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WDH/Boomender Fondsabsatz: Dekabank hebt Gewinnprognose an

25.08.2026 - 10:36:16
(Wiederholung aus technischen Gründen)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Dekabank hat im ersten Halbjahr den Vorjahresrekord beim Absatz von Fonds und Zertifikaten noch übertroffen und traut sich im Gesamtjahr nun mehr Gewinn zu. Nach einem wirtschaftlichen Ergebnis von etwas mehr als 546 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten hat das Wertpapierhaus der Sparkassen seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr von mehr als 700 Millionen Euro auf rund 800 Millionen Euro angehoben. Das liegt aber immer noch deutlich unter dem Vorjahresergebnis, das mit 962,9 Millionen Euro fast Rekordhöhe erreicht hatte.

In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres verkaufte die Dekabank, die zu 100 Prozent den Sparkassen gehört, so viele Fonds und Zertifikate wie nie in einem ersten Halbjahr. Der Absatz kletterte im Vergleich zum bereits starken Vorjahreszeitraum um 14,6 Prozent auf gut 23,3 Milliarden Euro, wie das Institut in Frankfurt mitteilte.

Immer mehr Sparer entdecken die Börse

"Immer mehr Menschen erkennen über die letzten Jahre hinweg die Bedeutung des Kapitalmarkts für ihren Vermögensaufbau", bilanzierte Vorstandschef Georg Stocker. Allerdings sei "ein großer Teil der Bevölkerung nach wie vor nicht am Kapitalmarkt investiert (...), darüber dürfen diese Zahlen nicht hinwegtäuschen".

Deshalb sei es gut, dass 2027 der Startschuss für das neue private Altersvorsorgedepot falle. Sparerinnen und Sparer können dann staatlich gefördert mit ETFs und Fonds für die Rente vorsorgen. Bis zum Ende des dritten Quartals 2026 will die Dekabank bekanntgeben, wie ihr Angebot dazu aussehen wird.

Den Preiswettbewerb zum Altersvorsorgedepot hatte jüngst Scalable Capital eröffnet: Der Chef des Neobrokers, Erik Podzuweit, kündigte in der "Bild"-Zeitung an, dass beim Standarddepot weder Gebühren für die Depotführung noch für Sparpläne, Ein- und Auszahlungen sowie Käufe und Verkäufe anfallen sollen. Die laufenden Kosten der eingesetzten Fonds sollen bei Scalable höchstens 0,15 Prozent pro Jahr betragen./ben/DP/mis


Quelle: dpa-AFX
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