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APA ots news: FMA-Jahresbericht 2025: Sicherheit, Kompetenz, Wirksamkeit -...

02.06.2026 - 09:10:25
APA ots news: FMA-Jahresbericht 2025: Sicherheit, Kompetenz, Wirksamkeit - Einsatz für einen starken und stabilen Finanzplatz Österreich

Finanzmarktaufsicht veröffentlicht Bericht über das Jahr 2025:
Die österreichische Finanzwirtschaft bleibt vor dem
Hintergrund zunehmender globaler Unsicherheiten resilient

Wien (APA-ots) - Vor dem Hintergrund geopolitischer Instabilitäten,
globaler
Unsicherheiten und disruptiver technologischer Entwicklungen hat sich
der österreichische Finanzsektor auch im vergangenen Jahr als stabil,
profitabel und gut kapitalisiert erwiesen.

"Die österreichische Finanzwirtschaft ist weiterhin Teil der
Lösung und nicht Teil des Problems", erklärte Vorstand Helmut Ettl
bei der Präsentation des Jahresberichts 2025 der Finanzmarktaufsicht.
"Seine Sicherheit ist kein Selbstgänger, sondern muss immer wieder
neu erarbeitet werden. Dazu leisten wir als FMA unseren Beitrag durch
eine kompetente, effiziente und wirksame Aufsicht. Angesichts der
weiterhin erhöhten Unsicherheiten und Instabilitäten wäre
Deregulierung der falsche Schritt."

"Solide Finanzkennziffern sind eine Grundvoraussetzung für
Sicherheit und Stabilität des Finanzsystems - und Kapital, Liquidität
und Solvenz der heimischen Institute sind insgesamt sehr solide", so
Vorständin Mariana Kühnel . "Kreditinstitute und
Versicherungsunternehmen können Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit
Österreichs unterstützen und spielen selbst international in der
vordersten Reihe mit", so Kühnel. Für mögliche Folgen internationaler
Verwerfungen müsse man aber gerüstet bleiben und nationale Risiken,
etwa im Immobilienbereich, sorgfältig im Griff behalten.

Die FMA empfiehlt daher den Beaufsichtigten , weiter Kapital
aufzubauen, konservativ zu bewerten, ausreichende Vorsorgen zu bilden
und Problemkredite zügig abzubauen. Die derzeit guten Gewinne sollten
auch verwendet werden für Investitionen in Kernbereiche wie
Digitalisierung, Effizienzsteigerung und Cybersicherheit.

Das Jahr 2025 war das erste Jahr Aufsicht über den Kryptomarkt
gemäß der EU-Verordnung MiCAR. Die FMA hat in diesem neuen und
dynamischen Sektor eine kompetente und konsequente Aufsicht
etabliert. Für die von der FMA lizensierten Kryptowerte-Dienstleister
(CASPs) legt die FMA in ihrem Jahresbericht erstmals Meldedaten vor.
"Wichtig ist uns, dass die Aufsicht in Europa einheitlich erfolgt",
erklärt Mariana Kühnel. "Wir befürworten ein Modell, bei dem die
größten CASPs direkt von der ESMA beaufsichtigt werden, während
kleinere unter nationaler Aufsicht verbleiben - ähnlich wie bei den
Banken unter EZB-Aufsicht."

Ebenso wie MiCAR wurde auch der EU-Rechtsrahmen für digitale
Resilienz (DORA) im Jahr 2025 erstmals anwendbar und brachte mehr
Transparenz über Cybersicherheit und digitale Risiken der
österreichischen und europäischen Finanzunternehmen. Die Anwendung
von Künstlicher Intelligenz im Finanzsektor und die kommende Aufsicht
darüber stehen im laufenden Jahr im Fokus der FMA. Eine aktuelle
Erhebung der FMA zur Nutzung von KI zeigt, dass sie bei den
österreichischen Finanzunternehmen angekommen ist. Pilotprojekte und
Tests laufen etwa im Bereich Betrugsbekämpfung, bei
Identifikationsprozessen, in der Geldwäscheprävention oder bei der
Bearbeitung von Schadensmeldungen.

Jahrelange Vorarbeit und konsequente Stärkung der Aufsicht im
Bereich Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung wurde
im Rahmen der letztjährigen Länderprüfung durch die Financial Action
Task Force (FATF) eindrucksvoll bestätigt. Der im April
veröffentlichte Bericht bescheinigt dem heimischen Finanzsektor ein
"substantial"-Rating - die zweithöchste erreichbare Bewertung.
Bestätigt wurden auch die Verfahren der FMA vor den heimischen
Gerichten im Berichtsjahr: Bundesverwaltungsgericht und
Verwaltungsgerichtshof entschieden in der Sache kein einziges Mal
gegen Bescheide der FMA.

Alle Zahlen, Daten und Fakten zum Jahr 2025 im Jahresbericht der
FMA: FMA-Jahresberichte - FMA Österreich

Rückfragehinweis:
   FMA-Mediensprecher 
   Boris Gröndahl 
   Telefon: +43 1 24959-6010 / +43 676 8824 9995 
   E-Mail: boris.groendahl@fma.gv.at 


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OTS0037 2026-06-02/09:05


Quelle: dpa-AFX
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