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Nachrichtenübersicht

LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

20.09.2018 - 18:27:57
DJ LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ AKTIENMÄRKTE (18.25 Uhr) +++++

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INDEX                 Stand      +-%  +-% YTD 
EuroStoxx50        3.403,12   +1,03%   -2,88% 
Stoxx50            3.044,80   +0,78%   -4,19% 
DAX               12.326,48   +0,88%   -4,58% 
FTSE               7.367,32   +0,49%   -4,64% 
CAC                5.451,59   +1,07%   +2,62% 
DJIA              26.663,08   +0,97%   +7,86% 
S&P-500            2.930,13   +0,76%   +9,59% 
Nasdaq-Comp.       8.023,71   +0,93%  +16,23% 
Nasdaq-100         7.567,84   +1,03%  +18,31% 
Nikkei-225        23.674,93   +0,01%   +4,00% 
EUREX                 Stand  +-Ticks 
Bund-Future          158,86      +17 


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+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

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ROHOEL                 zuletzt  VT-Settl.        +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                70,95      71,12        -0,2%      -0,17  +20,8% 
Brent/ICE                78,75      79,40        -0,8%      -0,65  +23,4% 


METALLE                zuletzt     Vortag        +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)           1.204,43   1.204,03        +0,0%      +0,41   -7,6% 
Silber (Spot)            14,24      14,25        -0,0%      -0,00  -15,9% 
Platin (Spot)           828,50     824,00        +0,5%      +4,50  -10,9% 
Kupfer-Future             2,72       2,71        +0,1%      +0,00  -18,8% 


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Nach dem Anstieg der vergangenen Tage erhalten die Ölpreise Gegenwind von US-Präsident Donald Trump. Der forderte wieder einmal Preissenkungen von der Opec. Mit derartigen Forderungen gelingt es Trump, der seine Wähler bei Laune halten will, immer wieder, die Ölpreise kurzfristig zu drücken. Allerdings hatte vor einigen Tagen Saudi-Arabien signalisiert, dass es einen höheren Ölpreis tolerieren würde, und damit die Preise nach oben getrieben. Rückenwind erhielt der Ölmarkt zuletzt vom US-Energieministerium, das am Mittwoch einen Rückgang seiner Rohölvorräte meldete.

+++++ FINANZMARKT USA +++++

Mit neuen Rekorden warten die Indizes an der Wall Street am Donnerstag auf. Dow-Jones-Index und S&P-500 stiegen bereits unmittelbar nach der Startglocke auf neue Allzeithochs. Unterstützung erhält die Wall Street von guten Konjunkturdaten. Die vor Handelsbeginn veröffentlichte Zahl der Erstanträge ging in der vergangenen Woche überraschend zurück auf den niedrigsten Stand seit Dezember 1969. Auch der Philly-Fed-Index übertraf die Erwartungen klar. Der Index der Frühindikatoren und Immobiliendaten, jeweils für August, lagen leicht unter den Erwartungen. Mit einem Anstieg um 6 Prozent reagiert die Aktie von Under Armour darauf, dass der Anbieter von Sportbekleidung das untere Ende der Gewinnprognosespanne angehoben hat. Thor Industries fallen um knapp 14 Prozent. Das Unternehmen, das erst am Montag den Kauf des deutschen Wohnmobilherstellers Hymer bekanntgegeben hatte, hat mit dem Ergebnis des vierten Geschäftsquartals die Erwartungen verfehlt und einen "nebulösen" Ausblick gegeben, wie Beobachter sagen. Red Hat (-5,9 Prozent) hat Geschäftszahlen veröffentlicht, die nicht in allen Punkten überzeugten. Apple gewinnen 1,2 Prozent, nachdem BMO das Kursziel auf 219 von 199 Dollar erhöht, die Einstufung "Market Perform" aber beibehalten hat. Eine Hochstufung auf "Outperform" von "Neutral" durch die Analysten von Baird verhilft der Caterpillar-Aktie zu einem Anstieg um 1,4 Prozent. Bankenwerte sind nochmals gefragt, da das steigende Renditeniveau den Instituten das Geschäft erleichtert. Goldman Sachs klettern um 0,5 Prozent, JP Morgan um 0,7 Prozent.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

An den Börsen in Europa dauerte der Aufwärtstrend am Donnerstagmittag an. Am Nachmittag kam Rückenwind von der Wall Street, wo Dow und S&P-500 neue Rekordmarken erreichten. Die zuletzt gestiegenen Anleihezinsen führten allerdings zu einer Aufspaltung des Marktes. Zinsreagible Sektoren wie Versorger-, Telekom- und Immobilienwerte verzeichneten eine unterdurchschnittliche Entwicklung. Auf der Gewinnerseite fanden sich Aktien aus dem Banken- und Versicherersektor, wo ein höheres Zinsniveau das Geschäft erleichtert. Der europäische Index der Bankenwerte legte um 1,4 Prozent zu, der Telekom-Sektor notierte dagegen 0,4 Prozent höher. Rohstoffwerte gewannen im Schnitt 1,4 Prozent. Laut dem Broker Marex Spectron plant die chinesische Regierung, die Einfuhrzölle auf Metall im kommenden Monat zu senken. Rio Tinto (+2,5 Prozent) profitierten von einem Aktienrückkaufprogramm des Bergbaukonzerns. Die Diageo-Aktie zeigte sich mit einem Plus von 1,6 Prozent unbeeindruckt von der Warnung vor höheren negativen Schwellenländer-Währungseinflüsseein. Nestle (+1 Prozent) profitierten von Erwägungen, das Hautpflegegeschäft zu verkaufen. Im TecDAX knickte der Kurs von Nemetschek ohne neue Nachrichten um 12,8 Prozent ein. Wirecard gaben um 4,6 Prozent nach. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen. In der dritten deutschen Reihe brachen Tom Tailor nach einer Gewinnwarnung um 16,6 Prozent ein. Auch Südzucker (-2,9 Prozent) hat die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr deutlich gesenkt.

+++++ DEVISEN +++++

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DEVISEN                zuletzt      +/- %     Do, 8:22  Mi, 17:10   % YTD 
EUR/USD                 1,1747     +0,64%       1,1686     1,1678   -2,2% 
EUR/JPY                 132,23     +0,89%       131,07     131,16   -2,3% 
EUR/CHF                 1,1300     +0,06%       1,1298     1,1302   -3,5% 
EUR/GBP                 0,8876     -0,06%       0,8890     0,8876   -0,2% 
USD/JPY                 112,56     +0,26%       112,15     112,31   -0,1% 
GBP/USD                 1,3234     +0,69%       1,3146     1,3156   -2,1% 

Bitcoin
BTC/USD 6.432,14 -0,1% 6.407,43 6.349,13 -52,9%

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Der Dollar fiel zu Euro und Pfund zurück. Das Pfund profitierte dabei von überraschend guten britischen Einzelhandelsdaten und von Brexit-Optimismus. Lordkanzler und Justizminister David Lidington habe sich optimistisch bezüglich einer Brexit-Einigung geäußert,

Die norwegische Krone gab nach, nachdem die Notenbank des Landes wie erwartet erstmals seit 2011 die Leitzinsen erhöht hatte. "Die Notenbank schaut stärker auf das Wachstum als auf die Inflation", sagt Analystin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank. Die Inflation sei zwar zuletzt mit 3,4 Prozent deutlich über das Ziel von 2 Prozent hinausgeschossen, der Zinsausblick sei aber dennoch moderat und signalisiere den nächsten Zinsschritt erst im ersten Quartal 2019. Eine Zinserhöhung im Dezember sei unwahrscheinlicher geworden: "Und das drückt auf die Krone", so Nguyen.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Nach den teils deutlichen Gewinnen der vergangenen Tage haben sich die Börsen in Ostasien am Donnerstag mit einer uneinheitlichen Tendenz gezeigt. Insgesamt haben sich die Indizes aber kaum von der Stelle bewegt, vereinzelt kam es zu Gewinnmitnahmen. Zudem waren die Blicke weiterhin auf den schwelenden Handelsstreit zwischen den USA und China gerichtet, auch wenn es hier nach den neu verhängten Strafzöllen in dieser Woche erst einmal keine weiteren Nachrichten gab. Die Aktien der japanischen Exportwerte zeigten sich uneinheitlich. Gut lief es erneut für die Versicherungswerte, denn die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen lag weiter klar über der Marke von 3,00 Prozent. Tencent stiegen in Hongkong um 0,4 Prozent, nachdem das Index-Schwergewicht den Rückkauf weiterer Aktien angekündigt hatte. Dagegen fielen die Aktien des Ölunternehmens CNOOC um 1,8 Prozent, nachdem es hier mit den steigenden Öl-Preisen zuletzt nach oben gegangen war. Gewinnmitnahmen und negative Vorgaben der US-Wettbewerber drückten Technologiewerte. Der Sektor sei auch besonders anfällig für den Handelskonflikt zwischen den USA und China, hieß es zur Begründung. In Taiwan verloren Foxconn 1,8 Prozent, für Largan ging es um 1,7 Prozent nach unten. In Seoul trotzten Samsung (+2,4 Prozent) und Hynix (+0,4 Prozent) der negativen Tendenz im Technologiesektor. Rio Tinto stiegen in Sydney um 3,6 Prozent. Der Bergbaukonzern fährt die Aktienrückkäufe weiter hoch. Die Papiere von BHP Billiton stiegen im Gefolge um 1,1 Prozent. Zu den Verlieren in Sydney gehörten dagegen die Energie- und Immobilienwerte, die im Schnitt 1 bzw. 1,5 Prozent verloren.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR +++++

Deutsche Bahn begibt Anleihe über 500 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn hat den Anleihemarkt angezapft. Wie der Konzern mitteilte, hat die Tochter Deutsche Bahn Finance GmbH eine weitere Euro-Benchmark-Anleihe mit einem Gesamtvolumen von 500 Millionen Euro emittiert. Die Anleihe hat eine Laufzeit von 12,5 Jahren und weist einen Kupon von 1,375 Prozent aus. Die Emission diene "zur Erhöhung der finanziellen Flexibilität". Der Bond wurde bei institutionellen Investoren in Asien und Europa platziert.

Porsche beschleunigt Pläne für Elektroauto-Angebot - Magazin

Der Sportwagenhersteller Porsche beschleunigt offenbar seine Pläne zum Ausbau der Elektro-Modellpalette. So könnten 2025 mehr als 75 Prozent aller verkauften Porsche-Fahrzeuge reine Elektromodelle sein, berichtet das Manager Magazin unter Berufung auf informierte Personen. Spätestens 2027 wollte Vorstandschef Oliver Blume nur noch den Sportwagen 911 mit einem Verbrennungsmotor anbieten. Porsche verweist dem Magazin zufolge darauf, bislang sei nur das für 2019 angekündigte Batteriemodell Taycan vom Aufsichtsrat genehmigt worden. Noch in diesem Herbst sollten als weitere Elektro-Porsche eine Variante des Taycans und die sportliche Geländelimousine Macan verabschiedet werden, berichtet das Blatt weiter. Zwischen 2022 und 2025 sollten dann elektrische Versionen des Macan, Cayenne, Boxster und Panamera auf den Markt kommen.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 20, 2018 12:27 ET (16:27 GMT)

Ryanair und Verdi setzen am Freitag Tarifverhandlungen für Flugbegleiter fort

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Billigflieger Ryanair treffen sich am Freitag wieder zu Tarifverhandlungen für die rund 1.000 Flugbegleiter des Unternehmens in Deutschland. Ryanair solle dabei "ein deutlich verbessertes Angebot" auf den Tisch legen, verlangte Verdi-Vorstandsmitglied Christine Behle am Donnerstag. Außerdem müsse die Fluggesellschaft "unverzüglich den Druck auf die Beschäftigten durch Einschüchterungen und Androhungen von Disziplinarmaßnahmen sowie Strafaktionen" unterlassen.

Prozess gegen Milliardenzocker Kerviel wird nicht neu aufgerollt

Der Prozess um den französischen Milliardenzocker Jerome Kerviel wird nicht neu aufgerollt. Das Pariser Revisionsgericht wies den Antrag des früheren Börsenhändlers am Donnerstag zurück. Kerviel hatte seinen Arbeitgeber, die Großbank Societe Generale, durch hochriskante Finanzspekulationen fast in den Ruin getrieben. Der heute 41-Jährige wurde deshalb in mehreren Prozessen zu drei Jahren Gefängnis und einer Million Euro Schadenersatz verurteilt.

Amazon kontert Walmart in Indien und beteiligt sich an Supermärkte

Der US-Internetriese Amazon.com erhöht im Konkurrenzkampf mit Walmart in Indien den Druck. Der Konzern aus Seattle bündle seine Kräfte mit einer indischen Private-Equity-Gesellschaft, die eine der größten Einzelhandelsketten in der südasiatischen Nation für mehr als 500 Millionen Dollar kaufe, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Durch den Deal könnte Amazon einen Anteil an den mehr als 500 Filialen von Aditya Birla Retail bekommen, die die Supermärkte namens More sowie Hypermärkte betreibt. Erst vor wenigen Monaten hatte der Einzelhandelskonzern Walmart 16 Milliarden Dollar für eine 77-prozentige Beteiligung an einer der führenden indischen E-Commerce-Webseite, Flipkart, berappt.

Künftige Hymer-Mutter Thor verfehlt Erwartungen - Aktie fällt

Die geringere Produktion, höhere Kosten vor allem wegen Zöllen und weniger Auslieferungen haben dem US-Konzern Thor Industries einen deutlichen Gewinnrückgang im Schlussquartal des Geschäftsjahres eingebrockt. Der Hersteller von Wohnmobilen und anderen Freizeitfahrzeugen, der kürzlich die Übernahme des deutschen Wohnmobilkonzerns Erwin Hymer Group für 2,1 Milliarden Euro bekanntgegeben hat, verfehlte die Erwartungen der Analysten deutlich. Die Thor-Aktie fällt kurz nach Handelsbeginn an der Wall Street um mehr als 10 Prozent.

Emirates erwägt Übernahme von Erzrivale Etihad - Agentur

Die Airline Emirates soll einem Agenturbericht zufolge die Übernahme des unrentablen Nachbarn und Wettbewerbers Etihad prüfen. Die Gespräche befänden sich aber in einem Frühstadium und könnten auch noch Scheitern, berichtet die Agentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Ein solcher Schritt würde die weltweit größte Fluggesellschaft gemessen am Passagieraufkommen schaffen. Emirates ist die staatliche Fluggesellschaft des Emirats Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Etihad Airways ist die nationale Fluglinie der Vereinigten Arabischen Emirate mit Sitz in Abu Dhabi.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln

END) Dow Jones Newswires

September 20, 2018 12:27 ET (16:27 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.

Bezeichnung
WKN
Börse
Kurs
Währung
±
±%
Kurs
vom
DAX ® 846900
Xetra
10.865,77
PKT
-58,93
-0,54%
14.12.18
17:45:00
BTC/CHF BTCCHF
Forex vwd
3.369,44000
CHF
-35,92
-1,05%
14.12.18
08:20:56
- BTCUSD
Forex vwd
3.158,86500
USD
-109,64
-3,35%
14.12.18
22:59:00
- BTCEUR
Forex vwd
2.795,95000
EUR
-80,45
-2,80%
14.12.18
22:59:48
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