Informationen zu Cookies und lokalen Einstellungen

Cookies und lokale Einstellungen sind kleine Datenpakete, die es uns und Ihnen erleichtern eine optimal bedienbare Web-Seite anzubieten. Sie entscheiden, welche Cookies und lokale Einstellungen sie zulassen und welche sie ablehnen.

Der Anbieter der Anwendung ist Ihre jeweilige Volksbank und Raiffeisenbank.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen Ihrer jeweiligen Volks- und Raiffeisenbank.

Notwendige Cookies helfen dabei, Ihnen die Funktionen der Webseite zugängig zu machen, indem sie Grundfunktionen die zuletzt angesehen Wertpapiere und Ihre Entscheidung für oder gegen die Nutzung der jeweiligen Cookies speichert. Die Webseite wird ohne diese Cookies nicht so funktionieren, wie es geplant ist.

Name Anbieter Zweck Ablauf Typ Empfänger der Daten  
CookieConsent11135 Volksbank eG, Wolfenbüttel Um diese Cookiebar auszublenden. 1 Jahr Server-Cookie Infront Financial Technology GmbH
Die Cookie-Erklärung wurde das letzte Mal am 04.05.2026 von Infront Financial Technology GmbH aktualisiert.

Volksbank eG, Wolfenbüttel

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Nachrichtenübersicht

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Iran-Meldungen verhageln Dax den Mai-Start

04.05.2026 - 18:28:33
FRANKFURT (dpa-AFX) - Meldungen über einen angeblichen iranischen Raketenangriff auf ein US-Kriegsschiff in der Straße von Hormus haben den Dax nach einem freundlichen Start belastet. Der deutsche Leitindex büßte zum Handelsende 1,24 Prozent auf 23.991,27 Punkte ein. Der Erholungsversuch vom Donnerstag - vor dem verlängerten Wochenende - ist damit erst einmal verpufft.

Der MDax der mittelgroßen Börsenunternehmen verabschiedete sich am Montag 0,47 Prozent tiefer mit 30.445,74 Punkten. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es letztlich um 2 Prozent bergab. In Zürich stand ebenfalls ein klares Minus zu Buche, während in London wegen eines Feiertages nicht gehandelt wurde. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial notierte zum europäischen Börsenschluss 0,8 Prozent schwächer, während der technologielastige Nasdaq 100 0,4 Prozent verlor.

"Es bleibt dabei: Die Nachrichten aus dem Nahen Osten sorgen für Nervosität und Kursausschläge in beide Richtungen", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst des Brokers CMC Markets. Das Handelsvolumen bleibe eher unterdurchschnittlich, und die ersten Anleger riefen sich zu Beginn des neuen Monats den Börsenspruch "Sell in May" in Erinnerung.

Iranische Nachrichtenagenturen mit Verbindung zu den Revolutionsgarden des Landes hatten zunächst über einen Raketenangriff auf ein US-Kriegsschiff berichtet. Die Vereinigten Staaten dementierten allerdings kurz danach, dass ein US-Schiff getroffen worden sei. Der Iran hatte nach der Verkündung des Beginns einer neuen US-Initiative, die die für den globalen Öltransport so wichtige Meerenge von Hormus für die Schifffahrt freimachen soll, mehrere Warnungen ausgesprochen. Schiffe, die ohne Absprache mit dem Iran die Straße von Hormus befahren, könnten angegriffen werden, hieß es. Dazu gab es wieder gegenseitige Angriffe Israels und der im Südlibanon operierenden, mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz.

Die Aktien des Logistikkonzerns DHL büßten am Dax-Ende 7,3 Prozent ein. Der US-Onlinehandels- und Technologieriese Amazon hatte angekündigt, sein Logistiknetzwerk für alle Unternehmen zu öffnen. In New York ging es für die Aktien der DHL-Konkurrenten UPS und Fedex ebenfalls deutlich bergab.

Neue Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump für Fahrzeuge aus der EU belasteten die Herstellerwerte. Im Dax verloren Mercedes-Benz , Volkswagen , BMW , Traton < DE000TRAT0N7> und Daimler Truck bis zu 3,4 Prozent.

Dass der Industriekonzern Thyssenkrupp seine Stahlsparte vorerst nicht verkaufen will und die Gespräche mit dem indischen Konkurrenten Jindal abbrach, sorgte für Kursausschläge in beide Richtungen. Am Ende büßten die Titel 1,8 Prozent ein.

Die Aktien der Parfümeriekette Douglas rutschten nach Quartalszahlen und einer Prognosesenkung als größter Verlierer im Nebenwerte-Index SDax um fast 8 Prozent ab.

Dagegen erholten sich die Anteile des Rüstungsunternehmens Rheinmetall an der Dax-Spitze um 2,4 Prozent. Sie profitierten unter anderem von einer Hochstufung durch die spanische Bank Santander.

Bei Evotec trägt die Kooperation mit Almirall erste Früchte: Die Papiere des Wirkstoffforschers gewannen 2 Prozent. Ziel der Zusammenarbeit ist die Erforschung und Entwicklung neuartiger Therapeutika zur Behandlung schwerer Hauterkrankungen. Evotec gab nun den ersten präklinischen Entwicklungskandidaten aus der Dermatologie-Kooperation mit Almirall bekannt./gl/he

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---


Quelle: dpa-AFX

Bezeichnung
WKN
Börse
Kurs
Währung
±
±%
Kurs
vom
MDAX ® 846741
Xetra
30.445,74
PKT
-144,21
-0,47%
04.05.26
17:50:00
DAX ® 846900
Xetra
23.991,27
PKT
-301,11
-1,24%
04.05.26
17:50:00
Seitenanfang