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Nachrichtenübersicht

LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

19.06.2018 - 18:42:48
DJ LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ AKTIENMÄRKTE (18.40 Uhr) +++++

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INDEX             Stand      +-%  +-% YTD 
EuroStoxx50    3.435,30   -0,90%   -1,96% 
Stoxx50        3.048,95   -0,47%   -4,06% 
DAX           12.677,97   -1,22%   -1,86% 
FTSE           7.604,12   -0,36%   -0,70% 
CAC            5.390,63   -1,10%   +1,47% 
DJIA          24.650,56   -1,35%   -0,28% 
S&P-500        2.753,89   -0,72%   +3,00% 
Nasdaq-Comp.   7.682,37   -0,83%  +11,28% 
Nasdaq-100     7.185,04   -0,92%  +12,33% 
Nikkei-225    22.278,48   -1,77%   -2,14% 
EUREX             Stand  +-Ticks 
Bund-Future   161,59%      +48 


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+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

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ROHÖL           zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex         64,66      65,85  -1,8%    -1,19   +8,2% 
Brent/ICE         74,78      75,34  -0,7%    -0,56  +15,2% 


METALLE         zuletzt     Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.275,28   1.279,03  -0,3%    -3,75   -2,1% 
Silber (Spot)     16,34      16,43  -0,6%    -0,09   -3,5% 
Platin (Spot)    866,45     884,00  -2,0%   -17,55   -6,8% 
Kupfer-Future      3,05       3,11  -1,7%    -0,05   -8,3% 


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Gold gerät wieder in den Abwärtsstrudel sinkender Preise bei Industriemetallen, die Feinunze verbilligt sich um 0,3 Prozent auf 1.275 Dollar. Der Handelskonflikt wecke Sorgen über einen globalen Konjunktureinbruch verbunden mit einer sinkenden Rohstoffnachfrage, heißt es.

Ähnlich ergeht es den Ölpreisen. Allerdings waren sie am Vortag sehr stark gestiegen. Im Blick steht übergeordnet die Sitzung des Erdölkartells Opec am Freitag, auf der es um eine Fördererhöhung gehen soll. Der Energieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, derzeit Opec-Präsident, hat im Vorfeld einen Kommentar abgelehnt, ob er den diesbezüglichen Vorschlag Saudi-Arabiens und des Opec-Verbündeten Russland unterstütze.

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Mit teils deutlichen Abschlägen folgen die Indizes entsprechenden Vorlagen aus Asien und Europa. Wie an den Vortagen ist es der eskalierende Handelsstreit zwischen China und den USA, der Anleger am Aktienmarkt das Weite suchen lässt. Damit steht der Dow vor seiner längsten Durststrecke seit März 2017, dem sechsten Minus an sechs Tagen, und hat auch sämtliche zwischenzeitlich seit Jahresbeginn aufgelaufenen Gewinne wieder verloren. Gute Daten aus dem Immobiliensektor gehen in dieser Gemengelage unter. Der eskalierende Handelsstreit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt schürt rund um den Globus die Angst vor einem Konjunktureinbruch. Am stärksten verkauft werden Aktien von Unternehmen, die mutmaßlich am stärksten unter strafferen Handelsbedingungen zu leiden hätten. Dazu gehören im Dow Boeing, Dowdupont und Caterpillar. Sie verlieren bis zu 3,4 Prozent. Besser als der breite Markt halten sich Aktien von weniger zyklischen und stärker binnenmarktabhängigen Unternehmen, beispielsweise von Massenkonsumgüterherstellern wie Church & Dwight, Kimberly-Clark und Colgate-Palmolive oder auch Philip Morris. Sie gewinnen zwischen 1,0 und 1,6 Prozent. Auch Versorgertitel und Papiere von Immobilienunternehmen schneiden besser ab als der breite Markt. Apple verlieren 2,0 Prozent. Die iPhones des Konzerns sollen von den jüngsten Strafzöllen von US-Präsident Donald Trump gegen China ausgenommen werden, berichtet die New York Times. Allerdings gibt es keine offizielle Bestätigung des Berichts, Anleger bleiben daher skeptisch. Tesla fallen um 4,6 Prozent. Der CEO des Elektroautomobilbauers, Elon Musk, hat laut einem Bericht von einem Sabotageversuch eines Mitarbeiters gesprochen. Das Unternehmen hinkt seit einiger Zeit den eigenen Produktionszielen hinterher. Foundation Medicine haussieren um 28,4 Prozent, weil Roche den Genomdatenspezialisten nun komplett übernehmen will und dafür ein entsprechendes Angebot gemacht hat.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

22:00 US/Oracle Corp, Ergebnis 4Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

Keine Termine mehr angekündigt.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Die europäischen Börsen sind am Dienstag wegen des eskalierenden Handelsstreits zwischen den USA und China schwer unter Druck geraten. Für etwas Unterstützung sorgten Aussagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel im späten Geschäft. Laut Merkel setzen sich Berlin und Paris für ein gemeinsames europäisches Budget ein und wollen zusätzliche Instrumente für die Stabilisierung der Eurozone schaffen. Der Bankensektor, der einer der Hauptprofiteure zusätzlicher Stabilisierungsinstrumente wäre, legte gegen den Trend um 0,3 Prozent zu. Ein Blick auf die Branchenindizes zeigte, dass Anleger in die defensiven Werte wechselten. Versorgeraktien schafften ein kleines Plus, bei Aktien aus dem Lebensmittel- und Getränkesektor sowie Telekomsektor hielten sich die Verluste in Grenzen. Verkauft wurden dagegen zyklische Aktien wie Rohstofftitel (minus 2,2 Prozent) sowie die Sektoren Technologie (minus 1,6 Prozent) und Automobilbau (minus 1,5 Prozent), die besonders unter einem Handelskonflikt zwischen den USA und China leiden dürften. Ceconomy brachen um 13,3 Prozent ein. Das Unternehmen erwägt das Grundkapital um 10 Prozent zu erhöhen. Hintergrund war unter anderem die Finanzierung des geplanten Ausstiegs aus dem defizitären Russland-Geschäft. Debenhams stürzten um 10,7 Prozent ab nach einer neuerlichen Gewinnwarnung. Das Geschäft bei McCarthy & Stone lief ebenfalls nicht rund. Für die Aktie ging es um 17,1 Prozent nach unten. Sein kanadisches Kaliwerk bereitet dem Kasseler Düngemittel- und Salzkonzern K+S derzeit Probleme. K+S verloren 2 Prozent. Roche will das US-Unternehmen Foundation Medicine komplett übernehmen. Roche stiegen gegen den Trend um 1,1 Prozent.

+++++ DEVISEN +++++

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DEVISEN   zuletzt   +/- %  Di, 8.15 Uhr  Mo, 17.27 Uhr   % YTD 
EUR/USD    1,1566  -0,48%        1,1613         1,1612   -3,7% 
EUR/JPY    127,15  -1,03%        127,29         128,26   -6,0% 
EUR/CHF    1,1523  -0,41%        1,1524         1,1547   -1,6% 
EUR/GBP    0,8786  +0,16%        0,8764         1,1409   -1,2% 
USD/JPY    109,91  -0,58%        109,59         110,45   -2,4% 
GBP/USD    1,3165  -0,61%        1,3252         1,3249   -2,6% 

Bitcoin
BTC/USD 6.730,75 -0,3% 6.735,18 6.499,83 -50,7%

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Am Devisenmarkt ist die vermeintliche Sicherheit von japanischem Yen und schweizerischem Franken gesucht. Der Dollar steht übergeordnet aber nicht unter Druck, der ICE-Dollarindex steigt um 0,3 Prozent. Weil die US-Wirtschaft ohnehin schon auf vollen Touren fahre, dürften Importzölle sehr schnell auf die Inflation durchschlagen und die US-Notenbank zu einem möglicherweise aggressiveren Zinserhöhungszyklus zwingen, so die Marktspekulation. Das würde den Dollar dann wieder stützen. Großen Anteil an der Dollarstärke hat der schwache Euro, der auf 1,1571 Dollar fällt nach 1,1621 am Vorabend. Die Gemeinschaftswährung reagiert auf Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi, wonach die Unsicherheit über die Wachstumsperspektiven im Euroraum wieder zugenommen hätten. Gleichzeitig kündigte Draghi an, die EZB werde sich in Geduld üben, was den Zeitpunkt der ersten Zinserhöhung angehe. Zudem sinken die Wachstumsprognosen von Wirtschaftsforschern für das wichtigste EU-Land Deutschland teilweise deutlich.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Mit einer weiteren Zuspitzung im Handelsstreit zwischen den USA und China standen die Aktienmärkte in Ostasien teils deutlich unter Abgabedruck. Vor allem an den Börsen in Schanghai und Hongkong ging es kräftig nach unten. Hier mussten die Indizes zudem die negative Entwicklung des Vortages nachholen, als es an den anderen Handelsplätzen schon nach unten gegangen war. Zu Wochenbeginn fand in Schanghai und Hongkong feiertagsbedingt kein Handel statt. Der Schanghai-Composite verzeichnete das stärkste Minus seit zwei Jahren. Der Shenzhen-Composite fiel sogar noch deutlicher. In Tokio markierte der Nikkei-225 das größte Tagesminus seit drei Monaten. An der Börse in Seoul schloss der Kospi auf dem tiefsten Stand seit September 2017. Die Aktien von Hyundai Motor fielen um 2,6 Prozent auf ein 19 Monatstief. Besonders kräftig abwärts ging es für die Aktien von Apple-Zulieferern. Hier herrschte die Sorge, dass die Eskalation im Handelsstreit negative Auswirkungen auf die in China produzierten iPhones haben könnte. Cowell Holdings verloren 11,5 Prozent in Hongkong und fielen auf Rekordtief. Sunny Optical gaben um 5,9 Prozent nach. AAC Technologies fielen um 3,8 Prozent und auf Taiwan verzeichneten Largan Precision einen Abschlag von 5,2 Prozent. Die Verschärfung des Handelskonflikts verschaffte dem "sicheren Hafen" Yen Zulauf. Der starke Yen setzte die Exportwerte in Tokio unter Druck. ZTE brachen in Hongkong um 24,9 Prozent ein. Der US-Senat hatte einen Gesetzentwurf zur Wiedereinführung eines Verkaufsverbots von Komponenten an den chinesischen Technologiekonzern ZTE verabschiedet. ZTE braucht US-Komponenten, um Smartphones und Mobilfunkausrüstung herzustellen.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

Audi ernennt Abraham Schot zum Interims-Chef

Audi hat Abraham Schot mit sofortiger Wirkung zum Interims-Chef ernannt, nachdem Audi-Chef Rupert Stadler am Montag wegen des Verdachts der Verdunkelungsgefahr in der Dieselaffäre in Untersuchungshaft genommen wurde. Schot ist seit dem 1. September 2017 im Vorstand der Audi AG verantwortlich für den Geschäftsbereich Vertrieb und Marketing.

Continental hält an Timing für möglichen Konzernumbau fest

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

June 19, 2018 12:42 ET (16:42 GMT)

Continental hat den Zeitplan bekräftigt, wonach der Autozulieferer bis zur Jahresmitte über einen möglichen Umbau des Konzerns entscheiden will. Bis dahin soll wie angekündigt die Analyse verschiedener Szenarien abgeschlossen werden, sagte ein Sprecher des DAX-Konzerns. Einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg, wonach ein Börsengang der Antriebssparte die favorisierte Option sei, wollte er nicht kommentieren.

Deutsche Bank verkauft Schiffskredite im Volumen von 1 Mrd USD

Die Deutsche Bank trennt sich von weiteren Altlasten. Wie die Bank mitteilte, hat sie eine Vereinbarung zum Verkauf eines Schiffskredit-Portfolios im Volumen von 1 Milliarde US-Dollar erreicht. Das Portfolio geht an eine Gesellschaft, die Oak Hill Advisors und Värde Partners beratenden Fonds gehört. Die Transaktion soll nach Erhalt aller notwendigen Genehmigungen zu Beginn des dritten Quartals 2018 abgeschlossen werden.

Merck KGaA vertreibt Pathologie-Technologie von Histocyte

Die Darmstädter Merck KGaA kooperiert mit dem britischen Life-Science-Unternehmen Histocyte Laboratories Ltd bei Pathologie-Technologie. Merck werde exklusiv den multinationalen Vertrieb des Portfolios an Zelllinien-Referenzprodukten für die Immunhistochemie und die In-situ-Hybridisierung übernehmen, teilte der Dax-Konzern mit. Finanzielle Details wurden nicht veröffentlicht.

Oetker spürt negative Wechselkurse und höhere Rohstoffkosten

Der Familienkonzern Oetker hat im vergangenen Jahr negative Wechselkurse und sehr volatile Rohstoffmärkte zu spüren bekommen. Nach dem Verkauf der Reedereiaktivitäten sieht sich die Dr. August Oetker KG aber auf Wachstumskurs und legte organisch spürbar zu. Der Konzernumsatz sank 2017 um 0,9 Prozent auf 11,6 Milliarden Euro.

Studie: Aktivisten mischen vermehrt bei deutschen Firmen mit

Manager von börsennotierten deutschen Unternehmen müssen sich nach Einschätzung des Top-Bankers Christian Kames verstärkt darauf einstellen, dass aktivistische Investoren wie der US-Hedgefonds Elliott sich bei ihnen einkaufen und das Geschäft aufmischen. Der Chef des deutschen Investmentbankings bei der US-Bank J.P. Morgan rechnet damit, dass der Erfolg solcher Investoren weitere Nachahmer anlocken wird.

Alstom unterzeichnet 100-Millionen-Euro-Vertrag mit Frankfurt

Alstom hat einen Vertrag zur Lieferung von Straßenbahnen im Wert von rund 100 Millionen Euro an die Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) unterzeichnet. Im Rahmen der Vereinbarung wird der französische Hersteller 38 seiner Citadis-Straßenbahnen liefern, wie die Alstom SA mitteilte. Der Vertrag beinhaltet eine Option für bis zu 15 zusätzliche Fahrzeuge und umfasst auch Schulungen, Reparaturausrüstung und Garantieleistungen.

BHP verkauft chilenische Kupfermine für bis zu 320 Mio US-Dollar

Der Bergbaukonzern BHP Billiton trennt sich von einer Kupfermine in Chile. Wie das Unternehmen mitteilte, hat es die Mine Cerro Colorado für bis zu 320 Millionen US-Dollar an den Finanzinvestor EMR Capital verkauft. BHP erhält bei Abschluss der Transaktion im vierten Quartal dieses Jahres 230 Millionen Dollar in bar.

Minister: Fox-Deal mit Disney erfüllt Kriterien für Sky-Übernahme

Der Murdoch-Konzern 21st Century Fox hat offenbar gute Chancen, den Bieterwettstreit um den britischen Bezahlfernsehsender Sky für sich zu entscheiden. Der britische Kulturminister Matt Hancock sagte am Dienstag, die Konditionen, zu denen Fox das Nachrichtengeschäft von Sky an Walt Disney verkaufen wolle, erfüllten die Kritiken, um die vollständige Übernahme der Sky plc zu genehmigen.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf

END) Dow Jones Newswires

June 19, 2018 12:42 ET (16:42 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

Bezeichnung
WKN
Börse
Kurs
Währung
±
±%
Kurs
vom
DAX ® 846900
Xetra
12.746,92
PKT
+85,38
+0,67%
18.07.18
14:04:40
BTC/CHF BTCCHF
Forex vwd
6.801,56500
CHF
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+4,96%
18.07.18
09:04:13
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