Informationen zu Cookies und lokalen Einstellungen

Cookies und lokale Einstellungen sind kleine Datenpakete, die es uns und Ihnen erleichtern eine optimal bedienbare Web-Seite anzubieten. Sie entscheiden, welche Cookies und lokale Einstellungen sie zulassen und welche sie ablehnen.

Der Anbieter der Anwendung ist Ihre jeweilige Volksbank und Raiffeisenbank.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen Ihrer jeweiligen Volks- und Raiffeisenbank.

Notwendige Cookies helfen dabei, Ihnen die Funktionen der Webseite zugängig zu machen, indem sie Grundfunktionen die zuletzt angesehen Wertpapiere und Ihre Entscheidung für oder gegen die Nutzung der jeweiligen Cookies speichert. Die Webseite wird ohne diese Cookies nicht so funktionieren, wie es geplant ist.

Name Anbieter Zweck Ablauf Typ Empfänger der Daten  
CookieConsent12556 Volksbank Westmünsterland eG Um diese Cookiebar auszublenden. 1 Jahr Server-Cookie Infront Financial Technology GmbH
Die Cookie-Erklärung wurde das letzte Mal am 20.01.2026 von Infront Financial Technology GmbH aktualisiert.

Volksbank Westmünsterland eG

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Nachrichtenübersicht

Streikbedingte Sperrung von elf Tunneln in NRW

20.01.2026 - 06:16:21
GELSENKIRCHEN (dpa-AFX) - Warnstreiks haben heute und am Mittwoch Auswirkungen auf den Straßenverkehr in mehreren Regionen von Nordrhein-Westfalen. Bei elf langen Tunneln im Zuge von Bundes- und Landesstraßen müssen Auto- und Lkw-Fahrer mit Sperrungen rechnen. Das hat der Landesbetrieb Straßen.NRW bekanntgegeben. Er geht von einem Warnstreik in der Tunnelleitzentrale in Leverkusen von Dienstag (20.1.), 16.00 Uhr bis Mittwoch (21.1.), 16.00 Uhr aus.

Es gehe um über 400 Meter lange Straßentunnel, die aus Sicherheitsgründen überwacht werden müssten. Auch der etwas kürzere und nur 275 Meter lange B42-Tunnel Oberdollendorf Galerie in Königswinter falle in diese Kategorie, da er Bestandteil der B42-Tunnelkette sei, erläuterte der Landesbetrieb. Bei streikbedingten Arbeitsausfällen würden die Tunnel aus Sicherheitsgründen gesperrt. Eine Wiederöffnung sei erst nach dem Ende des Warnstreiks möglich.

Lange Liste

Folgende Tunnel müssten nach Stand Montagabend gesperrt werden:

- B42 Oberdollendorf Tunnel, Königswinter, Fahrtrichtung Nord

- B42 Oberdollendorf Galerie, Königswinter, offen Fahrtrichtung Nord

- B42 Tunnel Oberkassel, Bonn, Fahrtrichtung Nord

- B61 Weserauentunnel, Porta Westfalica

- L70 Kiesbergtunnel, Wuppertal

- L107 Tunnel Velbert-Langenberg, Velbert

- L614 Emmerauentunnel, Lügde

- L697 Hestenbergtunnel, Plettenberg

- L751 Tunnel Menkhauser Berg, Oerlinghausen

- L666n Tunnel Engelbert, Gevelsberg

Der Landesbetrieb ist nur für Bundes- und Landesstraßen in NRW zuständig, die Autobahnen werden hingegen von der Autobahn GmbH des Bundes betreut. Verdi NRW hat für beide Bereiche heute zu Warnstreiks aufgerufen.

Autobahn GmbH verweist auf Notdienste

Die Niederlassungen Rheinland und Westfalen der Autobahn GmbH berichteten von Notdienstvereinbarungen, die mit den Gewerkschaften getroffen worden seien. Ziel sei es, die grundsätzliche Verfügbarkeit des Autobahnnetzes aufrechtzuerhalten und die Auswirkungen des Warnstreiks für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, erklärten Sprecher.

Die Autobahn GmbH will während des Warnstreiks am Dienstag auf autobahn.de über einen einheitlichen Link informieren, der zu Beginn des Warnstreiks auch auf den Plattformen X und Facebook kommuniziert werden soll.

Weiterer Warnstreik an Uniklinik

In den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder hat Verdi an der Uniklinik Düsseldorf zu einem dreitägigen Warnstreik aufgerufen, der heute beginnen soll. Streikbedingt müssten in dem Zeitraum einige der geplanten Aufnahmen verschoben werden, teilte die Uniklinik auf ihrer Internetseite mit. Auch Beschäftigte der Heinrich-Heine-Universität sowie mehrerer Teilbereiche der Landesverwaltung in Düsseldorf sind heute zu Warnstreiks aufgerufen.

Verdi fordert für die mehr als 920.000 Tarifbeschäftigten der Länder sieben Prozent mehr Einkommen - mindestens aber 300 Euro mehr. Von Länderseite waren die Forderungen wegen knapper Länderhaushalte wiederholt als überzogen zurückgewiesen worden. Allerdings war von Arbeitgeberseite auch Zuversicht zu hören, dass ein Abschluss im Februar zustande kommen könnte./vd/DP/zb


Quelle: dpa-AFX
Seitenanfang