Informationen zu Cookies und lokalen Einstellungen

Cookies und lokale Einstellungen sind kleine Datenpakete, die es uns und Ihnen erleichtern eine optimal bedienbare Web-Seite anzubieten. Sie entscheiden, welche Cookies und lokale Einstellungen sie zulassen und welche sie ablehnen.

Der Anbieter der Anwendung ist Ihre jeweilige Volksbank und Raiffeisenbank.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen Ihrer jeweiligen Volks- und Raiffeisenbank.

Notwendige Cookies helfen dabei, Ihnen die Funktionen der Webseite zugängig zu machen, indem sie Grundfunktionen die zuletzt angesehen Wertpapiere und Ihre Entscheidung für oder gegen die Nutzung der jeweiligen Cookies speichert. Die Webseite wird ohne diese Cookies nicht so funktionieren, wie es geplant ist.

Name Anbieter Zweck Ablauf Typ Empfänger der Daten  
CookieConsent13244 Volksbank Kleverland eG Um diese Cookiebar auszublenden. 1 Jahr Server-Cookie Infront Financial Technology GmbH
Die Cookie-Erklärung wurde das letzte Mal am 14.09.2026 von Infront Financial Technology GmbH aktualisiert.

Volksbank Kleverland eG

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Nachrichtenübersicht

Aktien Europa: EuroStoxx leidet unter Konjunktur- und KI-Sorgen

14.09.2026 - 12:25:05
PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 hat am Montag nahtlos an seine beiden schwachen Vorwochen angeknüpft. Wieder steigende Ölpreise und neue Bedenken zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) trübten die Stimmung.

Der Leitindex der Eurozone fiel bis zum Mittag um mehr als ein Prozent auf 6.259 Punkte. Damit bewegt sich das Börsenbarometer mittlerweile auf dem Niveau von Ende Juli.

Außerhalb der Eurozone hingegen wurden Kursgewinne verzeichnet. Hier griffen die Anleger verstärkt bei als defensiv geltenden Branchen wie dem Pharma- oder dem Nahrungsmittelsektor zu.

Derweil legte der britische FTSE 100 um 0,6 Prozent auf 10.709 Zähler zu. In Zürich zog der Leitindex SMI um 1,1 Prozent auf 13.925 Punkte an.

Europaweit litten die Rohstoffwerte stark unter Ängsten vor einer Abkühlung der globalen Konjunktur, nachdem der Preis für Rohöl als Schmiermittel der Weltwirtschaft am Montag wieder deutlich zulegte.

Am Wochenende hatte es einige Rückschläge für den Ölmarkt gegeben. So setzt der Konflikt im Nahen Osten den weltgrößten Ölexporteur Saudi-Arabien heftig unter Druck. Nach der iranischen Blockade der Straße von Hormus und der zunehmenden Bedrohung der Meerenge Bab al-Mandab durch die Huthi-Miliz im Jemen muss das Königreich nach Drohnenangriffen auch eine wichtige Pipeline abschalten. Zudem wurde das für diesen Montag geplante Außenministertreffen der Staaten am Persischen Golf im Oman nach Angaben aus Maskat verschoben.

Technologiewerte sackten zum Wochenstart um 2,5 Prozent ab. Sie gelten wie die Rohstofftitel als konjunktursensibel, litten aber zudem unter aufkommenden Forderungen nach einer verlangsamten Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Nach dem Schock eigenständiger KI-Hacking-Attacken sei er besorgt, dass in sechs bis zwölf Monaten ein KI-Schwarm in der Lage sein könnte, das gesamte Internet zu übernehmen und potenziell Hunderte Milliarden Dollar Schaden zu verursachen, fürchtet Dario Amodei, Chef des KI-Unternehmens Anthropic.

Unter den Einzelwerten traf es viele Werte mit Fantasie bei dem Trendthema KI hart. So fielen die Papiere des Chipkonzerns Infineon als Schlusslicht im EuroStoxx um 8,6 Prozent. Für die Aktien von ASML ging es um 5,9 Prozent nach unten. In Paris rutschten die Anteilsscheine von STMicroelectronics um 6,3 Prozent ab.

Ferner bewegten Analystenkommentare die Kurse. So fielen die Anteilsscheine von Stellantis nach einer skeptischen Studie der US-Investmentbank Morgan Stanley um fast zwei Prozent. Die europäischen Autobauer stünden im Zwiespalt zwischen zyklischer Erholung und strukturellem Druck, schrieb Experte Javier Martinez de Olcoz Cerdan. Er kalkuliert mit einem schwachen Jahr 2027 wegen des Kostenanstiegs und Chinas Druck auf die globalen Märkte. Bei Stellantis sieht er eine Modellpalette, die der Konkurrenz hinterhinkt. Man habe daher wenig Optionen, die Investitionen zurückzufahren, um auf schwächere Barmittelzuflüsse zu reagieren.

Mit Blick auf Renault zeigt sich der Morgan-Stanley-Experte etwas zuversichtlicher. Die Franzosen profitierten immens vom starken europäischen Markt - und damit auch am stärksten von möglichen Abschirmmaßnahmen der Politik. Die Renault-Aktien legten um knapp ein Prozent zu.

In Mailand freuten sich die Anleger von Campari über ein Kursplus von gut fünf Prozent. Die Großbank UBS hatte die Papiere zum Kauf empfohlen. Dank mehrerer kürzlich umgesetzter, strategischer Initiativen - darunter die Erweiterung des Portfolios von Aperitifs - sei der Getränkehersteller gut gerüstet für weiteres Wachstum./la/stw


Quelle: dpa-AFX

Bezeichnung
WKN
Börse
Kurs
Währung
±
±%
Kurs
vom
E-STOXX 50 ® 965814
STOXX Ltd.
6.271,09
PKT
-54,04
-0,85%
14.09.26
12:46:15
Seitenanfang