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Jugendliche aus aller Welt können sich jetzt bewerben, um zu lernen, wie sie sich durch Gespräche, die der Wahrheitsfindung dienen, mit komplexen globalen Themen auseinandersetzen und dabei eine Führungsrolle übernehmen können.
DOHA, Katar --(BUSINESS WIRE)-- 20.07.2026 --
In einer Welt, in der Wandel und konkurrierende Narrative zur Norm geworden sind, ist die Fähigkeit, zuzuhören, Fragen zu stellen und einen konstruktiven Dialog zu führen, wichtiger denn je. Im Rahmen des „Doha Debates Ambassador Program“, einer Initiative der Qatar Foundation, erwerben junge Menschen aus aller Welt diese Fähigkeiten, die sie danach auch aktiv in ihren Gemeinschaften, im Berufsleben und während ihres Studiums anwenden können.
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Dieses Online-Bildungsprogramm vermittelt jungen Menschen aus aller Welt eine neue Art des Diskutierens. Anstatt sich auf einen Ideenkampf nach westlichem Vorbild einzulassen, verfolgen die Teilnehmer einen Dialogansatz, der auf dem sogenannten Majlis basiert – einem einladenden sozialen Raum, in dem Themen der Gemeinschaft diskutiert werden. Jedes Jahr kommen mehr als 400 Jugendliche aus über 80 Ländern zusammen, um zu lernen, einander zuzuhören, unterschiedliche Standpunkte zu verstehen und gemeinsam Lösungen für komplexe Probleme zu erarbeiten.
Algoori Maki, 19 Jahre alt, studiert an der Qatar University Ingenieurwissenschaften. Sie beteiligte sich mit einem klaren Ziel an dem Programm: Teil eines Umfelds zu sein, in dem Ideen in konkrete Ergebnisse umgesetzt werden. Doch sie lernte dabei auch, wie man Überzeugungen in eine gut durchdachte Auseinandersetzung einbringt.
„Früher habe ich Debattieren als eine Möglichkeit gesehen, meinen Standpunkt zu beweisen und eine Diskussion zu gewinnen“, sagt Maki. „Aber meine Sichtweise hat sich geändert. Heute betrachte ich Debattieren als eine Möglichkeit, Ideen zu erörtern, Annahmen zu hinterfragen und unterschiedliche Standpunkte zu verstehen. Es geht darum, bewusst zuzuhören.“
Für Mohammed Al-Qassabi, ein 26-jähriger Cybersicherheitsingenieur aus Doha mit einem Master of Science in KI und kognitiver Cybersicherheit, ist der sinnvolle Dialog seit jeher untrennbar mit der Art und Weise verbunden, wie Menschen zusammenarbeiten, führen und etwas bewirken.
Diese Überzeugung führte ihn zum Ambassador Program, wodurch sich sein Verständnis über Debatten allmählich wandelte. „Ich sah Debatten als das Vorbringen von Argumenten und den Versuch, andere zu überzeugen“, erinnert er sich. „Mit der Zeit wurde mir klar, dass es bei Diskussionen weniger ums Gewinnen als vielmehr ums Verstehen geht.“
Die Teilnehmer von unterschiedlichen Kontinenten haben ähnliche Erfahrungen gemacht. Für Maria Emilia Zapata, eine 24-jährige Rechtsanwältin aus Quito, Ecuador, bot das Programm einen Rahmen für Werte, die sie schon lange vertritt, aber bisher noch nicht in Worte gefasst hatte.
„Die Idee, durch den Dialog Verständnis zu fördern und Gemeinsamkeiten zu finden, hat mich wirklich angesprochen“, sagt sie. „Durch die Teilnahme an dem Programm hatte ich das Gefühl, verstanden zu werden, und dass ich eine Gemeinschaft gefunden habe.“
Mit einem Hintergrund in Rechtswissenschaften und Menschenrechten war Zapata an ein wettbewerbsorientiertes Umfeld gewöhnt. „Nun habe ich gelernt, die Debatte als eine Möglichkeit zu sehen, unterschiedliche Perspektiven anzunehmen und gegenseitiges Verständnis aufzubauen“, erklärt sie.
Diese Art von Veränderung ist eines der Hauptziele des Programms. Das Programm „Doha Debates“ erreicht zwar weltweit Millionen von Menschen, doch seine Wirkung lässt sich nicht nur an den Zuschauerzahlen messen, sondern auch an der Fähigkeit der Teilnehmer, Ideen zu formulieren, trotz Unterschieden zuzuhören und einen konstruktiven Dialog zu führen. Diese Fähigkeiten – die Bausteine eines gesünderen öffentlichen Diskurses – reichen weit über das Programm hinaus.
Für Elijah Man’Ishimwe, ein 31-jähriger Sprecher für Flüchtlinge und Student der Internationalen Beziehungen mit Wohnsitz in Nairobi, Kenia, sind solche Fähigkeiten unverzichtbar.
Man’Ishimwe wuchs im Flüchtlingslager Nakivale in Uganda auf und erlebte dort hautnah, wie Missverständnisse zu Konflikten eskalieren können und wie wichtig es ist, unterrepräsentierte Perspektiven stärker zur Geltung zu bringen. „Ich sah dieses Programm als Chance, diese Stimmen in globale Diskussionen einzubringen“, sagt er, „und gleichzeitig meine eigene Fähigkeit zu stärken, Dialoge einfühlsam und strukturiert zu führen.“
Das Doha Debates Ambassador Progam spiegelt das Engagement der Qatar Foundation für Bildung wider, das über das traditionelle Lernen hinausgeht. Durch Initiativen wie diese setzen sich junge Menschen heute nicht nur mit der Welt auseinander, sondern gestalten auch aktiv mit, wie diese in Zukunft aussehen könnte.
Das Programm steht bis zum 24. August für Personen im Alter von 18 bis 24 Jahren, die fließend Englisch sprechen, zur Bewerbung offen. Interessierte Kandidaten können sich unter folgendem Link näher informieren und bewerben: DohaDebates.com/Ambassador.
Doha Debates
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Über Doha Debates
Doha Debates bringt intellektuell neugierige Wahrheitssuchende zusammen, um Meinungsverschiedenheiten konstruktiv zu diskutieren und so eine bessere Zukunft zu gestalten. Wir legen Wert auf Einigung statt Spaltung und fördern Gespräche, die uns zusammenbringen, anstatt uns zu trennen. Erfahren Sie mehr unter: DohaDebates.com
Quelle: AETOSWire
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Sumi Alkebsi
salkebsi@dohadebates.com