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Nachrichtenübersicht

BUSINESS WIRE: Der chinesische Live-Commerce-Markt von $900 Milliarden nähert sich nun dem US-E-Commerce-Markt an

17.07.2026 - 20:57:05

MITTEILUNG UEBERMITTELT VON BUSINESS WIRE. FUER DEN INHALT IST ALLEIN DAS BERICHTENDE UNTERNEHMEN VERANTWORTLICH.

Die Konsumgewohnheiten, die den globalen Einzelhandel neu gestalten, haben ihren Ursprung im Osten – und die meisten westlichen Verbraucher haben sie noch nicht übernommen. Ein Bericht von NIQ zeigt, dass Marken, die Live-Commerce, Social Commerce und Quick Commerce nach wie vor als „aufkommende“ Trends betrachten, Gefahr laufen, den Anschluss zu verlieren.

CHICAGO --(BUSINESS WIRE)-- 17.07.2026 --

Die Dynamik im globalen Einzelhandel hat sich nach Osten verlagert. Die Formate, die derzeit das schnellste Wachstum erzielen (Live-Shopping, Social Commerce und Lieferung innerhalb weniger Minuten), wurden in Asien entwickelt und sind dort mittlerweile weit verbreitet, während sie im Westen noch weitestgehend unbekannt sind. NIQ (NYSE: NIQ), ein führendes Unternehmen im Bereich Verbraucherforschung, kommt in seinem globalen Bericht The Commerce Revolution: Where East Meets West zu dem Schluss, dass die Lücke zwischen Ost und West noch groß ist.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20260717321953/de/

Das Ausmaß ist bereits beträchtlich. Allein China's Live-Commerce-Markt erzielte im Jahr 2025 einen Wert von rund $900 Milliarden und näherte sich damit der Größe des gesamten US E-Commerce-Markt an — gemäß Daten aus dem Bericht.

Dennoch haben 68 % der Verbraucher in Nordamerika und 67 % in Europa noch nie ein Produkt über soziale Medien gekauft und rund zwei Drittel haben noch nie Quick-Commerce genutzt. Während die APAC-Region einen rasanten Aufschwung erlebt und mittlerweile fast 55 % des gesamten weltweiten E-Commerce ausmacht, laufen westliche Marken und Einzelhändler, die diese Kanäle weiterhin als Experimente betrachten, Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Und KI beschleunigt diesen Wandel.

Die „Must-Know"-Zahlen

  • Der Osten ist die E-Shopping-Hauptstadt der Welt. Auf die APAC-Region entfielen im Jahr 2025 rund 55 % des weltweiten E-Commerce-Umsatzes und China's Live-Commerce-Markt – mit einem Volumen von etwa $900 Milliarden – nähert sich der Größe des gesamten US-amerikanischen E-Commerce-Marktes an. Allein China's Social-Commerce-Markt ist auf dem besten Weg, bis 2030 ein Volumen von $1,8 Billionen zu erreichen, gegenüber derzeit etwa $500 Milliarden (Marktzahlen und Prognosen gemäß dem Bericht).
  • Im Westen wurde dieses Kaufverhalten noch nicht vollständig übernommen. 67–68 % der Verbraucher in Nordamerika und Europa haben noch nie über soziale Medien eingekauft, und rund zwei Drittel (~69 % in Nordamerika, ~66 % in Europa) haben noch nie Quick-Commerce genutzt. Dagegen haben 59 % der Verbraucher im asiatisch-pazifischen Raum bereits über soziale Plattformen eingekauft.
  • Quick Commerce ist in Asien ein Way of Life. Damit wird in Indien mittlerweile rund 80 % des Online-Umsatzes mit Konsumgütern des täglichen Bedarfs erzielt und in China liefern die rund 10.000 „Dark Stores“ innerhalb von maximal 30 Minuten.
  • Die Gegenbewegung im Westen, die sogenannten „Retail Media“, gewinnt zwar an Bedeutung, lässt sich aber nach wie vor nur schwer messen. Die weltweiten Ausgaben für Retail-Media beliefen sich im Jahr 2025 auf $184 Milliarden, verteilt auf mehr als 270 Netzwerke (für die USA werden für 2026 $107,6 Milliarden prognostiziert), doch fast die Hälfte der Marken gibt an, dass ihre Messverfahren nur teilweise oder gar nicht effektiv sind.

Das Fazit: Es geht nicht darum, dass sich zwei Regionen voneinander entfernen. Vielmehr nähern sie sich an. Formatgesteuerte Verhaltensweisen aus dem Osten (Live-Shopping, Social Commerce, ultraschnelle Lieferung, Super-Apps) laufen zunehmend auf den im Westen geschaffenen Mechanismen der Monetarisierung und Messung. KI steht im Zentrum dieses Wandels und treibt beide Seiten an: Sie fördert die Produktentdeckung im Osten und die Preisgestaltung, das Targeting und die Messung im Westen.

Für Hersteller und Einzelhändler bedeutet dies einen Wandel vom Kanalmanagement hin zur Koordination von Systemen: Daten, Medien und Handel werden zu einer einzigen, sich kontinuierlich optimierenden Einheit verknüpft. Die Marken, die Live-Commerce, Social Commerce und Quick Commerce als wichtiges Geschäft und nicht als „aufkommende“ Experimente betrachten, werden das nächste Jahrzehnt des Wachstums prägen.

„Was in Asien passiert, ist keine Bedrohung für den westlichen Einzelhandel, sondern eine Vorschau", sagte Emilie Darolles, President Western Europe, NielsenIQ . „Live-Shopping, Social Commerce und Sofortlieferung sind keine ‚aufstrebenden‘ Kanäle. In Asien sind sie einfach die Art und Weise, wie die Menschen einkaufen, und auch die europäischen Verbraucher entwickeln sich bereits in diese Richtung. Die Marken, die im nächsten Jahrzehnt führend sein werden, betrachten den Osten als Wegweiser und handeln jetzt entsprechend, solange gute Chancen noch vorhanden sind.“

Über den Bericht

The Commerce Revolution: Where East Meets West analysiert die Annäherung östlicher und westlicher Handelsmodelle in den Bereichen Live-Commerce, Social Commerce, Quick Commerce, Retail-Media-Netzwerke und dem aufkommenden „Agentic Commerce“. Dabei stützt sich die Studie auf Daten aus den NIQ-Studien „Consumer Outlook“, „Retail Pulse“, „Digital Purchases“ und „Omnisales“ sowie auf Daten von Drittanbietern wie McKinsey, Morgan Stanley und Adobe.

Über NIQ

NielsenIQ (NYSE: NIQ) ist ein führendes Unternehmen im Bereich Consumer Intelligence, das das umfassendste und zuverlässigste Bild des Kaufverhaltens von Verbrauchern liefert und neue Wege zum Wachstum aufzeigt. Durch die Kombination einer unübertroffenen globalen Datenabdeckung und detaillierter Messungen zu Verbrauchern und Einzelhandel mit jahrzehntelanger Expertise in der KI-Modellierung entwickelt NIQ Entscheidungssysteme, die Unternehmen dabei helfen, komplexe Daten in zielgerichtete Maßnahmen umzusetzen.

Die globale Reichweite von NIQ erstreckt sich über mehr als 90 Länder und deckt rund 82 % der Weltbevölkerung sowie mehr als 7,4 Billionen US-Dollar an weltweiten Konsumausgaben ab. Mithilfe von Cloud-basierten Plattformen, fortschrittlichen Analysen und KI-gestützten Erkenntnissen bietet NIQ The Full View™ — und hilft Marken und Einzelhändlern zu verstehen, was Verbraucher kaufen, warum sie es kaufen und welche nächsten Schritte sie daraus ableiten sollten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.niq.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne der geltenden Wertpapiergesetze, darunter Aussagen zu Markttrends, zum prognostizierten Wachstum in den Bereichen Live-Commerce, Social Commerce, Quick Commerce, Retail-Media und Agentic Commerce sowie zu den erwarteten Auswirkungen auf Marken und Einzelhändler. Diese Aussagen basieren auf den aktuellen Erwartungen und Annahmen von NIQ und unterliegen Risiken und Ungewissheiten, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich davon abweichen. Zahlenangaben von Dritten (einschließlich Schätzungen, die McKinsey, Morgan Stanley und Adobe zugeschrieben werden) wurden von NIQ nicht unabhängig überprüft. NIQ übernimmt keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben.

Hinweise an die Herausgeber

Die Zahlen in dieser Pressemitteilung stammen aus zwei verschiedenen Quellen, die beide auf Daten von NielsenIQ's The Commerce Revolution: Where East Meets West zurückgehen (April 2026).

Eigene Daten von NielsenIQ: Die Zahlen zur Akzeptanz bei den Verbrauchern (59 % der Verbraucher im asiatisch-pazifischen Raum kaufen über soziale Medien ein; 67–68 % der nordamerikanischen und europäischen Verbraucher haben noch nie über soziale Medien eingekauft; ~69 % in Nordamerika bzw. ~66 % in Europa haben Quick-Commerce noch nie genutzt) stammen aus der NIQ Consumer Outlook-Umfrage; die Zahlen zur Akzeptanz von Online-FMCG und Quick-Commerce in Indien stammen aus NIQ Retail Pulse und Digital Purchases; Die Zahlen zum Wachstum der Vertriebskanäle im Westen stammen aus NielsenIQ Omnisales.

Die im Bericht genannten Marktzahlen (nicht von NielsenIQ gemessen): Die Zahl von ca. 900 Milliarden US-Dollar für den Live-Commerce in China (Markt-/GMV-Volumen 2025) und der Anteil der APAC-Region am globalen E-Commerce von ca. 55 % sind im Bericht angeführte Schätzungen. Die Zahlen zum Retail-Media-Bereich (weltweite Ausgaben in Höhe von 184 Milliarden US-Dollar, über 270 Netzwerke, Prognose von 107,6 Milliarden US-Dollar für 2026) sind Marktprognosen von Drittanbietern. Die Zahlen zu Live-Commerce-Creators und EMV stammen von WeArisma.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Fazit?
China's Live-Commerce-Markt hat im Jahr 2025 ein Volumen von rund $900 Milliarden erreicht und nähert sich damit der Größe des gesamten US-E-Commerce-Marktes an.

Warum ist das für westliche Marken und Einzelhändler von Bedeutung?
Live-Shopping, Social Commerce und Quick Commerce sind in Asien bereits Mainstream und gehören mittlerweile zu den am schnellsten wachsenden Bereichen des westlichen Einzelhandels. Das Erfolgsrezept des Ostens wird zum globalen Standard, und Marken, die diese Formate weiterhin als „aufkommende“ Experimente betrachten, laufen Gefahr, den Anschluss zu verlieren.

Wie weit hinkt der Westen hinterher?
67–68 % der Verbraucher in Nordamerika und Europa haben noch nie ein Produkt über soziale Medien gekauft, und rund zwei Drittel haben noch nie Quick-Commerce genutzt – obwohl auf die APAC-Region fast 55 % des gesamten weltweiten E-Commerce entfallen.

Was sollten Marken nun tun? Den Wandel von der Verwaltung einzelner Kanäle hin zur Koordination vernetzter Handelssysteme vollziehen, die Daten, Medien und Auftragsabwicklung zwischen Ost und West miteinander verknüpfen.

NIQ-ALLGEMEIN

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Julia Mayer
julia.mayer@nielseniq.com

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