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Nachrichtenübersicht

ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

07.12.2018 - 13:30:44
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Eurozone-BIP wächst im dritten Quartal um 0,2 Prozent

Das Wachstum im Euroraum hat sich im dritten Quartal 2018 halbiert. Wie die Statistikbehörde Eurostat in einer dritten Veröffentlichung mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal nur noch um 0,2 Prozent, nachdem es im zweiten Quartal ein Plus von 0,4 Prozent gegeben hatte. Die zweite Schätzung vom 14. November wurde damit - wie von Volkswirten erwartet - bestätigt.

Deutsche Produktion sinkt im Oktober unerwartet

Die Produktion im produzierenden Sektor Deutschlands hat sich im Oktober schwächer als erwartet entwickelt, was vor allem an einem kräftigen Rückgang der Konsumgüterproduktion lag. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) sank sie gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent und lag arbeitstäglich bereinigt um 1,6 (September: 0,7) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Volkswirte hatten einen monatlichen Anstieg von 0,4 Prozent prognostiziert.

Ölpreise bewegen sich vor Opec-Beschluss volatil seitwärts

Die Ölpreise bewegen sich am zweiten Tag des Opec-Treffens in Wien unter Schwankungen seitwärts mit leicht nach unten gerichteter Tendenz. Brentöl verbilligt sich am Freitag um 0,3 Prozent auf 59,93 Dollar je Barrel, nachdem es Anfang Oktober noch mit bis zu 85 Dollar gehandelt worden war.

Merkel feiert sich als Retterin der CDU

In ihrer Abschiedsrede als Vorsitzende der CDU hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel als Retterin der Partei nach der Spendenaffäre gefeiert. "Eine Schicksalsstunde der Christlichen Demokratischen Union Deutschlands haben wir vor 18 Jahren erlebt", sagte Merkel beim Parteitag in Hamburg. Seinerzeit hatte Merkel den Vorsitz an sich gebracht, nachdem Wolfgang Schäuble wegen des Spendenskandals zurücktreten musste.

Steinmeier beklagt schwierigen Marktzugang für deutsche Firmen in China

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei seiner China-Reise zu "wechselseitiger Fairness" im wirtschaftlichen Wettbewerb aufgerufen. "Vorstände deutscher Firmen stören sich nicht selten an schwierigen Marktzugangs- und Investitionsbedingungen, die sie in China vorfinden, gerade im Vergleich zu den Regeln in Deutschland", sagte Steinmeier bei einer Rede an der Sichuan-Universität in Chengdu.

Studie: Mafia wäscht Milliarden mit Immobilien in Deutschland

Einer Untersuchung der Antikorruptionsorganisation Transparency International zufolge ist Deutschland ein Paradies für Schwarzgeld. Jedes Jahr waschen demnach Schwerkriminelle hierzulande mehrere Milliarden Euro durch den Kauf von Immobilien. "Für uns ist klar: Es gibt ein massives Problem mit Geldwäsche bei Immobilien in Deutschland", sagte Transparency-Deutschland-Chefin Edda Müller in Berlin.

Verfassungsbeschwerden können nicht per De-Mail eingereicht werden

Eine Verfassungsbeschwerde kann elektronisch bislang auch nicht mit der als sicher geltenden De-Mail eingereicht werden. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe nahm mit einem am Freitag veröffentlichten Beschluss eine Beschwerde nicht an, die auf diesem Weg gestellt worden war. Diese Form genüge nicht dem "Schriftformerfordernis" im Bundesverfassungsgerichtsgesetz.

US-Kongress wendet Shutdown mit Ausgabengesetz ab

Der US-Kongress hat ein zweiwöchiges Ausgabengesetz beschlossen, das sicherstellt, dass ein teilweiser Regierungsstillstand an diesem Wochenende vermieden wird. Kurz nach der Abstimmung im Repräsentantenhaus verabschiedete der Senat das Gesetz, das die Finanzierung der Regierung bis zum 21. Dezember verlängert. Präsident Donald Trump hat gesagt, er werde die kurzfristige Verlängerung unterschreiben.

+++ Konjunkturdaten +++

Schweiz/SNB: Währungsreserven Nov 748,8 Mrd CHF

Schweiz/SNB: Währungsreserven betrugen im Okt 752,4 Mrd CHF

China/Währungsreserven Nov 3,062 Bill USD (Okt: 3,053 Bill USD)

China/Währungsreserven Nov stiegen um 8,6 Mrd USD zum Vormonat

Taiwan Exporte Nov -3,4% gg Vorjahr (PROG unverändert)

Taiwan Importe Nov +1,1% gg Vorjahr (PROG +10,0%)

Taiwan Handelsbilanz Nov Überschuss 4,65 Mrd USD (PROG Überschuss 3,4 Mrd USD)

Brasilien Verbraucherpreise 12-Monats-Rate Nov +4,05% (Okt: +4,56%)

Brasilien Verbraucherpreise Nov -0,21% (Okt: +0,45%)

DJG/DJN/AFP/apo

END) Dow Jones Newswires

December 07, 2018 07:30 ET (12:30 GMT)

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