Informationen zu Cookies und lokalen Einstellungen

Cookies und lokale Einstellungen sind kleine Datenpakete, die es uns und Ihnen erleichtern eine optimal bedienbare Web-Seite anzubieten. Sie entscheiden, welche Cookies und lokale Einstellungen sie zulassen und welche sie ablehnen.

Der Anbieter der Anwendung ist Ihre jeweilige Volksbank und Raiffeisenbank.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen Ihrer jeweiligen Volks- und Raiffeisenbank.

Notwendige Cookies helfen dabei, Ihnen die Funktionen der Webseite zugängig zu machen, indem sie Grundfunktionen die zuletzt angesehen Wertpapiere und Ihre Entscheidung für oder gegen die Nutzung der jeweiligen Cookies speichert. Die Webseite wird ohne diese Cookies nicht so funktionieren, wie es geplant ist.

Name Anbieter Zweck Ablauf Typ Empfänger der Daten  
CookieConsent8561 Raiffeisenbank Neumarkt-St. Veit-Reischach eG Um diese Cookiebar auszublenden. 1 Jahr Server-Cookie Infront Financial Technology GmbH
Die Cookie-Erklärung wurde das letzte Mal am 04.01.2026 von Infront Financial Technology GmbH aktualisiert.

Raiffeisenbank Neumarkt-St. Veit-Reischach eG

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Nachrichtenübersicht

Asylzahlen stark gesunken

04.01.2026 - 12:42:34
BERLIN (dpa-AFX) - Immer weniger Menschen stellen einen Antrag auf Asyl in Deutschland. Die Zahl der Erstanträge lag laut einer Mitteilung des Bundesinnenministeriums im Jahr 2025 bei 113.236. Im Jahr davor waren es noch 229.751. 2023 lag die Zahl der Erstanträge sogar bei 329.120.

Bei den Erst- und Folgeanträgen gab es nach einem Bericht von "Bild am Sonntag" einen Rückgang von rund 33 Prozent auf 168.543. 2023 waren es noch 351.915 Erst- und Folgeanträge. Folgeanträge können gestellt werden, wenn ein Antrag zurückgenommen oder abgelehnt wurde und sich die Umstände geändert haben.

Warum die Asylzahlen sinken

Die Zahl der Asylbewerber ist schon länger rückläufig. Für diesen Rückgang führen Experten verschiedene Gründe an, etwa die Grenzkontrollen, die ab Oktober 2023 von der damaligen Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) schrittweise eingeführt und von ihrem Nachfolger Alexander Dobrindt (CSU) intensiviert wurden.

Nach dem Ende der Ära des Langzeitmachthabers Baschar al-Assad kamen zudem weniger Syrerinnen und Syrer nach Deutschland. Auch Italiens restriktiverer Migrationspolitik werden Effekte zugeschrieben. Das gilt in umgekehrter Weise auch für Spanien, wo irreguläre Migrantinnen und Migranten mit Jobaussichten eine Aussicht auf Legalisierung haben.

Dobrindt: "Migrationswende" zeigt Wirkung

Dobrindt sagte: "Das klare Signal aus Deutschland heraus, dass sich die Migrationspolitik in Europa geändert hat, ist in der Welt angekommen." Dobrindt äußerte sich in der "Bild am Sonntag" und in einer Mitteilung.

Das Ministerium führt den Rückgang auf die "Migrationswende" der Bundesregierung zurück, die nun Wirkung zeige. Konkret werden neben den Zurückweisungen an den Grenzen das Aussetzen des Familiennachzugs genannt, die Abschaffung der "Turboeinbürgerung", eine Reduktion der "Pullfaktoren", also Dingen, die als anziehend gelten, sowie eine Steigerung der Rückführungen.

"Wer keinen Schutzanspruch hat, soll nicht kommen"

Die Regierung ordne mit Klarheit und Konsequenz das Migrationsgeschehen. "Wer keinen Schutzanspruch hat, soll nicht kommen - wer Straftäter wird, muss gehen", sagte Dobrindt.

Im vergangenen Jahr gab es laut Ministerium rund 20 Prozent mehr Abschiebungen. Bereits im neuen Jahr sind erneut Menschen nach Afghanistan abgeschoben worden, die in Deutschland Straftaten begangen hatten./bw/DP/zb


Quelle: dpa-AFX
Seitenanfang