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Nachrichtenübersicht

OTS: MUTTI SpA / Mutti zieht solide Bilanz in einer von extremen ...

19.10.2026 - 12:09:11
Mutti zieht solide Bilanz in einer von extremen Wetterbedingungen
geprägten Saison (FOTO)
Hamburg (ots) - Das Unternehmen verarbeitete 775.000 Tonnen Tomaten und konnte
Qualität und Produktionskontinuität trotz Erträgen unter dem
Fünfjahresdurchschnitt aufrechterhalten.

Die Saison, die so früh wie nie zuvor begann, zeigte deutlich, wie stark extreme
Wetterbedingungen und der Klimawandel die Lieferkette zunehmend unter Druck
setzen.

CEO Francesco Mutti erklärt: "Die Widerstandsfähigkeit der Branche darf nicht
von günstigen äußeren Bedingungen abhängen. Es braucht umgehend Investitionen in
die Infrastruktur und eine verantwortungsvolle Planung."

Mutti, Europas führende Unternehmensgruppe im Markt für Tomatenprodukte, hat die
Tomatensaison 2026 mit soliden und positiven Ergebnissen abgeschlossen.
Insgesamt wurden 775.000 Tonnen rohe Tomaten verarbeitet - ein Volumen, das die
Fähigkeit des Unternehmens unterstreicht, auch in einem besonders
herausfordernden Jahr die operative Kontinuität und seine hohen
Qualitätsstandards aufrechtzuerhalten. Mit dem Beginn der Verarbeitung bereits
in der ersten Juliwoche - so früh wie nie zuvor - zeigte die Saison 2026 die
Widerstandsfähigkeit des Mutti-Modells angesichts der wachsenden
Herausforderungen der Branche.

Die klimatische Herausforderung: ein frühes Warnsignal für die Branche

Auch in diesem Jahr war die Saison von extremen Wetterereignissen geprägt - ein
deutliches Warnsignal für die Zukunft der italienischen Landwirtschaft.
Außergewöhnlich hohe Temperaturen und heftige Hagelstürme beeinträchtigten die
Entwicklung der Pflanzen erheblich und führten insbesondere in Norditalien zu
Erträgen pro Hektar unterhalb des Fünfjahresdurchschnitts.

Dennoch ermöglichten Muttis enge Verbindung zu den Anbaugebieten und die
flexible Organisation der Produktionsstandorte, die Qualität der Endprodukte zu
sichern. Süditalien zeigte dabei eine höhere Produktionsresilienz und bei
einigen Kulturen eine außergewöhnlich hohe Qualität, insbesondere bei den
Tomaten, die für Pelati verwendet werden.

"Aus agronomischer Sicht hat die Saison 2026 bestätigt, dass uns die Klimakrise
mit neuen Szenarien konfrontiert, auf die wir bislang noch nicht vollständig
vorbereitet sind. Den Beginn der Verarbeitungssaison auf Anfang Juli
vorzuverlegen, war eine Reaktion auf die durch die Hitze beschleunigte Reifung,
während es in der zweiten Hälfte des Sommers zu einem deutlichen Rückgang der
Brix-Werte und niedrigeren Erträgen kam", sagt Massimo Perboni, Director of
Agricultural Services bei Mutti SpA.

" Es war ein herausfordernder Sommer, aber wir sind stolz auf die Zusammenarbeit
mit unseren Landwirten und auf die Flexibilität unserer Produktionsstandorte:
Beides hat es uns ermöglicht, die hervorragende Qualität unserer Rohware zu
sichern und unseren hohen Qualitätsstandards gerecht zu werden."

Die Anfälligkeit des Produktionssystems und die Steuerung der Mengen

Neben den wetterbedingten Faktoren hat die Saison 2026 erneut deutlich gemacht,
wie wichtig eine zunehmend präzise Koordination entlang der gesamten Lieferkette
ist. Angesichts der großen landwirtschaftlich genutzten Anbauflächen im ganzen
Land zeigte sich zu Beginn der Saison das Risiko eines möglichen
Ungleichgewichts zwischen den geplanten Produktionsmengen und den tatsächlichen
Verarbeitungskapazitäten der Industrie.

Das potenzielle Überangebot wurde im Laufe der folgenden Monate schrittweise
aufgefangen, da die Erträge unter den ursprünglichen Prognosen lagen und sich
dadurch die Gesamtmengen auf nationaler Ebene wieder ausglichen.

Vorausschauende Planung schafft Stabilität

In diesem komplexen Umfeld erwies sich Mutti erneut als Referenzpunkt für die
Branche: Durch die frühzeitige Öffnung der Produktionsstandorte konnte das
Unternehmen schnell auf die Anlieferungsbedürfnisse der Landwirte reagieren.
Gleichzeitig sorgte das seit Langem bestehende Prämiensystem - vom
Qualitätsbonus und der Auszeichnung Pomodorino d'Oro bis hin zu zusätzlichen
Anreizen für besonders früh geerntete Tomaten - für wirtschaftliche Stabilität
und operative Kontinuität bei den landwirtschaftlichen Partnern.

Auch für den deutschen Markt ist dabei nicht nur das Ergebnis der Ernte
relevant, sondern auch die Frage, wie diese Qualität unter zunehmend schwierigen
Bedingungen gesichert wird. Transparenz über Herkunft, Anbau und den Umgang mit
natürlichen Ressourcen gewinnt dabei ebenso an Bedeutung wie ein
vorausschauender Umgang mit den Folgen des Klimawandels. Genau hier setzt Mutti
mit seinem langfristig ausgerichteten Qualitätsanspruch an.

"Die Ergebnisse von Mutti in dieser Saison sind solide und belohnen unser
Engagement, aber wir können es nicht länger aufschieben, uns mit den
Herausforderungen der Klimakrise auseinanderzusetzen, insbesondere mit der
Wasserknappheit. Da Gletscher und Schneefelder zunehmend verschwinden, stehen
wir vor immer trockeneren Sommern. Das ist ein Problem für die gesamte Po-Ebene
und nicht nur für unsere Branche", erklärt Francesco Mutti, CEO von Mutti SpA.

"Wir können uns nicht länger auf äußere Faktoren verlassen und es uns erst recht
nicht leisten, erst dann zu handeln, wenn die Katastrophe bereits eingetreten
ist. Mutti wird weiterhin seinen Beitrag leisten, indem wir in Qualität und
Wertschöpfung für unsere Partner investieren. Ohne sofortige Investitionen in
die Infrastruktur und eine verantwortungsvolle Planung steht jedoch die gesamte
Made-in-Italy-Wirtschaft vor einem systemischen Risiko."

Über MUTTI

MUTTI SPA - Das traditionsreichte Unternehmen aus Parma ist europäischer
Marktführer im Bereich Tomatenprodukte. Marcellino und Callisto MUTTI starteten
1899 die erste Tomatenverarbeitungskampagne. Seitdem hat sich die Familie MUTTI
unter den Leitwerten von Qualität und italienischer Tradition, verbunden mit dem
Respekt für die Lieferkette und die Region, der Verarbeitung von 100 %
italienischen Tomaten gewidmet. Sie stellen Tomatenmark, Tomatenpüree und
Tomatenstücke her - Produkte, die heute auf der ganzen Welt genossen werden. Der
Wunsch nach Innovation, der seit der Gründung Teil der Unternehmens-DNA ist, hat
zur schrittweisen Erweiterung des MUTTI-Sortiments geführt, das heute eine große
Auswahl an Fertigsaucen und Suppen umfasst. Mit 125 Jahren Erfahrung in der
Branche ist die MUTTI-Gruppe heute in 100 Ländern weltweit vertreten und
erzielte 2024 einen Nettoumsatz von 703 Millionen Euro. Dabei wurden 565.000
Tonnen Tomaten verarbeitet. Was den Umsatz betrifft, so wurde 2023 das
Verkaufsvolumen in Italien durch das Exportvolumen übertroffen, dank eines
jahrelangen zweistelligen Wachstums auf dem internationalen Markt.
Montechiarugolo (PR) ist der historische Geschäftssitz der Gruppe, die sich nach
und nach vergrößert hat, um allen Bedürfnissen der Verbraucher gerecht zu
werden. Das Werk in Oliveto Citra (SA) verarbeitet typische süditalienische
Spezialitäten wie die Pflaumentomate und die Kirschtomate. Schließlich erwarb
MUTTI im November 2017 das Werk CO.PAD.OR in Collecchio und gründete das neue
Unternehmen Pomodoro 43044 Srl, das am 1. Januar 2021 in die MUTTI SpA
integriert wurde.

Seit dem Markteintritt im Jahr 2018 hat sich MUTTI auch in Deutschland
eindrucksvoll etabliert. Die Hamburger Niederlassung wurde 2021 eröffnet und
seit 2024 steuert MUTTI Deutschland den Vertrieb und die Großkunden
eigenständig. Mit einem Marktanteil von 12,4% (2024) ist MUTTI eine der
führenden Marken für Tomatenprodukte im deutschen Einzelhandel. Jede dritte
Person nennt MUTTI als seine bevorzugte Tomatenmarke, und die gestützte
Markenbekanntheit liegt 2025 bei 79 %. MUTTI Deutschland wächst im Jahr 2024
zweistellig mit einem Mengenwachstum von 10 % - deutlich über dem
Marktdurchschnitt. Hinter diesem Erfolg stehen kontinuierliche Investitionen in
die Entwicklung der Marke, Qualitätssicherung und nachhaltige Lieferketten -
sowie eine klare Botschaft: Tomate ist nicht gleich Tomate. Weitere
Informationen und Rezepte unter: http://www.MUTTI-parma.com/de .

Pressekontakt:

Unternehmenskontakt
Simone Berruto
MUTTI Spezialist für Unternehmenskommunikation und PR
Tel: +39 345 6195979
E-Mail: mailto:simone.berruto@MUTTIspa.it
Pressekontakt

Sarah Ciano
PUNKT Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit mbH
Völckersstraße 44
22765 Hamburg
Telefon: +49 40 853760-18
E-Mail: mailto:sciano@punkt-pr.de
http://www.punkt-pr.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/148143/6373793
OTS: MUTTI SpA


Quelle: dpa-AFX
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