP/USA: Endphase des Iran-Kriegs beginnt - Teheran droht

WASHINGTON/TEHERAN - Die USA sehen in dem angekündigten Wirtschaftskrieg gegen den Iran die "Endphase" des seit rund sechs Monaten andauernden Konflikts. "Im Morgengrauen beginnt ein wirtschaftlicher "D-Day" - die größte finanzielle Offensive, die jemals gegen einen Gegner mobilisiert wurde", schrieb US-Finanzminister Scott Bessent auf der Plattform X. Er will auf einer für heute in Washington angekündigten Pressekonferenz die "härtesten Sanktionen der Geschichte" gegen die Islamische Republik vorstellen.

Autos, Lkw, Stahl: Trump droht Kanada mit 50-Prozent-Zoll

WASHINGTON/OTTAWA - Im festgefahrenen Handelskonflikt zwischen den USA und Kanada lässt US-Präsident Donald Trump die Situation eskalieren. Ab dem 1. Januar 2027 will er die Importabgaben für Autos, große und kleine Lastwagen, Autoteile und Stahl auf 50 Prozent erhöhen, wie er auf seiner Plattform Truth Social mitteilte. Wie in der Vergangenheit könnten Unternehmen die Zölle umgehen, indem sie in den USA produzierten, hieß es weiter.

Macron will Kampf gegen Russlands Schattenflotte verstärken

KIEW/PARIS - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will entschiedener gegen die russische Schattenflotte vorgehen und dem Land den Import von Rohstoffen erschweren. "Ich schlage vor, dass wir in wenigen Wochen ein Ministertreffen einberufen, das sich mit dem Kampf gegen die Schattenflotte befasst, um sicherzustellen, dass wir überall dort, wo wir handeln können, auch handeln", sagte der französische Staatschef bei einer Schalte der "Koalition der Willigen". Frankreich hatte bereits mehrfach Öltanker festgesetzt, die es bezichtigt, Teil der russischen Schattenflotte zu sein und so Geld für die Kriegswirtschaft zu verdienen.

Uran aus Russland? Umweltministerium fordert EU-Sanktionen

LINGEN - Angereichertes Uran aus Russland könnte laut Anti-Atomkraft-Initiativen noch heute in die Brennelementefabrik im niedersächsischen Lingen gebracht werden. Mehrere Organisationen kündigten eine Demonstration dagegen an. "Was wir heute erleben, ist ein erschreckendes Zeichen dafür, wie stark die Atomindustrie von der Kooperation mit dem Kreml abhängig ist - und auch die Bundesregierung billigt leider weiterhin diese Uranimporte und die Verarbeitung zu Brennelementen in Lingen", kritisierte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Ratspräsident Costa fordert Einsatz für EU-Aufnahme der Ukraine

KIEW - EU-Ratspräsident António Costa hat am Nationalfeiertag der Ukraine für eine entschlossene Unterstützung der EU-Beitrittsbestrebungen des Landes geworben. "Wir alle wissen, dass der Beitritt ein anspruchsvoller Prozess ist", sagte er in einer Rede auf dem Sophienplatz in Kiew. "Doch diese Herausforderungen dürfen unsere politische Entschlossenheit nicht bremsen". Die EU-Erweiterung sei eine "geopolitische Notwendigkeit".

Greenpeace: Hitzefolgen kosten Wirtschaft 36 Milliarden Euro

BERLIN - Die Folgen der extremen Hitze und wochenlangen Trockenheit kosten die deutsche Wirtschaft nach Schätzungen von Greenpeace mindestens 36 Milliarden Euro. Das entspreche 0,8 bis 0,9 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung, teilte die Naturschutzorganisation mit. Greenpeace berechnete dazu die wirtschaftlichen Schäden durch Ernteausfälle, Waldbrände und Gesundheitskosten sowie Produktivitätsverluste und Bildungskosten aufgrund der Hitze.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl


Quelle: dpa-AFX
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