W&W-Gruppe steigert Ergebnis 2025 kräftig
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Jahresbericht/Jahresergebnis
W&W-Gruppe steigert Ergebnis 2025 kräftig
27.03.2026 / 09:11 CET/CEST
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Presse-Information
Kornwestheim, 27.03.2026
W&W-Gruppe steigert Ergebnis 2025 kräftig
* IFRS-Konzernergebnis mehr als verdreifacht - Ergebnis nach HGB steigt
erneut.
* Starkes Neugeschäft - Marktanteile gewonnen.
* Deutliche Zuwächse insbesondere im Kfz- und Firmenkundengeschäft.
* CEO Junker: "Vorsprung im Wettbewerb durch Kundennähe und Effizienz -
wir begrüßen KI und verstehen sie als Chance, nicht als Bedrohung."
Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat 2025 ihr Ergebnis kräftig
gesteigert. Das IFRS-Konzernergebnis legte um mehr als das Dreifache auf 121
Millionen Euro (Vorjahr: 35 Millionen Euro) zu. Das HGB-Ergebnis der W&W AG
stieg auf 146 Millionen Euro (Vorjahr: 135 Millionen Euro). Dank des starken
Wachstums im Neugeschäft konnte die Gruppe die Marktposition weiter
ausbauen. Die Marktanteile stiegen. Der Hauptversammlung wird eine konstante
Dividende von 65 Eurocent je Aktie vorgeschlagen.
Jürgen A. Junker, CEO der W&W-Gruppe: "2025 haben wir ein eindeutig starkes
Ergebnis erzielt. Wir sind damit nach dem durch Unwetterereignisse
belasteten Jahr 2024 zurück auf unserem nachhaltigen Kurs. Wir beweisen
jeden Tag, wie substanzstark und operativ erfolgreich unsere Gruppe ist. Im
Geschäft und bei unseren Kundinnen und Kunden sind wir in den vergangenen
Jahren deutlich vorangekommen. Dies zeigen insbesondere die Erfolge im
Neugeschäft. Die W&W-Gruppe steht gut da, und wir haben weiter viel
Potenzial, das wir heben werden. Ziel ist es, dort, wo wir einen Vorsprung
vor dem Wettbewerb haben, unseren Vorsprung auszubauen, und dort, wo wir ihn
noch nicht haben, ihn herzustellen. Dabei setzen wir auf überzeugende
Produkte, kompromisslose Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen, Effizienz in
allen Bereichen und den gezielten, zugleich verantwortungsbewussten Einsatz
von Technologie, insbesondere der KI. Wir begrüßen KI und verstehen diese
als Chance, nicht als Bedrohung. Dazu startet die W&W-Gruppe eine umfassende
Qualifizierungsoffensive, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den
Möglichkeiten der neuen Technologie vertraut zu machen."
Geschäftsfelder wachsen weiter
Die Schaden- und Unfallversicherung der Württembergischen Versicherung setzt
den Ertrags- und Wachstumskurs fort. Bei einer Combined Ratio (brutto) von
86,2 (Vorjahr: 102,7) Prozent konnte im Jahr 2025 erneut ein erfreuliches
Wachstum im Neu- und Ersatzgeschäft von 472 Millionen Euro erzielt werden
(Vorjahr: 436 Millionen Euro). Der Jahresbestandsbeitrag wurde damit zum
Vorjahr um 8,3 Prozent deutlich ausgebaut. Dazu beigetragen haben alle drei
Segmente Kraftfahrt (plus 9,8 Prozent), Privatkunden (plus 9,1 Prozent) und
Firmenkunden (plus 3,8 Prozent).
In der Lebensversicherung setzte sich der Ausbau der Marktposition der
letzten Jahre fort. So stieg die Beitragssumme des Neugeschäfts um 13,7
Prozent auf 3,69 Milliarden Euro. Auch in der betrieblichen Altersvorsorge
(bAV) lag die Beitragssumme mit rund 1,2 Milliarden Euro über dem Vorjahr
(1,1 Milliarden Euro). Das Neugeschäft in der Lebensversicherung, bestehend
aus laufendem Beitrag und Einmalbeitrag, wuchs um 15,6 Prozent und stieg auf
535 Millionen Euro.
Die Württembergische Krankenversicherung blieb 2025 auf Wachstumskurs und
steigerte den Jahresneubeitrag um 8,6 Prozent auf 12,6 Millionen Euro, vor
allem dank einer dynamischen Nachfrage in der betrieblichen
Krankenversicherung.
Im Geschäftsfeld Wohnen entwickelte sich das Neugeschäftsvolumen mit
Sofortfinanzierungen, Modernisierungen und Eigenkapitalaufbau (Summe aus
Brutto-Neugeschäft sowie dem Kreditneugeschäftsvolumen inkl. Vermittlungen
ins Fremdbuch) erfreulich und verzeichnete gegenüber 2024 ein Wachstum um
5,2 Prozent auf 16,49 Milliarden Euro (Vorjahr: 15,68 Milliarden Euro). Das
Kreditneugeschäftsvolumen stieg auf 5,4 (Vorjahr: 4,7) Milliarden Euro.
Damit festigte Wüstenrot erneut seine in den Vorjahren deutlich ausgebaute
Marktposition.
Die Wüstenrot Bausparkasse verzeichnete 2025 ein Brutto-Neugeschäft nach
Bausparsumme von 11,07 Milliarden Euro (Vorjahr: 10,99 Milliarden Euro).
Wüstenrot konnte somit sein Bausparvolumen gegen den Markttrend steigern und
seinen Marktanteil deutlich auf knapp 18 Prozent ausbauen. Der Bestand der
Baudarlehen lag Ende 2025 mit 30,1 Milliarden Euro um rund 6 Prozent über
dem Vorjahreswert von 28,4 Milliarden Euro. Bausparen ist für
Eigenkapitalbildung und Zinssicherung nach wie vor ein attraktives und
unverzichtbares Finanzprodukt.
W&W-Gruppe stabil aufgestellt
Die W&W-Gruppe verfügt über eine Bilanzsumme von 72,5 (Vorjahr: 72,3)
Milliarden Euro. Zum Jahresschluss 2025 betrug das Eigenkapital des Konzerns
4,96 nach 4,92 Milliarden Euro im Jahr zuvor.
Für die Solidität der Unternehmensgruppe sprechen auch die Bewertungen der
Kredit-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P). Sie hat das "A-"-Rating der
W&W-Kerngesellschaften mit stabilem Ausblick bestätigt.
KI-Einsatz wird forciert - mehr Weiterbildung
Die W&W-Gruppe treibt den Einsatz der Künstlichen Intelligenz (KI) aktiv im
Rahmen der Ambition Bestform 2030 voran. Zu den KI-Lösungen, die bereits im
Einsatz sind, zählen etwa Sprachdialogsysteme im Kundenservice,
Bilanzanalysen im Kreditgeschäft und Assistenzsysteme in den
Versicherungssparten Leben, Kranken, Komposit und Baufinanzierung. Weitere
werden zügig folgen. Die W&W-Gruppe versteht KI - verantwortungsbewusst
eingesetzt - als Möglichkeit, in allen Bereichen des Unternehmens besser,
schneller und agiler zu werden und so die Bedürfnisse der Kundinnen und
Kunden zu erfüllen. Der Vorsorgekonzern investiert deutlich in
zukunftsgerichtete Qualifizierung, um die KI-Kompetenz auszubauen und die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, die Potenziale
der KI zu nutzen - auch für ihre eigene Laufbahn. Wie erfolgreich die W&W
beim Einsatz neuer Technologien ist, wird nicht zuletzt bei Adam Riese, der
digitalen Plattform der W&W-Gruppe, deutlich. Sie hat bereits heute, wenige
Jahre nach ihrer Gründung, mehr als 450.000 Kundinnen und Kunden.
W&W-CEO Junker ergänzt: "Das Geschäftsmodell der W&W-Gruppe - davon sind wir
überzeugt - muss digitaler, standardisierter und noch effizienter werden.
Daran werden wir in den nächsten Jahren mit Hochdruck arbeiten."
Ausblick
Für 2026 strebt die W&W-Gruppe trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein
IFRS-Konzernergebnis zwischen 120 und 150 Millionen Euro an. Gleichzeitig
leitet sie gezielte Effizienzsteigerungen insbesondere im Geschäftsfeld
Wohnen und der IT ein, um unter anderem auf die anhaltende Schwäche an den
Immobilienmärkten, Herausforderungen an den Zinsmärkten sowie den
allgemeinen Kostendruck zu reagieren.
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Quelle: dpa-AFX