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Nachrichtenübersicht

dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

09.08.2020 - 20:35:01
Starinvestor Buffett mit neuem Cash-Rekord inmitten der Corona-Krise

OMAHA - Warren Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway hat ihre Barreserven in der Corona-Krise abermals kräftig erhöht. Im zweiten Quartal stieg der Geldberg, auf dem der 89-jährige Staranleger sitzt, um gut zehn Milliarden auf den Rekordbetrag von 146,6 Milliarden US-Dollar (124,4 Mrd Euro), wie am Samstag aus dem jüngsten Geschäftsbericht von Berkshire Hathaway hervorging.

Infineon-Chef: Groß-Übernahmen erst einmal kein Thema mehr

MÜNCHEN - Der Halbleiterhersteller Infineon will beim Thema Übernahmen zunächst nur noch kleinere Brötchen backen. "Wir sind jetzt gut aufgestellt und planen erst einmal keine weiteren großen Akquisitionen", sagte Vorstandsvorsitzender Reinhard Ploss der "Süddeutsche Zeitung" (Montagausgabe). Zuletzt hatte der Dax-Konzern den US-Konkurrenten Cypress für 9 Milliarden Euro geschluckt. "Kleinere Dinge zur Arrondierung unseres Know-hows schauen wir uns natürlich an", fügte der Manager an. Infineon brauche "sicher fünf Jahre, um das gesamte Potenzial der Übernahme von Cypress zu heben, wir sind also erstmal gut beschäftigt".

'Wall Street Journal': Auch Twitter mit Interesse an Tiktok

WASHINGTON - Im Gerangel um die Zukunft der chinesischen Video-App Tiktok ist ein weiterer Akteur auf der Bildfläche aufgetaucht. Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" hat auch der Kurznachrichtendienst Twitter Interesse. Nach ersten Gesprächen sei aber unklar, ob Twitter die Pläne vorantreiben werde, schrieb die Zeitung am Wochenende unter Berufung auf informierte Personen. Der chinesische Tiktok-Eigentümer Bytedance verhandelt gerade unter massivem Druck aus dem Weißen Haus mit Microsoft über eine Übernahme des Geschäfts in den USA und mehreren anderen Ländern.

Daimler-Mobility-Chef: Können mit Zuversicht nach vorne schauen

STUTTGART - Car-Sharing-Dienste und andere Mobilitätsangebote haben in der Corona-Krise herbe Abstürze verkraften müssen - sich nach Ansicht von Daimler -Mobility-Chef Franz Reiner inzwischen aber wieder ganz gut erholt. "Wir sehen jetzt seit Mai wieder, dass die Zahlen deutlich ansteigen und die Kunden die Dienstleistungen wieder stärker nutzen in den Ländern oder Städten, in denen die Lockdowns wieder aufgehoben wurden", sagte Reiner der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. In vielen Städten habe man das Vorjahresniveau bereits wieder erreicht, teils auch schon übertroffen.

Ferienflieger Tuifly zieht positive Zwischenbilanz des Neustarts

HANNOVER - Der Neustart in der Corona-Krise ist aus Sicht des Reisekonzerns Tui gelungen. "Vor zwei Monaten sind wir pünktlich zur Öffnung der Grenzen mit einem neuen Sommerflugplan an den Start gerollt", sagte Tuifly-Geschäftsführer Oliver Lackmann. Seit dem 15. Juni habe die Ferienfluggesellschaft insgesamt rund 250 000 Gäste an Bord begrüßt. Im Juli waren nach seinen Angaben bis zu 21 Maschinen des Typs Boeing 737 im Einsatz. Ziel sei es, in den kommenden Monaten mehr als die Hälfte der ursprünglich geplanten Kapazitäten wieder anbieten zu können.

US-Regierung setzt Gespräche über Kredit für Kodak nach Kritik aus

WASHINGTON - Ein geplanter 765 Millionen US-Dollar schwerer Kredit für Kodak, der die Aktie des Foto-Pioniers kurzzeitig hochschießen ließ, ist von der US-Regierung auf Eis gelegt worden. Die Investitionsagentur DFC teilte am Wochenende mit, dass erst alle Vorwürfe von Fehlverhalten rund um den Deal ausgeräumt werden müssten.

Iran: Minister plädiert für Aufhebung des Twitter-Verbots

TEHERAN - Irans Kommunikationsminister Mohamed Dschawad Asari Dschahromi hat offiziell für eine Aufhebung des Twitter-Verbots im Land plädiert. Der Kurznachrichtendienst stehe aus sicherheitstechnischen Erwägungen auf einer schwarzen Liste der Justiz und Internetpolizei und sei daher verboten. Dieses Verbot wolle Minister Dschahromi nun revidieren lassen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna am Sonntag.

ROUNDUP: Beschwerdeflut bei Flugtickets - Kritik aus Ministerium an Lufthansa

BERLIN - Die Lufthansa stößt wegen noch ausstehender Ticket-Rückerstattungen in der Corona-Krise auf Kritik aus dem Wirtschaftsministerium. "Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Lufthansa trotz der massiven staatlichen Hilfen ihren gesetzlichen Verpflichtungen bislang nicht nachkommt und den Kunden ihre Gelder nicht unverzüglich zurückzahlt", sagte Wirtschaftsstaatssekretär Ulrich Nussbaum dem "Spiegel" (Online). Es sei eine "Frage des Vertrauens". Schon bei den Verhandlungen über das Lufthansa-Hilfspaket habe man darüber gesprochen, der Bundesregierung sei das Thema "sehr wichtig".

Nachfrageboom bei Hausbooten - Firmen hoffen auch auf Herbst

RECHLIN/RHEINSBERG - Der coronabedingte Trend zum Urlaub in Deutschland hat den Hausboot-Verleihern zwischen Berlin und der Ostsee einen Nachfrageboom beschert. Bis Ende August sind die Flotten ausgebucht, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei mehreren Anbietern ergab.

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/he


Quelle: dpa-AFX
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