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Nachrichtenübersicht

EQS-News: 123fahrschule SE stellt mögliche Auswirkungen der geplanten Fahrschulreform auf die Geschäftsentwicklung vor (deutsch)

16.06.2026 - 10:30:09
123fahrschule SE stellt mögliche Auswirkungen der geplanten Fahrschulreform auf die Geschäftsentwicklung vor

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EQS-News: 123fahrschule SE / Schlagwort(e): Umsatzentwicklung
123fahrschule SE stellt mögliche Auswirkungen der geplanten Fahrschulreform
auf die Geschäftsentwicklung vor

16.06.2026 / 10:30 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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123fahrschule SE stellt mögliche Auswirkungen der geplanten Fahrschulreform
auf die Geschäftsentwicklung vor

Köln, 16.06.2026

  * Verordnung zur Modernisierung der Fahrschulausbildung am 10. Juni 2026
    im Kabinett beschlossen - Inkrafttreten der Kernreform zum 01. Januar
    2027 auf Kurs


  * Umsatz 2026 von 26 bis 29 Mio. EUR erwartet, EBITDA-Ziel 1,5 bis 2,5
    Mio. EUR bestätigt


  * Fahrschulreform könnte nach internen Berechnungen zu einem
    Umsatzwachstum auf bis zu 90 Mio. EUR in 2029 führen mit einem EBITDA
    von 20-25 Mio. EUR


  * Ziel ist die Expansion von heute 12 auf 30 Städte im Eigenbetrieb bis
    2028 als zentraler Wachstumstreiber - Plattform und Freelancer-Netzwerk
    skalieren auf über 650 Standorte bis 2029


  * Neue Wertschöpfungsstufe: 123preisvergleich.de eröffnet -
    Mobilitätsdienstleistungen nach bestandener Prüfung als zusätzlichen
    Wachstumspfad


  * Operative Transformation läuft: Lean-Modell bereits in Umsetzung, rund
    die Hälfte der Mietverträge gekündigt - Vorstand prüft strategische
    Kapitalmarktoptionen


Legislativer Rahmen abgesteckt: Gesetz und Verordnung auf dem Weg

Das Bundeskabinett hat am 10. Juni 2026 einen weiteren entscheidenden
Schritt zur Modernisierung der Fahrschulausbildung vollzogen. Mit dem
entsprechenden Kabinettsbeschluss ist nun der gesamte legislative Rahmen der
Fahrschulreform auf den Weg gebracht worden. Gesetz und Verordnung befinden
sich gemeinsam im parlamentarischen Verfahren, wie die Bundesregierung auf
ihrer offiziellen Webseite bestätigt hat. Das Inkrafttreten der Kernreform
zum 1. Januar 2027 ist somit nach Einschätzung des Vorstands auf Kurs.

Das Geschäftsmodell, das die 123fahrschule SE (ISIN: DE000A2P4HL9, Ticker:
123F, Primärmarkt: Düsseldorf) seit 2016 aufgebaut hat, wird mit dem
wichtigen Schritt zum Abschluss eines jahrelangen regulatorischen Prozesses
zum Quasi-Standard. Die Reform löst die bisherige Präsenzpflicht für den
Theorieunterricht auf, erkennt Fahrsimulatoren für Pflichtinhalte wie die
Schaltkompetenz gesetzlich an und ermöglicht die vollständige
Digitalisierung der Ausbildung. 123fahrschule, FahrerWerk GmbH und Foerst
GmbH wurden gezielt für dieses Szenario positioniert.

Boris Polenske, Gründer und Vorstand der 123fahrschule SE:

"Gesetz und Verordnung sind gemeinsam auf den Weg gebracht worden. Der
legislative Rahmen ist abgesteckt. Für uns beginnt jetzt die Phase, in der
wir die Infrastruktur, die wir über Jahre aufgebaut haben, konsequent in
Wachstum übersetzen können."

Aktuelle Ertragslage: Stabiles Fundament für die Wachstumsphase

Der Vorstand der 123fahrschule SE konkretisiert die Umsatzerwartung für das
Geschäftsjahr 2026 auf eine Bandbreite von 26 bis 29 Mio. EUR. Die
EBITDA-Zielspanne von 1,5 bis 2,5 Mio. EUR wird unverändert bestätigt. Die
Grundlage bilden die bereinigte Kostenstruktur, operative Effizienzgewinne
sowie die bereits eingeleitete Transformation auf ein Lean-Modell. Das
Bestandsgeschäft trägt sich und bildet eine stabile Ausgangsbasis für die
Wachstumsphase ab 2027. Das Jahr 2027 wird dabei bewusst als
Investitionsjahr geplant: Die Expansion in neue Städte, der Aufbau des
Plattform- und Freelancer-Netzwerks sowie die Vorbereitung der digitalen
Erlössäulen erfordern Vorleistungen, die sich ab 2028 in deutlich höheren
Margen niederschlagen sollen.

Bis 2029 deutlicher Wachstumssprung mit klar definierten Treibern möglich

Mit dem fixierten legislativen Rahmen gibt der Vorstand erstmals einen
Fahrplan für die Wachstumsphase 2027 bis 2029 auf Basis interner
Berechnungen und Schätzungen bekannt. Der Fahrschulmarkt in Deutschland hat
ein Volumen von rund 3 Mrd. EUR jährlich. Über 90 Prozent der rund 9.700
Fahrschulen sind Einzelbetriebe ohne eigene Digitalstrategie. Die
gesetzliche Öffnung schafft die Voraussetzung dafür, dass skalierbare
digitale Anbieter diesen Markt erstmals systematisch konsolidieren können.
123fahrschule hält heute bereits einen Marktanteil von ca. 1,5 Prozent,
welcher auf rund 10 Prozent im Jahr 2029 gesteigert werden soll.
123fahrschule ist der einzige Anbieter in Deutschland, der laufenden
Betrieb, eigene Plattform, Simulatorproduktion über die Foerst GmbH und
Fahrlehrerausbildung über die FahrerWerk GmbH unter einem Dach vereint.

Ausgangspunkt ist die heutige operative Präsenz in 12 der 30 größten
deutschen Städte. Der beabsichtigte Ausbau auf alle 30 Metropolregionen bis
spätestens 2029 bildet den zentralen Wachstumshebel. Bereits für das
Gesamtjahr 2027 schätzt der Vorstand ein Umsatzwachstum von über 25 Prozent
auf rund 35 Mio. EUR.

Die Annahmen des Unternehmens führten für das Jahr 2029 zu einem Umsatz von
bis zu 90 Mio. EUR. Gleichzeitig wird bis 2029 ein EBITDA-Margenanstieg auf
rund 26 Prozent angenommen, was somit zu einem EBITDA von rund 23 Mio. EUR
führen würde. Der Grund für diese Annahme ist das erwartete Zusammenwirken
der drei sich strukturell ergänzenden Erlösströme: dem Eigenbetrieb mit
angestellten Fahrlehrern in den 30 Großstädten, der digitalen
Theorieausbildung mit Grenzkosten nahe null sowie dem provisionsbasierten
Plattformmodell über ein Kooperations- und Freelancer-Netzwerk mit
bundesweit über 650 Standorten. Letzteres umfasst neben kooperierenden
Fahrschulen in Mittelstädten auch selbständige Fahrlehrer, die über die
Plattform von 123fahrschule agieren und für das Unternehmen eine
skalierbare, fixkostenfreie Erlöskomponente darstellen. In der Summe ergibt
sich für 2029 ein Netzwerk von mehr als 650 Standorten mit rund 1.200
Fahrlehrern und einem angestrebten Marktanteil von rund 10 %. Darüber hinaus
profitiert die Foerst GmbH als einer der wenigen Simulatorhersteller in
Europa unmittelbar von der gesetzlichen Anerkennung von Fahrsimulatoren für
Pflichtinhalte.

Boris Polenske ergänzt:

"Wir sind heute in 12 Städten aktiv und planen die Expansion auf die 30
wichtigsten Städte in Deutschland. Wenn man nun hochrechnet, was 18 weitere
Städte mit digitalem Theoriegeschäft, Simulatoren und Plattformerlösen
bedeuten, dann wird klar, warum wir für die Jahre ab 2027 sehr
zuversichtlich sind. Jede neue Stadt ist nicht nur ein weiterer Standort,
sondern ein weiterer Knotenpunkt in einem Netzwerk, welches mit jeder
Erweiterung stärker und skalierbarer wird."

Neue Wertschöpfungsstufe: 123preisvergleich.de und
Mobilitätsdienstleistungen

Die Transformation der Fahrschulausbildung eröffnet der 123fahrschule SE
eine neue Wertschöpfungsstufe jenseits der Ausbildung selbst. Über die
geplante Plattform 123preisvergleich.de plant das Unternehmen einen
bundesweiten Rollout von Mobilitätsdienstleistungen, die nach bestandener
Führerscheinprüfung greifen. Dazu zählen Kfz-Versicherungen,
Fahrzeugfinanzierungen und weitere mobilitätsorientierte Angebote, die über
den bestehenden Kundenstamm provisionsbezogen vermittelt werden.
Internationale Vorbilder belegen das Potenzial dieses Modells: In Frankreich
erwirtschaftet das führende digitale Fahrschulunternehmen bereits rund 50
Prozent seines Umsatzes mit solchen Anschlussprodukten. Der Vorstand sieht
in diesem Bereich einen eigenständigen, margenstarken Wachstumspfad, der das
Kerngeschäft strukturell ergänzt. Die daraus resultierenden Umsatz- und
Ergebnispotenziale sind in den oben genannten Schätzungen für 2027 bis 2029
ausdrücklich noch nicht enthalten und stellen damit einen eigenständigen,
zusätzlichen Werttreiber dar.

Lean-Modell bereits in Umsetzung

Die operative Transformation ist bereits in vollem Gange. Rund die Hälfte
der Mietverträge wurde bereits gekündigt, der Präsenztheorieunterricht wird
vollständig auf E-Learning umgestellt und die Fahrzeugflotte wird
konsolidiert. Parallel dazu schafft die Digitalisierung administrativer
Abläufe erhebliche Effizienzgewinne und ermöglicht eine fokussiertere
Nutzung personeller Kapazitäten entlang der kunden- und wachstumsrelevanten
Prozesse.

Boris Polenske erläutert:

"Wir sprechen nicht über Transformation, wir liefern sie. Die Reduzierung
unserer Standorte, die vollständige Digitalisierung des Theorieunterrichts
und die Optimierung unserer Fahrzeugflotte sind bereits Realität. Damit
schaffen wir die Grundlage für eine deutlich skalierbarere und profitablere
Unternehmensstruktur. Ab Januar 2027 beginnt die nächste Phase: Dann wollen
wir die operative Hebelwirkung unserer Plattform konsequent nutzen und das
Wachstum auf ein neues Niveau heben."

Über die 123fahrschule SE

Die 123fahrschule SE (ISIN: DE000A2P4HL9, Ticker: 123F, Primärmarkt:
Düsseldorf) ist ein KI-getriebenes Ausbildungs- und Technologieunternehmen
im deutschen Führerscheinausbildungsmarkt. Das 2016 gegründete Unternehmen
entwickelt und betreibt eine integrierte Plattform für die
Führerscheinklasse B, bestehend aus KI-gestützter Lernsteuerung, digitalen
Theorieformaten und eigenen Fahrsimulatoren. Mit bundesweit über 60
Standorten ist 123fahrschule bereits heute die größte Fahrschulkette im
B-Segment und verfolgt eine skalierbare Wachstumsstrategie inklusive einer
geplanten Franchise-Expansion.

Zum Unternehmensverbund gehören neben der 123fahrschule SE die FahrerWerk
GmbH (Fahrlehrerausbildung an drei Standorten) sowie die Foerst GmbH
(Entwicklung und Vertrieb von Fahrsimulatoren für PKW und LKW). Alle drei
Einheiten profitieren unmittelbar von der Fahrschulreform zum 1. Januar
2027.

Technologisch verfügt das Unternehmen durch proprietäre Software- und
KI-Systeme, eigenentwickelte Fahrsimulatoren sowie einen kontinuierlich
wachsenden Datenbestand aus Theorie-, Simulator- und Praxisausbildung über
einen in der Branche bislang einzigartigen Vorsprung. Für Investoren
markiert 2026 einen zentralen Entwicklungsschritt: Die 123fahrschule
entwickelt sich von einem technologiegestützten Ausbildungsanbieter hin zu
einer skalierbaren Ausbildungs- und Plattformgesellschaft mit klarer
Governance, der Perspektive wiederkehrender Erlösstrukturen und dem
Anspruch, die technologische Transformation der Führerscheinausbildung
langfristig maßgeblich mitzugestalten.

Ihr Ansprechpartner: Boris Polenske

Kontakt: ir@123fahrschule.de

Mehr Infos: https://123fahrschule.de/investor-relations

Oder: https://fahrschulreform2027.de/

Disclaimer

Bestimmte in dieser Veröffentlichung enthaltene Aussagen können
"zukunftsgerichtete Aussagen" darstellen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen
basieren auf den gegenwärtigen Auffassungen, Erwartungen, Annahmen und
Informationen des Vorstands der 123fahrschule SE. Zukunftsgerichtete
Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse und
Entwicklungen und sind mit bekannten und unbekannten Risiken und
Unsicherheiten verbunden. Aufgrund verschiedener Faktoren können die
tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse, Entwicklungen und Ereignisse
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Weder 123fahrschule SE noch irgendeine andere Person übernehmen eine wie
auch immer geartete Verantwortung für die Richtigkeit der in dieser
Veröffentlichung enthaltenen Ansichten oder der zugrundeliegenden Annahmen.
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zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.


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16.06.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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   Sprache:        Deutsch
   Unternehmen:    123fahrschule SE
                   Klopstockstr. 1
                   50968 Köln
                   Deutschland
   Telefon:        0221-177357-0
   E-Mail:         ir@123fahrschule.de
   Internet:       www.123fahrschule.de
   ISIN:           DE000A2P4HL9
   WKN:            A2P4HL
   Börsen:         Freiverkehr in Düsseldorf
   EQS News ID:    2346610




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Quelle: dpa-AFX

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