Informationen zu Cookies und lokalen Einstellungen

Cookies und lokale Einstellungen sind kleine Datenpakete, die es uns und Ihnen erleichtern eine optimal bedienbare Web-Seite anzubieten. Sie entscheiden, welche Cookies und lokale Einstellungen sie zulassen und welche sie ablehnen.

Der Anbieter der Anwendung ist Ihre jeweilige Volksbank und Raiffeisenbank.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen Ihrer jeweiligen Volks- und Raiffeisenbank.

Notwendige Cookies helfen dabei, Ihnen die Funktionen der Webseite zugängig zu machen, indem sie Grundfunktionen die zuletzt angesehen Wertpapiere und Ihre Entscheidung für oder gegen die Nutzung der jeweiligen Cookies speichert. Die Webseite wird ohne diese Cookies nicht so funktionieren, wie es geplant ist.

Name Anbieter Zweck Ablauf Typ Empfänger der Daten  
CookieConsent8591 Raiffeisenbank Mainschleife-Steigerwald eG Um diese Cookiebar auszublenden. 1 Jahr Server-Cookie Infront Financial Technology GmbH
Die Cookie-Erklärung wurde das letzte Mal am 27.09.2026 von Infront Financial Technology GmbH aktualisiert.

Raiffeisenbank Mainschleife-Steigerwald eG

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Nachrichtenübersicht

Manipulationsskandal erschüttert Türkei - Festnahmen

27.09.2026 - 12:17:27
ISTANBUL (dpa-AFX) - Ein Manipulationsskandal an der Börse erschüttert die Türkei. Im Rahmen von Ermittlungen wegen Unregelmäßigkeiten am Kapitalmarkt sei unter anderem das Vermögen von 42 Personen und 46 juristischen Personen eingefroren worden, teilte Justizminister Akin Gürlek am Samstagabend auf X mit. Zuvor waren mindestens 45 Personen verhaftet worden, darunter Führungskräfte von Investmentfirmen.

Die Istanbuler Staatsanwaltschaft ermittele unter anderem wegen Betrugs, Verstößen gegen das Kapitalmarktgesetz und Gründung einer kriminellen Vereinigung, so Gürlek.

Die Krise um Investmentfonds erschüttert die Türkei seit Mitte September. Die türkische Kapitalmarkbehörde SPK liquidierte der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge 131 Investmentfonds, in denen Medienberichten zufolge Vermögenswerte in Milliardenhöhe gebunden waren. Mehr als 455 000 Anleger sind Anadolu zufolge betroffen.

Die türkischen Behörden ermitteln, ob die Fondsbewertungen künstlich aufgebläht wurden. Medienberichten zufolge sind zahlreiche Kleinanleger betroffen. Wegen der massiven Inflation in der Türkei investieren viele Menschen ihr Erspartes in Aktiengeschäften, in der Hoffnung, es so gegen den Werteverlust zu schützen.

Die größte Oppositionspartei Yeni sprach von einer schweren Krise und forderte die Regierung Anadolu zufolge dazu auf, Anleger zu entschädigen. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte demnach erklärt, das Problem betreffe einen begrenzten Bereich der Kapitalmärkte und es bestehe kein Risiko für das Finanzsystem oder die türkische Wirtschaft./jam/DP/zb


Quelle: dpa-AFX
Seitenanfang