Informationen zu Cookies und lokalen Einstellungen

Cookies und lokale Einstellungen sind kleine Datenpakete, die es uns und Ihnen erleichtern eine optimal bedienbare Web-Seite anzubieten. Sie entscheiden, welche Cookies und lokale Einstellungen sie zulassen und welche sie ablehnen.

Der Anbieter der Anwendung ist Ihre jeweilige Volksbank und Raiffeisenbank.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen Ihrer jeweiligen Volks- und Raiffeisenbank.

Notwendige Cookies helfen dabei, Ihnen die Funktionen der Webseite zugängig zu machen, indem sie Grundfunktionen die zuletzt angesehen Wertpapiere und Ihre Entscheidung für oder gegen die Nutzung der jeweiligen Cookies speichert. Die Webseite wird ohne diese Cookies nicht so funktionieren, wie es geplant ist.

Name Anbieter Zweck Ablauf Typ Empfänger der Daten  
CookieConsent11438 Volksbank eG Um diese Cookiebar auszublenden. 1 Jahr Server-Cookie Infront Financial Technology GmbH
Die Cookie-Erklärung wurde das letzte Mal am 17.07.2026 von Infront Financial Technology GmbH aktualisiert.

Volksbank eG

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Nachrichtenübersicht

ROUNDUP 2: Netflix enttäuscht mit Ausblick - Aktie unter Druck

17.07.2026 - 14:51:43
(neu: Details, vorbörslicher Kurs)

LOS GATOS (dpa-AFX) - Der Streaminganbieter Netflix erwartet erneut ein etwas schwächeres Umsatzwachstum. Das Unternehmen stellte für das laufende Quartal ein Umsatzplus von 11,7 Prozent auf 12,9 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinn von 82 Cent pro Aktie in Aussicht - beides lag leicht unter den Erwartungen der Analysten.

Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 13,4 Prozent auf knapp 12,6 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Das Wachstum fiel erneut geringer aus als im Vorquartal. Der Gewinn unter dem Strich wuchs um knapp neun Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar. Das lag in etwa im Rahmen der Erwartungen. Zur Kundenzahl macht Netflix keine regelmäßigen Angaben mehr.

An der Börse kam dies schlecht an: Die Aktie verlor am Freitag im vorbörslichen US-Handel mehr als elf Prozent. Der Kurs ist dabei im vergangenen Jahr um mehr als 40 Prozent gefallen, da das Werben des Unternehmens um Warner Bros. Discovery und die darauffolgenden Finanzergebnisse bei Investoren die Sorge aufkommen ließen, der Streaming-Marktführer habe an Schwung verloren.

Ein weiterer Auslöser waren Marktforscher-Daten, die den Eindruck erweckten, dass Zuschauerzahlen ab der zweiten Staffel selbst populärer Netflix-Serien sinken. Die Rückgänge zwischen der ersten und der zweiten Staffel hätten sich im Vergleich zum Vorjahr sogar verringert, sagte dagegen Co-Chef Ted Sarandos vor Analysten.

Zugleich will der Videostreaming-Marktführer künftig nur noch jährlich statt zweimal pro Jahr Angaben zur Popularität seiner Filme und Serien veröffentlichen. Das Netflix-Management betont außerdem, es bestehe nicht unbedingt ein direkter Zusammenhang zwischen der Zahl der Stunden, die Kunden vor dem Bildschirm verbringen, und den Erlösen.

Obwohl Netflix nach wie vor mehr Abonnenten und Zuschauer hat als jeder andere kostenpflichtige Streaming-Dienst, hat sich das Umsatzwachstum verlangsamt. In der ersten Jahreshälfte hatte Netflix mit einer monatelangen Flaute bei neuen Hits zu kämpfen; zudem taten sich viele bereits etablierte Serien schwer, ihr Publikum in den neuen Staffeln zu halten.

"Wir steuern das Geschäft nicht von Quartal zu Quartal", sagte Finanzvorstand Spencer Neumann in der Telefonkonferenz mit Analysten. Netflix habe erst etwa 45 Prozent seines adressierbaren Marktes erschlossen und mache lediglich fünf Prozent der weltweiten Fernsehnutzung aus, erklärte er. Der Umsatz des Unternehmens werde in diesem Jahr um sechs Milliarden Dollar steigen.

Netflix investiert derzeit vermehrt in neue Arten von Inhalten, wie etwa Live-Sportübertragungen und Video-Podcasts. Podcasts ziehen vermehrt Zuschauer am Tag und auf Mobilgeräten an, während Live-Formate - gemessen an ihrem tatsächlichen Anteil an der Gesamtnutzungszeit - überproportional viele Kunden gewonnen haben, so das Unternehmen.

Zudem hob das Unternehmen den Einsatz generativer künstlicher Intelligenz (KI) bei etwa 300 Produktionen hervor. So würden etwa mit Hilfe KI Menschenmengen oder Szenen historischer Schlachten erzeugt, sagte Co-Chef Ted Sarandos vor den Analysten.

In vielen Fällen wären solche Fragmente ohne KI aus Kosten- oder Zeitgründen gar nicht erst gedreht worden, argumentierte er. Zugleich betonte Sarandos, dass KI nur ein Werkzeug in der Hand kreativer Menschen sei: "Filme werden von Leuten gemacht, die Filme machen."

Die Zeit, die Nutzer auf Netflix verbringen, nahm unterdessen in der ersten Jahreshälfte 2026 um zwei Prozent zu - dies stellt eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr dar. Das Unternehmen wertete dies als positives Ergebnis, insbesondere angesichts der Konkurrenz durch die Fußball-Weltmeisterschaft und die Olympischen Winterspiele, die auf anderen Sendern übertragen wurden./nas/so/mis


Quelle: dpa-AFX

Bezeichnung
WKN
Börse
Kurs
Währung
±
±%
Kurs
vom
NETFLIX INC. DL-,001 552484
Xetra
57,4800
EUR
-6,97
-10,81%
17.07.26
15:07:33
Seitenanfang