Informationen zu Cookies und lokalen Einstellungen

Cookies und lokale Einstellungen sind kleine Datenpakete, die es uns und Ihnen erleichtern eine optimal bedienbare Web-Seite anzubieten. Sie entscheiden, welche Cookies und lokale Einstellungen sie zulassen und welche sie ablehnen.

Der Anbieter der Anwendung ist Ihre jeweilige Volksbank und Raiffeisenbank.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen Ihrer jeweiligen Volks- und Raiffeisenbank.

Notwendige Cookies helfen dabei, Ihnen die Funktionen der Webseite zugängig zu machen, indem sie Grundfunktionen die zuletzt angesehen Wertpapiere und Ihre Entscheidung für oder gegen die Nutzung der jeweiligen Cookies speichert. Die Webseite wird ohne diese Cookies nicht so funktionieren, wie es geplant ist.

Name Anbieter Zweck Ablauf Typ Empfänger der Daten  
CookieConsent14209 DKM Darlehnskasse Münster eG Um diese Cookiebar auszublenden. 1 Jahr Server-Cookie Infront Financial Technology GmbH
Die Cookie-Erklärung wurde das letzte Mal am 07.04.2026 von Infront Financial Technology GmbH aktualisiert.

DKM Darlehnskasse Münster eG

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Nachrichtenübersicht

Öffentliche Kassen: Defizit in Deutschland steigt auf 127,3 Milliarden Euro

07.04.2026 - 09:44:16
WIESBADEN (dpa-AFX) - Das Milliardenloch in den öffentlichen Kassen in Deutschland ist im vergangenen Jahr erneut größer geworden. In Summe ergab sich für die Kern- und Extrahaushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung ein Minus von 127,3 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat.

Damit war das Finanzierungsdefizit 22,9 Milliarden Euro größer als 2024 und erreichte nach Angaben der Wiesbadener Statistiker ziemlich genau das Niveau des Energiekrisen-Jahres 2022.

Anders als 2022, als nur der Bund im Minus war, verteilt sich das Defizit 2025 auf alle staatlichen Ebenen. Das spricht dafür, dass das Minus in dieser Höhe auch auf den Schuldenstand durchschlagen wird. 2022, im ersten Jahr des Ukraine-Krieges, war das anders, weil der deutsche Staat letztlich trotz der damaligen Notlage weniger Kredite aufnahm als geplant.

Kommunen mit Rekorddefizit

Bei den Gemeinden war das Minus 2025 mit 31,9 Milliarden Euro so groß wie nie seit der Wiedervereinigung 1990. Das Defizit des Bundes erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um gut zwei Drittel auf 85,4 Milliarden Euro - getrieben von neuen Schulden für Verteidigung, Infrastruktur und Klimaschutz.

Die Länder konnten dagegen ihr Finanzierungsdefizit binnen Jahresfrist auf 8,7 Milliarden Euro mehr als halbieren. Gut drei Viertel dieses Defizits kommt aus den Stadtstaaten, während Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen einen Überschuss ausweisen.

Bei der Sozialversicherung wurde die Lücke deutlich kleiner: von 10,5 Milliarden Euro 2024 auf 1,3 Milliarden Euro 2025.

Einnahmen auch gestiegen

Insgesamt gab der öffentliche Gesamthaushalt im vergangenen Jahr nach Angaben des Bundesamtes 6,0 Prozent mehr aus als 2024, die Einnahmen erhöhten sich zugleich um 5,2 Prozent. Einnahmen von rund 2.081 Milliarden Euro standen somit Ausgaben von rund 2.208 Milliarden Euro gegenüber.

Das höchste Defizit seit der Wiedervereinigung verbuchten die öffentlichen Haushalte in Deutschland für das Corona-Jahr 2020 mit damals gut 189 Milliarden Euro./ben/DP/jha


Quelle: dpa-AFX
Seitenanfang