Informationen zu Cookies und lokalen Einstellungen

Cookies und lokale Einstellungen sind kleine Datenpakete, die es uns und Ihnen erleichtern eine optimal bedienbare Web-Seite anzubieten. Sie entscheiden, welche Cookies und lokale Einstellungen sie zulassen und welche sie ablehnen.

Der Anbieter der Anwendung ist Ihre jeweilige Volksbank und Raiffeisenbank.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen Ihrer jeweiligen Volks- und Raiffeisenbank.

Notwendige Cookies helfen dabei, Ihnen die Funktionen der Webseite zugängig zu machen, indem sie Grundfunktionen die zuletzt angesehen Wertpapiere und Ihre Entscheidung für oder gegen die Nutzung der jeweiligen Cookies speichert. Die Webseite wird ohne diese Cookies nicht so funktionieren, wie es geplant ist.

Name Anbieter Zweck Ablauf Typ Empfänger der Daten  
CookieConsent11438 Volksbank eG Um diese Cookiebar auszublenden. 1 Jahr Server-Cookie Infront Financial Technology GmbH
Die Cookie-Erklärung wurde das letzte Mal am 10.06.2026 von Infront Financial Technology GmbH aktualisiert.

Volksbank eG

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Nachrichtenübersicht

ROUNDUP: Merz sieht in Kampfjet-Aus mit Frankreich eine Chance

10.06.2026 - 17:13:02
BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht im Scheitern des deutsch-französischen Kampfjet-Projekts auch eine Chance für die deutsche Rüstungsindustrie. "Damit lösen wir zwar eine langjährige Blockade auf, wir eröffnen der Industrie aber auch neue Möglichkeiten, beim Bau moderner Kampfflugzeuge auf anderem Wege voranzukommen", sagte der CDU-Vorsitzende bei der Eröffnung der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin (ILA).

Er betonte, dass ein Teil des von Deutschland und Frankreich geplanten Future Combat Air Systems (FCAS) weitergeführt werde: die sogenannte "Combat Cloud", über die unterschiedlichste Waffensysteme vernetzt werden sollen. Darin liege eine große Chance für ein "zentrales deutsch-französisches verteidigungspolitisches Zukunftsprojekt", betonte der Kanzler. Mit der Umsetzung würden sich die Verteidigungsminister bis zum nächsten deutsch-französischen Regierungstreffen Mitte Juli befassen.

Am Dienstag hatten Merz und Macron nach langen Querelen das Ende des milliardenschweren Kampfjet-Projekts verkündet, dass das größte Rüstungsprojekt Europas geworden wäre. Die Unternehmen Dassault und Airbus konnten sich in den Verhandlungen aber nicht auf eine gemeinsame Linie verständigen.

Airbus hofft auf "Leuchtturmprojekt"

Der Chef von Airbus Defense und Space, Michael Schöllhorn, richtete an Merz die Erwartung, dass die Industrie nun einen "klaren Auftrag" für das weitere Vorgehen sowohl beim geschrumpften FCAS-Projekt als auch für die Entwicklung eines neuen Kampfflugzeugs erhält. Beide Projekte zusammen hätten das Potenzial, "das technologische und wirtschaftliche Leuchtturmprojekt für die deutsche und europäische Industrie zu werden".

Kein "deutscher Alleingang" geplant

Er betonte, dass die Nato-Luftwaffen weiterhin bemannte Kampfjets benötigten, die dann mit unbemannten Drohnen vernetzt werden könnten. Die deutsche Industrie wolle weiterhin ein Kampfflugzeug "für und mit Europa" entwickeln. "Wir plädieren nicht für einen deutschen Alleingang, wir denken europäisch", sagte Schöllhorn. Die deutsche Industrie müsse aber "wesentlich und in verantwortungsvoller Rolle beteiligt werden".

Als wahrscheinlichste Möglichkeit gilt, dass Airbus und das an FCAS beteiligte spanische Unternehmen Indra nun eine Zusammenarbeit mit dem schwedischen Hersteller Saab anstreben./mfi/nif/DP/men


Quelle: dpa-AFX

Bezeichnung
WKN
Börse
Kurs
Währung
±
±%
Kurs
vom
INDRA SISTEMAS INH.EO 0,2 873570
Frankfurt
54,8000
EUR
-1,94
-3,42%
10.06.26
16:54:22
DASSAULT AVIAT.INH.EO-,80 A3C9Y0
Frankfurt
294,8000
EUR
-5,40
-1,80%
10.06.26
08:10:32
AIRBUS SE 938914
Frankfurt
174,8600
EUR
+0,44
+0,25%
10.06.26
16:29:38
Seitenanfang