InTiCa Systems SE: Geschäftsbericht 2025 veröffentlicht - Bestätigung der vorläufigen Zahlen
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InTiCa Systems SE: Geschäftsbericht 2025 veröffentlicht - Bestätigung der
vorläufigen Zahlen
20.05.2026 / 08:44 CET/CEST
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InTiCa Systems SE: Geschäftsbericht 2025 veröffentlicht - Bestätigung der
vorläufigen Zahlen
Konzernumsatz in Höhe von EUR 68,5 Mio. (2024: EUR 70,6 Mio.)
EBIT negativ mit EUR -1,5 Mio. (2024: EUR -0,6 Mio.)
Operativer Cashflow auf EUR 8,6 Mio. gesteigert (2024: EUR 6,2 Mio.)
Weiterhin hohe Unsicherheit und anhaltende Transformationsaufgaben, 2026
Umsatz von EUR 68,0 Mio. bis EUR 73,0 Mio. und EBIT von EUR -1,5 Mio. bis
EUR -2,5 Mio. erwartet
Passau, 20. Mai 2026 - Die InTiCa Systems SE (Prime Standard, ISIN
DE0005874846, Ticker IS7) hat heute den vollständigen Geschäftsbericht für
das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht und bestätigt die vorläufigen Zahlen.
Mit EUR 68,5 Mio. (2024: EUR 70,6 Mio.) lag der Konzernumsatz nach vier
Quartalen innerhalb der prognostizierten Bandbreite. Das EBIT war mit EUR
-1,5 Mio. (2024: EUR -0,6 Mio.) erneut negativ, konnte im vierten Quartal
auch aufgrund des Erhalts einer Forschungszulage aber reduziert werden, so
dass sich das Minus am oberen Rand der angepassten Prognose bewegte.
"Stagformation ist die Realität, die unsere Märkte 2025 geprägt hat.
Zulieferer wie InTiCa Systems erleben einerseits eine Stagnation beim
Volumenwachstum und müssen gleichzeitig die Transformation zu neuen
Antrieben, digitaler Vernetzung und künstlicher Intelligenz bewältigen. Und
das in einem Umfeld, das von geopolitischen Krisen und konjunktureller
Unsicherheit geprägt ist. Die gute Nachricht ist: Wir haben bereits
frühzeitig begonnen strategisch gegenzusteuern. Erfolge stellen sich nach
und nach ein: Ein Neuauftrag aus dem Bereich Mikromobilität,
Entwicklungsbeauftragungen für Aktoren im Bereich stationärer Kraftwerke für
Rechenzentren oder elektrische Maschinen für maritime Anwendungen sind hier
zu nennen. Die Diversifizierung funktioniert also grundsätzlich, jetzt gilt
es im nächsten Schritt die Bereiche deutlich auszubauen und die Volumina zu
erhöhen", kommentiert Dr. Gregor Wasle, Vorsitzender des Vorstands, die
Geschäftsentwicklung.
Umsatz- und Ergebnisentwicklung
Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich der Konzernumsatz im Geschäftsjahr
2025 um 3,0% auf EUR 68,5 Mio. (2024: EUR 70,6 Mio.). Besonders im Segment
Industry & Infrastructure blieb die Entwicklung auch im vierten Quartal
rückläufig. Im Gesamtjahr bedeutete dies einen Umsatzrückgang um 53,1% auf
EUR 7,2 Mio. (2024: EUR 15,4 Mio.). Unterstützt durch einen Sonderauftrag
für ein ausgelaufenes Produkt setzte sich der leichte Aufwärtstrend im
Segment Mobility zum Jahresende hingegen weiter fort. Mit EUR 61,2 Mio.
lagen die Umsätze im Berichtszeitraum hier 10,9% über dem Vergleichswert aus
dem Vorjahr (2024: EUR 55,2 Mio.).
Der Rohertrag verringerte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht
überproportional auf EUR 28,8 Mio. (2024: EUR 30,9 Mio.), wodurch die
Rohertragsmarge von 43,8% auf 42,1% zurückging. Das EBITDA (Ergebnis vor
Zinsen, Steuern und Abschreibungen) reduzierte sich im Vorjahresvergleich um
18,0% auf EUR 5,0 Mio. (2024: EUR 6,1 Mio.). Weil der prozentuale Rückgang
auch hier höher war als der Umsatzrückgang, reduzierte sich die EBITDA-Marge
im Berichtszeitraum auf 7,3% (2024: 8,6%). Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und
Steuern) lag mit EUR -1,5 Mio. erneut im negativen Bereich (2024: EUR -0,6
Mio.).
Erfolgreichen Maßnahmen zur Kostensenkung und Produktivitätssteigerung
standen nicht zahlungswirksame Währungsverluste in Mexiko, anhaltende
Beratungskosten für Transformationsaufgaben sowie Schwankungen im
Produktportfolio gegenüber.
Das Finanzergebnis belief sich im Berichtszeitraum auf EUR -1,6 Mio. (2024:
EUR -1,9 Mio.), wobei sich die reduzierten Verbindlichkeiten positiv
bemerkbar machten. Wie im Vorjahr standen dem Finanzaufwand keine
nennenswerten Finanzerträge gegenüber. Vor Steuern stand im Geschäftsjahr
2025 ein Konzernverlust in Höhe von EUR 3,1 Mio. (2024: Konzernverlust vor
Steuern in Höhe von EUR 2,4 Mio.). Unter Berücksichtigung eines
Steuerertrags in Höhe von EUR 0,8 Mio. (2024: EUR 0,1 Mio.) ergibt sich
somit ein Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von EUR 2,3 Mio. (2024:
Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von EUR 2,3 Mio.). Dies entspricht einem
Ergebnis pro Aktie in Höhe von EUR -0,53 (2024: EUR -0,55).
Das negative Jahresergebnis erhöhte die Liquiditätsbelastung, aber die
Optimierungsanstrengungen im Working Capital Management machen sich
zunehmend bemerkbar. Preisverhandlungen mit Lieferanten und Kunden wurden
intensiv geführt, das Vorratsvermögen abgebaut und die Investitionen
plangemäß reduziert. Der operative Cashflow war im Berichtszeitraum mit EUR
8,6 Mio. klar positiv und verbesserte sich im Vorjahresvergleich deutlich
(2024: EUR 6,2 Mio.). Die liquiden Mittel beliefen sich zum 31. Dezember
2025 auf EUR 1,0 Mio. (31. Dezember 2024: EUR 1,9 Mio.). Dazu standen zum
Bilanzstichtag bislang ungenutzte Kontokorrentlinien in Höhe von EUR 5,5
Mio. zur Verfügung. Mit einer Eigenkapitalquote in Höhe von 32,1% sieht der
Vorstand den Konzern weiterhin solide finanziert (31. Dezember 2024: 29,8%).
Ausblick
Das gesamtwirtschaftliche Umfeld ist nach wie vor von zahlreichen Risiken
geprägt. Dies zeigt auch ein Blick auf den Auftragsbestand, der zum 31. März
2026 mit EUR 79,6 Mio. auf dem Vorjahresniveau lag (31. März 2025: EUR 79,9
Mio.). Davon waren 93% dem Segment Mobility zuzuordnen (Q1 2025: 92%).
Zuletzt hat sich die Auftragsentwicklung stabilisiert, die Volatilität der
Abrufe war geringer als 2025. Ob dies nachhaltig ist, bleibt abzuwarten. Die
direkten und indirekten Auswirkungen des Iran-Kriegs sind derzeit noch nicht
absehbar. Nach aktuellem Stand geht der Konzern mit Ende des Geschäftsjahres
2026 von einem Auftragsstand von EUR 80,0 Mio. bis EUR 85,0 Mio. aus.
"Der Start in das Jahr 2026 spiegelt die unverändert schwierigen
gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wider und unterstreicht, dass der
laufende Transformationsprozess mit aller Konsequenz fortgeführt werden
muss. Die Hauptthemen bleiben dabei Diversifizierung, Spezialisierung und
Lokalisierung. Um die Abhängigkeit von der Automobilindustrie zu verringern,
werden Stück für Stück benachbarte Industrie- und Energiemärkte erschlossen.
Die Nachfrage steigt, in den Bereichen Industrie, Energie und Infrastruktur
besteht ein hoher Bedarf an maßgeschneiderten, technisch anspruchsvollen
Lösungen. Die Liquiditätssituation bleibt im Zuge der laufenden
Transformation weiterhin herausfordernd. Gleichzeitig ist es gelungen, mit
den wesentlichen Finanzierungspartnern eine Stillhaltevereinbarung
abzuschließen, die eine stabile finanzielle Basis für die weitere Umsetzung
der strategischen Maßnahmen schafft und die Durchfinanzierung absichert",
kommentiert Vorstand Friedrich Erfurth, der die Geschäftsentwicklung seit
Mitte April als CRO & CTO mit vorantreibt, die Aussichten des Konzerns.
Aus heutiger Sicht geht der Vorstand für das Gesamtjahr unter
Berücksichtigung der weiterhin hohen Unsicherheit von einem Konzernumsatz in
Höhe von EUR 68,0 Mio. bis EUR 73,0 Mio. und einem EBIT von EUR -1,5 Mio.
bis EUR -2,5 Mio. aus, was einer EBIT-Marge von -2,1% bis -3,7% entsprechen
würde. Die Materialkostenquote je Segment soll nach Möglichkeit weiter
optimiert und die Eigenkapitalquote stabil gehalten werden. Der Prognose für
das Geschäftsjahr 2026 ist unterstellt, dass die konjunkturelle Entwicklung
sich nicht weiter verschlechtert die geo- und handelspolitischen Konflikte
nicht weiter eskalieren oder neue entstehen und die Finanzierung gesichert
ist. Allerdings können unkalkulierbare negative Effekte sowohl die
Zulieferer wie auch InTiCa Systems direkt als auch die Kunden der InTiCa
Systems betreffen und dazu führen, dass die Erwartungen nicht oder nicht
vollständig erfüllt werden können.
Der vollständige Geschäftsbericht 2025 steht auf der Internetseite der
InTiCa Systems SE unter www.intica-systems.com im Bereich Investor Relations
zur Einsicht bzw. zum Download zur Verfügung.
InTiCa Systems SE
Der Vorstand
KONTAKT Dr. Gregor Wasle | Vorstandsvorsitzender
TEL +49 (0) 851 - 966 92 - 0
FAX +49 (0) 851 - 966 92 - 15
MAIL investor.relations@intica-systems.com
Über InTiCa Systems:
Die InTiCa Systems SE ist ein international tätiger Anbieter von
elektronischen Komponenten und Systemen. Mit innovativen Lösungen für die
Automobilindustrie, erneuerbare Energien, Industrieanwendungen und weitere
Branchen trägt das Unternehmen zur Gestaltung einer nachhaltigen und
vernetzten Zukunft bei. Weitere Informationen finden Sie unter
www.intica-systems.com.
Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen
Diese Mitteilung enthält Aussagen zur zukünftigen Geschäftsentwicklung der
InTiCa Systems SE. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen
Einschätzungen und Prognosen des Vorstandes sowie den ihm derzeit
verfügbaren Informationen. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten
Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den
prognostizierten Aussagen wesentlich abweichen. Die zukünftigen
Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von
Faktoren. Sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen
auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Da
vorausschauende Aussagen ausschließlich von den Umständen am Tag der
Veröffentlichung ausgehen, haben wir weder die Absicht noch übernehmen wir
die Verpflichtung, diese laufend zu aktualisieren.
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Quelle: dpa-AFX