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Nachrichtenübersicht

EQS-News: Vorstand und Gesamtbetriebsrat der Porsche AG vereinbaren Zukunftspaket (deutsch)

27.07.2026 - 14:27:09
Vorstand und Gesamtbetriebsrat der Porsche AG vereinbaren Zukunftspaket

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EQS-News: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG / Schlagwort(e): Sonstiges
Vorstand und Gesamtbetriebsrat der Porsche AG vereinbaren Zukunftspaket

27.07.2026 / 14:27 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Vorstand und Gesamtbetriebsrat der Porsche AG vereinbaren Zukunftspaket

  * Zukunftspaket ist Grundlage zur strategischen Neuausrichtung im Rahmen
    der Strategie "Sportwagenschmiede 35".


  * Sportwagenhersteller investiert bis 2035 kumuliert 2,1 Milliarden Euro
    in Standorte Zuffenhausen und Weissach.


  * Umfassende Maßnahmen, um Personalkosten deutlich zu senken, Arbeit an
    den Standorten wesentlich flexibler zu gestalten und Produktivität
    erheblich zu steigern.


  * Sozialverträglicher Abbau von weiteren 5.000 Stellen bis 2035 zum großen
    Teil über natürliche Fluktuation, demografische Effekte, Erweiterung
    Sonderprogramm Altersteilzeit und Aufhebungsverträge.


* Porsche verlängert Standortsicherung um fünf Jahre bis 2035.

Stuttgart. Eine Standortsicherung bis 2035 und Investitionen in Höhe von
kumuliert 2,1 Milliarden in die Standorte Zuffenhausen und Weissach: das
sind die zentralen Eckpfeiler des Zukunftspakets der Porsche AG, das
Vorstand und Gesamtbetriebsrat verhandelt haben - auch unter Mitwirkung der
IG Metall und dem Arbeitgeberverband Südwestmetall. Mit dem gemeinsamen
Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit des Sportwagenherstellers zu stärken und
dabei langfristig möglichst viele Arbeitsplätze abzusichern. Um die
Investitionen tätigen zu können, haben sich die verhandelnden Parteien auf
ein umfassendes Maßnahmenpaket verständigt. Dieses ist die Grundlage für
eine höhere Flexibilität und Produktivität. Das Zukunftspaket ist ein
wesentlicher Baustein der Strategie 2035. Diese soll im Detail im Oktober im
Rahmen eines Capital Markets Day verkündet werden.

"Das Zukunftspaket ist gut für Porsche. Es gibt uns die Möglichkeit, unser
Unternehmen strategisch neu auszurichten und in unsere Wettbewerbsfähigkeit
zu investieren", sagt Dr. Michael Leiters, Vorstandsvorsitzender der Porsche
AG. "Mit dem Zukunftspaket legen wir das Fundament unserer Strategie
Sportwagenschmiede 35. Jetzt gilt es gemeinsam zu liefern. Denn klar ist:
Nur wenn wir unsere Ziele erreichen und wirtschaftlich erfolgreich sind,
können wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch die nötige
Sicherheit geben."

Für Ibrahim Aslan, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Porsche AG, hat das
Zukunftspaket Signalwirkung: "Keiner hätte es uns im Vorfeld zugetraut, dass
wir ein Zukunftspaket bis Ende 2035 abschließen. Insbesondere wenn man sich
unser aktuelles Umfeld anschaut. Wir konnten die Arbeitgeberseite
überzeugen, dass eine Investition in das Unternehmen Porsche an den
Standorten Zuffenhausen und Weissach eine Chance ist und damit auch für
weitere fünf Jahre maßgeblich Beschäftigung sichern. Dass dafür Kompromisse
geschlossen werden mussten, ist Teil von Verhandlungen. Wir schauen nun
wieder nach vorne - für die Stammbelegschaft und die Marke Porsche." Für
Aslan ist es wichtig gewesen, die Lasten auf allen Schultern zu verteilen.
Er betont aber auch: "Das Paket ist hart erkämpft. Jetzt müssen wir es
gemeinsam mit dem Vorstand umsetzen. Mit der Transformationsprämie erhalten
unsere Kolleginnen und Kollegen die Anerkennung, die sie verdient haben."

Mit der Standortsicherung bis Ende 2035 schließt das Unternehmen
betriebsbedingte Kündigungen in diesem Zeitraum aus. Gleichzeitig sichert
das Unternehmen zu, in diesem Zeitraum kumuliert 2,1 Milliarden Euro in die
Zukunftsfähigkeit der Standorte Zuffenhausen und Weissach zu investieren.
Damit soll gewährleistet werden, dass beispielsweise die zweitürigen
Sportwagen auch langfristig in Zuffenhausen vom Band rollen, das Volumen des
Sonderwunschprogramms ausgebaut werden kann und die Entwicklungsumfänge für
sämtliche Modellreihen weiterhin in Weissach gebündelt werden.

Zur Finanzierung dieser Investitionen trägt ein umfassendes Maßnahmenpaket
bei. Es soll die Personalkosten deutlich senken und die Arbeit an den
Standorten flexibler und produktiver machen.

Die wesentlichen Maßnahmen im Überblick:

  * Im Managementkreis und bei den Beschäftigten im Anwendungsbereich des
    Porsche-spezifischen Entgeltrahmens werden von der aktuellen
    Tariferhöhung und künftigen Tariferhöhungen insgesamt temporär 3,5
    Prozent bis 2035 einbehalten.


  * Das Obere- und Top-Management verzichtet 2027 und 2028 auf einen
    wertgleichen Beitrag bei der Erhöhung der Grundvergütung.


  * Zudem werden die Einmalzahlungen angepasst: Beim Weihnachtsgeld sinkt
    der freiwillige betriebliche Anteil bis 2035 von 45 auf 5 Prozent,
    wodurch sich das Weihnachtsgeld von bis zu 100 auf 60 Prozent eines
    Monatsentgelts verringert. Die freiwillige Sonderzahlung orientiert sich
    künftig noch stärker am Unternehmenserfolg und der Ertragskraft.


  * Mobiles Arbeiten ist künftig noch an maximal acht statt zwölf Tagen im
    Monat möglich.


  * Weitere Maßnahmen betreffen unter anderem veränderte Rahmenbedingungen
    für Erholzeitpausen sowie Taktzeiten in Produktionsbereichen.


  * Das Paket umfasst auch den sozialverträglichen Abbau von weiteren 5.000
    Stellen bis 2035. Dies geschieht vor allem über natürliche Fluktuation,
    demografische Effekte, Erweiterung Sonderprogramm Altersteilzeit und
    freiwillige Aufhebungsverträge.


Für Mitarbeiter mit IG Metall-Mitgliedschaft gibt es künftig einen
sogenannten IG Metall Bonus. Dieser umfasst einen zusätzlichen freien Tag
pro Mitglied und Jahr sowie einen Wertgutschein in Höhe von 200 Euro pro
Jahr. Außerdem zahlt Porsche seinen Tarifmitarbeitern im August 2026 eine
einmalige Transformationsprämie in Höhe von 1.500 Euro. IG Metall-Mitglieder
erhalten eine einmalige Erhöhung der Transformationsprämie in Höhe von 411
Euro auf 1.911 Euro.

Tamara Hübner, Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Stuttgart: "Das
Zukunftspaket zeigt, dass Transformation mit starken Betriebsräten und einer
gewerkschaftlich gut organisierten Belegschaft aktiv im Sinne der
Beschäftigten gestaltet werden kann. Durch den neuen Mitgliederbonus wird
das für Mitglieder der IG Metall konkret spürbar. Die Verlängerung der
Standortsicherung bis 2035 und die Investitionen sind ein wichtiges Signal
für die gesamte Belegschaft und für den Industriestandort Baden-Württemberg.
Die Beschäftigten leisten dazu ihren Beitrag und das muss sich auszahlen:
Jetzt steht das Unternehmen in der Verantwortung, die zugesagten
Investitionen umzusetzen und Porsche wieder auf einen erfolgreichen Kurs zu
führen."


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27.07.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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   Sprache:        Deutsch
   Unternehmen:    Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
                   Porscheplatz 1
                   70435 Stuttgart
                   Deutschland
   Telefon:        +497119110
   E-Mail:         info@porsche.de
   Internet:       https://www.porsche.com/international/
   ISIN:           DE000PAG9113
   WKN:            PAG911
   Indizes:        MDAX
   Börsen:         Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard)
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   EQS News ID:    2372040




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2372040 27.07.2026 CET/CEST

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Quelle: dpa-AFX

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DR.ING.H.C.F.PORSCHE VZO PAG911
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