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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Ölpreis bringt Verluste vor dem Wochenende

13.03.2026 - 09:55:25
FRANKFURT (dpa-AFX) - Fast zwei Wochen nach Kriegsausbruch im Iran meiden die Anleger bei deutschen Aktien weiter das Risiko. Sie bleiben vor dem Wochenende wegen möglicher weiterer Kriegs-Ereignisse im Nahen Osten lieber vorsichtig, was auch mit dem anhaltend hohen Ölpreis in Zusammenhang steht. Auch in Asien waren die Vorzeichen zu Wochenschluss negativ.

Nach etwas mehr als einer halben Handelsstunde gab der Dax am Freitag um gut ein Prozent auf 23.350 Punkte nach. Auf Wochensicht bahnt sich so für den deutschen Leitindex ein ähnlich hohes Minus an - vor allem bedingt vom düsteren Montag, an dem er mit 22.927 Punkten auf ein Tief seit Mai abgesackt war. Der MDax fiel am Morgen um 1,5 Prozent auf 28.818 Zähler und der Eurozonen-Index EuroStoxx 50 büßte 1,1 Prozent ein.

Die Öl- und Gaspreise bleiben entscheidend für die größer werdenden Konjunktur- und Inflationssorgen. Seit Donnerstag pendelt der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent auf hohem Niveau um die 100 US-Dollar-Marke, während der Iran trotz massiver Angriffe der USA und Israels mit weiteren Angriffen auf die Öl- und Gas-Infrastruktur der Golfregion droht. Zuletzt mussten Anleger bis zu 102,50 Dollar für 159 Liter bezahlen.

Durch die Kursverluste an diesem Freitag weiten sich die Dax-Abgaben seit Kriegsausbruch auf fast acht Prozent aus. Wie der Aktienstratege Emmanuel Cau von der Barclays Bank schrieb, sind die Aktienmärkte bislang noch nicht so stark gefallen wie bei früheren Ölpreisschocks. Anleger glaubten noch an den "Trump-Put", also die Annahme, dass der US-Präsident rechtzeitig eingreift, wenn die Märkte stärker unter Druck geraten.

"Die Nervosität wächst jedoch täglich und je länger die Straße von Hormus geschlossen bleibt, desto stärker dürften die Märkte in Richtung Stagflation tendieren", warnt der Experte. In diesem Szenario stagniert das Wirtschaftswachstum, während die Inflation anzieht. Vor diesem Hintergrund rückten die Zinsentscheide der großen Notenbanken in den Mittelpunkt, die in der kommenden Woche anstehen.

Die Stagflationssorgen hatten zuletzt den Banken besonders stark zugesetzt. Vor diesem Hintergrund ging es für die Titel der Deutschen Bank und der Commerzbank auch am Freitag wieder um bis zu 2,1 Prozent bergab. Laut dem Barclays-Experten Cau sind sie typische Stagflations-Verlierer, genauso wie Rohstoff- und Konsumwerte.

Titel aus den Bereichen Energie, Versorger und Gesundheit sieht Cau auf der anderen Seite als Profiteure. Ein solcher ist außerdem K+S , die am Freitag ihre Rally fortsetzten. Ein Anstieg um nochmals 2,6 Prozent trieb den Kurs auf ein Hoch seit August 2023. Die Titel ziehen in den vergangenen Tagen kräftig an, weil der Nahe Osten bei Düngemitteln am Weltmarkt eine Rolle spielt.

Zu den wenigen Dax-Werten, die sich positiv abheben konnten, gehörten zwei nach Hochstufungen durch Analysten. Zalando knüpften mit einem fünf Prozent großen Anstieg an ihre Vortagsrally an, nachdem sie vom Analysehaus Bernstein auf "Market-Perform" hochgestuft wurden. Das Chartbild bei dem Online-Händler hellt sich damit weiter auf. Sie stehen nun dicht an der 100-Tage-Linie, die als Indikator für den längerfristigen Trend beliebt ist.

Qiagen verbuchten zudem einen moderaten Anstieg um 0,7 Prozent. Deutsche Bank Research sprach dem Diagnostikspezialisten nach dem jüngsten Kursrutsch eine Kaufempfehlung aus. Übernahmefantasie sei bei der Aktie inzwischen wieder vollständig ausgepreist worden. Die Anleger könnten sich jetzt wieder auf das operative Geschäft und eine nicht ambitionierte Bewertung konzentrieren.

Unter Druck bleiben Aktien aus dem Touristikbereich, darunter jene des Flughafenbetreibers Fraport mit 2,8 Prozent Minus und jene der Lufthansa mit einem Abschlag von 2,1 Prozent. Neben den hohen Treibstoffpreisen hat die Fluggesellschaft am Freitag auch weiter mit einem Streik der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit zu kämpfen. Auch die Tui-Aktionäre müssen zu Wochenschluss weitere Kursverluste hinnehmen./tih/jha/


Quelle: dpa-AFX

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