Informationen zu Cookies und lokalen Einstellungen

Cookies und lokale Einstellungen sind kleine Datenpakete, die es uns und Ihnen erleichtern eine optimal bedienbare Web-Seite anzubieten. Sie entscheiden, welche Cookies und lokale Einstellungen sie zulassen und welche sie ablehnen.

Der Anbieter der Anwendung ist Ihre jeweilige Volksbank und Raiffeisenbank.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen Ihrer jeweiligen Volks- und Raiffeisenbank.

Notwendige Cookies helfen dabei, Ihnen die Funktionen der Webseite zugängig zu machen, indem sie Grundfunktionen die zuletzt angesehen Wertpapiere und Ihre Entscheidung für oder gegen die Nutzung der jeweiligen Cookies speichert. Die Webseite wird ohne diese Cookies nicht so funktionieren, wie es geplant ist.

Name Anbieter Zweck Ablauf Typ Empfänger der Daten  
CookieConsent8234 VR Bank Oberfranken Mitte eG Um diese Cookiebar auszublenden. 1 Jahr Server-Cookie Infront Financial Technology GmbH
Die Cookie-Erklärung wurde das letzte Mal am 21.08.2026 von Infront Financial Technology GmbH aktualisiert.

VR Bank Oberfranken Mitte eG

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Nachrichtenübersicht

Bundesnetzagentur hält Gasspeicher-Regeln für überholt

21.08.2026 - 17:11:35
BERLIN (dpa-AFX) - Die strengen gesetzlichen Vorgaben zum Füllstand der deutschen Gasspeicher sind aus Sicht der Bundesnetzagentur überholt. Sie hätten sich zwar bewährt in der Krise nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine, aber inzwischen drohten die Fehlanreize zu überwiegen, sagte Behördenchef Klaus Müller der "Zeit". "Einen Mehrwert sehe ich nicht mehr."

Die Gasspeicher hierzulande sind zum Zeitpunkt Mitte August so gering gefüllt wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen 2011. Hintergrund: Derzeit sind die Gaspreise wegen des Iran-Kriegs hoch, sodass eine Einspeicherung für die Händler nicht attraktiv ist, weil die Verkaufspreise im Winter möglicherweise sogar niedriger sein könnten.

"Ausreichend Gas auf dem Weltmarkt verfügbar"

Eine Verordnung sieht vor, dass die Gasspeicher am 1. November zu durchschnittlich 70 Prozent gefüllt sein sollen. Wenn das nicht klappt, würde unter Umständen der Staat Gas einkaufen und einspeichern lassen - wie schon 2022, im ersten Jahr des Ukraine-Kriegs.

Müller sagte, damals seien die Gaspreise durch die Decke gegangen und Gas wirklich physisch knapp gewesen. Der Gasmarkt sollte um jeden Preis stabilisiert werden. Jetzt aber funktionierten diese Regeln nicht mehr, weil gegen den Staat gewettet werden könne. "Die Händler können darauf spekulieren, dass am Ende doch der Staat die leeren Speicher wieder auffüllt. Und das, obwohl jetzt ausreichend Gas auf dem Weltmarkt verfügbar ist." Die Händler müssten sich aber selbst absichern, um ihre Lieferverträge erfüllen zu können - durch Speicher beziehungsweise Pipeline- oder Flüssiggas./toz/DP/nas


Quelle: dpa-AFX
Seitenanfang