BASF SE: BASF-Gruppe legt vorläufige Zahlen für das 2. Quartal 2026 vor und hebt Ergebnisausblick für das Gesamtjahr 2026 an
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Gesamtjahr
BASF SE: BASF-Gruppe legt vorläufige Zahlen für das 2. Quartal 2026 vor und
hebt Ergebnisausblick für das Gesamtjahr 2026 an
15.07.2026 / 11:43 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung
(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
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BASF-Gruppe legt vorläufige Zahlen für das 2. Quartal 2026 vor und hebt
Ergebnisausblick für das Gesamtjahr 2026 an
2. Quartal 2026:
* EBITDA vor Sondereinflüssen erreicht 2,4 Milliarden EUR und liegt damit
deutlich über Analystenkonsens und dem Wert des Vorjahresquartals
* Free Cashflow von minus 0,2 Milliarden EUR (2. Quartal 2025: plus 0,5
Milliarden EUR)
Ausblick 2026:
* EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,9 Milliarden EUR und 7,7 Milliarden
EUR erwartet (bisher: 6,2 Milliarden EUR bis 7,0 Milliarden EUR)
* Free Cashflow weiterhin zwischen 1,5 Milliarden EUR und 2,3 Milliarden EUR
erwartet
Ludwigshafen - 15. Juli 2026 - BASF legt vorläufige Zahlen für das 2.
Quartal 2026 vor. Der Umsatz stieg im 2. Quartal 2026 um 16 % auf 17,2
Milliarden EUR (2. Quartal 2025: 14,8 Milliarden EUR). Der Anstieg gegenüber dem
Vorjahresquartal resultierte vor allem aus höheren Preisen (+11 %) sowie
höheren Mengen (+7 %); Währungseffekte (-1 %) und Portfolioeffekte (-1 %)
wirkten gegenläufig. Analysten hatten laut Vara für das 2. Quartal 2026 im
Durchschnitt einen Umsatz von 16,5 Milliarden EUR erwartet.
Das EBITDA vor Sondereinflüssen der BASF-Gruppe lag im 2. Quartal 2026 bei
voraussichtlich 2,4 Milliarden EUR und somit deutlich über den
durchschnittlichen Analystenschätzungen für das 2. Quartal 2026 (Vara: 2,1
Milliarden EUR) sowie deutlich über dem Wert des Vorjahreszeitraums (2.
Quartal 2025: 1,6 Milliarden EUR). Maßgeblich für den signifikanten Anstieg
des EBITDA vor Sondereinflüssen der BASF-Gruppe gegenüber dem
Vorjahreszeitraum war die Ergebnissteigerung aller Segmente außer Surface
Technologies. Die durchschnittlichen von Vara erhobenen Analystenschätzungen
für das EBITDA vor Sondereinflüssen der jeweiligen Segmente wurden deutlich
übertroffen von Materials, Industrial Solutions und Agricultural Solutions
sowie leicht übertroffen von Nutrition & Care. Das EBITDA vor
Sondereinflüssen von Chemicals und Surface Technologies lag deutlich unter
den durchschnittlichen Analystenschätzungen für die jeweiligen Segmente.
Das EBITDA der BASF-Gruppe lag im 2. Quartal 2026 mit voraussichtlich 2,0
Milliarden EUR auf dem Niveau der durchschnittlichen Analystenschätzungen für
das 2. Quartal 2026 (Vara: 2,0 Milliarden EUR) und deutlich über dem Wert des
Vorjahreszeitraums (2. Quartal 2025: 1,3 Milliarden EUR). Sondereinflüsse im
EBITDA resultierten im Wesentlichen aus Transformationskosten, die vor allem
im Rahmen der vorangetriebenen Kosteneinsparprogramme sowie der Einführung
neuer ERP-Systeme anfielen.
Das EBIT vor Sondereinflüssen der BASF-Gruppe lag im 2. Quartal 2026 mit
voraussichtlich 1,5 Milliarden EUR deutlich über dem Analystenkonsens (Vara:
1,1 Milliarden EUR) und deutlich über dem Wert des Vorjahresquartals (2.
Quartal 2025: 0,7 Milliarden EUR).
Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen erreichte
voraussichtlich 4,1 Milliarden EUR und lag damit signifikant über den
durchschnittlichen Analystenschätzungen für das 2. Quartal 2026 (Vara: 2,4
Milliarden EUR) und übertraf den Wert des Vorjahresquartals (2. Quartal 2025:
79 Millionen EUR) um ein Vielfaches. Hierzu trug vor allem der
Veräußerungsgewinn in Höhe von 3,9 Milliarden EUR vor Steuern aus der
Coatings-Transaktion mit Carlyle bei, die zum 30. Juni 2026 abgeschlossen
wurde. Die erwartete Steuerbelastung aus der Transaktion beläuft sich auf
einen mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag.
Der Free Cashflow für die BASF-Gruppe wird im 2. Quartal 2026 vor allem
aufgrund der höheren Kapitalbindung infolge höherer Rohstoffpreise
voraussichtlich bei minus 0,2 Milliarden EUR liegen (2. Quartal 2025: plus 0,5
Milliarden EUR). Dieser ergibt sich aus einem voraussichtlichen Cashflow aus
betrieblicher Tätigkeit von 0,5 Milliarden EUR (2. Quartal 2025: 1,6
Milliarden EUR) abzüglich der Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und
Sachanlagen in Höhe von voraussichtlich 0,7 Milliarden EUR (2. Quartal 2025:
1,1 Milliarden EUR).
Ausblick für das Gesamtjahr 2026
Vor dem Hintergrund der besser als erwarteten Geschäftsentwicklung hebt BASF
ihren Ausblick für das EBITDA vor Sondereinflüssen im Gesamtjahr 2026 an.
Das Unternehmen geht nunmehr von einem EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen
6,9 Milliarden EUR und 7,7 Milliarden EUR im Jahr 2026 aus (bisher: 6,2
Milliarden EUR bis 7,0 Milliarden EUR; durchschnittliche Analystenschätzungen
2026: 7,3 Milliarden EUR; Gesamtjahr 2025: 6,6 Milliarden EUR). Aufgrund der
fortbestehenden geopolitischen Unsicherheiten bleibt die prognostizierte
Ergebnisspanne unverändert. Für den Free Cashflow rechnet BASF weiterhin,
unter anderem aufgrund der höheren Kapitalbindung infolge höherer
Rohstoffpreise, mit einem Wert zwischen 1,5 Milliarden EUR und 2,3 Milliarden
EUR im Jahr 2026 (durchschnittliche Analystenschätzungen 2026: 2,3 Milliarden
EUR; Gesamtjahr 2025: 1,3 Milliarden EUR).
Diesem Ausblick liegen folgende angepasste Annahmen zu den weltweiten
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Jahr 2026 zugrunde (bisherige
Annahmen aus dem BASF-Bericht 2025 in Klammern):
* Wachstum des Bruttoinlandsprodukts: 2,5 % (2,7 %)
* Wachstum der Industrieproduktion: 2,0 % (2,3 %)
* Wachstum der Chemieproduktion: 1,8 % (2,4 %)
* US-Dollar-Wechselkurs von 1,17 US$/EUR im Jahresdurchschnitt (1,20 US$/EUR)
* Ölpreis der Sorte Brent von 80 US$/Barrel im Jahresdurchschnitt (65
US$/Barrel)
Die Entwicklung der Weltkonjunktur und der regionalen Chemiemärkte im
zweiten Halbjahr 2026 ist mit hoher Unsicherheit behaftet. Sie hängt in
erheblichem Maße von den Ergebnissen der Verhandlungen zwischen den USA und
Iran ab, insbesondere zur Nutzbarkeit der Straße von Hormus für den Handel
von energetischen und petrochemischen Rohstoffen aus dem Nahen Osten. Eine
anhaltende Schließung dieser Handelsroute würde die wirtschaftliche
Entwicklung deutlich beeinträchtigen. Eine schnelle Einigung auf eine
verlässliche Rahmenvereinbarung würde der Konjunktur hingegen Rückenwind
verleihen.
Weiterführende Informationen
Der im Auftrag von BASF monatlich von Vara Research erstellte Überblick der
Analystenschätzungen ist abrufbar unter: www.basf.com/analystenschaetzungen.
Ihren Halbjahresfinanzbericht 2026 wird BASF am Mittwoch, 29. Juli 2026, um
7:00 Uhr veröffentlichen und im Rahmen einer Telefonkonferenz für Analysten
und Investoren (ab 08:30 Uhr) sowie einer Pressekonferenz für Journalisten
(ab 10:30 Uhr) erläutern.
Kontakt
Dr. Stefanie Wettberg
Investor Relations
+49 621-60-48002
stefanie.wettberg@basf.com
Jens Fey
Corporate Media Relations
+49 621-60-99123
jens.fey@basf.com
Ende der Insiderinformation
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67056 Ludwigshafen
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Quelle: dpa-AFX