Informationen zu Cookies und lokalen Einstellungen

Cookies und lokale Einstellungen sind kleine Datenpakete, die es uns und Ihnen erleichtern eine optimal bedienbare Web-Seite anzubieten. Sie entscheiden, welche Cookies und lokale Einstellungen sie zulassen und welche sie ablehnen.

Der Anbieter der Anwendung ist Ihre jeweilige Volksbank und Raiffeisenbank.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen Ihrer jeweiligen Volks- und Raiffeisenbank.

Notwendige Cookies helfen dabei, Ihnen die Funktionen der Webseite zugängig zu machen, indem sie Grundfunktionen die zuletzt angesehen Wertpapiere und Ihre Entscheidung für oder gegen die Nutzung der jeweiligen Cookies speichert. Die Webseite wird ohne diese Cookies nicht so funktionieren, wie es geplant ist.

Name Anbieter Zweck Ablauf Typ Empfänger der Daten  
CookieConsent12715 Volksbank Sprockhövel eG Um diese Cookiebar auszublenden. 1 Jahr Server-Cookie Infront Financial Technology GmbH
Die Cookie-Erklärung wurde das letzte Mal am 10.05.2026 von Infront Financial Technology GmbH aktualisiert.

Volksbank Sprockhövel eG

Bitte mindestens 3 Zeichen eingeben.

Nachrichtenübersicht

Caritas-Chefin warnt vor Mehrbelastung Pflegebedürftiger

10.05.2026 - 16:54:09
BERLIN (dpa-AFX) - Der Caritas-Verband warnt bei der Reform der Pflegeversicherung davor, Pflegebedürftige und pflegende Angehörigen stärker zu belasten. "Bei der stationären Pflege muss die Ministerin dafür Sorge tragen, dass die finanzielle Belastung für die Pflegebedürftigen nicht noch weiter steigt", sagte Verbandspräsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.

Sie verwies auf Debatten, die Eigenanteile erst nach 18 Monaten Aufenthalt in einer Einrichtung zu senken, statt bisher nach 12 Monaten. "Das würde zwar der Pflegeversicherung kurzfristig Kosten ersparen, dauerhaft aber das Stufenmodell der Entlastung diskreditieren, das schon heute vielen als ungenügend gilt", warnte Welskop-Deffaa. Auch könnte eine Neuregelung den Anreiz erhöhen, vorhandenes Vermögen vor Eintritt des Pflegefalls an Kinder und Enkel zu verschenken.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hatte in der "Rheinischen Post" von einer drohenden Finanzlücke von 22,5 Milliarden Euro in den kommenden zwei Jahren gesprochen. Bis Mitte Mai will die CDU-Politikerin Vorschläge für eine Pflegereform vorlegen, um die Finanznot der Kassen zu lindern.

Patientenschützer: Bund befeuert Finanzkrise der Pflegekassen

Der Vorsitzende der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, warf der Bundesregierung am Wochenende vor, die Finanzkrise der Pflegeversicherung selbst zu befeuern. So würden etwa Ausgaben der Pflegekassen zur Unterstützung des Bundes während der Corona-Pandemie nicht zurückbezahlt, sagte Brysch der dpa. Er forderte außerdem, die Rentenversicherungsleistungen für pflegende Angehörige und die Ausbildungskosten aus Steuermitteln zu tragen. "Das zusammen würde die Pflegeversicherung sofort um neun Milliarden Euro entlasten".

Welskop-Deffaa forderte ferner, pflegende Familienangehörige zu entlasten: "Die allermeisten Leistungen für Pflegebedürftige werden immer noch in der Familie erbracht", unterstrich die Caritas-Präsidentin. Bei der Reform der Pflegeversicherung dürfe es auf keinen Fall zu Verschlechterungen bei der beitragsfreien Familienmitversicherung, der nach Kinderzahl gestaffelten Beitragshöhe und der Übernahme der Rentenversicherungsbeiträge für pflegende Angehörige kommen./shy/DP/men


Quelle: dpa-AFX
Seitenanfang