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- Ein hybrider quanten-klassischer Algorithmus, der durchgängig auf IQM-Hardware ausgeführt wurde, erstellte für den deutschen Bahnbetreiber, die Deutsche Bahn, realisierbare Fahrpläne auf der Grundlage eines echten Betriebsdatensatzes mit 190 Fahrten zwischen fünf deutschen Städten.
- Der Prozess läuft auf heutiger Hardware und ist so konzipiert, dass er sich mit zunehmender Leistungsfähigkeit von Quantenprozessoren automatisch verbessert. Damit bietet er Unternehmen ein Modell, mit dem sie bereits jetzt – noch vor der Einführung fehlertoleranter Rechensysteme – einen Mehrwert erzielen können.
- Die Zusammenarbeit spiegelt die Bemühungen von IQM wider, den Einsatz in Unternehmen voranzutreiben. Das Unternehmen hat weltweit 24 Quantencomputer verkauft und wurde im Juli 2026 unter dem Tickersymbol IQMX am Nasdaq Global Select Market und an der Nasdaq Helsinki notiert.
MÜNCHEN --(BUSINESS WIRE)-- 20.07.2026 --
IQM Quantum Computers (Nasdaq: IQMX) , ein weltweit führender Anbieter von Full-Stack-Quantencomputern auf Basis von Supraleitung, hat heute die Ergebnisse einer Forschungskooperation mit der Deutschen Bahn, Europas größtem Bahnbetreiber, veröffentlicht. Es wurde untersucht, wie Quantencomputer die Fahrplanerstellung im Schienenverkehr verbessern können.
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Anhand eines realen Betriebsdatensatzes der Deutschen Bahn – eines Fahrplans mit 190 Fahrten zwischen fünf deutschen Städten, was etwa 98.500 möglichen Zyklen entspricht – entwickelten und testeten die beiden Organisationen einen hybriden quanten-klassischen Algorithmus, der für Optimierungsprobleme im Unternehmensmaßstab konzipiert ist.
Details wurden in einem Whitepaper veröffentlicht, das Sie hier finden. Das IQM-Team wandte den Quantum Approximate Optimization Algorithm (QAOA) in überschaubaren Schritten an, wobei die Quantenkomponente kleinere Teilprobleme innerhalb eines klassischen Rahmens löste, der das Problem in vollem Umfang verwaltet. Die Architektur lässt sich verallgemeinern: Der gleiche Ansatz lässt sich auf vergleichbare Optimierungsaufgaben in den Bereichen Logistik, Energie, Fertigung und anderen Branchen anwenden.
Drei Ergebnisse heben sich hervor:
Die heutige Hardware genügt. Der Ansatz lieferte praktikable, qualitativ hochwertige Lösungen, ohne dass dafür Hardware erforderlich war, die es noch nicht gibt. Unternehmen können dieses Modell bereits jetzt einsetzen, anstatt auf fehlertolerante Systeme zu warten.
Der Prozess verbessert sich automatisch mit der Hardware. Die Tests zeigten einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen der Größe des Teilproblems, das die Quantenkomponente bewältigen konnte, und der Qualität der Lösung. Mit zunehmender Skalierung der Quantenprozessoren ist deshalb zu erwarten, dass dasselbe Framework ohne Neugestaltung bessere Ergebnisse liefert.
Die Abwicklung erfolgte vollständig auf IQM-Hardware. Der gesamte Prozess wurde auf einem IQM-Quantencomputer durchgeführt – von der Problemformulierung bis hin zu einem verwertbaren Ergebnis –, wodurch eine Grundlage geschaffen wurde, auf der Unternehmen und Partner aufbauen können.
„Diese Zusammenarbeit zeigt, dass Quantencomputer bereits heute in der Lage sind, die Art von groß angelegten, praxisnahen Optimierungsproblemen zu lösen, mit denen Unternehmen täglich konfrontiert sind“, sagte Dr. Inés de Vega, Chief Scientist bei IQM Quantum Computers. „Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn an einem solch komplexen Problem zeigt deutlich, wie Quantencomputer bereits heute einen Mehrwert schaffen können und wie sich die Leistung mit der Verbesserung der Hardware steigern lässt.“
„Quantencomputing wird nicht verschwinden. Indem wir ein reales Problem in einer hybriden HPC- und Quantencomputing-Umgebung angegangen sind, haben wir einen weiteren Schritt in Richtung des Quantenvorteils gemacht“, sagte Manfred Rieck, Leiter des Bereichs Quantentechnologie bei der Deutschen Bahn.
Im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit stand die Planung unter bekannten, stabilen Bedingungen. Viele Unternehmen stehen vor einer schnelleren Variante derselben Herausforderung: Sie müssen in Echtzeit auf Störungen reagieren, und zwar innerhalb von Minuten statt Stunden. Die Forscher weisen darauf hin, dass dieselbe hybride Architektur grundsätzlich an diese zeitkritischere Problemklasse angepasst werden könnte, sobald sich die Quantenhardware weiterentwickelt. Dadurch ließe sich der Ansatz weiter auf die operative Entscheidungsfindung ausweiten.
Die Zusammenarbeit spiegelt den Fokus von IQM auf die Einführung von Quantencomputern in Unternehmen wider – und zwar über Systeme, die sich im Besitz der Kunden befinden, von ihnen betrieben und weiterentwickelt werden.
Über IQM Quantum Computers
IQM Quantum Computers (Nasdaq: IQMX) ist ein weltweit führender Anbieter von supraleitenden Quantencomputern und stellt Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Universitäten, Hochleistungsrechenzentren und nationalen Laboren weltweit Full-Stack-Quantensysteme sowie Zugang zu einer Cloud-Plattform bereit. Das On-Premises-Bereitstellungsmodell von IQM ermöglicht Kunden den direkten Besitz und die Kontrolle über ihre Quanteninfrastruktur. IQM wurde 2018 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Finnland und unterhält wichtige Niederlassungen in München. Das Unternehmen beschäftigt über 400 Mitarbeiter und ist in Europa, Asien und Nordamerika tätig. IQM ist das erste börsennotierte europäische Quantenunternehmen an der Nasdaq.
Über die Deutsche Bahn
Die Deutsche Bahn AG ist eines der weltweit größten Transport- und Logistikunternehmen mit Hauptsitz in Berlin. Mit rund 230.000 Mitarbeitern und Niederlassungen in mehr als 130 Ländern ist die DB Deutschlands führender Bahnbetreiber sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr. Die DB Systel GmbH, ihre Technologie-Tochtergesellschaft, ist für die digitale und IT-Infrastruktur des Konzerns verantwortlich, einschließlich der netzwerkweiten operativen Systeme zur Unterstützung der Entscheidungsfindung.
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