Die Teilnehmerzahl am Projekt "Zero Emission Transport" der
Wirtschaftskammer Wien ist auf 50 angewachsen. Die Unternehmen
sparten bisher auf 5 Mio. Kilometer 2.000 Tonnen CO2 ein.
Wien (APA-ots) - Das Projekt "Zero Emission Transport" (ZET) der
Wirtschaftskammer
Wien in Zusammenarbeit mit der Stadt wächst weiter. Jetzt wurde ein
neuer Meilenstein erreicht: 50 Unternehmen aus unterschiedlichen
Branchen und Größen absolvieren freiwillig ihre Fahrten in den 1. und
2. Bezirk emissionsfrei.
Seit Projektbeginn im Juni 2024 wurden im Rahmen von ZET
insgesamt fast 5,1 Millionen Kilometer emissionsfrei zurückgelegt.
Dadurch konnten bereits knapp 2.000 Tonnen CO 2 -Äquivalente sowie
mehr als eine Tonne Stickoxide eingespart werden. Die eingesparte CO
2 -Menge entspricht jener Menge, die etwa 150 Hektar Wald in einem
Jahr aufnehmen würden. Das ist etwas mehr als die Fläche des 6.
Bezirks Mariahilf.
Zwtl.: Nachfrage nach Spezialfahrzeugen
"Damit zeigt sich klar, dass das Projekt in der betrieblichen
Praxis angekommen und ein wichtiger Impulsgeber für die mobile
Transformation in Wien ist", sagt Walter Ruck, Präsident der
Wirtschaftskammer Wien. "Unsere Unternehmen beweisen, dass
klimafreundliche Mobilität im Wirtschaftsverkehr nicht mehr nur ein
Zukunftsthema ist, sondern schon heute im Alltag funktioniert."
Und das nicht nur mit Pkw und Lieferwägen: "Bei ZET sind unter
anderem vollelektrische Busse, Müllfahrzeuge oder Lkw mit Ladekran
unterwegs", sagt Ruck. "Eine spannende Erkenntnis des Projekts ist,
dass sich Unternehmen eine viel größere Verfügbarkeit von
emissionsfreien Spezialfahrzeugen am Markt wünschen - die Nachfrage
ist erwiesenermaßen da."
Zwtl.: Enge Zusammenarbeit
"Dass sich mittlerweile 50 Unternehmen an Zero Emission
Transport beteiligen, zeigt eindrucksvoll, wie erfolgreich die enge
Zusammenarbeit zwischen Stadt Wien und Wiener Wirtschaftskammer
funktioniert. Gemeinsam mit den Betrieben treiben wir die
klimafreundliche Transformation des Wirtschaftsverkehrs konsequent
voran. Seit Projektbeginn wurden bereits fast 5,1 Millionen Kilometer
emissionsfrei zurückgelegt und damit knapp 2.000 Tonnen CO 2 -
Äquivalente eingespart - ein starkes Signal für den Klimaschutz, für
die Lebensqualität in unserer Stadt und für einen zukunftsfitten
Wirtschaftsstandort. Wien beweist damit einmal mehr: Gute
Klimapolitik ist auch gute Wirtschaftspolitik", betont Bürgermeister
Michael Ludwig.
Eines der neuen Unternehmen, das sich jetzt ZET angeschlossen
hat, ist Ankerbrot. "Als modernes Unternehmen übernehmen wir
Verantwortung - für unsere Mitarbeitenden, Kund*innen und die
Umwelt", erklärt Tina Schrettner, Ankerbrot, Geschäftsführerin
Marketing, Filialvertrieb und Nachhaltigkeit. "Deshalb machen wir
unseren Betrieb sukzessive fit im Sinne einer nachhaltigen Zukunft.
CO 2 -armer Transport in der Stadt ist für uns daher ein zentrales
Thema. Die Teilnahme an Zero Emission Transport ist somit nur
konsequent: Unser gesamter Fuhrpark wird schrittweise auf E-Mobilität
umgestellt und die ersten ANKER-E-Fahrzeuge sind bereits in Wien im
Einsatz. Bis 2035 wollen wir beim eigenen Transport komplett
emissionsfrei sein."
Zwtl.: Gemeinsam Erfahrungen sammeln
Auch das Bauunternehmen PORR verstärkt nun als Teil von ZET seine
Nachhaltigkeits-Aktivitäten: "Der Wirtschaftsverkehr ist ein
wesentlicher Hebel für die Dekarbonisierung von Städten und eine
gemeinsame Aufgabe", sagt PORR CEO Karl-Heinz Strauss. "Kein
Unternehmen kann diese Transformation allein bewältigen. Genau
deshalb sind Initiativen wie Zero Emission Transport entscheidend,
um Erfahrungen zu bündeln und im Schulterschluss Lösungen schneller
in die Umsetzung zu bringen. Wichtig ist uns, nicht nur zu
diskutieren, sondern umzusetzen. Als Bauunternehmen arbeiten wir
daher konkret daran, Transporte zu reduzieren und in unseren Fuhr-
und Maschinenparks alternative Antriebstechnologien einzusetzen."
Das Entsorgungsunternehmen Saubermacher sammelt bereits von
Anfang an Erfahrungen als Mitglied von ZET: "Das Projekt Zero
Emission Transport ist ein wichtiger Impuls für die Dekarbonisierung
des Wirtschaftsverkehrs in Wien", erklärt Aufsichtsratsvorsitzender
und Gründer Hans Roth. "Es zeigt, dass Unternehmen, Stadt und
Interessenvertretungen gemeinsam konkrete Lösungen für eine
klimafreundliche Logistik entwickeln können. Saubermacher beteiligt
sich seit 2024 aus Überzeugung an dieser Initiative und setzt heute
neun elektrische LKW in Wien ein. Gerade im städtischen Raum
profitieren unsere Kund*innen von emissionsärmerer und leiserer
Sammlung - Lärm wird durch elektrische Aufbauten und Antriebe stark
vermindert. Wir leisten damit einen aktiven Beitrag dazu, dass
elektrische Entsorgungslogistik Schritt für Schritt Realität wird und
unsere Vision einer lebenswerten Umwelt weiter vorangebracht wird."
Weitere Informationen zu "Zero Emission Transport" sowie alle
teilnehmenden Unternehmen unter www.wko.at/wien/zet
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Wien
Jörg Michner
Presse und Newsroom
T +43 1 514 50-1533
E joerg.michner@wkw.at
Stadt Wien
Bernhard Muttenthaler
Mediensprecher des Wiener Bürgermeisters
T +43 1 4000 81857
E bernhard.muttenthaler@wien.gv.at
Ankerbrot Holding GmbH
Barbara Fuchs-Puchner
Öffentlichkeitsarbeit
T +43 664 2613342
E barbara.fuchs-puchner@ankerbrot.at
PORR AG
Melanie Manner
Pressesprecherin
T +43 50 626 5867
E comms@porr-group.com
Saubermacher Dienstleistungs AG
Lukas Kreimer
Konzernkommunikation
T +43 664 80598 1716
E l.kreimer@saubermacher.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/174/aom
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OTS0122 2026-05-12/12:30
Quelle: dpa-AFX