Informationen zu Cookies und lokalen Einstellungen

Cookies und lokale Einstellungen sind kleine Datenpakete, die es uns und Ihnen erleichtern eine optimal bedienbare Web-Seite anzubieten. Sie entscheiden, welche Cookies und lokale Einstellungen sie zulassen und welche sie ablehnen.

Der Anbieter der Anwendung ist Ihre jeweilige Volksbank und Raiffeisenbank.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen Ihrer jeweiligen Volks- und Raiffeisenbank.

Notwendige Cookies helfen dabei, Ihnen die Funktionen der Webseite zugängig zu machen, indem sie Grundfunktionen die zuletzt angesehen Wertpapiere und Ihre Entscheidung für oder gegen die Nutzung der jeweiligen Cookies speichert. Die Webseite wird ohne diese Cookies nicht so funktionieren, wie es geplant ist.

Name Anbieter Zweck Ablauf Typ Empfänger der Daten  
CookieConsent8757 Volksbank Nordschwarzwald eG Um diese Cookiebar auszublenden. 1 Jahr Server-Cookie Infront Financial Technology GmbH
Die Cookie-Erklärung wurde das letzte Mal am 16.05.2026 von Infront Financial Technology GmbH aktualisiert.

Volksbank Nordschwarzwald eG

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Nachrichtenübersicht

CSU-Politiker Hoffmann: Koalition muss halten und liefern

16.05.2026 - 08:04:56
BERLIN (dpa-AFX) - Der CSU-Landesgruppenvorsitzende im Bundestag, Alexander Hoffmann, warnt eindringlich vor Gedankenspielen über eine Minderheitsregierung mit Duldung durch die AfD. "Es wäre überhaupt nicht möglich, die größte Volkswirtschaft in Europa mit einer Minderheitsregierung zu regieren", sagte Hoffmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Wir wären von jetzt auf gleich der große Unsicherheitsfaktor Europas - mit allen möglichen Folgen, auch auf den Finanzmärkten. Das wäre ein dramatisches Signal an die Welt."

Auch Kanzler Friedrich Merz (CDU) hatte jüngst klargestellt: "Eine Minderheitsregierung ist für mich keine Option. Und ich werde sie nicht eingehen. Und ich werde sie nicht auslösen."

Ferner sei jede Zusammenarbeit mit der AfD nicht nur wegen der "radikalen Köpfe" ausgeschlossen, sondern auch wegen der Inhalte, sagte Hoffmann weiter. "Sollen wir dann ernsthaft über einen Nato- oder EU-Austritt diskutieren, oder über eine Hinwendung zu Putin? Das kommt absolut nicht infrage", stellte er klar.

Hoffmann sieht die schwarz-rote Koalition unter Zwang, Lösungen für die Probleme des Landes zu finden. Sonst wüchsen die radikalen Ränder. "Das war das Problem der Weimarer Demokratie, und diesen Fehler sollten die Parteien der Mitte heute nicht wiederholen", mahnte der CSU-Politiker. Hoffmann unterstrich: "Diese Koalition muss halten und liefern."

Puffer für Reformentscheidungen?

Im Koalitionsausschuss hatten sich Union und SPD in dieser Woche auf einen "Arbeitsprozess" verständigt, um die geplanten Sozial- und Steuerreformen in den nächsten Wochen auf den Weg zu bringen. Hoffmann sagte dazu: "Bis zur sitzungsfreien Zeit im Sommer wollen wir entweder mehrere kleinere Schritte hintereinandergehen oder ein großes Paket schnüren."

Hoffmann sieht dabei auch einen zeitlichen Puffer für Reformen. Auf die Frage, ob bei einem "Mammut-Koalitionsausschuss" am 30. Juni oder 1. Juli die wesentlichen Beschlüsse zu Steuern, Rente und Arbeit gefasst würden, sagte der CSU-Politiker, das genaue Datum für den Koalitionsausschuss stehe noch nicht fest. "Wir haben auch noch Puffer. Das Kabinett tagt den ganzen Sommer hindurch, und zum Selbstverständnis unseres Koalitionsausschusses gehört es auch, dass wir uns jederzeit zusammensetzen können."/shy/DP/zb


Quelle: dpa-AFX
Seitenanfang